Was genau ist ein Copywriter?

Veröffentlicht: 22. Oktober 2018 in Allgemein

Ein Copywriter ist … KEIN Artikelschreiber!

Auf den ersten Blick scheint beides das gleiche zu sein, weil beides „Schreiber“ sind.

Während ein Artikelschreiber jedoch generell „Content“ schreibt, um zu informieren, schreibt ein Copywriter „Copies“, um den Leser zu überzeugen und zu motivieren, eine Handlung auszulösen!

Vielleicht denken Sie: „Schreiben ist schreiben. Was soll der Unterschied sein zwischen dem Schreiben einer Copy für eine Web Seite und dem Schreiben eines Artikels für einen Blog?“

Der Unterschied kann erheblich sein. Wie ich schon erwähnte, ist ein Artikel dazu da, um zu informieren; eine Web Seite jedoch ist dazu da, um den Leser zu überzeugen und zu motivieren, eine Handlung auszulösen. Handlungsauslösungen können sein:

  • Bestellen eines Produktes
  • Abonnieren eines kostenlosen Newsletters oder Reports
  • Beteiligung an einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft

Dies sind nur einige Beispiele, für die eine Web Copy benutzt werden kann. Alle Beispiele erfordern einen großen Aufwand an Arbeit „hinter der Bühne“, die Zeit braucht – Zeit, über die der Kunde nichts weiss.

Zum Beispiel: Wussten Sie, dass Copywriter umfangreiche Recherchen in der Branche Ihrer Auftraggeber durchführen – zusätzlich zu dem, was sie über deren Angebot schon wissen?

Wissen Sie auch, dass ein guter Copywriter auch Initiator und Ideengeber für erfolgreiche Werbekampagnen ist?

Das ist aber noch nicht alles. Copywriter versuchen, den „perfekten Kunden“ einzugrenzen und analysieren dann, was diesen beim Kaufen beeinflusst. Copywriting bezieht die Psychologie emotionaler Auslöser beim Konsumenten mit ein und Copywriter schärfen ständig ihre Fähigkeit, diese Emotionen noch besser zu verstehen. Recherche braucht Zeit und die Erstellung der Copy braucht auch Zeit.

Diese Qualität des Schreibens innerhalb 24 Stunden zu erwarten, ist nicht nur unrealistisch, sondern auch kurzsichtig. Geben Sie Ihrem Copywriter die Zeit, die er braucht, um eine Copy zu kreieren, die überzeugt und eine Handlung auslösen wird. Und eine Handlung wird nur ausgelöst werden, wenn die Copy den oben beschriebenen Prozess durchlaufen hat.

„The goal of good copy? To convince a person to exchange his hard earned money for your product or service … it´s as simple as that.“ (Joseph Sugarman)

Copywriting-Preise basieren auf Wert – nicht auf Wort

Für das Artikelschreiben wird der Preis in der Regel „pro Wort“ festgesetzt. Der durchschnittliche Preis liegt gewöhnlich zwischen 1 Cent und 6 Cent, je nach Qualitätslevel.„Content-Fabriken“ zahlen oft noch weniger als 1 Cent pro Wort.

Nochmals: Recherchieren braucht Zeit, speziell bei SEO optimierten Artikeln.

Copywriting ist eine andere „Baustelle“

Sagen wir, Sie beauftragen einen Copywriter, eine Copy für eine Landingpage zu schreiben. Der Copywriter berechnet Ihnen für eine Seite 500 Euro. Sie mögen sagen: „Das ist eine Menge Geld für eine Seite.“

Nochmals: Da ist die Arbeit „hinter der Bühne“, das Kreieren der Copy UNDderWert, der eine Handlung auslöst, die Ihnen Kunden und Umsatz bringen.

Das ist das, was gemeint ist, wenn ein Copywriter seine Copy als Handlungsauslöser bezeichnet. Es meint, dass jemand Ihre Web Seite besucht und diese nicht verlässt, bevor er eine Handlung ausgelöst hat. Dies kann der Eintrag in Ihre Mailingliste sein, das Ausfüllen eines Formulars für mehr Infor-mation, oder das Kaufen Ihres angebotenen Produktes. Das ist das, was Copywriting so wertvollmacht.

Jede Seite hat ihr spezifisches Ziel. Wenn die Homepage-Copy wie der Köder eines Anglers Ihre Besucher an den „Haken“ nimmt, muss Ihre FAQs Seite (um Aufmerksamkeit zu erzielen, sollte sie separat auf der Navigationsleiste sein) Ihre Glaubwürdigkeit bestätigen. Beide Seiten haben einen unterschiedlichen Zweck. Copywriter berechnen aus gutem Grund pro Seite.

Ihr Copywriter ist Ihr „Verkäufer in Print & Internet“

Sie haben kein Verkaufspersonal, das aufmerksam neben dem Besucher Ihrer Web Seite sitzt. Aber Ihr Copywriter kann (und will) Ihre Besucher überzeugen, einen näheren Blick auf das zu werfen, was Sie anzubieten haben.

Der Schlüssel dazu ist ein guter Copywriter, der Ihre Zielgruppe kennt UND (das ist wirklich das Wichtigste) ein hervorragendes Angebot. Nicht die beste Copy der Welt könnte ein mittelmäßiges Produkt oder ein Angebot, was „Käse“ ist, verkaufen.

So, werden Sie sich zuerst darüber klar, welches spektakuläre Angebot Sie Ihren möglichen Kunden geben wollen und dann lassen Sie den Copywriter sein Bestes tun.

Sie erwarten von Ihren Kunden, voll bezahlt zu werden. Lassen Sie die gleiche Höflichkeit auch für Ihren Copywriter gelten

Halten Sie Ihre Vereinbarungen ein. Wenn Sie mit einer 50%-igen Anzahlung für Ihre Copy einverstanden waren, erwartet der Copywriter auch die Restzahlung in voller Höhe. Wissen Sie, was passiert, wenn Sie versuchen, die Bezahlung zu umgehen? Ihr Ansehen wird zerstört.

Nicht nur, dass Copywriter vernetzt sind und sich untereinander austauschen, sie identifizieren auch die Kunden, die ihrer Zahlungspflicht nicht nachkommen. Diese Firmen bekommen einen sehr schlechten Ruf ab und kein Copywriter mit Selbstwertgefühl wünscht irgendetwas mit ihnen zu tun zu haben.

Diesen Firmen bleibt nur die Suche nach Auftragnehmern, deren Fachkönnen nur mittelmäßig ist oder deren Deutsch Qualifikationsdefizite aufweist. Sicher, Sie mögen eine Copy für eine Web Seite für 100 Euro bekommen, aber sie wird nicht die Qualität haben, die Sie sich wünschen. Und vor allem, Sie werden nicht die von Ihnen erhofften Responseraten erzielen.

Nochmals: Geben Sie Ihrem Copywriter Zeit, eine Qualitäts-Copy zu erstellen. Ein ausreichender Zeitraum sind zwei Wochen für eine Web Seite. Denken Sie bitte daran: Sie sind nicht der einzige Kunde, die Copywriter haben. Sie versuchen, den gleichen Qualitätsservice auch anderen zu liefern.

Wenn Sie eine Qualitäts-Copy innerhalb eines Tages erwarten, zeigt es dem Copywriter, dass Sie keinen blassen Schimmer davon haben, welche Kreativität für eine starke Copy erforderlich ist. Wenn Sie dazu noch anspruchsvoll sind, führt es zu einer schwierigen Beziehung. Seien Sie deshalb nicht überrascht, wenn Ihr Copywriter danach nicht mehr länger mit Ihnen zusammenarbeiten möchte.

Kunden haben das Recht, beste Arbeit zu erwarten. Sie wollen aber auch wissen, was funktioniert und was nicht. Copywriting ist eine permanente Reise des Testens; das bedeutet, Sie müssen Resultate messen. Wenn Sie keine Analyse-Tools auf Ihrer Website haben, melden Sie sich einfach beihttp://www.google.com/intl/de/analytics an. Es ist kostenlos und liefert Ihnen professionelle Webanalysen in Echtzeit.

Lernen Sie, Ziele zu setzen und sie zu verfolgen. Hoffentlich werden Sie am Ende des Tages Ihre „Conversions“ und letztlich gestiegene Umsätze sehen.

Eines noch zum Schluss: Hier ist der Grund, warum viele großartige Copywriter nicht mehr länger für Kunden arbeiten. Sie denken vielleicht, Copywriter brauchen Sie, aber da liegen Sie falsch. Einige der besten Copywriter weltweit (ich spreche von Legenden in der Copywriting-Welt) verkaufen ihre eigenen Produkte. Warum? Weil niemand ihre Copy kleinlich zerpflückt, an ihrem Know-how zweifelt oder ihnen vorwirft, zuviel zu berechnen. Diese Copywriter kennen sehr gut ihren Wert und das bringt ihnen sechsstellige Einkommen auf eigene Rechnung.

Respektieren Sie Ihren Copywriter und er wird für Sie die höchsten Berge erklimmen. Sie werden die Art von Kunden werden, die ein Copywriter gerne in sein Adressbuch aufnimmt.

Lesen Sie auch diesen interessanten Artikel: „Content-Markekting – Storytelling“ von Beatrice Fischer-Stracke. 

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A copywriter in my opinion is a marketer first (meaning a salesman) who gets paid for selling something to someone else…not just giving something away free.

He does this by discovering a USP that is irresistible to the product’s audience…then by creating a sales pitch that uses a „voice“ that the prospect relates to, agrees with, understands and trusts, to get this prospect to buy what the „copywriter“ is selling.

I believe content writing is different…although it’s primary objective should be the same…to get someone to buy something. And here’s where I think they differ…A content writer’s job is to create information that the prospect is searching for, needs or wants… using all the key words that this prospect uses or could use to search for this information.

However, these keywords can’t just be „sprinkled“ into the content…they must be seamlessly woven into the copy, so it looks like the information is coming from an unbiased source. And the information must be real, relevant, andtimely…otherwise no one will want it.

But…it still takes a accomplished „copywriter“ to then move the prospect (using guilt, greed, need for approval, exclusivity, fear, offers, guarantees and discounts) further down the sales funnel to a actual sale…not just an inquiry,“ like“, or lead.

That’s why content marketers should always remember that they are first and foremost into the business of selling…and sales should be how we judge the effectiveness of content marketing.

Edwin E. Braatz Copywriter Gesundheit https://www.mailingpower.net

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Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

Autoren haben es gut! Wissen sie nicht, was sie schreiben sollen, löschen sie das leere Dokument einfach wieder.

Firmenchefs hingegen haben es schwerer. Ihr Dokument ist eine schier endlose Fläche, die sich nicht einfach so zum Verschwinden bringen lässt: Da sind Firmengebäude, Fahrzeuge, Verpackungen; überall muss etwas hingeschrieben werden.

Die Werbeaussagen klingen zwar professionell, sagen jedoch nichts aus. Beliebt sind Formulierungen wie „Kundenorientierte Strategie“, „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, Individuell wie Sie“ oder „Maßgeschneiderte Lösungen“. Auch der emotionale Imperativ wird gern genommen: „Technik, die begeistert“ rufen einem die Kleinbetriebe von ihren Lieferwagen zu, als löste diese Aussage tatsächlich Probleme und Begeisterung aus.

BELANGLOSIGKEITEN

Weitaus verstörender ist die Masse an Belanglosigkeiten, die Unternehmen ihren Kunden auf Webseiten, Prospekten und Mailings zumuten.

Da wütet eine Geschwätzigkeit von grauenvoller Banalität: kleinstgedruckt und in astronomische Länge gezerrt, weil die Firmenkommunikation tödlich daran krankt, dass sie jeweils von mindestens fünf Personen verantwortet wird, die sich dazu berufen fühlen, immer wieder einen neuen Aspekt hervorzuheben.

Nirgendwo sind Texte liebloser und stümperhafter geschrieben als in dieser Sparte, was nur teilweise darauf zurückzuführen ist, dass viele Leute, die für ihre Texte Geld bekommen, eigentlich Schläge kassieren müssten!

Das Problem liegt vielmehr darin, dass Unternehmen oft von Menschen geführt werden, die keine Ahnung haben, was sie über ihre Firma sagen könnten, und dann eben von anderen abschreiben, die wiederum den gleichen Kampf mit sich ausfechten – eine „Technik, die begeistert“.

NULLBOTSCHAFTEN

Und wäre das alles nicht schon schlimm genug, werden diese Nullbotschaften auch noch konsequent mit Bildern lachender Menschen versehen, was ebenfalls keine Aussage darstellt, im Verbund jedoch wie ein Kommunikationskonzept wirkt oder von einer schamlosen Agentur als solches verkauft worden ist.

Dennoch sind die meisten Unternehmen stolz auf den Qualm, den sie verbreiten. Darauf hingewiesen, dass sie einem mit ihren Texten nichts Wissenswertes erzählen, reagieren sie durchweg beleidigt und verweisen auf die „vielen positiven Reaktionen, die wir auf unsere Werbung erhalten“, was das Entsetzen schlagartig verdoppelt, denn offenbar kann das Volk schlechte Texte nicht von guten unterscheiden und auch nicht kluge Werbung von bescheuerter.

Das ist aus zwei Gründen kein Wunder: Erstens ist die Wahrnehmung der Menschen bei der Masse an Werbebotschaften längst völlig abgestumpft, und zweitens leben wir in einer Kultur, in der das Mittelmaß mangels echter Qualität gern zur Spitzenklasse hochgejubelt wird. Und das Traurigste dabei ist: Egal, wie schlecht ein Text sein mag – es findet sich immer einer, der ihn richtig gut findet.

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Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Auftrag ausgeführt, sagen wir im Wert von 2.500 Euro, und stellen Sie sich weiter vor, Sie haben Ihrem Kunden eine Tafel Schokolade geschickt, einfach so als Dankeschön.

Sechs Jahre später, woran erinnert sich der Kunde?

Ja, Sie haben die richtige Antwort: Ihr Kunde erinnert sich an die Schokolade! Es klingt unglaublich, die Kosten für den Auftrag sind längst vergessen, aber die Erinnerung an die Schokolade – eine einzelne Tafel Schokolade – hält an. Und Sie wissen, was noch unglaublicher ist? Die meisten von uns schicken die Schokolade nicht!

So, warum ist die Schokolade so wichtig?

 Es ist wichtig, weil es ein „kleines Ding“ ist. Im Vergleich zu dem Auftrag selbst ist es winzig, nimmt aber einen übermäßig großen Platz im Kopf des Kunden ein.

Schokolade versenden kann aber teuer sein?

In Plastik verpackte Schokolade (z.B. Ritter Sport) ist bei einer Lieferzeit von 1 – 2 Tagen (z.B. DHL) saisonunabhängig und unproblematisch. Wenn Ihnen Schokolade für den Versand aber zu teuer ist, haben Sie auch noch andere Möglichkeiten.

Ein Kunde von mir schickt an seine Kunden einen Monatskalender. Sicherlich ist es einfacher, einen Jahreskalender gleich fürs ganze Jahr zu schicken, aber so haben die Kunden Monat für Monat dieses „kleine Ding“. Und es ist etwas, dem man entgegensieht, auf das man sich freuen kann. Darüber hinaus ist es auch wirtschaftlicher, als Berge von Schokolade zu verschicken.

Dieser Kunde schickt auch Postkarten an seine Kunden. Letztes Jahr Pop-up Weihnachtskarten. Fast alle Empfänger sagten ihm, dass ihnen die Karten so gut gefallen, dass sie sie als dauerhafte Souvenirs aufbewahren, statt wie üblich nach Weihnachten wegzuwerfen.

Aber warum sind Schokolade, Kalender und Postkarten so wichtig?

Sie kennen das Sprichwort „Es sind die Gedanken, die zählen“. Nun, das ist genau der Punkt. In der heutigen Zeit, wenn Kunden etwas bestellen, erhalten sie dieses Etwas und nichts anderes als das.

Wenn Sie ein kleines Extra schicken, und vorzugsweise etwas, das nicht direkt in Verbindung mit dem Produkt oder dem Service steht, erzeugen Sie ein Gefühl der Verwunderung und der Nähe, das kaum zu übertreffen ist.

Es ist wichtig, zu personalisieren, jedoch…

Es gibt Online-Dienste, die Postkarten, Schokolade und alle Arten von Leckereien verschicken. Wenn Sie diese Botschaften personalisieren können, ist es sinnvoll, diese Dienste zu nutzen. Persönlicher und authentischer ist es jedoch, die kleinen Leckereien von Ihrem eigenen Büro aus zu verschicken.

Verbreiten Sie ein wenig Persönlichkeit

Etwas, das in einem kleinen Laden in der Nähe Ihres Hauses verkauft wird, wird weitaus bedachter und gedankenvoller sein, als etwas, das als Massenware in einem Einkaufszentrum erhältlich ist.

Ihre eigene Handschrift auf einer Postkarte schlägt jeden Druckservice, ganz gleich wie großartig er ist. Sogar Ihre Handschrift auf dem Umschlag macht einen großen Unterschied für den Empfänger. Versuchen Sie es!

In der Welt des Direktmarketings wird Ihnen erzählt, wie Sie verkaufsstarke Werbebriefe, großartige Headlines, etc. schreiben

Und obwohl all diese Fähigkeiten wichtig sind, wissen wir, was wirklich zählt: Die kleinen persönlichen Berührungen.

Die kleinen persönlichen Berührungen sind es, woran sich Menschen noch lange erinnern, nachdem das Geld längst schon die Hände gewechselt hat. Im jetzigen digitalen Zeitalter ist das Empfangen physischer Post, besonders wenn es sich um ein unerwartetes Geschenk handelt, eine einfache Möglichkeit, Ihren Kunden zu sagen, wie sehr Sie sie mögen. Berührungen berühren!

„Kleine Dinge“ können einen größeren und nachhaltigeren Eindruck beim Kunden hinterlassen. So viel größer, dass, wenn sie sich erinnern sollen, welches Produkt oder Dienstleistung sie von Ihnen gekauft haben, passen müssen, weil sie es vergessen haben. Sie können sich nur an die Schokolade erinnern! Verschicken Sie Schokolade!

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PS

Wollen Sie Ihren Kunden mit einer persönlichen „Schokolade-Postkarte“ zu einem persönlichen Anlass gratulieren, finden Sie u.a. hier entsprechende Informationen für einen Schokoladengruß: https://www.schokogramm.de/schokolade-versenden

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Es gibt endlose Debatten und zahllose Rezepte, die uns weismachen wollen, welcher Teil des Marketings der wichtigste ist. Mit der wichtigste Teil meine ich, welcher Teil den größten Effekt auf den Verkauf hat.

Ich habe meine eigene Meinung über den wichtigsten Teil des Marketings, und die mag Sie überraschen.

Die Mailingliste

Gleich vorneweg, es ist nicht die Mailingliste, wie so viele Experten behaupten, gleichwohl die Liste unerlässlich ist.

Es gibt eine Menge Listen, die Sie mieten können oder Sie können mit anderen Unternehmen kooperieren und durch Testen herausfinden, welche Möglichkeit die besten Ergebnisse erzielt.

Ihre eigene Liste zu haben – Ihre hauseigenen Dateien – ist auch wichtig.

Mit Geduld, Geld und Anstrengung können Sie eine respektable eigene Liste aufbauen – insbesondere online, wo die Kosten niedriger sind als offline.

Das Angebot

Viele Leute sagen, der wichtigste Teil des Marketings ist das Angebot.

Das Angebot kann einen großen Unterschied bei den Response-Raten machen.

Aber, wie bei den Listen, gibt es auch hier eine begrenzte Anzahl von Angebots-Alternativen.

Und wenn Sie diese testen, wissen Sie, welches Angebot das beste Ergebnis für Sie erzielt.

Die Copy

Wie Sie wahrscheinlich vermutet haben, ist die Copy ( https://www.mailingpower.net/was-genau-ist-ein-copywriter ) wichtig – aber es ist nicht das wichtigste Element im Marketing.

Im Gegensatz zu Listen und Angeboten, die begrenzt sind, sind die Variationen von Copies, die für eine Promotion geschrieben werden können, nahezu unbegrenzt.

Dennoch ist die Fähigkeit der Copy, die Response anzuheben etwas limitiert.

Eine neue Copy kann das Control mit 25% … 50% … oder sogar 100% schlagen, selten darüber hinaus.

Änderungen in der Graphik kann die Response noch weniger anheben, als es die Copy kann. In den meisten Fällen ist das Design eindeutig nicht der wichtigste Teil des Marketings.

So, was bleibt übrig?

Der Preis

Der Preis ist relativ wichtig, aber er ist nicht der Faktor Nummer 1, der den Marketingerfolg bestimmt.

Der Preis ist ein Teil des Angebots. Und wie bei Listen und Angeboten kann der optimale Preis durch Testen schnell bestimmt werden.

Der Vertrieb

Ist der Vertrieb der fehlende Schlüssel? Für 80% der Unternehmen ist der Vertrieb ziemlich unkompliziert: Auftrag erhalten, ausliefern. Oder sie laden Leute in Ihren Laden ein.

Bei einigen Produktkategorien (z. B. jene, die von Händlern, Repräsentanten oder Agenturen verkauft werden), sind die Vertriebskanäle komplizierter.

Aber diese Situationen sind die Ausnahme, nicht die Regel.

So, was ist jetzt der wichtigste Teil des Marketings? Es ist…

Das Produkt

Dabei meine ich nicht das materielle Produkt.

Ich meine, was das Produkt für den Kunden tun kann … den Nutzen, den es bietet … die Funktionen, die es ausführt … die Probleme, die es löst … die Bedürfnisse, die es befriedigt.

Bieten Sie Ihren Kunden etwas, was sie wirklich wünschen oder brauchen?

Fängt das das dringendste Bedürfnis auf, mehr als eines, das nicht so wichtig oder dringend ist?

Wünschen die Leute in Ihrer Marktnische das, was Sie heute verkaufen oder fragen sie danach?

Führt das Kaufen zu einer deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität?

Wenn die Antwort Ja ist, wird Ihr Marketing angemessen erfolgreich sein – auch wenn der Preis, das Angebot, die Liste, die Copy und die Graphik nicht perfekt sind.

Was ist aber, wenn Sie kein großartiges Produkt gefunden haben, das die dringenden Bedürfnisse oder Lösungen der drückendsten Probleme Ihrer Kunden erfüllt?

Dann werden sie nicht kaufen, egal wie überzeugend die Copy, auffällig die Graphik, attraktiv das Angebot oder günstig der Preis ist.

Da gibt es ein altes Sprichwort im Marketing: „Ein großartiges Produkt wird verkaufen, auch wenn die Promotion schlecht ist, eine großartige Promotion wird nicht verkaufen, wenn das Produkt schlecht ist.“

Es ist nicht immer wahr, aber die Tatsache bleibt, dass der wichtigste Faktor im Marketing ist, ob Ihr Produkte die Bedürfnisse, Belange und Wünsche Ihrer Kunden erfüllt.

Aber wie wissen Sie, was die Kunden wirklich wünschen?

Werbeagenturen würden antworten: Marktforschung

Direktmarketer würden antworten: Testen.

Wie dem auch sei, Tatsache ist: Ganz gleich, wie viel Marktforschung Sie betreiben – oder wie gut Sie Ihre Zielgruppe kennen – die Entscheidung, welche Produkte Sie Ihren Kunden anbieten, kommt weitgehend einer Vermutung gleich.

Wenn Sie richtig vermuten, wird die Promotion für Ihr neues Produkt zu einem Riesenerfolg, mit Aufträgen und Geld.

Aber wenn Sie falsch vermuten, bieten Sie Ihren Kunden etwas an, das sie weder wünschen noch brauchen – und erzielen nur wenig

Aufmerksamkeit.

Ganz gleich wie brillant Ihre Marketingkampagne ist, sie wird Ihre Kunden nicht dazu bewegen, zu kaufen – in dieser Woche werden die Telefone nicht klingeln und Ihre Online Shop-Software wird nur wenige neue Aufträge melden.

So, was sollten Sie tun?

Mein bester Rat für Sie ist, ständig neue Produkte zu planen und zu testen!

Verwenden Sie viel Zeit, darüber nachzudenken und mit Ihren Kunden zu sprechen. Fragen Sie sie, was sie brauchen, wünschen, hoffen, träumen und wovor sie Angst haben.

Dann finden oder kreieren Sie Produkte, die solchen Bedürfnissen, Wünschen, Hoffnungen und Träumen entsprechen.

Bieten Sie diese neuen Produkte Ihren Kunden an, verbunden mit limitierten Marketing-Tests zu angemessenen Kosten.

Dann analysieren Sie die Ergebnisse.

Fördern Sie weiter Ihre Gewinner und kappen Sie frühzeitig die Verluste bei den Verlierern.

Übrigens, einer der größten Marketingfehler ist, das genaue Gegenteil zu tun: In einem verzweifelten Versuch, gutes Geld schlechtem Geld hinterher zu werfen und Ihre Kunden zu veranlassen, ein Produkt zu kaufen, von dem Sie denken, dass sie es brauchen sollten.

Ihre Kunden wissen weitaus besser als Sie, an was sie interessiert sind – und was ihnen gleichgültig ist.

Hören Sie Ihnen einfach zu und Sie werden ein schönes Leben haben, solange Sie im Geschäft sind.

Wenn Sie mit Ihren Kunden aber argumentieren … und das anbieten, was Sie denken, dass sie es kaufen sollten, anstelle dessen, was sie kaufen wollen … werden Sie sehr schnell aus dem Geschäft sein.

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Denken Sie einfach mal darüber nach…

Veröffentlicht: 26. Dezember 2017 in Denk-Mal

Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze. „Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!“

Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben. Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: „Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass. Ich denke immer noch an diese Worte … sie haben mein Leben verändert.

Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft ohne auf das Unkraut im Garten zu achten.

Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit. Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.

Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser. Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den Supermarkt zu gehen. Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust dazu habe. Sätze, wie z.B. „Eines Tages …“ oder „An einem dieser Tage …“ sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden.

Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewusst hätte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und enge Freunde angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.

Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die ich sehr bereuen würde, nicht getan zu haben, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Bereuen würde ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich „an einem dieser Tage“ in Verbindung hätte setzen wollen.

Bereuen, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich „an einem dieser Tage“ schreiben wollte. Bereuen, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe.

Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte. Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist … jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist etwas Besonderes.

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Erfolgsbremsen

Veröffentlicht: 3. Dezember 2017 in Denk-Mal
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  • Erfolgsbremse Nr. 1 ist die Vielseitigkeit!
  • Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste…

    doch übertriebene Unentschlossenheit und Zurückhaltung bremst Ihren Erfolg! Hüten Sie sich vor Selbstzweifeln und übertriebener Besorgnis – denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

  • Kleinmut tut selten gut!

    Machen Sie sich nicht kleiner, als Sie sind. Im Gegenteil: Sie dürfen sich gerne ein wenig größer machen. Treten Sie selbstbewusst auf, denn wer sagt: „Ich kann nicht“, meint in Wirklichkeit: „Ich will nicht.“

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Exklusiver Gastbeitrag von Laura Gosemann

So viele Vorteile das Internet auch bietet, hat es gleichzeitig auch seine Schattenseiten. So ist es beispielsweise voll von Plagiaten und illegalen Downloadportalen. Sowohl Musik als auch Bilder oder Videos werden entgegen den urheberrechtlichen Bestimmungen gedankenlos verbreitet. Oftmals wissen die Schuldigen nichts von ihrem Verstoß, vor allem innerhalb der sozialen Netzwerke. Das Wichtigste zur Urheberrechtsverletzung erfahren Sie in folgendem Ratgeber.

Mit dem Begriff der Urheberrechtsverletzung ist ein Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz (UrhG) gemeint. Dies ist der Fall, wenn ein fremdes Werk als das eigene ausgegeben wird. Jedoch darf ausschließlich der Schöpfer darüber entscheiden, was und in welcher Art und Weise mit seinem Werk verfahren wird. Diese sogenannten Verwertungsrechte sichern somit die finanzielle Vergütung des Urhebers und schützen das Werk. Zudem verbleiben sie stets bei diesem, eine Übertragung ist erst nach dem Tod an dessen Erben möglich.

Wie vermeide ich eine Urheberrechtsverletzung?

Ist es für eine Person unabdingbar, urheberrechtlich geschützte Werke zu verwenden, müssen zunächst die Nutzungsrechte dafür erworben werden. Der Urheber kann dadurch entscheiden, wem er sein Werk zur Verwertung zur Verfügung stellt. Dabei können sowohl zeitliche, räumliche als auch inhaltliche Beschränkungen festgelegt werden.

Dies erfolgt in der Regel durch einen schriftlichen Lizenzvertrag, der die finanzielle Vergütung sowie den Umfang der Nutzung regelt. Unterschieden wird dabei zwischen dem einfachen und dem ausschließlichen Nutzungsrecht. Ersteres ermächtigt weitere Personen zur Verwendung des Werks, während beim ausschließlichen Nutzungsrecht sogar dem Urheber selbst eine Verwertung untersagt ist.

Was droht im Falle einer Urheberrechtsverletzung?

„Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!“ Diese Redewendung trifft auch beim Urheberrecht zu, denn es spielt keine Rolle, ob der Rechtsverletzer den Verstoß in voller Absicht oder unwissentlich begeht. Auch ob das Werk lediglich zu privaten Zwecken gebraucht oder auch öffentlich verwertet wird, ist unerheblich. In jedem Fall ist bei einer Nutzung ohne Einverständnis des Urhebers mit juristischen Konsequenzen zu rechnen.
In den meisten Fällen wird zunächst eine Abmahnung zugestellt, um einen gerichtlichen Prozess, welcher vor allem zeit- sowie kostenintensiv ist, zu vermeiden. In dieser sind die Art des Verstoßes und die Aufforderung zur künftigen Unterlassung beschrieben.

Darüber hinaus kann Schadensersatz gefordert werden, wenn beispielsweise finanzielle Einbußen durch die illegale Verwertung des Werks beim Urheber zu verzeichnen sind.
Abmahnungen können zum einen durch einen Anwalt aufgesetzt werden. Aber auch der Rechteinhaber selbst ist dazu befugt, eine solche zu versenden. Wenn der Beschuldigte darauf keine Reaktion zeigt, müssen die Ansprüche unter Umständen vor Gericht geltend gemacht werden.

Vorab eine Abmahnung zu versenden, ist empfehlenswert, da sich vor Gericht der Rechteinhaber eventuell an den Kosten beteiligen muss, wenn sich ergibt, dass ein Verfahren aufgrund eines einsichtigen Täters zu vermeiden gewesen wäre.

Des Weiteren gilt bei einer Urheberrechtsverletzung eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Diese beginnt jedoch erst ab dem nächsten vollen Jahr nach dem Tag der Kenntnisnahme über den Verstoß vonseiten des Geschädigten.

Das kostenlose E-Book mit allen wichtigen Informationen zum Thema „Urheberrechtsverletzung“ sowie viele weitere Ratgeberinhalte sind unter www.urheberrecht.de/urheberrechtsverletzung-was-tun zu finden.

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Verben im Luther-Jahr 2017

Veröffentlicht: 18. Oktober 2017 in Besser Texten
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Luther ist ein Meister der Sprache. Er schätzt kraftvolle Verben, die eine Erzählung vorantreiben – und die Phantasie der Zuhörer: Laufen, rennen, reisen und reiten. Verben sind Tunwörter, sie tun!

Je kraftvoller die Verben, je mächtiger die Sprache, desto machtloser wird der Mensch, der seinen Worten lauscht. Friedrich Schiller kennt seinen Luther, der den Menschen unentwegt laufen und rennen lässt. Im „Lied von der Glocke“ berauscht sich Schiller geradezu an den Verben: „Balken krachen, Pfosten stürzen, Fenster klirren, Kinder jammern, Mütter irren, Tiere wimmern… Alles rennt, rettet, flüchtet.“

Luther ist ein Meister der Sprache, der gleichzeitig des Menschen Wort gering schätzt, denn am Ende zähle nur Gottes Wort. „Das Evangelium Christi richtet alles mit kurzen Worten aus“ predigt Luther und rechtfertigt so seine Sprachlehre: Kurze Wörter, kurze Sätze, schnelles Verstehen.

So predigt Luther über eines der Wunder Jesus: Ein Beamter des Königs Herodes bittet Jesus, seinen todkranken Sohn zu heilen. Er heilt ihn und sagt: „Gehe hin, Dein Sohn lebt.“ Zwei der fünf Wörter sind Verben: gehen und leben. Noch kürzer ist die Antwort des Vaters: Ja.“

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Beginne es jetzt

Veröffentlicht: 6. September 2017 in Allgemein

„Über Entschlusskraft und Schöpfung gibt es eine

grundlegende Wahrheit. Die Unkenntnis davon

zerstört unzählige Ideen und grossartige Pläne

und das ist es, dass in dem Moment, da jemand

sich endgültig verpflichtet, dann auch die

göttliche Vorsehung Einzug hält.

Alle möglichen Dinge ereignen sich, um diesem zu

helfen, Dinge, die sich sonst nie ereignet hätten.

Ein ganzer Strom von Ereignissen ergibt sich aus

der Entscheidung.

Sie ruft für jenen, der die Entscheidung getroffen

hat, alle möglichen Vorkommnisse und

Zusammenkünfte und stoffliche Hilfe hervor, von

der kein Mensch sich hätte träumen lassen, dass

sie auf diese Weise eintreffen würden.

Was immer Du tun kannst, oder wovon Du träumst,

Du könntest es tun: beginne damit.

Kühnheit trägt Genius, Macht und Zauber in sich.

Beginne es jetzt.“

Johann Wolfgang von Goethe

 

1. Wirbt Ihre Werbung auch für Ihre Konkurrenz?

Nehmen Sie eine Ihrer Anzeigen und tauschen Sie Ihr Firmenzeichen gegen das Ihres schärfsten Konkurrenten aus. Mit Ihrem Firmennamen im Text machen Sie es genau so. Falls die Anzeige jetzt nicht mehr funktioniert, weil Ihre Werbebotschaft nur für Ihr Unternehmen passt, haben Sie alles richtig gemacht. Die Kernbotschaft, das „Was“ Ihrer Werbung ist nicht austauschbar. Ihre Werbung wirbt nicht für Ihre Konkurrenz!

2. Fällt Ihre Werbebotschaft den richtigen Leuten richtig auf?

Beschreiben Sie eine Ihrer Anzeigen nur mit Worten – in maximal drei Sätzen! Mit den Anzeigen Ihrer wichtigsten Konkurrenten machen Sie es genau so. Verkleinern Sie auch mal eine Anzeige auf Briefmarkengröße und sehen Sie, welche Idee dann immer noch auf sich aufmerksam macht.

Wie gut übersetzen die Werbeideen die Verkaufsbotschaften? Klingt Ihre Werbeidee anders und vor allem interessanter als die Ideen der Konkurrenz?

Langweilige Werbung ist einfach zu teuer – das gilt auch für komplexe Produkte mit vielen seriösen Verkaufsargumenten. Schade nur, wenn die niemand kennenlernt…

3. Macht Ihre Werbung Sie kleiner als Sie sind?

Sehen Sie zwei oder drei Werbemittel Ihres Unternehmens mit den Augen Ihrer Kunden an. Am besten ein Werbemittel für Ihr Lieblingsprodukt. Tut die Werbung so, als ob Sie sonst nichts anzubieten hätten? Unterschlägt sie andere Produkte? Cross-Selling muss nicht heißen, einen Katalog in eine Anzeige zu pressen.

4. Ist für Ihre Werbung Strategie oder Kreativität wichtiger?

Wenn die Werbung nicht so richtig wirkt, liegt der Fehler oft beim „Was“, dem inhaltlichen Kern Ihrer Werbung. Warum soll Ihr Kunde gerade Ihrem Produkt den Vorzug geben? Gibt es für Ihr Angebot eine klare Positionierung, die sich in ein, zwei Sätzen beschreiben lässt? Macht Ihr Produkt dem Kunden ein besonderes Vorteils- und Nutzenversprechen? Verkaufswirksam? Der Konkurrenz überlegen? Emotional? Rational? Glaubhaft?

Ob Sie das nun USP, Key Benefit oder Brand Personality nennen – entscheiden Sie sich für ein klares „Was“, eine konzentrierte Kernbotschaft der Werbung!

Sprechen Sie Ihre Kunden besser über den Kopf, den Verstand an? Oder über den Bauch – Gefühle, Emotionen? Am Besten über Beides. Selbst wenn der Drang zum Handeln aus dem Bauch kommt – der Kopf muss die Erlaubnis geben.

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Lieferzeit ist Marketing

Veröffentlicht: 9. Juni 2017 in Marketing

Natürlich ist die Zuverlässigkeit, sprich die Qualität eines Produktes sehr wichtig. Es ist die unabdingbare Voraussetzung, neue Kunden zu gewinnen und sie auf Dauer zu halten.

Noch mehr für den Kauf entscheidend ist aber der „Gier-Faktor“ und, dass der Spannungsbogen vom Angebot bis zum Erhalt der Ware aufrecht erhalten bleibt, d.h., dass die Zeitspanne zwischen Wunsch und Erfüllung so kurz wie möglich gehalten wird; je kürzer, desto besser.

Eine in Aussicht gestellte schnelle Befriedigung eines Wunsches beschleunigt und verstärkt die Kaufentscheidung und hält die Erwartung der Erfüllung hoch. Und davon muss der potenzielle Käufer vor dem Kauf erfahren – und nicht erst bei der Lieferung.

Wenn der Kunde weiß, sein gewünschtes Produkt kann schon Morgen oder spätestens Übermorgen auf seinem Tisch sein, ist er eher bereit einen Auftrag  zu erteilen, als wenn er nicht weiss, wann seine Ware kommt. Alle Vorteile und Nutzenversprechen aus dem Mailing hat er bei umgehender Lieferung weitgehend noch im Kopf. 

Ganz praktisch: Wenn Sie etwas kaufen wollen, vielleicht das neue iPhone 8, möchten Sie es sicherlich auch gleich und sofort haben. Und wenn der Verkäufer sagt, Ihr Wunsch geht schon Morgen oder spätestens Übermorgen in Erfüllung, na dann, schlagen Sie sofort zu. Sie können es kaum erwarten, es bald in Ihren Händen zu haben. Und sind stolz darauf. Ist es nicht so?

Heiß machen, Begierde wecken, Haben wollen – das ist Sache des Marketings. Den Wunsch umgehend erfüllen und damit den Kunden glücklich machen – das ist Sache der Logistik. Und damit ist Logistik nichts anderes als Marketing.

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Am Profil wird man Sie erkennen!

Veröffentlicht: 15. April 2017 in Allgemein

Wenn Ihre Firma in den Augen Ihrer Kunden genauso erscheint wie einer oder mehrere Ihrer Mitbewerber, dann sind die Leistungen Ihrer Firma austauschbar und die Entscheidung der Kunden, bei Ihnen zu kaufen, rein zufällig!

Aus diesen Gründen dürfen Sie gar nicht erst anstreben, genau wie die anderen zu sein. Im Gegenteil, Sie müssen anstreben anders zu sein, eben unvergleichbar!

Wenn Sie in die Fußstapfen eines Anderen treten, können Sie ihn nicht überholen. Auf ausgetretenen Pfaden werden Sie nur dort ankommen, wo der Andere schon gewesen ist.

Es ist schon sonderbar: Alle Menschen werden als Originale geboren – die meisten aber sterben als Kopien. Eine Kopie bleibt eine Kopie – dabei ist heute Originalität gefragt!

Warum scheint der Erfolg manchen nur so zuzufliegen? Andere ackern bis nachts und auch noch am Wochenende und erreichen doch nicht die gewünschten Ergebnisse. Woran liegt das? Sind andere begabter, intelligenter, fleißiger? Oder haben sie einfach nur mehr Glück oder mehr Geld? Oder ist der Erfolg nur Zufall?

Der Erfolg liegt in der Spezialisierung

Ob als Mitarbeiter, Freiberufler, Händler, Dienstleiter oder Gewerbetreibender, der Weg zu hohen Einkommen und hohen Gewinnen liegt darin, sich auf seine Stärken zu konzentrieren und auf einem Gebiet, in einem Thema der Beste zu sein, in dieser Nische zu operieren und sich dort als gefragten Experten zu positionieren.

Wer versucht, alles zu sein, verzettelt sich und höhlt seine Kompetenz aus. Der Mensch kann nicht alles. Und er gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn er sich auf das konzentriert, was er wirklich kann und wenn er das, was er wirklich kann, mit Liebe und Leidenschaft betreibt. 

Ein Boxer als Beispiel käme nie auf die Idee, auch noch als Tennisspieler erfolgreich zu sein; er wird scheitern – in beiden Disziplinen. Ein Jäger, der auf zwei Hasen gleichzeitig zu schießen versucht, wird keinen der beiden treffen.

Spezialisieren Sie sich auf ein kleines Gebiet, das klar begrenzt ist. Widerstehen Sie der Versuchung, alle anderen Themen, Produkte und Branchen auch noch zu bedienen. Kehren Sie der Bauchladen-Mentalität den Rücken und suchen Sie lieber, neue Kunden aus Ihrem Spezialgebiet. Keine Klarheit – keine Kunden! 

Wer vieles bringt, bringt Vielen etwas – wer etwas bringt, bringt wenigen Viel.“

Überleben wird nur, wer sein Profil schärft

Zu viele Menschen wollen fünf verschiedene Leben leben, und vergessen dabei, Ihr eigenes, einziges Leben zu leben.

Eine klare Positionierung kann Ihr persönliches Leben bzw. die Ertragskraft und Existenzsicherheit Ihrer Firma drastisch verändern und Ihr Einkommen und Ihre Gewinne auf eine Höhe bringen, die Ihnen heute noch unrealistisch erscheinen.

Wahrscheinlich müssen Sie sehr stark umdenken und vieles, was Ihnen über Jahre zur Gewohnheit geworden ist, komplett verändern. Dazu sind viele Menschen und Firmen nicht bereit, da ihnen das Risiko zu hoch erscheint. Das ist Ihre Chance!

Wer Großes will, muß sich zusammenraffen; in der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, …“ (Goethe).

Lieben Sie, was Sie tun? Tun Sie, was Sie lieben?

Wenn Du liebst, was Du tust, wirst Du nie mehr in Deinem Leben arbeiten!“ (Konfuzius). Finden Sie heraus, was Ihnen wirklich Spaß und Freude macht, Ihren Talenten entspricht und Ihnen Erfüllung bringt. Nur auf dieser Basis macht es Sinn, sich zu positionieren und ein Problem anderer Menschen zu lösen. Wenn Sie sich diese Basis geschaffen haben, gibt es keinen Grund, nicht viel Geld zu verdienen.

Sich auf einem Gebiet zu positionieren, das nicht Ihrer Leidenschaft entspricht, hieße, nur schneller in die falsche Richtung zu laufen. „Solange man versucht, etwas anderes zu sein, als man tatsächlich ist, erschöpft sich der Geist“ (Krishnamurti).

Was nützt es Ihnen, mehr zu verdienen, aber innerlich unzufrieden, unglücklich und unerfüllt zu sein? Es ist das Unglück vieler Menschen, dass sie ein Glück wollen, das nicht zu ihnen passt. Das wahre Glück folgt Ihren Träumen. Nur, wenn Sie das tun, das Sie lieben und für das Sie brennen, werden Sie auf Dauer Erfolg haben!

Wofür stehen Sie? Gibt es ein Gebiet, das Ihnen besonders liegt? Was sind Ihre Stärken? Worin sind Sie der Erste? Oder versuchen Sie, alles zu sein und alles zu können? Wer versucht, alles zu sein und alles zu können, kann von 100 Prozent nur einen Bruchteil davon in die Tat umsetzen – und wird nicht ernst genommen!

Ihre Belohnung

Wenn Sie vorher trotz größter Anstrengungen jedem einzelnen Auftrag hinterher jagen mussten, werden Sie feststellen, dass Ihnen jetzt mehr und mehr lukrative Aufträge zufließen.

Durch Ihre klare Positionierung wachsen Umsätze und Gewinne. Sie brauchen keinen Preiskampf mehr mit Konkurrenten zu fürchten. Keine Verzettelung mehr – dafür haben Sie mehr Zeit für die wirklich wichtigen, gewinnbringenden Kunden.

Positionieren Sie sich mit einem unverwechselbarem Profil und scharfen Konturen!

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Am besten, Sie drucken den folgenden Rat von Charlie Chaplin gleich aus und hängen ihn über Ihren Schreibtisch…

„Leben heißt für mich, mit meinen Talenten zu wuchern. Wer sich auf das spezialisiert, was er weder kann noch mag, programmiert sein Unglück.“

Charlie Chaplin

Blumen blühen und duften nicht für Sie und nicht für mich, weder für unsere Augen noch für unsere Nasen. Vielmehr ist es eine höchst aufwendige Werbemaßnahme der Natur, viele Blütenbesucher anzuziehen.

Hier gibt’s Nektar!“ lautet die Lockbotschaft. Für den Einzelnen davon zwar wenig, aber das macht nichts. Dennoch sind die Blütenbesucher den ganzen Tag damit beschäftigt, Tausende von Blüten anzufliegen und deren Pollen zu verteilen. Die Existenz der Blütenart ist gesichert.

Wie erfolgreiche Werbung funktioniert, das können wir von den Blumen lernen. Immerhin hängt ihr Überleben davon ab, ob ihre Verlockung anziehend wirkt.

So ist es auch für Unternehmen wichtig, mit klaren, verständlichen und attraktiven Signalen auf eigene Produkte aufmerksam zu machen.

Jedes Kundensegment reagiert auf andere Hinweisreize. So werden zum Beispiel die Schmeissfliegen durch Gerüche angelockt, die andere Insekten meiden. Wer also eine spezielle Zielgruppe treffen will, muss deren Vorlieben kennen und diese bedienen – auch auf die Gefahr hin, andere Kunden damit zu verlieren.

Was lernen wir daraus?

Blütensignale sind für Pflanzen durchaus aufwendig, aber existenziell. Ohne diesen Aufwand bekommt die Blüte keine Besucher. Das Gleiche gilt für Unternehmen:

Werbung für Umsonst gibt es nicht, wirksame Werbung hat ihren Preis. Wer wahrgenommen werden will, muss seine eigene Duftmarke setzen. Sie muss nicht unbedingt besonders originell, witzig, laut und schrill sein, sondern einfach nur stetig und passend – und zwar genau für die Kundschaft, die ihr Näschen danach ausrichtet.

Werde also nicht müde, deinen Nutzen zu suchen, indem du anderen Nutzen gewährst.“ (Marc Aurel, (121 – 180, römischer Kaiser und Philosoph)

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Copywriting Concept

Copywriting Concept

 Es ist wichtig für Sie, einen zuverlässigen Copywriter auf Abruf zu haben. Wenn das nicht der Fall ist, taucht plötzlich ein eiliges Projekt von irgendwoher auf und Sie werden alle Mühe haben, einen geeigneten Copywriter in allerletzter Minute zu finden. Manchmal funktioniert es, manchmal nicht.

 

Eine hastige Entscheidung zu treffen für etwas so Wichtiges, wie das Copywriting, kann eine katastrophale Verschwendung Ihres Geldes und Ihrer Zeit zur Folge haben!

Hier sind zwei einfache Regeln und eine Menge Tipps, die Ihnen helfen werden, den richtigen Copywriter zu finden und mit ihm zusammenzuarbeiten.

Regel # 1: Einen professionellen Copywriter engagieren

Es gibt eine Fülle von Copywritern, die bereit sind, Ihre Verkaufstexte zu schreiben und Ihr Geld zu nehmen. Aber wenn Sie professionelle Resultate wünschen, sollten Sie sich nicht für einen Nebenerwerbs-Texter oder Schwarzarbeiter entscheiden.

Mal ehrlich: „Würden Sie zu einem Nebenerwerbs-Doktor oder einem Rechtsanwalt gehen, der schwarz arbeitet?“ Natürlich nicht. Sie wünschen sich jemanden mit dem Können und der Aufmerksamkeit, das Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung verdient.

Lesen Sie hier, wie Sie einen solchen Copywriter finden:

Entscheiden Sie, was Sie brauchen: Werbebrief? Print- oder E-Mailing? Direct Mail Package? Landingpage? Magalog? Presse-Mitteilung?“ Erfordert Ihre Branche spezielles Wissen oder Erfahrung? Denken Sie sich eine kurze „Job Beschreibung“ für Ihren idealen Copywriter aus. Je enger Ihr Bedarf mit dem Können und der Erfahrung des Texters übereinstimmt, desto besser wird Ihr endgültiger Verkaufstext sein.

Sammeln Sie Informationen. Was machen Sie als Erstes, wenn Sie daran denken, ein Auto, einen Kühlschrank oder einen Computer zu kaufen? Richtig, Sie sammeln Prospekte, Broschüren und alle Informationen, die verfügbar sind. Das hilft Ihnen, eine intelligente und informierte Entscheidung zu treffen.

Fragen Sie deshalb auch einen Texter nach einer Broschüre oder ein Informationspaket, das spezifische Fakten über seinen Background, Serviceleistungen, Honorar, Kundenliste, Arbeitsmuster, usw. enthält. Die meisten Top-Texter haben solche Informationen auf ihrer Webseite.

 Vorsicht vor Textern, die es ablehnen, Ihnen diese Informationen zu geben. Das ist ein sicheres Zeichen eines Amateurs. Was ein Copywriter Ihnen freimütig bietet, ist ein Beispiel dafür, was Sie später erhalten werden.

 Fragen Sie rund. Ihre Freunde, Geschäftspartner und Kunden, die vielleicht mit ihm gearbeitet oder über jemanden gehört haben, der für Ihre Anforderungen perfekt ist. Fragen Sie Leiter von Werbeagenturen, Adressverlagen, Grafik-Designer und Kommunikationsmanager. Fragen Sie Leute, auf deren Meinung Sie vertrauen können und die mit ihren eigenen Werbemaßnahmen Erfolg hatten.

Vergessen Sie Geographie. Es ist angenehm, mit einem lokalen Talent zu arbeiten, aber Sie sollten nicht erlauben, dass das Ihre Entscheidung beeinflusst. Es gibt viele Copywriter, aber nur eine Handvoll von wahren Profis! Und die sind auf das ganze Land verstreut. Wenn ein Profi in Ihrer Straße ist – großartig. Aber geben Sie Qualität und Ergebnisse den Vorzug vor Nachbarschaft. Außerdem, mit Telefon, E-Mail und Fax, was ist der Unterschied?

Folgen Sie Ihrem Instinkt. Benutzen Sie Ihren Verstand, um die Informationen und Fakten, die Sie gesammelt haben, zu bewerten; aber achten Sie auch auf Ihre gefühlsmäßige Reaktion.

Es ist wichtig, jemanden zu finden, mit dem Sie angenehm zusammenarbeiten können. Das bedeutet, dass er einen Schreibstil und eine Persönlichkeit hat, die Sie mögen. Wenn Sie sich bei jemandem unbehaglich fühlen, was immer der Grund sein mag, trennen Sie sich. Ihre gefühlsmäßige Reaktion ist öfters richtig als Sie denken!

 Regel # 2: Behandeln Sie einen Profi wie einen Profi

Wenn Sie jemanden finden, mit dem Sie zusammenarbeiten können, stellen Sie sicher, eine gute Langzeit-Beziehung zu entwickeln und zu halten. Wahre Profis sind meistens immer beschäftigt und nachgefragt, so dass sie unprofessionelles Verhalten Ihrerseits nicht hinnehmen müssen.

Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihren Texter glücklich halten und Ihre Arbeits-Beziehung reibungslos machen: 

Legen Sie fest, was Sie wollen. Seien Sie sich im Klaren, was Sie erreichen wollen, Ihr Budget, Termin, etc. Wenn Sie ein Problem haben und keine klare Lösung, kann Ihr Copywriter Ihnen wie ein Berater helfen, Ihre Ziele zu definieren. Aber das mag ein separates Projekt sein. Ist das der Fall, rechnen Sie für den Rat, den Sie erhalten, auf Stundenbasis ab.

Sprechen Sie direkt über die Kosten. Viele Geschäftsleute vermeiden es bis zum letzten Moment über Geld zu sprechen, weil sie glauben, das sei unhöflich. Aber dies lädt geradezu zu Missverständnissen ein und verschwendet wertvolle Zeit. Ein professioneller Copywriter sollte in der Lage sein, Ihnen einen schriftlichen Kostenvoranschlag zu unterbreiten, wenn Sie spezifische Informationen für die Arbeit zur Verfügung stellen.

Stellen Sie Hintergrund-Material zur Verfügung. Das Wichtigste, was ein Copywriter zunächst braucht, um ein Projekt anzugehen, sind Ihre Unterlagen. Prospekte, Broschüren, Kataloge, Briefe, Werbeanzeigen, Bestellformulare und anderes Material bieten die meisten Rohdaten, die für ein Projekt nötig sind. Sie haben gewiss auch Marketingpläne, Berichte, Handbücher, Umfragen, Übersichten und eine Menge Papierkram voll von Informationen. Gute Verkaufstexte beginnen mit soliden Informationen. Sammeln Sie sie und händigen Sie sie aus.

Fassen Sie es in Schriftform. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie bei Ihren Geschäften auf einen Handschlag vertrauen. Erwarten Sie dieses auch nicht mit Ihrem Copywriter. Eine schriftliche Vereinbarung buchstabiert die exakte Art des Projektes, Kosten, Termin und andere Einzelheiten. Dies wird Missverständnisse vermeiden, die eine gute Beziehung dauerhaft gefährden können.

Lassen Sie den Copywriter texten. Wenn Sie die Details von dem Projekt ausgearbeitet, den Vertrag unterschrieben und alles Hintergrund-Material ausgehändigt haben, stehen Sie zurück. Wenn Sie wirklich den Wunsch haben, ein Stück selbst zu schreiben, rufen Sie niemand anderen an und schreiben Sie niemals durch ein Komitee. Es ist für einen Copywriter irritierend und wird bei ihm zwangsläufig zu einem Mangel an Geist, Fokussierung und überzeugender Kraft führen, die ein guter Copywriter erzielen kann, wenn er alleine arbeitet.

Zahlen Sie pünktlich. Die Nummer eins an Beschwerden von Copywritern ist schleppendes Zahlen oder gar nicht zahlen. Wenn Sie einen bestimmten Preis zu einer bestimmten Zeit zu zahlen vereinbart haben, tun Sie es. Zahlen Sie in einem Monat, werden Sie auf des Copywriters Kundenliste ganz oben stehen. Zahlen Sie in zwei Wochen oder weniger, haben Sie einen Freund fürs ganze Leben gewonnen.

Geben Sie spezifisches Feedback. Zu sagen: „Dieser Text braucht mehr „Pep“ ist nicht hilfreich. Was ist „Pep“? Und wie addieren Sie mehr davon? Ist Ihr „Pep“ derselbe wie sein „Pep“? Wenn Sie über Teile des Textes nicht glücklich sind, sagen Sie dem Copywriter exakt, was Sie nicht mögen und wie Sie es überarbeitet haben wollen.

Und wenn Sie die Texte mögen, sagen Sie es. Positives Feedback hilft nicht nur dem Ego des Copywriters, es hilft auch Ihnen, in Zukunft noch bessere Arbeit zu erhalten. Für einen Texter ist nichts hilfreicher, als genau zu wissen, was ein Kunde mag.

Ein professioneller Copywriter ist ein wichtiges Kapital. Er bietet nicht nur Texte und Beratung, die helfen, Ihre Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, sondern macht auch Ihre Marketing Projekte (und Ihr Leben) leichter. So, nehmen Sie sich die Zeit, den richtigen Copywriter zu finden. Es ist die Suche wert.

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Besser Texten mit Mozart

Veröffentlicht: 25. März 2016 in Allgemein
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Mozart bekam seine Ideen von singenden Vögeln – Sie bekommen sie von Mozart.

Mit acht Jahren begeisterte Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus („Amadé“) Mozart (27.1.1756 bis 5.12.1791) halb Europa als Wunderkind am Piano, mit vierzehn wurde er als begnadeter Komponist gefeiert, dem die genialen Einfälle vom Himmel zuzuströmen schienen.

Wie kann jemand mit elf Jahren bereits 50 herausragende Musikwerke, darunter Symphonien, Konzerte, Sonaten und geistliche Werke geschrieben haben? Das war damals und ist bis heute ein Rätsel.

Doch was macht seine Musik so außergewöhnlich? Was unterscheidet sie von anderen Werken seiner Epoche, der Klassik, wo es klare kompositorische Regeln der Form und der Harmonien gab und die romantische Idee des Genies noch unbekannt war.

Mozart beschrieb sein Ideal ganz einfach so:

Das Mittelding – das Wahre in allen Sachen.“ Es bedeutet nichts Geringeres, als die Mitte von allem zu finden. Ausgleich, Harmonie, Schönheit.

Da Musik unmittelbar als Sprache wirkt, kann man über die Musik als Medium leichter einen Zugang zu seinen Gefühlen finden. Neueste Forschungen entdeckten, die Musik von Mozart stellt sich immer in einem optimalen Verhältnis von Spannung und Entspannung dar.

Die Musik Mozarts ist mit positiven Gefühlen besetzt und wird deswegen auch als Mittel zur Schmerzbekämpfung, Angstreduktion und Stressbewältigung eingesetzt.

In U-Bahnhöfen mit Mozarts Musik sinkt die Kriminalitätsrate. In Kliniken lindern seine Kompositionen Schmerzen, bauen Angst und Stress ab, sorgen für eine freundlichere Atmosphäre und herzlichere Beziehung zwischen Personal und Patienten.

Mozart selbst hat wohl kaum an eine „Heilwirkung“ seiner Musik gedacht. Die Kombination von Musik und Gesundheit war zu seiner Zeit nicht populär. Heute sind wir an einem Punkt angelangt, wo Musik zunehmend an ihrer Bedeutung für unsere Gesundheit und unser seelisches und soziales Wohlbefinden gemessen und auch gekauft wird. Mozart steht mit an erster Stelle!

Der Mozart-Effekt

Ende der 90er Jahre landete der Komponist und Musikpsychologe Don Campbell in den USA mit „The Mozart Effect“ (Deutscher Buchtitel: „Die Heilkraft der Musik“) einen Bestseller. Er schreibt: „Mozart wirke mit einer Wucht, die andere nicht haben. Er übt einen befreienden, anregenden und heilsamen Einfluss aus, der ihn selbst noch unter den Hervorragenden hervorragen lässt. Seine Wirksamkeit übertrifft bei weitem das, was wir bei seinen Vorgängern und Zeitgenossen oder Nachfolgern finden.“

Wissenschaftler, die im Bereich Klangforschung, Hörpsychologie, Neurologie etc. arbeiten, bestätigen, dass einige Merkmale von Mozarts Musik anregend auf unsere Intelligenz und Kreativität und den entsprechenden Gehirnregionen wirken: Die spielerisch fließenden

Mozarts Musik ist

so rein und schön, dass ich sie als die innere

Schönheit des Universums selbst ansehe.“

Albert Einstein

Melodien, die klare Struktur der Form oder der bevorzugte Einsatz heller Klänge (Flöten, Violinen) – aber vor allem die rhythmische Variabilität der Musik Mozarts seien hierfür verantwortlich.

Am erstaunlichsten ist die Wirkung seiner Musik auf unser Gehirn. Die Nervenzellen werden angeregt, Millionen neuer Verbindungen zwischen den Neuronen zu knüpfen. Diese Synapsen lassen ein enorm effektives Netzwerk im Gehirn entstehen. Konkret bedeutet das für uns: höhere Konzentrations-, Lern- und Entscheidungsfähigkeit, mehr Intuition, Wachheit und Kreativität.

Wer Mozart hört, entwickelt demnach mehr Intelligenz. Und das betrifft alle menschlichen Entwicklungsphasen, vom Embryo bis ins hohe Alter.

Der amerikanische Psychologe und Komponist Joshua Leeds bringt es auf den Punkt: Klang ist für das Nervensystem ebenso wichtig wie Nahrung für den Körper.

Eine Studie an der Universität Kaliforien in Irvine fand heraus, dass sich die 36 Teilnehmer eines räumlichen IQ-Tests um etliche Punkte verbessern konnten, nachdem sie zehn Minuten lang Mozarts D-Dur Sonate gehört hatten. Das war 1993 und löste den „Mozart-Effekt“-Boom aus. Über Nacht war Mozart in Kalifornien ausverkauft.

Der Physiker Gordon Shaw meint dazu: „Mozartmusik kann das Gehirn „aufwärmen“. Er vermutet, dass differenzierte Musik komplexe Denkvorgänge erleichtert, wie sie bei geistiger Schwerarbeit zum Beispiel in der Mathematik oder im Schach gefordert sind.

Inzwischen hat der an der Salzburger Universität Mozarteum forschende Professor Dr. Hans-Ullrich Balzer mit chronobiologischen Analysen nachgewiesen, dass es beim Hören von Mozarts Musik zu einer erstaunlich schnellen Synchronisation mit den körpereigenen Rhythmen kommt.

Da die Steuerung der Rhythmen über Prozesse erfolgt, die im Gehirn stattfinden, stehen Balzers Beobachtung auch im Zusammenhang mit der Entdeckung Wolf Singers, des berühmten deutschen Hirnforschers, der herausfand, dass das Gehirn in einer rhyth-mischen Taktung arbeitet und wie ein Orchester funktioniert.

Der Nobelpreisträger, Atomphysiker und selbst begnadeter Pianist Werner Heisenberg sieht die Wellenkräfte und Elementarteilchen als Verbündete im natürlichen Bund mit den Schwingungen Mozarts (Spiegel 8/2006).

Mozarts Musik fördert unser Potential, unsere geistig-seelische Entwicklung – und das nachweislich besser als etwa laute Rockmusik. Selbst Pflanzen wachsen bei Musik von Mozart schneller, wenden sich dem Lautsprecher zu. Bei „Heavy Metall“ wenden sie sich ab. Doch wir sind keine Pflanzen.

Wenn Ihr nächstes Mailing erfolgreich sein soll, versuchen Sie`s mal mit Mozart!

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Gastbeitrag von Mag. Erwin Hemetsberger, MBA

Dass westliche Gesellschaften zunehmend vergreisen ist eine Binsenweisheit, dass die Menschen nicht nur älter werden sondern auch länger gesund bleiben, darf auch als bekannt vorausgesetzt werden. Dass Senioren der Generation „Baby Boomer“ anders ticken als deren Eltern oder Großeltern, spricht sich allmählich herum. Und dass all dies Auswirkung auf die Gesellschaft an sich hat, liegt auf der Hand.

Die Volkswirtschaft und ihre Spieler – Staat, Unternehmen, Konsumenten, Verbände usw. bleiben davon natürlich nicht unberührt. Für das einzelne Unternehmen wiederum stellt sich die Frage, wie es mit dieser Entwicklung umzugehen hat, insbesondere in der Vermarktung seiner Produkte.

Nun gibt es eine Reihe von Literatur, die sich aus Marketingsicht diesem sozio-demographischen Phänomen widmet. Neben der Identifizierung von vermeintlichen oder echten Boombranchen speziell für die ältere Generation bzw. Tipps und Tricks betreffend die berühmten „4 P“ im Marketing Mix stößt man unweigerlich immer auch auf die Frage der Segmentierung im „Seniorenmarketing“.

Eines, keines oder viele. Wie viele Segmente braucht es und vor allem welche?

Nun, segmentiert kann immer dann werden, wenn es in einem Markt unterschiedliche Konsumentengruppen gibt, die auch unterschiedlich bedient werden wollen.

Ökonomisch sinnvoll ist es dann zu segmentieren, wenn die jeweilige Zielgruppe mit ähnlichen Eigenschaften auch entsprechend groß ist oder Potential hat, um individuell angesprochen zu werden.

Psychologisch zweckmäßig ist eine Segmentierung, wenn eine Kundengruppe nicht mit der anderen in einen Topf geworfen werden will, aus welchen Gründen auch immer; und zwar selbst dann, wenn die Bedürfnisse identisch sind.

In den Erfurter Heften zum angewandten Marketing empfiehlt Virginia Krieg eine Segmentierung nach Altersdimensionen (z.B. gefühltes Alter), physiologischen Alterserscheinungen und psychologische Merkmalen. Diese Merkmale wiederum haben alle einen Einfluss auf das Freizeit-, Kauf- & Konsum- sowie das Mediennutzungsverhalten der Zielgruppe.1

In anderen Worten, welche oder wie oft der (reife) Konsument bestimmte Medien nutzt, wie, wo und was er einkauft und wie er mit den beiden wichtigsten Ressourcen im Alter – Zeit UND Geld – umgeht, hängt davon ab wie er sich fühlt, welchen Werten er nachhängt und nicht zuletzt, wie es objektiv um seine körperliche und geistige Gesundheit steht.

Natürlich findet man in der Literatur eine Menge anderer Segmentierungskriterien und daraus abgeleitet Segmente, die speziell den Teilmarkt der älteren Konsumenten einzugrenzen versuchen. Ich halte diese „Segmente von der Stange“ allesamt für zu beliebig oder aber nur für ausgewählte Märkte anwendbar wie auch in meinem Blog zum Thema Segmentierung nachzulesen ist.

Edwin E. Braatz beschreibt in seinem Buch die Kundengruppe der 50+ als ausgesprochen heterogen. Ich behaupte, sie ist genauso heterogen oder homogen wie die Altersgruppe der 50-. Es kommt immer auf die Branche und das Produkt an, welche Eigenschaften des potentiellen Kunden für eine Kaufentscheidung relevant sind. Aus diesem Grund halte ich auch eine Segmentierung nach Sinusmilieus etc. für überflüssig.

Viel hilfreicher ist als Ausgangsbasis folgende Unterteilung, die Oliver Gassmann & Gerrit Reepmeyer vornehmen:

    • Letzte Berufsphase

    • Autonomes Rentenalter

    • Verstärkte Gebrechlichkeit

    • Abhängiges Rentenalter

Denn diese Lebensphasen beeinflussen das (Konsum-) Verhalten der Zielgruppe 50+ insofern, als Sie Auswirkung auf die Ressourcen Zeit, verfügbares Einkommen, körperliche und geistige Gesundheit haben.

Am interessantesten ist für mich nach wie vor aber eine Segmentierung nach Entscheidungsverhalten wie sie der Psychologe Florian Bauer empfiehlt. Eine Vorgehensweise, wie übrigens ein gewisser Herr Rogers mit seiner „Diffusionstheorie“ schon vor mehr als 50 Jahren propagiert hat.

Die Gesellschaft wird älter, ja. Deswegen gelten nach wie vor die Regeln des strategischen und taktischen Marketings. Es verschieben sich Segmentgrößen- und grenzen und manchmal macht es Sinn sich anzusehen, ob ein Segment der 50+ nicht separat bearbeitet werden oder vielleicht sogar noch weiter unterteilt werden soll (Flotte 60er haben nun mal andere Bedürfnisse als hochbetagte Menschen).

Wenn man so will, ist alles erlaubt – von keiner einzigen Segmentierung bis deren vieler. Es hängt also ganz von der Branche und der Kundenstruktur ab. Und zwar mehr oder weniger unabhängig vom Alter.

Ein Praxisbeispiel folgt dann im nächsten Blogbeitrag.

1) In dem Zusammenhang sei auf eine aktuelle Wiener Studie verwiesen, die nachweist, dass bei älteren Menschen neben der körperlichen auch die kognitive (geistige Beweglichkeit) und mentale (Angst, Depressionen usw.) Gesundheit gesondert zu betrachten sind (Tageszeitung Der Standard).

Mag. Erwin Hemetsberger, MBA

ExCentric Consulting e.U.

Schopenhauerstraße 47/6, 1180 Wien

Email: erwin.hemetsberger@excentric.at

Page: www.excentric.at

Blog: www.excentric.at/news/blog/

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Wenn mit Werbung die E-Mail-Fächer überquellen, die Briefkästen vollgestopft sind mit Werbebriefen und aus allen Medien tausende Werbeimpulse täglich auf den genervten Verbraucher niederprasseln, dann ist es Zeit, sich als Werber wieder an die gute alte Postkarte als Marketinginstrument zu erinnern.

Werbung muss auffallen, damit sie wahrgenommen wird. Eine Postkarte fällt auf. Sie sticht aus der normalen Briefpost heraus und sorgt für Aufmerksamkeit. Das Öffnen des Umschlags entfällt und der Effekt „Das lese ich später“ entfällt. Schöne Postkarten bekommen oft einen Platz an der Pinnwand.

Eine Postkarte wird unter allen Werbesendungen zunächst bevorzugt behandelt und landet nicht gleich im Papierkorb. An der handschriftlichen Adresse, einem privat anmutenden Bildmotiv auf der Vorderseite und einem handschriftlichen Text vermutet der Empfänger in der Regel etwas Privates dahinter und liest Ihre Werbung mit einer positiven Grundstimmung.

Ihre Werbung per Postkarte bedingt aber auch, dass sich Ihre Werbebotschaft von herkömmlichen Werbebotschaften unterscheidet. Sonst könnte der Empfänger verärgert sein und sich enttäuscht fühlen. Das ist noch schlimmer, als wenn Ihre Werbung ungelesen gleich im Papierkorb landet.

Werbung per Postkarte muss etwas Besonderes bleiben. Überstrapazieren Sie deshalb die Aufmerksamkeit des Empfängers nicht. Versenden Sie Ihre Werbung per Postkarte nur zu besonderen Aktionen oder Anlässen und nur, wenn sie dem Empfänger einen besonderen Vorteil oder Nutzen bieten.

Solche Vorteile oder Nutzen können z. B. sein:

l Außergewöhnliche Rabatt-Aktionen

l Einmalige Service-Leistungen

l Einladungen zu Seminaren und Lehrgängen

l Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen

Achten Sie darauf, dass Ihre Angebote wirklich attraktiv sind, denn sonst wirkt Ihre Werbung per Postkarte nur als billigen Kundenfang, den der Empfänger schnell durchschaut. Die Besonderheit dieser Werbeform ist für Sie dann dahin.

Gestaltung

Das Motiv für Ihre Postkarte können Sie von Bildagenturen wie

Bilder, kostenlose & Lizenzfreie Fotos

Bilddatenbank für lizenzfreie Fotos (fotalia)

Bilder, kostenlos (bildunion)

Bildagentur (Panther Media)

Bilder, kostenlos, keine Quellenangabe (Pixabay)

Bilder, kostenlos (123rf)

Bilder, lizenzfrei (panthermedia)

Bilddatenbank, lizenzfrei (iStockphoto)

Bilddatenbank, lizenzfrei (shutterstock)

Bilddatenbank, kostenlos, lizenzfrei (pixelio)

kostenlos oder zu minimalen Kosten kaufen.

Wollen Sie für Ihre Postkarte ein individuelles Motiv und keines von der „Stange“, können Sie aus jedem Foto, das Sie mit Ihrer Digitalkamera machen, Postkarten drucken lassen.

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm können Sie Ihr Foto am PC bearbeiten, eine Textzeile eindrucken oder Ihren Werbeslogan einfügen.

Druck

Im Internet finden Sie unter „Postkarten drucken“ eine Vielzahl von Anbietern, die Ihre Postkarten schnell und kostengünstig drucken.

Hier zwei Beispiele:

WIRmachenDRUCK GmbH

SAXOPRINT

Motive

Eine schnellere Alternative, zu Postkarten zu kommen ist, Sie kaufen sich einfach fertige Postkarten im Handel. Achten Sie darauf, dass das Motiv zu Ihrer Aktion bzw. Ihrem Anlass passt.

In der Sommer-Ferienzeit habe ich selbst eine Aktion mit einer fertigen Postkarte aus meiner näheren Umgebung Bodensee gestartet. Natürlich durfte auch eine Sondermarke nicht fehlen. Die Aktion brachte mir viele Anfragen als Texter und Experte für die Zielgruppe 50plus.

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TEXT

Im Gegensatz zu einem Werbebrief haben Sie auf einer Werbepostkarte nur wenig Platz für einen Text. Kommen Sie also sofort auf den Punkt. Je kürzer der Text, desto eher wird er vom Empfänger wahrgenommen.

So wie die Adresse, muss auch der Text von Hand geschrieben sein – wirklich von Hand und nicht per PC-Handschrift. Nur dann wirkt Ihre Postkarte persönlich und vertrauenswürdig.

Nach der persönlichen Anrede erfolgt die Werbebotschaft („Ist das interessant für mich?“), dann das Nutzenversprechen („Was habe ich davon?“) gefolgt von der genauen Handlungsanweisung („Was muss ich jetzt tun?“) und dem Absender mit Firmenstempel. Mit dem Firmenstempel wird die „private“ Postkarte geschäftlich.

Ich helfe Ihnen gerne, die verkaufsstarken Worte zu finden, die die von Ihnen gewünschten Handlungen auslösen!

Sehen Sie mehr unter : http://profitexter.net/marketing-allgemein/3612/2015/09/geheimtipp-postkarte/#sthash.naorcqbV.dpuf

 

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Health Claims

Veröffentlicht: 10. August 2014 in Bessser Texten, Gesundheit

Ein Balance-Akt zwischen Werbeaussagen und EU-Recht!

Laut Wikipedia sind Nahrungsergänzungsmittel Produkte zur erhöhten Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit bestimmten Nähr- oder Wirkstoffen im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln.

Rechtlich ist diese Produktgruppe im EU-Recht durch die Richtlinie 2002/46/EG geregelt. Dabei sind insbesondere die zulässigen Mineralstoffe und Vitamine vorgegeben. In der hierauf basierenden Nahrungsergänzungsmittelverordnung ist ein Nahrungsergänzungsmittel „ein Lebensmittel, das

  1. dazu bestimmt ist, die allgemeine Ernährung zu ergänzen
  2. ein Konzentrat von Nährstoffen oder sonstigen Stoffen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung allein oder in Zusammensetzung darstellt und
  3. in dosierter Form, insbesondere in Form von Kapseln, Pastillen, Tabletten, Pillen, Brausetabletten und anderen ähnlichen Darreichungsformen, Pulverbeutel, Flüssigampullen, Flaschen mit Tropfeinsätzen und ähnlichen Darreichungsformen von Flüssigkeiten und Pulvern zur Aufnahme in abgemessenen kleinen Mengen in den Verkehr gebracht wird.“

Da Nahrungsergänzungsmittel rechtlich zu den Lebensmitteln gehören, fallen sie in Deutschland unter die Regelungen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuchs (LFGB).

Die erlaubten Vitamine und Mineralstoffe sind in Anhang 1 der Nahrungsergänzungs-mittelverordnung (NemV) aus dem Jahre 2004 aufgeführt. Als weitere Inhaltsstoffe sind sonst ausschließlich lebensmittelspezifische Rohstoffe gemäß LFGB und Novel Food Verordnung zugelassen.

Kaum ein anderes Produkt stellt für einen Verkaufstexter so hohe Anforderungen an seine Professionalität wie die Nahrungsergänzungsmittel. Mit verkaufsstarken Texten soll er einerseits das Nutzenversprechen optimal rüberbringen und den Umsatz erhöhen, andererseits wird er aber durch die Health-Claims-Verordnung in der Wortwahl gleich wieder ausgebremst.

Eine Werbeaussage darf Verbraucher nicht irre führen und muss wissenschaftlich begründet sein. Darüber hinaus darf keine Werbeaussage zur Behandlung oder Heilung von Krankheiten gemacht werden. Dies gilt insbesondere für Nahrungsergänzungsmittel.

Health-Claims-Verordnung

Während zum Beispiel ein Finanzprodukt – gleich welcher Art – in seiner Werbeaussage und Versprechung keiner gesetzlichen Prüfung unterliegt und somit der Phantasie des Verkaufstexters keine Grenzen gesetzt sind, werden die Werbeaussagen und Versprechungen über Nahrungsergänzungsmittel durch die Verordnung EG Nr. 1924/2006 (Health-Claims) streng geregelt.

Mit Health-Claims-Verordnung – in Deutsch etwa mit „Gesundheitsbehauptungen-Verordnung“ übersetzt – wird die Verordnung EG Nr.1924/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 über nährwert- und gesund-heitsbezogene Angaben über Lebensmittel bezeichnet. Die Angabe eines Health-Claims ist also eine gesundheitsbezogene Werbeaussage, die engen Regularien unterliegt.

Ab Dezember 2012 sind alle gesundheitsbezogenen Angaben verboten, die nicht zugelassen sind oder für die kein Zulassungsverfahren läuft. Die von der EU-Kommission genehmigte Positivliste umfasst vorerst 222 zugelassene gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel, etwa über die Rolle von Calcium für gesunde Knochen oder von Vitamin C für das Immunsystem. Ursprünglich waren aus den EU-Staaten mehr als 44.000 Anträge zur Prüfung eingereicht worden.

Werbeaussagen für Lebensmittel sind nur betroffen, wenn sie nährwert- oder gesundheitsbezogene Angaben enthalten. Diese Aussagen über Lebensmittel müssen wahr und belegbar sein.

Wesentlicher Inhalt der Verordnung

Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben in der Werbung und Kennzeichnung von Lebensmitteln, einschließlich Nahrungsergänzungsmittel, sind nur noch zulässig, wenn sie durch die „Health-Claims-Verordnung“ ausdrücklich zugelassen sind und den von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) noch zu entwickelnden Nährwertprofilen entsprechen.

Ist eine Angabe (z. B. Werbeaussage) nicht zugelassen, darf sie nicht verwendet werden. Es gilt ein Verbotsprinzip mit Erlaubnisvorbehalt: „Was nicht erlaubt ist, ist verboten.“

Es gilt zudem ein strenger Wissenschaftsvorbehalt: Zulässig ist nur, was durch anerkannte wissenschaftliche Erkenntnisse nachgewiesen ist.

Begriffsbestimmungen

Angaben … sind freiwillig gemachte Aussagen einschließlich Bilder, graphische Darstellungen und Symbole, mit denen erklärt, suggeriert oder auch nur mittelbar zum Ausdruck gebracht wird, dass ein Lebensmittel besondere Eigenschaften besitzt. In Zukunft unterliegen nicht nur Werbeaussagen, sondern auch Markennamen, Produktbezeichnungen, Bilder und graphische Darstellungen lebensmittelrechtlichen Bestimmungen.

Nährwertbezogene Angaben … wie z. B. „zuckerfrei“, „fettreduziert“ oder „reich an Vitamin C“ werden durch die Verordnung schon jetzt eindeutig geregelt und sind nur noch zulässig, wenn sie den rechtlichen Anforderungen der Verordnung entsprechen.

Gesundheitsbezogene Angaben 

wie z. B. „stärkt die Abwehrkräfte“, „Cholesterinsenkend“ oder „unterstützt die Gelenkfunktionen“ sind nur zulässig, wenn sie als „Claim“ in einer Liste (Gemeinschaftsregister) aufgeführt und damit für ein Lebensmittel oder eine Lebensmittelzutat zugelassen sind.

Mögliche Health-Claims könnten zum Beispiel sein:

Roggen-Ballaststoffe > … tragen zu einer normalen Darmfunktion bei

Weizenkleie > … trägt zur Erhöhung des Stuhlvolumens bei

Weizenkleie > … trägt zur Beschleunigung der Darmpassage bei

Calcium > … trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei

Calcium > … wird für die Erhaltung normaler Zähne benötigt

Magnesium > … trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei

Magnesium > … hat eine Funktion bei der Zellteilung

Eisen > … trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei

Eisen > … hat eine Funktion bei der Zellteilung

Kupfer > … trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei

Kupfer > … trägt zu einer normalen Hautpigmntierung bei

Zink > … trägt zu einem normalen Vitamin-A-Stoffwechsel bei

Zink > … trägt zur Erhaltung normaler Seekraft bei

Vitamin C > … trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei

Vitamin C > … erhöht die Eisenaufnahme

Angaben über die Verringerung eines Krankheitsrisikos

wie z. B. „schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ unterliegen Sondervorschriften und müssen ein Zulassungsverfahren durchlaufen. Die Antragsteller können hierbei Schutzrechte für die Vermarktung ihrer Produkte erhalten.

Die komplette LISTE DER ZULÄSSIGEN GESUNDHEITSBEZOGENEN ANGABEN finden Sie hier als Link zur VERORDNUNG (EU) Nr. 432/2012 DER KOMMISSION vom 16. Mai 2012:

Fazit: Zur rechtssicheren Werbung von Nahrungsergänzungsmitteln sollten die Verkaufstexte unbedingt vor dem Druck von einem Juristen geprüft werden!

 

© 1998 – 2018 Edwin E. Braatz. Alle Rechte vorbehalten.
Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

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Nach einer Umfrage nimmt jeder dritte Deutsche Nahrungsergänzungsmittel wie zum Beispiel: Magnesiumpräparate (Platz 1), Calcium und Eisenpräparate, Vitamin A- und D-Produkte, reine B-Vitamine oder Kapseln mit Omega-3-Fettsäuren zur Ergänzung seiner Mineral- und Vitalstoffversorgung. Er gibt dafür bis zu 300 Euro im Jahr aus. Etwa vier Milliarden Euro werden in Deutschland mit Nahrungsergänzungsmitteln umgesetzt. Der Markt wächst jährlich um drei bis fünf Prozent! 

Der Boom liegt in der „demographischen Entwicklung“ und im steigenden Bewusstsein begründet, Krankheiten mit Nahrungsergänzungsmitteln rechtzeitig vorzubeugen.

Pharmacy medicine concept. Shopping cart with pills and capsules

Immer mehr Menschen werden älter und wollen beim Älterwerden gesund und fit bleiben.

Für die Hersteller bedeutet das wachsende Umsätze – aber auch neue Konkurrenz aus der Pharmabranche. Alle wollen ein möglichst großes Stück vom lukrativen Kuchen „Nahrungsergänzung“ abschneiden und ringen deshalb um die Gunst der Verbraucher.

Das Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln ist riesig! Es gibt sie als Kapseln, Dragees, Mikropillen oder Brausetabletten.

In Apotheken, Drogerien, Supermärkten, Discountern und Reformhäusern finden sich Regale voller rezeptfreier Arznei- und Gesundheitsmittel, die dem Verbraucher das Gefühl geben, durch sie gesünder, aktiver, attraktiver, jünger, lebenslustiger und fitter zu werden. Auch Teleshopping über HSE 24 ist ein wichtiger Absatzkanal.

Dazu kommen die zahllosen Versandhandelsangebote im Internet. Hier weiß man oft nicht, wer die Hersteller sind, wo die Mittel herkommen und wie sie genau zusammengesetzt sind. Die amtliche Lebensmittelüberwachung kann nur Stichproben nehmen.

Besonders im internationalen Versandhandel mit asiatischen Produkten kann es Präparate geben, die unerwünschte Stoffe und Verunreinigungen enthalten können. Es ist deshalb dringend davon abzuraten, den vollmundigen Heilsversprechungen und Wunderwirkungen solcher Anbieter zu glauben – gerade dann, wenn es um schwere Krankheiten wie Arthrose und Krebs geht. Beispiele von glücklichen Kunden oder Aussagen nicht näher bezeichneter Fachleute sind oft frei erfunden.

Auf allen Nahrungsergänzungsmitteln muss auf der Verpackung oder dem Etikett angegeben werden, wie viele Vitamine und Mineralstoffe im Verhältnis zur Tagesdosis sie je Portion enthalten. Die Hersteller müssen darauf hinweisen, dass die „empfohlene tägliche Verzehrmenge“ nicht überschritten werden darf. Wie viel Vitamin und Mineralstoff das Mittel enthält und wie viel davon am Tag höchstens genommen werden soll, um eine nicht immer harmlos verlaufende Überdosierung zu vermeiden, steht in Deutschland auf jeder Packung.

Weder Hersteller noch Händler dürfen in der Werbung oder auf der Verpackung die Heilung von Krankheiten versprechen. Wer es dennoch tut, wird von Pharma- und Chemieunternehmen abgemahnt, um die gesetzlich festgelegte Abgrenzung zu ihren Medikamenten durchzusetzen.

Damit sich der Verbraucher im riesigen Angebot der Nahrungsergänzungsmittel besser zurechtfindet und es beurteilen kann, darf nur mit Aussagen geworben werden, die wahr und zutreffend sind und durch wissenschaftliche Daten gestützt werden.

Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben in der Werbung und Kennzeichnung von Nahrungsergänzungsmitteln sind nur noch zulässig, wenn sie durch die „Health-Claims-Verordnung“ ausdrücklich zugelassen sind und den Nährwert-Profilen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) entsprechen.

Beispiele:

Calcium > … trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei.“

Vitamin C > … trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei.“

LISTE DER ZULÄSSIGEN GESUNDHEITSBEZOGENEN ANGABEN

Kaum ein anderes Produkt stellt für einen Werbetexter so hohe Anforderungen an seine Professionalität wie Nahrungsergänzungsmittel. Einerseits soll er mit verkaufsstarken Texten das Nutzenversprechen für den Kunden optimal rüberbringen und den Umsatz ankurbeln, andererseits wird er durch die Health-Claims-Verordnung in der Wortwahl ausgebremst.

Ich helfe Ihnen gerne, diesen Spagat erfolgreich zu bewältigen.

 

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Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

Lieferzeit ist Marketing

Veröffentlicht: 18. November 2018 in Marketer, Werber
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Natürlich ist die Zuverlässigkeit, sprich die Qualität eines Produktes sehr wichtig.

Es ist die unabdingbare Voraussetzung, neue Kunden zu gewinnen und sie auf

Dauer zu halten.

 

Noch mehr für den Kauf entscheidend ist aber der „Gier-Faktor“ und, dass der

Spannungsbogen vom Angebot bis zum Erhalt der Ware aufrecht erhalten bleibt,

d.h., dass die Zeitspanne zwischen Wunsch und Erfüllung so kurz wie möglich

gehalten wirdt; je kürzer, desto besser.

 

Eine in Aussicht gestellte schnelle Befriedigung eines Wunsches beschleunigt

und verstärkt die Kaufentscheidung und hält die Erwartung der Erfüllung hoch.

Und davon muss der potenzielle Käufer vor dem Kauf erfahren – und nicht erst

bei der Lieferung.

 

Wenn der Kunde weiß, sein gewünschtes Produkt kann schon Morgen oder

spätestens Übermorgen auf seinem Tisch sein, ist er eher bereit einen Auftrag

zu erteilen, als wenn er nicht weiss, wann seine Ware kommt. Alle Vorteile

und Nutzenversprechen aus dem Mailing hat er bei umgehender Lieferung

weitgehend noch im Kopf.

 

Ganz praktisch: Wenn Sie etwas kaufen wollen, vielleicht das neue iPhone 8,

möchten Sie es sicherlich auch gleich und sofort haben. Und wenn der Verkäufer

sagt, Ihr Wunsch geht schon Morgen oder spätestens Übermorgen in Erfüllung,

na dann, schlagen Sie sofort zu. Sie können es kaum erwarten, es bald in Ihren

Händen zu haben. Und sind stolz darauf. Ist es nicht so?

 

Heiß machen, Begierde wecken, Haben wollen – das ist Sache des Marketings.

Den Wunsch umgehend erfüllen und damit den Kunden glücklich machen – das

ist Sache der Logistik. Und damit ist Logistik nichts anderes als Marketing.

 

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Profitexter reden Klartext: Heute mit Edwin E. Braatz, Copywriter Gesundheit.

Edwin E. Braatz hat 35 Jahre Erfahrung in Marketing & Werbung. Er weiß, wovon er spricht. Nicht nur als Experte für die Zielgruppe 50/60+, sondern vor allem als erfahrener Directmail Texter bzw. Copywriter für den Gesundheitsmarkt: Seine Mailings erzielen fast immer hohe Response-Quoten.

Seiner Profitexter Kollegin Simone Domahs beantwortet er heute diese sechs spannende Fragen:

Simone Domahs:

„Was genau macht einen Profitexter aus?“

Edwin E. Braatz:

Schreiben kann jeder und Singen kann auch jeder. Mal besser, mal schlechter. Und dennoch würde sich kein Sänger ohne Talent, Ausbildung und Praxis vor ein großes Publikum wagen – manch Texter schon.

Und genau hier zeigt sich der Unterschied zu einem professionellen Texter. Wir Profitexter von Profitexter.net erfüllen alle Voraussetzungen, um Menschen zu begeistern und das Nutzenversprechen von Produkten und Dienstleistungen in Umsatz und Gewinn zu verwandeln.

Wir sind auch keine Artikelschreiber, die generell „Content“ zum Beispiel für Blogs schreiben, sondern professionelle „Verkäufer durch den Briefkasten“. Während Artikel dazu da sind, Leser zu informieren, sind unsere Texte dazu da, Leser zu überzeugen, zu motivieren und eine Handlung auszulösen.

Gewünschte Handlungsauslösungen können sein: ein Produkt zu bestellen, eine Dienstleistung in Auftrag zu geben, einen kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abzuschließen. Unsere Verkaufstexte sind „Schriftliche Verkaufsgespräche“. Es sind eben Texte, die verkaufen!

Das erfordert einen großen Aufwand an Arbeit „hinter der Bühne“, die Zeit braucht – Zeit, über die der Kunde nichts weiss.

Dazu gehört, dass wir als Verkaufstexter auch umfangreiche Recherchen in der Branche unserer Auftraggeber durchführen – zusätzlich zu dem, was wir über deren Angebot schon wissen.

Dann versuchen wir, den „perfekten Kunden“ einzugrenzen und zu analysieren, was diesen beim Kaufen beeinflusst. Wir beziehen die Psychologie emotionaler Auslöser beim Konsumenten mit ein und schärfen ständig unsere Fähigkeit, diese Emotionen noch besser zu verstehen.

Recherche braucht Zeit und die Erstellung eines Werbebriefes, eines Mailing-Packages oder einer Landingpage braucht auch Zeit.

Auftraggeber sollten uns deshalb die Zeit geben, die wir brauchen, um einen Verkaufstext zu kreieren, der überzeugt und eine Handlung auslösen wird.

Und eine Handlung wird nur ausgelöst werden, wenn der Verkaufstext den oben beschriebenen Prozess durchlaufen hat.

Ein Wort noch zum Preis: Während für das Artikelschreiben der Preis in der Regel „pro Wort“ festgesetzt wird, basieren die Preise für die Verkaufstexte unserer Profitexter „auf dem Wert“.

Sicher, man kann einen Text auch schon für 100 € pro Seite bekommen, aber er wird nicht die Qualität haben, die der Auftraggeber sich wünscht. Und vor allem wird er die von ihm dringend erhofften hohen Response-Quoten bzw. Klick-Raten NICHT erfüllen.

Simone Domahs:

„Was macht DICH persönlich als Profitexter aus?“

Edwin E. Braatz:

Als meinen Vorteil sehe ich, dass ich in meinem Berufsleben immer selbst Umsatzverantwortung mit allen Konsequenzen getragen habe. Sei es im Außendienst, als Verkaufstrainer, als Geschäftsführer einer bundesweiten Marketing-Kooperation des Facheinzelhandels, als Inhaber eines Import-Marketing-Unternehmens und eines Werbemittel-Großhandels oder als Mitinhaber eines Produktionsbetriebes für Kunststoff-Spritzteile, insbesondere Werbeartikel.

Immer war ich ein Verkäufer, entweder direkt „Face to Face“ oder „Durch den Briefkasten“ und immer setzte ich mit eigenen Verkaufstexten Direktmarketing zur Gewinnung neuer Kunden und zur Bindung bestehender Kunden ein.

Nach meinem Rückzug aus meinem damaligen Berufsleben in 1998, machte ich das „Verkaufen durch den Briefkasten“ zu meinem Hauptberuf bis heute. Meine Vorbilder sind die Top-Texter aus den USA – dem Land mit den erfolg-reichsten Copywriter und Mailing-Kampagnen.

Nach unzähligen Werbebriefen, Mailings, Landingpages, etc. für die Bereiche Börse, Geld, Finanzen, Betriebsführung, Steuern, GmbH, Gesundheit, Bildung, Weiterbildung und viele andere Themen für Auftraggeber in Deutschland, Niederlande, Schweiz und USA, spezialisierte ich mich vor einigen Jahren als Verkaufstexter auf das Gebiet „Gesundheit“ in Verbindung mit der Zielgruppe 50plus.

Simone Domahs:

„Du bist ja Experte im Gesundheits- bzw. Nahrungsergänzungsmittel-Bereich. Kaum eine andere Branche stellt für einen Verkaufstexter so hohe Anforderungen an seine Professionalität wie Nahrungsergänzungsmittel.

Denn auf der einen Seite soll er mit verkaufsstarken Texten das Nutzenversprechen optimal rüberbringen und den Umsatz steigern, andererseits wird er aber durch die Health-Claims-Verordnung der EU in der Wortwahl gleich wieder ausgebremst.

Diesen Balanceakt zwischen Kreativität und dem rechtlichen Korsett beherrschen sicher nur wenige. WAS braucht man dafür, Edwin?

Was ist DEIN Erfolgsrezept?

Edwin E. Braatz:

Im Gegensatz zu Finanzprodukten zum Beispiel, die keinerlei Vorschriften in ihren Werbeaussagen seitens der EU unterliegen, werden die Werbeaussagen für Nahrungsergänzungsmittel von der EU streng geregelt. Nach der Health-Claims-Verordnung EG Nr. 1924/2006 sind lediglich 200 Werbeaussagen zugelassen, die für die Werbung für Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden dürfen.

Gesundheitsbezogene Angaben, wie zum Beispiel: „stärkt die Abwehrkräfte“, „cholesterinsenkend“ oder „unterstützt die Gelenkfunktionen“ sind nur zulässig, wenn sie als „Claim“ in der Verordnung aufgeführt sind und damit für ein Lebensmittel oder eine Lebensmittelzutat zugelassen sind. Ist eine Werbe-aussage in der Verordnung nicht enthalten, ist sie nicht zugelassen und darf somit nicht verwendet werden.

Kein Mailing oder eine sonstige werbliche Aussage darf deshalb veröffentlicht werden, ohne vorher von einem Juristen auf die penible Einhaltung der Health-Claims-Verordnung gründlich überprüft worden zu sein.

Ja, Gesundheits-Mittel online oder offline schriftlich zu verkaufen, stellt hohe Anforderungen an einen Profitexter. Er muss beim ständigen Balanceakt zwischen seiner Kreativität und dem rechtlichen Korsett auf dem Seil bleiben, ohne mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten und seinen Auftraggeber und sich selbst in den finanziellen Abgrund zu stürzen.

Was braucht man für den Balanceakt? Was ist mein Erfolgsrezept?

Ich glaube, zuerst braucht man Liebe zum Thema, denn nur so erreicht man Herz und Verstand künftiger, jetziger und bisheriger Kunden. Ich liebe das Thema, weil ich während des Textens auch über meine eigene Gesundheit viel lerne und davon persönlich profitiere und dieses Wissen in meinen Verkaufs-texten 1:1 weiter geben kann.

Die Leser sollen bei mir wissen, hier ist einer von uns, einer, der genau so denkt, fühlt und handelt wie sie, der ihre Probleme versteht und sich in ihre Lage gut hinein versetzen kann.

Als ich früher über Finanzen & Co. geschrieben habe, hatte ich von meiner Arbeit – abgesehen vom Honorar – keinen persönlichen Vorteil, denn als Texter ist man finanziell kaum in der Lage, von seinen empfohlenen Anlage-Tipps auch selbst zu profitieren.

Sei es, weil das Geld dafür gerade nicht vorhanden ist oder weil die Empfehlung für den eigenen Geldbeutel doch etwas zu riskant erscheint…

Um Nahrungsergänzungsmittel im Direktvertrieb erfolgreich zu verkaufen, sollte man auch an medizinischen Zusammenhängen interessiert sein, sie im Wesentlichen verstehen und sich mit der Fachsprache anfreunden – ohne sie selbst zu verwenden.

Ich versuche deshalb, so anspruchsvoll zu denken wie ein Fachmann, um ihn zu verstehen – aber genau so einfach zu schreiben, damit ein Laie auch mich versteht.

Dann braucht man natürlich auch eine Menge Erfahrung, die man sich nur über viele Jahre intensiver Beschäftigung mit dem Texten für den Gesundheitsmarkt erarbeiten kann. Wie sagt der Volksmund? „Übung macht den Meister!“

Größtmögliche Erfahrung macht man aber nur dann, wenn man sich nicht verzettelt, nicht auf verschiedenen Hochzeiten gleichzeitig tanzt, sondern sich gut erkennbar nur auf ein einzelnes Gebiet spezialisiert und konzentriert.

Tappen Sie nicht in die Austauschbarkeits-Falle! Warum sich Spezialisierung wirklich lohnt, lesen Sie in meinem Blog-Artikel: tinyurl.com/nfg2k49

Es ist ganz einfach: „Jeder, der sich in die Tiefe, statt in die Breite entwickelt, wird auf seinem Spezialgebiet immer erfahrener, sicherer, wertvoller und für die Auftraggeber immer gefragter. Ganz automatisch. Ich glaube, das ist mein Erfolgskonzept.“

Simone Domahs:

„Welche ist für Dich die interessanteste Zielgruppe?“

Edwin E. Braatz:

Zweifellos ist es die Zielgruppe 50/60+, ich gehöre ja selbst dazu. So kann ich von Zielgruppe zu Zielgruppe texten. Dann hat diese Zielgruppe auch noch den größten Verbrauch an Nahrungsergänzungsmitteln.

Obwohl die Menschen mit zunehmendem Alter weniger Energie benötigen und der Kalorienbedarf sinkt, steigt ihr Bedarf an Nährstoffen. Laut einer Umfrage nehmen 54 Prozent der Frauen und 34 Prozent der Männer über 64 Jahre in Deutschland ergänzende Vitamine, Mineralstoffe oder sonstige Zusatzstoffe. Tendenz weiter steigend.

Ältere Menschen haben Zukunft, denn sie sind die einzige und zugleich am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe. Sie vergrößert sich stetig, während die Gruppe der 14- bis 49-Jährigen stetig schrumpft. Im Jahre 2020 wird fast die Hälfte aller Deutschen 50 und älter sein!

Die Kaufentscheidung der Generation 5oplus wird künftig die Weiterexistenz der meisten Unternehmen bestimmen. Damit sie nicht in zehn Jahren auf dem Abstellgleis stehen, sollten sie bereits heute die Weichen in Richtung Zukunft stellen.

Damit sich ältere Menschen mit der werblichen Darstellung ihrer Zielgruppe identifizieren, ist Einfühlungsvermögen von größter Bedeutung. Alles muss subtil und einfühlsam auf die Besonderheiten der 50plus-Kunden abgestimmt sein, will man ihre Kaufkraft mobilisieren. Senioren „ticken“ eben anders.

Manche Firmen scheinen allerdings der Meinung zu sein, dass sie mit Werbung, die sich an die 29- bis 49-Jährigen richtet, auch die Älteren erreichen. Das ist ein großer Irrtum, durch den diesen Firmen Millionen Euros durch die Lappen gehen.

Prioritäten, Wertvorstellungen, Lebensziele, Wünsche, Bedürfnisse und Träume älterer Menschen bedingen eine völlig andere Ansprache und ein völlig anderes Nutzenversprechen als für jüngere Menschen.

Ältere Menschen müssen also anders angesprochen werden als jüngere. Am besten gelingt dies einem Verkaufstexter im Alter der Zielgruppe 50plus, also mit einem eigenen emotionalen Zugang zu dieser Zielgruppe.

Als Mitglied der Zielgruppe 50/60+ texte ich von Zielgruppe zu Zielgruppe. Ich weiß aus eigenem Erleben, wie „Junge Alten“ denken, fühlen und handeln und wie sie anzusprechen sind. Ich kenne die Kaufmotive, auf die es ankommt und weiß, was zu tun und zu lassen ist, damit aus kritischen „Jungen Alten“ lukrative Dauerkunden werden.

Zum Thema „Seniorenmarketing“ habe ich in Print- und Online-Medien zahlreiche Artikel veröffentlicht, Vorträge gehalten und Radio- und Fernseh-Interviews gegeben.

Mein neues Praxishandbuch „Senioren machen Märkte – So gewinnen Sie die wachsende Zielgruppe 50plus als neue Kunden“ ist bei Amazon erhältlich. Warum dieses Buch für die Zukunft jedes Unternehmens überlebenswichtig ist, erfahren Sie auf meiner Landingpage zum Buch:

tinyurl.com/p7lrd5v

Simone Domahs:

„Zurück zum Texten. Deine Spezialität ist vor allem die Longcopy – sprich lange Texte. Du schreibst erfolgreiche Mailings, Landeseiten, die schon mal 16 Seiten lang sein können. Jetzt höre ich förmlich einige Aufschreie an den Bildschirmen: „Was? So lange Texte liest doch niemand!“

Nicht nur wir Beide wissen, dass das ein Mythos ist.

Vielleicht kannst du bei dieser Gelegenheit damit aufräumen und verraten, warum gerade lange Texte verkaufen?

Edwin E Braatz:

Simone, das will ich gerne tun. Lange Texte werden gelesen, aber nur, wenn Du eine gute Geschichte zu erzählen hast. Schreibe so viel wie nötig – aber nie langweilig!

Ein gutes Mailing ist nichts anderes, als ein „Schriftliches Verkaufsgespräch“. Es unterliegt den gleichen Kriterien wie ein gutes Verkaufsgespräch von „Angesicht zu Angesicht“ – aber mit einem entscheidenden Unterschied:

Du siehst Deinen Leser nicht. Keine Mimik verrät, was er beim Lesen gerade denkt oder fühlt. Dennoch musst Du seine unausgesprochenen Fragen, seine Gefühle, Hoffnungen und Wünsche, die er beim Lesen Deines Mailings hat, beim Texten schon vorausahnen und im Voraus überzeugend beantworten. Das ist die hohe Kunst des Verkaufstextens!

Vom „Ist das interessant für mich?“ über „Was habe ich davon“ bis zum alles Entscheidenden „Her mit dem Produkt“ musst Du den Spannungsbogen auf-recht halten. Und genau wie bei einem richtigen Verkaufsgespräch braucht es bis zum erfolgreichen Abschluss in der Regel mehr als eine Minute.

Das ist der Grund dafür, warum lange Texte bis heute immer noch die erfolgreichste Verkaufsform ist.

Das Gerücht, dass lange Texte nicht gelesen werden, wird mitunter auch von Textern selbst verbreitet, denn nicht alle Texter, die gute Headlines schreiben können, können auch gute Longcopies schreiben. Vielleicht könnten sie es sogar, aber sie haben keine Lust dazu. Longcopy texten ist für sie die Mühsal des Daseins.

Anders ist es bei Journalisten oder Schriftstellern. Für sie ist die Longcopy ihre Daseinsberechtigung. Sie können davon ausgehen, dass ihre Texte meistens gelesen werden. Werbe- oder Verkaufstexter wissen, dass ihre Texte meistens nicht gelesen werden.

Dennoch steht fest, dass es die Mühen einer Longcopy wert sind, wenn von zehn Lesern eines Mailings nur ein Leser mehr wissen will, als in der Headline steht. Vorausgesetzt, es gibt auch mehr zu sagen und die Texte langweilen nicht.

Alle kürzeren Formate begeben sich gezwungenermaßen in die altbekannte Hersteller- oder Kundensicht: Wir haben. Wir wollen. Wir sind. Wir können. Wir werden. Sie haben. Sie wollen. Sie sind. Sie können. Sie werden.

96 Prozent aller Werbetexte agieren nach diesem Formulierungs-Schema.

Das ist der absolute Formulierungsalltag. Und gleichzeitig natürlich sehr langweilig und wenig differenzierend.

Nur 4 Prozent machen es anders. Sie schreiben Texte aus ungewöhnlichen Perspektiven. Ungewöhnliche Text-Perspektiven brauchen Platz – dafür gibt es die Longcopy.

Simone Domahs:

„Wie sehen Deine Zukunftspläne aus?“

Edwin E. Braatz:

Noch mehr Storytelling, sprechende Mailings und Werbung in den Sozialen Medien werde ich für meine Kunden aus meinem „Werkzeugkasten“ holen…

Danke für das Gespräch, Edwin.

Simone Domahs – Netzwerk der Profitexter https://www.profitexter.net

Video-Interview von Beatrice Fischer-Stracke mit Edwin E. Braatz

Video  —  Veröffentlicht: 22. Oktober 2018 in Allgemein


GESETZ DER WIRTSCHAFT
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Bild  —  Veröffentlicht: 29. August 2018 in Marketing
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Welche positiven Folgen können Reklamationen haben?

l Reklamationen geben uns die Chance, den Kunden wieder für uns zu gewinnen (wäre er ohne Reklamation gleich zur Konkurrenz gegangen, hätten wir diese Möglichkeit nicht gehabt)

l sie machen auf Fehler in irgendwelchen Arbeitsbereichen aufmerksam

l sie verhüten den gleichen Fehler bei anderen Kunden

l sie helfen, das Produkt oder die Dienstleistung zu verbessern oder zu vervollkommnen

l sie verstärken den Kontakt zum Kunden (zu dem früher vielleicht nur eine Routinebeziehung bestand)

l sie verbessern die Kenntnisse von Problemen und der Bedarfs- situation des Kunden

l sie tragen dazu bei, unsere Fachkenntnisse zu vertiefen

l sie verhelfen unter Umständen zu einem größeren Auftrag (weil durch intensive Beschäftigung mit dem Kunden erst erkannt wurde, wie groß sein Bedarf – auch an anderen Artikeln – ist)

l sie führen zu einer Vertiefung unserer Menschenkenntnis (nirgends lernt man sein „Gegenüber“ so gut kennen, wie bei einer Reklamation)

Welche negativen Folgen können Reklamationen haben?

l Streit

l lang anhaltendes, gespanntes Verhältnis

l völliger Abbruch der Geschäftsbeziehungen (Verlust des Kunden an die Konkurrenz)

l Teilverlust des Kunden (der Kunde bezieht nur noch ein Teil unserer Produkte)

l Zeitverlust für uns

l Aufregung bei allen betroffenen Mitarbeitern

l Differenzen im Betrieb zwischen dem Chef und den „Schuldigen“ oder zwischen den Mitarbeitern untereinander

Welche Antworten auf Reklamationen sind immer verkehrt?

l “Aber es ist doch nicht so schlimm, wie Sie es darstellen“

l “Nein, Herr X, das stimmt nicht“

l “So kann es nicht gewesen sein, wie Sie sagen“

l “Haben Sie …die Ware zu lange gelagert? …das Gerät etwa fallen lassen? …die Gebrauchsanleitung überhaupt gelesen? … vergessen, Ihr Personal richtig anzuweisen? …einen ungeeigneten Mann an die Maschine gestellt? …mit einem Konkurrenzprodukt gearbeitet?“

l “So was kommt bei uns überhaupt nicht vor“

l “Darf ich Ihnen mal sachlich antworten? (das heißt, der Kunde sei unsachlich gewesen)

l “Das ist bei uns noch nie beanstandet worden

l “So was ist noch keinem unsere Kunden passiert“

Woran sollten wir denken, wenn ein Kunde aus Unwissenheit oder falscher Einschätzung seiner Situation unberechtigt reklamiert?

Jeder Mensch macht Fehler, auch wir. Dem Kunden fehlen die Fach-kenntnisse, über die wir verfügen. Darum beurteilt er vielleicht manches falsch. Er wird uns besonders dankbar sein, wenn wir Verständnis für ihn zeigen und ihn nicht mit unserer fachlichen Überlegenheit K.O. Schlagen.

Erwarten die Kunden im allgemeinen eine gute oder eine mangelhafte Erledigung ihrer Reklamation?

Aufgrund der vielen schlechten Erfahrungen, die jeder von uns schon gemacht hat, wenn er begründet reklamieren musste, wird die Mehrzahl der Kunden ihre Reklamation mit sehr niedrigen Erwartungen vor-bringen. Dadurch befinden sich die Kunden schon von vornherein in einer Kampfstimmung, die sie gegen jeden weiteren Fehler allergisch macht. Korrekte Reklamationserledigung wird sie überraschen und freundlich stimmen.

Was ist bei jeder telefonisch oder schriftlich eingehenden Reklamation besonders wichtig?

Dass sie sofort bearbeitet wird. Reklamationsbearbeitungen – auch wenn sie noch so unangenehm sind – niemals hinausschieben.

Warum unterbleibt nach Entgegennahme einer Reklamation häufig die Entschuldigung?

Weil eine angeregt vorgetragene Reklamation beim Zuhörer eine gewisse „Abwehrreaktion“ auslöst, die sofort mit Zweifeln und Fragen in Erscheinung tritt. Dadurch wird der Reklamierende zu weiteren Attacken gereizt. Die Entschuldigung dagegen entwaffnet den „Angreifer“, versöhnt ihn oder stimmt ihn freundlicher.

Wenn die Ursache des Fehlers auch nach Anhören der Reklamation nicht endgültig klar ist, soll man wenigsten im Sinne einer Entschul-digung antworten, wie: „Es tut mir leid, dass das passiert ist“ oder „Ich bedauere sehr, dass Sie sich so ärgern mussten.“

Wie hört man richtig zu, wenn ein Kunde reklamiert?

l Konzentriert, Anteil nehmend

l Auch im Mienenspiel zum Ausdruck bringen, dass man bei der Sache ist

l Niemals längere Zeit wortlos zuhören, aber nicht widersprechen

l Nicht den Eindruck erwecken, man denkt: „Lass ihn nur reden“

l Besonders am Telefon ist wortloses Zuhören verkehrt. Man

veranlasst den Kunden damit zu einem ungehaltenen: „Hallo, sind Sie überhaupt noch da?“

l Von Zeit zu Zeit eine Wendung einfliessen lassen wie: „Das ist wirklich bedauerlich“ oder „Es tut mir leid“ oder „Da kann ich Ihren Ärger verstehen“.

Bei größeren Reklamationen macht es sich gut, wenn man bewusst von bestimmten Details Notizen macht. Daran erkennt der Kunde, dass wir seine Reklamationen gründlich prüfen und nichts übersehen wollen. Das Notieren zwingt ihn, sein Tempo und seine Aggression zu mässigen und sich nicht mit Übertreibungen aufzuspielen.

Warum machen die meisten Menschen schon am Anfang, beim Zuhören, leicht psychologische Fehler?

Weil sie sich „angegriffen“, vielleicht sogar beleidigt fühlen. Man weiss aus Erfahrung, dass nicht jede Reklamation berechtigt ist. Kunden übertreiben gern in ihrer Aufregung, reizen uns mit unsachlichen und unrichtigen Bemerkungen – und dann meinen wir, wir müssten sofort „zurück schiessen“.

Warum ist die Beschuldigung von Kollegen oder Mitarbeitern, anderen Abteilungen oder der ganzen eigenen Firma grundverkehrt?

l Weil sie den Kunden nicht versöhnt

l Weil sie in ihm höchstens den Verdacht erregt, dass hier der

Versuch gemacht wird, die Schuld auf andere, vielleicht auf Unschuldige“ abzuwälzen

l Weil sie „Spannungen“ zwischen einzelnen Mitarbeitern oder Abteilungen andeuten könnte, die nach außen getragen werden sollten

l Weil sie beim Kunden den Eindruck hinterlassen: Hier sind unzuverlässige Leute am Werk und der gleiche oder andere Fehler  könnte(n) sich wiederholen.

Was ist besser, als Andere zu beschuldigen?

l Entweder kompromisslos zugeben, dass ein Fehler gemacht wurde und sich dafür entschuldigen oder

l den Fehler zugeben und gleichzeitig denjenigen, der den Fehler gemacht hat, entlasten, indem man aufzeigt, dass das Versehen in einem gewissen Sinne menschlich verständlich und darum entschuldbar sei.

Aber bitte keine „billige“ Entschuldigung. Damit erreicht man das Gegenteil. Dagegen ist eine Wendung wie: „Das entschuldigt zwar den Fehler nicht, aber es macht ihn erklärlich“, dazu angetan, manche Zorneswoge zu glätten!

Edwin E. Braatz Copywriter Gesundheit https://www.mailingpower.net

© 1998 – 2018 Edwin E. Braatz. Alle Rechte vorbehalten.
Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

Was ist ein Kunde?

Veröffentlicht: 17. April 2017 in Allgemein

Ein Kunde ist die wichtigste Person in einem Unternehmen, gleich ob er persönlich da ist oder schreibt oder telefoniert.

Er ist keine Unterbrechung unserer Arbeit, sondern ihr Sinn und Zweck.

Er ist kein Außenstehender, sondern ein lebendiger Teil unseres Geschäftes, keine kalte Statistik, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut, mit Vorurteilen und Irrtümern behaftet.

Er ist nicht von uns abhängig, sondern wir von ihm.

Er ist jemand, der uns seine Wünsche nennt – und unsere Aufgabe ist es, diese Wünsche gewinnbringend für ihn und uns zu erfüllen.

Edwin E. Braatz Copywriter Gesundheit https://www.mailingpower.net

 

Strichmnnchen Serie Pumpy / Qual der Wahl

Was wollen Sie?

Wenn Sie ein neues Reklameschild brauchen oder Ihre Firmenautos neu beschriften wollen, dann gehen Sie zu einem Graphik- oder Beschriftungsatelier. Das ist Werbung. Das macht ein Werbetexter.

Wenn Sie Ihr Image aufbessern oder Ihren Bekanntheitsgrad erhöhen wollen, dann gehen Sie zu einer Werbeagentur. Das ist Werbung. Das macht ein Werbetexter.

Wenn Sie Ihren Umsatz ankurbeln und schnellstens Nachfrage nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen schaffen wollen, dann gehen Sie zu einem Verkaufsprofi, der überzeugende Verkaufstexte schreibt. Das ist Verkaufen. Das macht ein Copywriter für Direct Response. Ein Direct Response Copywriter

  • bringt Ihnen neue Kunden
  • bindet Ihre jetzigen Kunden
  • reaktiviert frühere Kunden.

Kurzum, er bringt Ihr Nutzenversprechen zielsicher auf den Punkt, steigert Ihre Ertragskraft und sichert Ihre Existenz!

Liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer,

als Unternehmerin, Unternehmer leisten Sie viel und Wichtiges! Sollte das nicht auch anerkannt werden? In Amerika sind „Erfolgsgeschichten aus der Wirtschaft“ wahre Bestseller!

Haben nicht auch Sie eine gute Geschichte zu erzählen? Sind nicht auch Sie eine erfolgreiche Unternehmerin, ein erfolgreicher Unternehmer? Man weiß nur zu wenig über Sie!

Ich schreibe über Unternehmerinnen und Unternehmer, die einfach nicht wollen, dass ihr Leben in Vergessenheit gerät. Für einige ist es eine Rückschau auf ihr Leben, für andere eine Aufwertung ihrer Person, über die etwas Geschriebenes erscheint.

Wollen nicht auch Sie Ihre persönliche Lebensgeschichte erzählen, dabei auf Ihre wichtigsten unternehmerischen Leistungen aufmerksam machen und mit Stolz auf Ihr Lebenswerk zurückblicken?

Ihr persönliches Erfolgsbuch

Lassen Sie mit Ihrem persönlichen Erfolgsbuch Ihre Leser mitfiebern, was Sie alles erlebten! Machen Sie Ihre Leser aufmerksam auf

  • Ihre wichtigsten Leistungen, die man auf den ersten Blick nicht sieht und die in keinem Angebot an Ihre Kunden stehen
  • Ihre persönliche Entwicklung – von der Idee zur Tat
  • die Lösung der vielen kleinen und großen Probleme im Hintergrund
  • die Märkte, Konkurrenten, Mitarbeiter, Kunden, Produkte und Lieferanten
  • die Chancen, Risiken, Reaktionen, Ratschläge, Zweifel und schließlich auf Ihren Erfolg!

Sie sind einzigartig!

Jede Unternehmerin, jeder Unternehmer hat andere Dinge durchlebt. Und das macht jedes Unternehmen einzigartig! Und was Sie erlebt haben, kann keiner Ihrer Wettbewerber bieten: Ihren persönlichen Background und Ihre ganz individuellen Erfahrungen. Das ist es, was Sie und Ihr Unternehmen prägt und auszeichnet!

Sie werben mit Ihrem Buch

Wenn Sie Ihr Buch in Ihren Händen halten, wissen Sie: „In diesem Buch spiele ICH die Hauptrolle!“ Ihr Buch, Ihr „Corporate Book“ wird über Sie erzählen und zugleich eindrucksvoll für Sie und Ihr Unternehmen werben.

Ihr Buch wird als Ihr ganz persönliches und exklusives Präsent und Marketing-Instrument zur Imagepflege und Kommunikation mit Ihren Kunden, Mitarbeitern, Freunden und Bekannten dienen.

Außerdem wird Ihr Buch im Buchhandel erhältlich sein und die Internet-Buchmärkte werden es anbieten. Damit sind Sie überall präsent: Man weiß, dass es Sie gibt und was Sie tun. Und weil das so ist, wird man sich an Sie erinnern, als Mensch und als Unternehmerin, Unternehmer! Wäre ein solches Vermächtnis nicht in Ihrem Sinne?

Nehmen Sie vertrauensvoll Kontakt mit mir auf und wir besprechen die einzelnen Schritte zu Ihrem Buch in einem persönlichen Gespräch.

Ich freue mich auf Sie und Ihre spannende Geschichte!

Rufen Sie mich einfach an: +49 (0) 7731 – 97 87 08 oder schicken Sie mir eine Mail: email@braatz-text.de

Edwin E. Braatz

PS:

Mit dem neuen Druckverfahren „Books-on-Demand“ bringen Sie Ihr gedrucktes Buch risikolos auf den Markt; ohne Mindestauflage, ohne teure Druckkosten, ohne Kapitalbindung!

Als E-Book veröffentlichen Sie Ihr Buch kostenlos und unabhängig mit Amazon

Kindle Direct Publishing, um Millionen von Lesern zu erreichen.

 

© 1998 – 2018 Edwin E. Braatz. Alle Rechte vorbehalten.
Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

Ihre Squeezpage       

Alles fängt damit an, dass Sie etwas gratis verschenken und im Gegenzug die E-Mail-Adressen der Besucher erhalten.

Die Squeezepage, auch Landingpage genannt, ist eine Internetseite, auf der Sie einem Interessenten seinen Namen und seine E-Mail-Adresse herausquetschen (Englisch: to squeeze = ausquetschen). Die Squeezepage dient also ausschließlich dazu, an den Namen und die E-Mail-Adressen potenzieller Kunden zu gelangen.

Der Ablauf ist wie folgt: Ein Leser kommt über eine Suchmaschine, einen Artikel, den Sie verfasst haben, einen Blog oder über ein Forum auf Ihre Squeezepage. Offensichtlich sucht der Leser Informationen zu Ihrem Thema.

Auf Ihrer Squeezepage bieten Sie ihm ein Gratis-Produkt an, zum Beispiel ein E-Book, einen Kurz-Report, einen E-Mail-Kurs oder sonst etwas, das ihm die gewünschten Informationen sofort liefert.

Wenn Sie ihm ein wirklich gutes Gratis-Produkt schenken und zum Beispiel einen gut aufgemachten, informativen und nützlichen Newsletter verschicken, ist die Chance groß, dass einige Ihrer Leser eines Ihrer Produkte oder eine Ihrer Empfehlungen kaufen.

Als Gegenleistung bitten Sie den Leser um seinen Namen und seine E-Mail-Adresse, um an ihn Ihr Gratis-Produkt schicken zu dürfen. Füllt Ihr Besucher das Opt-In-Formular aus und schickt es ab, gelangt seine E-Mail-Adresse in Ihren Autoresponder und damit in Ihre Mailingliste. Ihr Interessent ist nun in Ihrer Adressdatenbank gespeichert.

Durch das „Opt-In“ haben Sie von ihm die Erlaubnis erhalten, ihm zum Beispiel Ihren Newsletter zu schicken. Darin geben Sie ihm nützliche Informationen, machen Werbung für Ihre eigenen Produkte oder sprechen Empfehlungen für Produkte aus, die Sie als Affiliate bewerben.

Ihre Mailingliste

Ihre Mailingliste mit Namen und E-Mail-Adressen ist ein immaterielles Vermögen von unschätzbarem Wert, der in keiner Bilanz auftaucht und keinen Steuern unterliegt.

Stellen Sie sich vor, Sie verschicken Ihren Newsletter mit einer Produktempfehlung an 100.000 Adressen. Wenn Sie von einer Kaufrate von nur 1% ausgehen, hätten Sie 1.000 neue Kunden gewonnen!

Opt-In“-Adressen über Squeezepages, Preisausschreiben, o.ä. zu generieren bringt zwar qualifizierte Adressen und ist rechtssicher, aber es dauert auch sehr lange, bis eine genügend große Mailingliste vorhanden ist und mit Erfolg eingesetzt werden kann.

Schneller und billiger geht es mit solchen Angeboten, wie hier zum Beispiel – aus der Google-Suche zufällig ausgewählt:

12,5 Mio. legale, geprüfte und gepflegte Top – E – Mail – Adressen des Typs Opt-In auf DVD zu € 89,60 inkl. Software oder zum Download zu 69,90. Davon sind ca. 4 Millionen eMail-Adressen aus Deutschland, ca. 500.000 aus Österreich und ca. 190.000 aus der Schweiz. http://ebookprofi.net

Lassen Sie mich ein Szenario durchspielen:

Anton Breuer ist ein gewitzter Marketer. Da ihm sein Chef im Nacken sitzt und er keinen anderen Weg sieht, schnell mehr Umsatz zu machen, kauft er eine Mailingliste für wenig Geld und hofft über die Masse neue Kunden zu gewinnen. So gut, so schlecht.

Was passiert?

1. Der Empfänger erwartet diese E-Mail nicht und ist deshalb an dem Angebot wenig oder gar nicht interessiert. Vielmehr ärgert er sich, löscht die E-Mail und markiert diese evtl. auch noch als Spam.

2. Wenn E-Mail Provider genügend Beschwerden erhalten haben, setzen sie den gewitzten Marketer auf eine schwarze Liste und verhindern künftig die Auslieferung seiner E-Mails unter seinem Absender.

3. Viele der E-Mail-Adressen in der günstig erworbenen Mailingliste enthalten mit großer Wahrscheinlichkeit auch Rechtschreibfehler, die Adressen sind nicht mehr aktuell oder sie existieren einfach nicht mehr. Das passiert durch das Spidering“, bei dem mit Hilfe von Programmen das Internet durchsucht wird und sämtliche darin enthaltenen E-Mail-Adressen abgespeichert werden. Fehler passieren aber auch ganz einfach durch das manuelle Abtippen der Adressen.

4. Massenhaft anfallende, fehlerhaften Auslieferungen werden von den E-Mail Providern registriert und schon wieder ist der gewitzte Marketer als Spam-Versender markiert mit noch schlimmeren Folgen: Nicht nur seine Absender-Adresse wird gesperrt, sondern auch seine IP-Adresse blockiert.

5. Anton Breuer kann sich einige Minuten an seiner großen Liste erfreuen, vielleicht beißt auch ein neuer Kunde an, aber die Liste löst sich sehr schnell in Nichts auf. Anton Breuer ist frustriert, die IP-Adresse blockiert, im schlechtesten Fall seine Domain gesperrt und vom E-Mail Provider verbannt.

Selbst dann, wenn Sie nicht von Billiganbietern, sondern von angesehenen Adress-Verlagen oder Marketing-Agenturen qualifizierte Opt-In Mailinglisten zu einem höheren Preis kaufen, ist der Kauf von Mailinglisten immer eine schlechte Idee. Warum?

1. Der Preis für eine Mailingliste mag zunächst niedrig erscheinen – beispielsweise € 200 für 1.000 E-Mail-Adressen. Zieht man davon aber die fehlerhaften Adressen und die nicht interessierten und genervten Empfänger ab, reduziert sich der ursprüngliche Wert der Liste drastisch.

2. Die Mailinglisten sind nicht einmalig. Bei den angebotenen E-Mail-Adressen handelt es sich immer um Kontakte, die auch vielen anderen Käufern gleichzeitig angeboten werden.

3. Jeder von uns, der in eine solche Liste gerät, erhält Angebote von Dutzenden Verkäufern, worüber keiner erfreut sein dürfte und nicht kauft, zumal ihm die Absender unbekannt sind.

4. In Deutschland gilt das Double-Opt-In Verfahren. Das heißt, dass die Versendung von E-Mails ohne die ausdrückliche Einwilligung des Empfängers wettbewerbswidrig und damit bei Strafe verboten ist. Seriöse Anbieter halten sich zwar an diese Bestimmung, jedoch hat der angeschriebene Besitzer der E-Mail-Adresse ganz bestimmt nicht dem Empfang von wahllosen Verkaufsangeboten bewusst zugestimmt.

Mit diesem Permission-Ratgeber  finden Sie sofort heraus, ob Sie Ihre Adressen verwenden dürfen – oder nicht.

Mein Tipp: Anstatt E-Mail-Adressen in großen Mengen zu kaufen, sollten Sie Menschen finden, die an den Angeboten wirklich interessiert sind. Es kommt dabei nicht auf die Größe der E-Mail-Liste an, sondern auf das Interesse der einzelnen Personen in der Liste. Qualität geht immer vor Quantität!

Mal ehrlich: „Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie dauernd E-Mails mit Verkaufsangeboten erhalten würden, ohne jemals darum gebeten zu haben?“

Sicher nicht gut. Dann besser Permission Marketing statt aufdringlicher Verkaufstaktiken! Die Grundidee von Permission Marketing besteht darin, die Erlaubnis des Kunden einzuholen bevor die Kommunikation mit diesem beginnt, das heißt, das Angebot wird erst nach einem offenkundigen Interesse des Kunden vermarktet.

Beispiel „Newsletter“: Erst nach ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers und der Abgabe seines vollständigen Namens und seiner E-Mail-Adresse wird dem Versender erlaubt, den Abonnenten mit Informationen und Angeboten zu versorgen.

Diese Zustimmung erhalten Sie zum Beispiel durch eine Squeeze-Page!

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Worte sind schlagkräftiger als jede Armee. Schneller als ein Pfeil. 

Ist ein Pfeil erst einmal abgeschossen, kann man ihn nicht mehr zurück holen. Sind Worte erst einmal ausgesprochen, kann man sie nicht mehr rückgängig machen.

Worte können Freundschaften zerstören. Schmerzen verursachen, Konflikte und sogar Kriege. Und Worte lassen Liebe wachsen, die stärksten Gefühle des Lebens.

Durch Worte können Sie Menschen anziehen oder vertreiben. Worte können Andere überreden, alle Arten von Aktionen auszuführen. In den Krieg zu ziehen oder für den Frieden zu marschieren. Zu lachen, zu weinen, oder zu kaufen.

Worte in Ihren Selbstgesprächen können Sie traurig oder glücklich machen. Wählen Sie deshalb die Worte, die Sie zu sich selbst oder zu anderen sprechen, mit größter Sorgfalt.

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Wollen Sie Kunden gewinnen, müssen Ihre VERKAUFSTEXTE nach der Aufmerksamkeit Ihres Lesers schnappen, wie ein Fisch nach dem Köder und den Leser motivieren, genau die Aktion auszuführen, die Sie von ihm  erwarten.

Manchmal bedeutet das, einen brennenden Wunsch zu kreieren, der den Leser veranlasst, sofort zu kaufen. Manchmal bedeutet das, ein Bild aus Worten zu malen, das den Leser auf mehr Informationen hungrig macht. In jedem Falle gilt es aber, den zur Zielgruppe passenden „Köder“ einzusetzen. Viele werden an dem  „Köder“ vorbeischwimmen. Aber beim passenden „Köder“ schnappt der dazu passende Fisch unwiderstehlich zu.

Auch wenn Sie ein Produkt oder eine Dienstleistungen verkaufen, wünschen Sie sich keine Leute, die vorbeischwimmen, es nochmals überdenken wollen. Sie wollen Leute, die sofort handeln. Das ist genau das, was meine VERKAUFSTEXTE bewirken.

VERKAUFSTEXTE gibt es in allen Formen und Längen. Lange VERKAUFSTEXTE sind immer dann von Vorteil, wenn Sie eine gute Geschichte zu erzählen haben. Wenn die Leser in Ihre Geschichte involviert sind, werden sie solange weiterlesen, bis sie zur Schlussfolgerung kommen, dass das einzig Clevere, was zu tun ist, ist, von Ihnen zu kaufen.

Fallen Sie nicht herein auf die genormten, immer gleichen Gags so mancher Marketing- und Werbeagenturen. SIE sind ein Individuum. Lassen Sie uns deshalb IHRE Geschichte erzählen, keine Karbon-Kopie vom „Mann hinter der nächsten Tür“.

Als Verkaufstexter ist es mein Job, Kraft zu geben, damit es fast unmöglich ist, der Überzeugung Ihrer Ideen zu widerstehen.

Die richtigen VERKAUFSTEXTE werden die Emotionen Ihrer Leser bis zu dem Grad aufwühlen, zu dem sie den dringenden Wunsch verspüren, Ihr Produkt sofort zu benutzen oder Ihre Dienstleistung sofort zu nutzen.

Mit mir werden Sie mehr Geld haben, mehr Zeit sparen und in der Lage sein, Ihr Augenmerk darauf zu richten, was Sie am besten können!

Kontaktieren Sie mich einfach, solange es in Ihren Gedanken noch frisch ist! Telefon: 07731 – 978788.

Sehen Sie mehr unter: http://profitexter.net/profitexters-naehkaestchen/3568/2015/09/verkaufstexter-sind-angler-profis/#sthash.HxFiZHQg.dpuf

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Wenn Sie in den Augen der Kunden genauso erscheinen wie einer oder mehrere Ihrer Konkurrenten, dann sind die Leistungen Ihrer Firma austauschbar und die Entscheidung der Kunden, bei Ihnen zu kaufen, zufällig!

Aus den gleichen Gründen dürfen Sie erst recht nicht anstreben, genau wie die anderen zu erscheinen. Im Gegenteil, Sie müssen sogar anstreben anders zu sein, eben unvergleichbar!

Warum scheint der Erfolg manchen nur so zuzufliegen? Andere ackern bis nachts und auch noch am Wochenende und erreichen doch nicht die gewünschten Ergebnisse. Woran liegt das? Sind andere begabter, intelligenter? Haben sie einfach nur mehr Glück oder mehr Geld? Oder ist es nur Zufall?

Positionieren Sie sich als Experte

Der Weg zu einem hohen Einkommen liegt darin, sich als Experte zu positionieren. Spezialisieren Sie sich deshalb auf ein kleines Gebiet, das klar begrenzt ist. Als Verkaufstexter zum Beispiel auf Themen wie Finanzen oder Gesundheit.

Es ist die Kunst, auf einem möglichst kleinen Gebiet der bekannteste Experte zu sein.

Widerstehen Sie deshalb der Versuchung, alle anderen Themen auch noch zu bedienen. Suchen Sie lieber neue Kunden aus Ihrem Spezialgebiet.

Ihr Preis

Eine klare Positionierung kann Ihr Leben dramatisch verändern; zumindest aber Ihr Einkommen auf eine Höhe bringen, die Ihnen heute noch unrealistisch erscheint. Natürlich wird Ihnen ein hohes Einkommen nicht geschenkt. Sie müssen einen Preis dafür zahlen.

Wahrscheinlich müssen Sie sehr stark umdenken und vieles, was Ihnen über Jahre zur Gewohnheit geworden ist, komplett verändern. Dazu sind viele Menschen nicht bereit, da ihnen das Risiko zu hoch erscheint. Das ist Ihre Chance!

Ihre Leidenschaft

Sich auf einem Gebiet zu positionieren, das nicht Ihrer Leidenschaft entspricht, hieße, nur schneller ans falsche Ziel zu kommen. Was nützt es Ihnen, mehr zu verdienen, aber nicht glücklich und erfüllt zu sein?

Finden Sie heraus, was Ihnen Spaß und Freude macht, Erfüllung bringt und Ihren Talenten entspricht. Nur auf dieser Basis macht es Sinn, sich zu positionieren und ein Problem anderer Menschen zu lösen. Wenn Sie sich diese Basis geschaffen haben, gibt es keinen Grund, nicht viel Geld zu verdienen.

Wofür stehen Sie? Gibt es ein Gebiet, das Ihnen besonders liegt? Was sind Ihre Stärken? Worin sind Sie der Erste?

Zu viele Menschen versuchen alles zu sein und alles zu können. Aber, wer versucht, alles zu sein und alles zu können, ist und kann von jedem nur einen Bruchteil von 100 Prozent – und wird nicht ernst genommen!

Ihr Lohn

Durch Ihre klare Positionierung wachsen Umsätze und Gewinne. Kein Preiskampf mehr mit Konkurrenten. Keine Verzettelung mehr – dafür mehr Zeit für die wirklich gewinnbringenden Kunden. Mehr Motivation und Lebensfreude.

Wenn Sie vorher trotz größter Anstrengungen jedem Auftrag hinterher jagen mussten, werden Sie feststellen, dass Ihnen mehr und mehr lukrative Aufträge zufließen.

Positionieren Sie sich deshalb mit einem unverwechselbarem Profil und scharfen Konturen!

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Es ist wichtig für Sie, einen zuverlässigen Copywriter auf Abruf zu haben. Wenn das nicht der Fall ist, taucht plötzlich ein eiliges Projekt von irgendwoher auf und Sie werden alle Mühe haben, einen geeigneten Copywriter in allerletzter Minute zu finden. Manchmal funktioniert es, manchmal nicht.

Eine hastige Entscheidung zu treffen für etwas so Wichtiges, wie das Copywriting, kann eine katastrophale Verschwendung Ihres Geldes und Ihrer Zeit zur Folge haben!

Hier sind zwei einfache Regeln und eine Menge Tipps, die Ihnen helfen werden, den richtigen Copywriter zu finden und mit ihm zusammenzuarbeiten.

Regel # 1: Einen professionellen Copywriter engagieren

Es gibt eine Fülle von Copywritern, die bereit sind, Ihre Verkaufstexte zu schreiben und Ihr Geld zu nehmen. Aber wenn Sie professionelle Resultate wünschen, sollten Sie sich nicht für einen Nebenerwerbs-Texter oder Schwarzarbeiter entscheiden.

Mal ehrlich: „Würden Sie zu einem Nebenerwerbs-Doktor oder einem Rechtsanwalt gehen, der schwarz arbeitet?“ Natürlich nicht. Sie wünschen sich jemanden mit dem Können und der Aufmerksamkeit, das Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung verdient. Lesen Sie hier, wie Sie einen solchen Copywriter finden:

Entscheiden Sie, was Sie brauchen: Werbebrief? Print- oder E-Mailing? Direct Mail Package? Landingpage? Magalog? Presse-Mitteilung?“ Erfordert Ihre Branche spezielles Wissen oder Erfahrung? Denken Sie sich eine kurze „Job Beschreibung“ für Ihren idealen Copywriter aus. Je enger Ihr Bedarf mit dem Können und der Erfahrung des Texters übereinstimmt, desto besser wird Ihr endgültiger Verkaufstext sein.

Sammeln Sie Informationen. Was machen Sie als Erstes, wenn Sie daran denken, ein Auto, einen Kühlschrank oder einen Computer zu kaufen? Richtig, Sie sammeln Prospekte, Broschüren und alle Informationen, die verfügbar sind. Das hilft Ihnen, eine intelligente und informierte Entscheidung zu treffen.

Fragen Sie deshalb auch einen Texter nach einer Broschüre oder ein Informationspaket, das spezifische Fakten über seinen Background, Serviceleistungen, Honorar, Kundenliste, Arbeitsmuster, usw. enthält. Die meisten Top-Texter haben solche Informationen auf ihrer Webseite.

Vorsicht vor Textern, die es ablehnen, Ihnen diese Informationen zu geben. Das ist ein sicheres Zeichen eines Amateurs. Was ein Copywriter Ihnen freimütig bietet, ist ein Beispiel dafür, was Sie später erhalten werden.

Fragen Sie rund. Ihre Freunde, Geschäftspartner und Kunden, die vielleicht mit ihm gearbeitet oder über jemanden gehört haben, der für Ihre Anforderungen perfekt ist. Fragen Sie Leiter von Werbeagenturen, Adressverlagen, Grafik-Designer und Kommunikationsmanager. Fragen Sie Leute, auf deren Meinung Sie vertrauen können und die mit ihren eigenen Werbemaßnahmen Erfolg hatten.

Vergessen Sie Geographie. Es ist angenehm, mit einem lokalen Talent zu arbeiten, aber Sie sollten nicht erlauben, dass das Ihre Entscheidung beeinflusst. Es gibt viele Copywriter, aber nur eine Handvoll von wahren Profis! Und die sind auf das ganze Land verstreut. Wenn ein Profi in Ihrer Straße ist – großartig. Aber geben Sie Qualität und Ergebnisse den Vorzug vor Nachbarschaft. Außerdem, mit Telefon, E-Mail und Fax, was ist der Unterschied?

Folgen Sie Ihrem Instinkt. Benutzen Sie Ihren Verstand, um die Informationen und Fakten, die Sie gesammelt haben, zu bewerten; aber achten Sie auch auf Ihre gefühlsmäßige Reaktion.

Es ist wichtig, jemanden zu finden, mit dem Sie angenehm zusammenarbeiten können. Das bedeutet, dass er einen Schreibstil und eine Persönlichkeit hat, die Sie mögen. Wenn Sie sich bei jemandem unbehaglich fühlen, was immer der Grund sein mag, trennen Sie sich. Ihre gefühlsmäßige Reaktion ist öfters richtig als Sie denken!

Regel # 2: Behandeln Sie einen Profi wie einen Profi

Wenn Sie jemanden finden, mit dem Sie zusammenarbeiten können, stellen Sie sicher, eine gute Langzeit-Beziehung zu entwickeln und zu halten. Wahre Profis sind meistens immer beschäftigt und nachgefragt, so dass sie unprofessionelles Verhalten Ihrerseits nicht hinnehmen müssen.

Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihren Texter glücklich halten und Ihre Arbeits-Beziehung reibungslos machen:

Legen Sie fest, was Sie wollen. Seien Sie sich im Klaren, was Sie erreichen wollen, Ihr Budget, Termin, etc. Wenn Sie ein Problem haben und keine klare Lösung, kann Ihr Copywriter Ihnen wie ein Berater helfen, Ihre Ziele zu definieren. Aber das mag ein separates Projekt sein. Ist das der Fall, rechnen Sie für den Rat, den Sie erhalten, auf Stundenbasis ab.

Sprechen Sie direkt über die Kosten. Viele Geschäftsleute vermeiden es bis zum letzten Moment über Geld zu sprechen, weil sie glauben, das sei unhöflich. Aber dies lädt geradezu zu Missverständnissen ein und verschwendet wertvolle Zeit. Ein professioneller Copywriter sollte in der Lage sein, Ihnen einen schriftlichen Kosten-voranschlag zu unterbreiten, wenn Sie spezifische Informationen für die Arbeit zur Verfügung stellen.

Stellen Sie Hintergrund-Material zur Verfügung. Das Wichtigste, was ein Copywriter zunächst braucht, um ein Projekt anzugehen, sind Ihre Unterlagen. Prospekte, Broschüren, Kataloge, Briefe, Werbeanzeigen, Bestellformulare und anderes Material bieten die meisten Rohdaten, die für ein Projekt nötig sind. Sie haben gewiss auch Marketingpläne, Berichte, Handbücher, Umfragen, Übersichten und eine Menge Papierkram voll von Informationen. Gute Verkaufstexte beginnen mit soliden Informationen. Sammeln Sie sie und händigen Sie sie aus.

Fassen Sie es in Schriftform. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie bei Ihren Geschäften auf einen Handschlag vertrauen. Erwarten Sie dieses auch nicht mit Ihrem Copywriter. Eine schriftliche Vereinbarung buchstabiert die exakte Art des Projektes, Kosten, Termin und andere Einzelheiten. Dies wird Missverständnisse vermeiden, die eine gute Beziehung dauerhaft gefährden können.

Lassen Sie den Copywriter texten. Wenn Sie die Details von dem Projekt ausgearbeitet, den Vertrag unterschrieben und alles Hintergrund-Material ausgehändigt haben, stehen Sie zurück. Wenn Sie wirklich den Wunsch haben, ein Stück selbst zu schreiben, rufen Sie niemand anderen an und schreiben Sie niemals durch ein Komitee. Es ist für einen Copywriter irritierend und wird bei ihm zwangsläufig zu einem Mangel an Geist, Fokussierung und überzeugender Kraft führen, die ein guter Copywriter erzielen kann, wenn er alleine arbeitet.

Zahlen Sie pünktlich. Die Nummer eins an Beschwerden von Copywritern ist schleppendes Zahlen oder gar nicht zahlen. Wenn Sie einen bestimmten Preis zu einer bestimmten Zeit zu zahlen vereinbart haben, tun Sie es. Zahlen Sie in einem Monat, werden Sie auf des Copywriters Kundenliste ganz oben stehen. Zahlen Sie in zwei Wochen oder weniger, haben Sie einen Freund fürs ganze Leben gewonnen.

Geben Sie spezifisches Feedback. Zu sagen: „Dieser Text braucht mehr „Pep“ ist nicht hilfreich. Was ist „Pep“? Und wie addieren Sie mehr davon? Ist Ihr „Pep“ derselbe wie sein „Pep“? Wenn Sie über Teile des Textes nicht glücklich sind, sagen Sie dem Copywriter exakt, was Sie nicht mögen und wie Sie es überarbeitet haben wollen.

Und wenn Sie die Texte mögen, sagen Sie es. Positives Feedback hilft nicht nur dem Ego des Copywriters, es hilft auch Ihnen, in Zukunft noch bessere Arbeit zu erhalten. Für einen Texter ist nichts hilfreicher, als genau zu wissen, was ein Kunde mag.

Ein professioneller Copywriter ist ein wichtiges Kapital. Er bietet nicht nur Texte und Beratung, die helfen, Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, sondern macht auch Ihre Marketing Projekte (und Ihr Leben) leichter. So, nehmen Sie sich die Zeit, den richtigen Copywriter zu finden. Es ist die Suche wert.

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Der clevere Texter wird Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen emotionalen Mehrwert ergänzt.

Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Werbebrief wieder erkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailingtexter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

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Wenn Sie mit einem Copywriter wegen seines Honorars verhandeln, setzen Sie voraus, dass er zunächst eine hohe Summe nennt und von Ihnen erwartet, dass Sie runterhandeln. Mit anderen Worten, er ist für Sie das Gegenstück zu einem Gebrauchtwagen-Verkäufer.

Ich möchte Sie gerne fragen: Würden Sie mit Ihrem Doktor verhandeln, mit dem Chirurgen, der an Ihrem Gehirn operiert, mit Ihrem Anwalt, der Sie durch eine schwierige Phase führt? Würden Sie es jemals in Erwägung ziehen? In der Tat, würden Sie sich wirklich den billigsten Doktor, Gehirnchirurgen oder Anwalt wünschen?

Trotzdem versuchen Auftraggeber den professionellen Copywriter zu bekommen und gleichzeitig sein Honorar zu reduzieren. Es ist schon erstaunlich, sie wollen den Besten, den sie haben können, um sie mit einer Verkaufsbotschaft zu unterstützen, die Umsatz ins Haus bringt und Geld auf ihr Bankkonto, aber diesen professionellen Service wollen sie stehlen.

So funktioniert es nicht. Wenn Sie den Besten wollen, werden Sie dafür bezahlen und da gibt es keine Verhandlung. Keine. In Wahrheit berechnen die meisten Top-Texter wirklich weniger als die meisten Auftraggeber denken, dass es genug sei.

Wenn ich zum Beispiel ein Projekt akzeptiere, erhalten meine Kunden weit mehr als sie dafür bezahlen. Alles, was sie tun müssen, ist das Mehr an Neukunden und Umsatz zu sehen, die Ihnen meine Verkaufstexte bringen. Das ist das Geschäft, das Sie sonst nicht haben würden.

So, versuchen Sie nicht einen billigen Texter zu bekommen und versuchen Sie nicht, zu verhandeln. Der Preis, den ich nenne, ist der Preis. Der einzige Preis.

Und Sie können glücklich sein, die Leistung zu diesem Preis zu bekommen.

Und wenn Sie sich wirklich keinen professionellen Copywriter leisten können, dürfen Sie nicht erwarten, jemanden mit großer Erfahrung und Erfolgsbilanz zu bekommen.

Kurz, behandeln Sie Andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten! Ja, Sie bekommen das, was Sie dafür bezahlen. Wenn Sie sich für Peanuts entscheiden, werden Sie Affen bekommen.

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„Her mit Ihrem Produkt!“

Veröffentlicht: 3. Mai 2015 in Besser Texten
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 So hören Sie Ihre Kunden sagen!

Um erfolgreich zu sein, müssen Ihre VERKAUFSTEXTE deshalb nach der

Aufmerksamkeit Ihres Lesers schnappen, wie ein Fisch nach dem Köder

und den Leser motivieren, genau die Aktion auszuführen, die Sie von ihm

erwarten. Nämlich: „Her mit Ihrem Produkt!“

Manchmal bedeutet das, einen brennenden Wunsch zu kreieren, der den

Leser veranlasst, sofort zu kaufen. Manchmal bedeutet das, ein Bild aus

Worten zu malen, das den Leser auf mehr Informationen hungrig macht.

Wenn Sie ein Produkt oder eine Dienstleistungen verkaufen, wünschen

Sie sich keine Leute, die es nochmals überdenken wollen, sondern Leute,

die sofort handeln. Das ist genau das, was meiner VERKAUFSTEXTE für

Sie tun.

VERKAUFSTEXTE gibt es in allen Formen und Längen. Ich schreibe im

Allgemeinen lange VERKAUSTEXTE – „Schriftliche Verkaufsgespräche“.

Lange VERKAUFSTEXTE sind immer dann von Vorteil, wenn Sie eine

gute Geschichte zu erzählen haben.

Wenn die Leser in Ihre Geschichte involviert sind, werden sie solange

weiterlesen, bis sie zur Schlussfolgerung kommen, dass das einzig Clevere,

was zu tun ist, ist, von Ihnen zu kaufen!

Die richtigen VERKAUFSTEXTE werden die Emotionen Ihrer Leser bis zu

dem Grad aufgewühlt haben, zu dem sie den dringenden Wunsch verspüren,

Ihr Produkt sofort zu besitzen.

Als Copywriter ist es mein Job, Kraft zu geben, damit es fast unmöglich

ist, der Überzeugung Ihrer Ideen zu widerstehen.

Viele phantastische Produkte haben im Regal Staub angesammelt, weil die

Leute, die sie gemacht haben, nicht verkaufen konnten.

Fallen Sie nicht herein auf die genormten, immer gleichen Gags so mancher

Marketing- und Werbeagenturen. SIE sind ein Individuum. Lassen Sie uns

deshalb IHRE Geschichte erzählen, keine Karbon-Kopie vom „Mann hinter

der nächsten Tür“.

Mit mir werden Sie mehr Geld machen, Zeit sparen und in der Lage sein,

Ihr Augenmerk darauf zu richten, was Sie am besten können!

Warum rufen Sie mich jetzt nicht einfach an oder schicken mir eine Mail,

solange es in Ihren Gedanken noch frisch ist?

Telefon +49 (0) 7731 – 97 87 88 | E-Mail: mailto: email@braatz-text.de

Und bevor Sie gehen, klicken Sie auf meine Homepage und werfen einen

Blick auf meine Kunden, für die ich bisher gedacht und getextet habe.

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Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

 

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Wie müssen Websites gestaltet sein, um mit der konsumerfahrenen Zielgruppe 50plus barrierelos zu kommunizieren? Noch sind eigens für Senioren gestaltete Websites die Ausnahme. Sei es, weil die Web Designer zu jung sind, um sich in ältere Menschen hineinzudenken, sei es, weil Berührungsängste mit dem Alter bestehen.

Aber auch viele Unternehmen ignorieren das „Goldene Marktsegment“ oder wissen nicht, wie sie die konsumerfahrene und kaufkräftige Zielgruppe 50plus im Internet nutzengerecht und barrierelos erreichen. Hier die entscheidenden Tipps:
Websites mit ruhigem, orientierungsfreundlichem Kommunikations-Design, mit klarem Seitenaufbau, angenehmen Farben sind, unter Berücksichtigung des Bedürfnisses nach Austausch und Unterhaltung (1), die Erfolgsfaktoren für die Kommunikation mit reifen Menschen im Internet.

Ältere Menschen haben grössere Schwierigkeiten, Details zu unterscheiden. Deshalb sind Unterschiede auf dem Bildschirm deutlich hervorzuheben und da die Farbempfindlichkeit und Farbunterscheidungskraft altersbedingt nachlässt, ist die Farbwahl besonders wichtig. Auf Grün und Blau (2) mit unterschiedlicher Bedeutung ist zu verzichten, ebenso wie auf dunkle Schrift auf dunklem Hintergrund (3).

Die Wahrnehmungsflexibilität sinkt ebenfalls mit dem Alter. Es wird mehr Zeit benötigt, um Informationen auf dem Bildschirm aufzunehmen (4) und zu lesen. Deshalb sollten die Zeichen auf dem Bildschirm sehr gross sein (5). Und da es für Ältere schwerer ist, wichtige und unwichtige Informationen auseinander zu halten, sollte die Menge der angebotenen Informationen minimiert sein, das heißt, nur die wichtigsten Informationen präsentiert werden. Websites für Senioren zu gestalten, bedeutet eben mehr, als nur grosse Schrifttypen!

13 wichtige Spielregeln zur Gestaltung seniorenfreundlicher Websites:

– Vermitteln Sie Vertrauen und Kompetenz
– Sprechen Sie zu Senioren in ihrer Sprache
– Versetzen Sie sich in ihre Gefühle und Situationen
– Betonen Sie traditionelle Werte
– Seien Sie in der Wortwahl subtil und behutsam
– Seien Sie in der Formulierung klar, eindeutig und wahrhaftig
– Wiederholen Sie wichtige Informationen mehrmals
– Versuchen Sie nie mehr als ein Produkt auf einmal zu verkaufen
– Kommen Sie ohne Umschweife auf den Punkt
– Vermeiden Sie englische Begriffe
– Geben Sie der Problemlösung, dem Gebrauchsnutzen und dem Service eine höhere Bedeutung als dem Preis und der emotionalen werblichen Aufladung
– Sprechen Sie in Text und Bildern bewusst die Wünsche und Bedürfnisse der Senioren an – nicht ihr Alter
– Verwenden Sie skalierbare Schrift, bekannte Schriftarten und einen großzügigen Zeilen-Abstand, sowie eine übersichtliche Gliederung

Erklärungen:
1. Für Senioren ist Konsum mehr als nur Kaufen. On- oder Offline, Einkaufen ist für Senioren neben der Versorgungsfunktion vor allem eine Erlebnisfunktion; soziale Kontakte zu knüpfen und mit dabei zu sein.

2. Im Alter trübt die Linse und wird gelblich, dadurch wird mehr violettes Licht herausgefiltert. Die Folge: Farbtöne wie Grün, Blau oder Violett können nicht mehr so gut voneinander unterschieden werden. Gut zu unterscheiden sind Rot- und Gelb-Töne.

3. Je geringer die Helligkeit, desto geringer die Sehschärfe, denn die Netzhaut erhält weniger Licht. Deshalb brauchen ältere Menschen mehr Licht! Bei einem 65jährigen kommt nur noch 30 Prozent des Lichts an, das bei einem 20jährigen auf die Netzhaut trifft. In der Netzhaut des Auges sitzen ausser den Lichtinnenzellen noch weitere Nervenzellen, die das Bild der Aussenwelt über verschiedene Skizzen an das Gehirn weiterleiten, um dort zu einem – subjektiv – vollständigen Bild der Umwelt zusammengesetzt zu werden werden. Je mehr Licht, desto vollständiger das Bild.

4. Ungefähr ab dem 45. Lebensjahr nimmt die Geschwindigkeit der Informationsaufnahme und -verarbeitung sowie das Reaktionsvermögen ab. Im Alter lässt vor allem die rechte Gehirnhälfte – zuständig für die Verarbeitung nichtsprachlicher Informationen – nach. Deshalb ist es wichtig, dass Bilder, die sich an die älteren Zielgruppen wenden, klar dargeboten werden, damit sie auch klar erfasst werden.

5. Im Alter tritt ein Verlust der Sehschärfe bis zu 80 Prozent ein – sowohl im Nah- als auch im Fernbereich; besonders bemerkbar bei geringer Beleuchtung. Auch die Leistungsfähigkeit der einzelnen Zellen lässt nach und die Pupille wird kleiner. So beträgt die Pupillengröße eines 80jährigen Menschen nur noch die Hälfte der eines 20jährigen. Damit verbunden sind Schwierigkeiten beim Lesen, besonders wenn die Schrift zu klein ist. Erst ab 5 mm können Buchstaben gelesen werden. Deshalb mindestens 12 Punkt als Mindestgröße oder direkt skalierbare Schrift verwenden, sodass ältere Leser die Schrift Ihren Bedürfnissen anpassen können.

Fazit:
Usability-Verbesserungen für ältere Menschen sind immer auch für Jüngere! Auch Menschen mit Konzentrationsproblemen, Leseschwächen oder geringer Schulbildung sind nicht selten Teil der Zielgruppe einer Website. Genauso sind Surfer mit alter Hardware oder langsamen Internetanbindungen in der Nutzung vieler Websites stark eingeschränkt. Solche Nutzer profitieren von einer seniorenfreundlichen, barrierefreien Website ebenso. Seniorenfreundlich bedeutet kundenfreundlich!

Mehr in meinem neuen eBook „Senioren machen Märkte – So gewinnen Sie die wachsende Zielgruppe 50plus als lukrative Kunden!“

 

© 1998 – 2018 Edwin E. Braatz. Alle Rechte vorbehalten.
Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

Sie kümmern sich um Ihre Gesundheit! Kümmern Sie sich auch um Ihre Finanzen?

Mal ehrlich: „Haben Sie das Gefühl, Sie kümmern sich auch genügend um Ihre Finanzen, um Ihr liebes Geld? Haben Sie Ihre Ausgaben im Griff? Ihr Erspartes gut angelegt? Für Ihr Alter ausreichend vorgesorgt?

Oder bekommen Sie bei diesen Fragen ein schlechtes Gewissen? Ist es nicht eher so, dass Sie Geld zwar gerne haben, aber die Beschäftigung damit Ihnen doch recht mühselig erscheint? Und irgendwie haben Sie immer keine Zeit – Sie müssen ja Geld verdienen!

Der amerikanische Bankier und einst mal reichster Mann der Welt John Davison Rockefeller brachte es auf den Punkt:

„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“

So geht Jahr für Jahr ins Land, ohne dass Sie einmal grundlegend Ihre Finanzen auf gesunde Füße gestellt haben.

Warum sich die Beschäftigung mit dem Geld lohnt

Geld an sich ist nichts wert; Sie können es nicht essen. Geld ist nichts weiter als ein Stück bedrucktes, buntes Papier mit einem Versprechen, dafür einen bestimmten Gegenwert zu bekommen. Gestrandet auf einer einsamen Insel würden Sie Ihr letztes Brot selbst für eine Million Euro nicht hergeben!

In der Realwirtschaft erhält das Geld seinen Wert durch die Produkte und Dienstleistungen, die Ihnen bei Abgabe Ihres Geldes zur Verfügung stehen, z. B. bessere Gesundheit, gesunde Ernährung, ein Auto kaufen, ins Kino gehen, Urlaub machen, ein Seminar besuchen usw. Vor allem aber Unabhängigkeit. Das ist die unmittelbar wichtigste Funktion des Geldes!

Nur wenn Sie säen, können Sie auch ernten

Geld hat auch eine Wert-Aufbewahrungsfunktion – es ist das Vorratslager für schlechte Zeiten („Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“). Wenn Sie über einen angemessenen Vorrat an Geld verfügen, fühlen Sie sich automatisch sicherer. Geld macht nicht unbedingt glücklich, aber es beruhigt ungemein. Da ein Scheitern im Hinblick auf eigene Ziele oder Projekte weniger bedrohlich erscheint, sind wir offener, lockerer und entkrampfter und wagen mehr.

In meiner Zeit als Außendienstverkäufer hatte ich einen Kollegen, der sich Geld pumpte, um beim Kunden mit einem prall gefüllten Geldbeutel in der Tasche sich selbst das Gefühl zu geben, genug Geld zu haben, um den Auftrag nicht unbedingt haben zu müssen. Seine Entspanntheit übertrug sich positiv auf seine Kunden und so wurde er einer der erfolgreichsten Verkäufer!

Geld steht auch für Kontrolle. Wenn Sie Ihre Finanzen im Griff haben, wirkt sich das auch positiv auf Ihr Kontrollgefühl dem Leben gegenüber aus. In der Stressforschung heißt es: Wenn das Gefühl aufkommt, eine Situation nicht unter Kontrolle zu haben, erhöht dies den Stresslevel. Kontrolle in Geldangelegenheiten wirkt demnach förderlich für ein gesundes und entspannteres Leben.

Mit diesen Erkenntnissen will ich niemand davon überzeugen, mehr Zeit als nötig auf das Geldverdienen zu verwenden. Mir geht es hier nur darum, dass Sie neben Ihrer Gesundheit auch Ihren Finanzen Aufmerksamkeit schenken!

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Im Gegensatz zu physischen Produkten sind Dienstleistungen für unsere 5 Sinne nicht wahrnehmbar. Man kann sie weder sehen, hören, riechen, schmecken noch tasten.

Trotz dieser fundamentalen Unterschiede verkaufen die meisten Unternehmen ihre Dienstleistungen mit den gleichen Methoden, mit denen sie Produkte verkaufen. Diese Strategie geht im Internet nicht auf. Dienstleistungen sind immateriell, körperlos; man kann sie nicht anfassen. Anders als ein physisches Produkt, wie zum Beispiel ein Wintermantel, dessen Gewicht man spürt, dessen Form und Verarbeitung man sich ansieht und dessen wohlige Wärme man sich erfühlen kann. Dienstleistungen können nicht wie ein Kleidungsstück anprobiert, im Spiegel betrachtet und beurteilt werden. Ganz zu schweigen von einem Umtausch. Bei der Beurteilung der Dienstleistungen von beispielsweise Werbetextern, stellen sich Interessenten zunächst einmal die drei gleichen Fragen wie bei der Bewertung von Produkten:

Ist das interessant für mich? Was habe ich davon? Was kostet mich das?

Auf den ersten Blick sind diese Fragen typisch für jeden Kauf. In den meisten Fällen fragt sich der Interessent, ob der Kauf nötig, der Preis angemessen und der Nutzen den Erwartungen entspricht. Dienstleistungen mit den gleichen Methoden zu verkaufen wie physische Produkte, liegt deshalb auf der Hand.

Auf den zweiten Blick wird man mit diesen drei Fragen bei der Beurteilung von Dienstleistungen den wahren Problemen aber nicht gerecht. Es genügt nicht, nur die Nutzenvorteile aufzulisten und den Preis zu nennen. Das Myterium der Unsichtbarkeit – des Immateriellen – wird dadurch nicht gelöst. Die Tatsache, dass Dienstleistungen durch unsere fünf Sinne nicht wahrzunehmen sind, macht Ihre Kunden unsicher und führt zu weiteren Fragen:

Sind Sie in der Lage, Ihre Aufgabe zu erfüllen? Ist Ihre Leistung den Preis wert? Stehen Sie für den Erfolg ein?

Hier beginnt Ihre große Herausforderung. Eine Dienstleistung zu verkaufen ist der Verkauf eines Versprechens! Es geht um die persönliche Beziehung zwischen Ihrem Kunden und Ihnen als Verkäufer. Es geht um das Vertrauen Ihres Interessenten, dass Sie ihre Aufgabe erfüllen. Was Sie auch tun, Ihr oberstes Ziel muss es es sein, dieses Vertrauen bei Ihren Kunden zu erzeugen!

So nutzen Sie das Internet zum Verkauf Ihrer Dienstleistungen

Stehen Sie mit Ihrem Namen und Ihrer Person für Ihre Leistung ein. Sie sind die Garantie für Ihren Kunden, dass alles so wird, wie erwartet. Versuchen Sie, kein abweichendes Image von sich zu erzeugen. Stellen Sie Ihre Identität dar. Harry Beckwith schreibt in seinem Bestseller „Selling the Invisible“: „Dienstleistungskunden suchen nicht immer den besten oder qualifiziertesten Dienstleister. Sie suchen eine Beziehung zu jemandem, dem sie vertrauen können.“ Es ist wichtig, gut zu sein in dem, was Sie tun. Aber es ist noch wichtiger, gut zu sein in dem, was Sie sind!

Analysieren Sie sich und Ihre Dienstleistungen genau. Stellen Sie Ihre Identität dar und nicht mehr. Erliegen Sie nicht der Versuchung, Aspekte anderer Webseiten auf Ihr Angebot zu übertragen. Sie verwischen so Ihre Identität. Sie tun sich keinen Gefallen, mehr zu zeigen oder anzubieten, als Sie wirklich können oder sind. Spätestens beim ersten persönlichen Kontakt wird Ihre Luftblase platzen.

Wenn es kein physisches Produkt gibt, das Ihr Kunde wahrnehmen kann, nimmt er alles andere wahr: Ihr Aussehen, Ihre Kleidung, Ihre Webseite, Ihr Logo und vieles mehr. Sie müssen in allen Bereichen, wo Sie Ihren Kunden begegnen, äußerste Professionalität und Vertrauenswürdigkeit zeigen. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck! Kunden beauftragen eine Dienstleistung, wenn sie sie selbst nicht ausführen können oder wollen. Weil sie sie nicht selbst ausführen, wissen sie auch nicht, welchen Umfang die Dienstleistung hat, welcher Aufwand damit verbunden ist und wie viel Zeit eine Durchführung braucht. Diese Kunden werden es auch nicht verstehen, wenn Sie mit Details der auszuführenden Arbeit aufwarten. Kunden sehen ihr Problem, ihre zu lösende Aufgabe und nicht Ihre Dienstleistung als das Wichtigste an. Argumentieren Sie in Ihren Web-Texten mit Problemlösungen und Nutzen.

Worte beschreiben nicht nur die Realität, sie erzeugen sie auch! Wenn Sie Dienstleistungen verkaufen, verkaufen Sie das Unsichtbare! Worte sind deshalb Ihre stärkste Waffe! Beschreiben Sie Ihre Dienstleistungen mit aktiven Begriffen. Vermeiden Sie Klischees. Zeigen Sie Ihren Interessenten, dass Sie ihre Probleme verstehen, wie Sie sie bei anderen Kunden gelöst haben und welchen Nutzen dies bedeutete. Vermeiden Sie in Ihren Texten Wörter wie „Qualität“ oder „professionell“ – das erwartet jeder von Ihnen. Schreiben Sie nie über Selbstverständlichkeiten, oder Sie machen sich lächerlich. Große Unternehmen können mit viel Geld und Geduld Vertrauen zu ihrer Marke aufbauen.

Wenn Ihnen weder das eine noch das andere zur Verfügung steht, bleibt Ihnen nur die herkömmliche Form der Vertrauensbildung. Der Kauf einer Dienstleistung basiert auf dem Urteil, das sich der Kunde über die Person und/oder das Unternehmen, das die Dienstleistung erbringt, gebildet hat. Wenn ein potenzieller Kunde Sie kennenlernt, die persönliche Ebene stimmt und er glaubt, Ihnen vertrauen zu können, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Auftrag sehr groß.

Ohne einen dieser drei Faktoren ist die Chance für einen Auftrag so gut wie aussichtslos.

„Menschen machen Geschäfte mit Menschen, die sie kennen, die sie sympathisch finden und denen sie vertrauen.“

Eines der wichtigsten Ziele Ihrer Webseite sollte es deshalb sein, einen persönlichen Kontakt zu Ihren potenziellen Kunden herzustellen – wann und wie sie es wollen. Bieten Sie beispielsweise eine Rückrufoption, einen E-Mail Schnellkontakt oder eine Telefonnummer an, die groß auf jeder Seite zu sehen ist. Kontaktformulare sollten äußerst kurz sein.

Nennen Sie keine Preise im Internet. Da Ihr Kunde in der Regel sowieso kein wahres Verständnis dafür hat, was Ihre Leistung wert – bis er das Ergebnis gesehen hat – ist das Nennen von Preisen für Sie nicht förderlich.

Ihr Kunde sucht Vertrauen und eine persönliche Beziehung. Hierfür ist er auch bereit, den notwendigen Preis zu bezahlen.

Wenn Ihre Konkurrenten Preise angeben, sollten Sie es allerdings auch tun. Seien Sie aber nicht der Discounter, das geht oft nach hinten los. Siedeln Sie Ihre Preise im oberen Mittelfeld an.

Bei physischen Produkten hat sich die Meinung durchgesetzt, dass durch moderne Produktionsmethoden hohe Qualität auch bei niedrigen Preisen erzielbar ist. Darauf basiert der Erfolg von Aldi, Lidl & Co. Bei Dienstleistungen funktioniert die Formel Qualität = günstiger Preis nicht.

Benutzen Sie das Internet, um den Kontakt mit Ihren Kunden zu behalten.

Es kostet mehr, einen neuen Kunden zu gewinnen als einen alten zu halten! Dieses gilt noch vielmehr bei Dienstleistungen. Es ist zeitaufwendig und kostenintensiv, das Vertrauen eines Menschen zu gewinnen.

Hat ein Kunde erstmal Vertrauen zu Ihnen und Ihrer Dienstleistung, gibt es eigentlich keinen Grund für ihn, zu einem Wettbewerber zu wechseln – außer, Sie kümmern sich nicht genug um ihn und lassen den Kontakt einschlafen. Newsletter zum Beispiel bieten eine kostengünstige Möglichkeit Ihre Kunden kontinuierlich über aktuelle Themen, Veränderungen im Markt und Ihr Unternehmen zu informieren.

Erzählen Sie wahre Geschichten zu Ihrer Dienstleistung. Fallbeispiele, die nicht Ihre Dienstleistung, sondern Sie und das tolle Verhältnis zu Ihren Kunden sowie das hervorragende Ergebnis Ihrer Zusammenarbeit darstellen, machen enormen Eindruck.

Diese Art der Fallbeispiele sind selten und wesentlich effektiver als Lobeshymnen auf die eigene Firma, wie man sie oft liest. Verwenden Sie zu den Fallbeispielen Testimonials, lobende Bekenntnisse Ihrer Kunden zu Ihrer Leistung. Nichts ist so vertrauenerweckend wie glückliche Kunden, die ihre Zufriedenheit öffentlich über Sie äußern.

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Pharma-Mailings sind für niedergelassene Ärzte keine wertvolle Informationsquelle. Zu diesem Ergebnis kam eine kürzlich durchgeführte Umfrage. Von 380 befragten Ärzten

  • gaben 46% an, die eingehenden Mailings der Pharma-Industrie durch ihre Mitarbeiterinnen grundsätzlich ungelesen entsorgen zu lassen
  • lesen 24% die Mailings nur bestimmter Firmen, Präparate oder Themen
  • lassen 23% ihre Helferinnen Mailings mit attraktiven, kostenlosen Angeboten zwecks Anforderung herausfiltern
  • lesen nur 7% alle Werbeinformationen.

Die Umfrage unter den Ärzten hatte auch das Ziel, die Stärken und Schwächen sowie die Optimierungsmöglichkeiten dieses Kommunikationskanals realitätsnah aus Adressaten-Sicht zu ermitteln. Folgende Bereiche wurden beurteilt:

Wahrnehmung: Welchen Aufmerksamkeitswert haben die Mailings im Kontext der Praxis-Post?
 Ansprache: Wie individuell ist die Post der Pharma-Industrie?
 Gestaltung: Wie gut gefallen die Aussendungen?
 Inhalt: Wie überzeugend sind die vermittelten Informationen?
 Nutzen: Wie praxisorientiert sind die Inhalte?
 Dialogorientierung: Welche Kontaktmöglichkeiten bestehen und wie werden diese bewertet?
 Synergie: Unterstützen Mailings die Außendienstarbeit?

Die befragten Ärzte, die die Mailings lesen, wurden gebeten, die Zusendungen sowohl nach dem Grad ihres Informationswertes, als auch in Bezug auf die Qualität des angebotenen Services zu bewerten. Hieraus ergaben sich 4 Klassen von Inhalten bei Pharma-Mailings:

10% Highlights, 20% Mogelpackungen, 25% Theorie-Transmitter, 45% Werbemüll.

  1. Highlights: Sie zeichnen sich durch einen hohen Informationswert aus und stehen für einen ausgezeichneten Service. Diese Art von Inhalt ist sehr selten; nur zwei bis drei Mailings pro Arzt und Jahr entsprechen diesen Anforderungen

  2. Mogelpackungen: Sie täuschen Wertigkeit vor, die aber von den Inhalten nicht erfüllt wird. Meistens handelt es sich um Werbung für altbekannte Präparate, die mittels attraktiver Anforderungsmöglichkeiten aufgewertet werden sollen.

    Der Aufmerksamkeits- und Erinnerungseffekt solcher Mailings ist nach Angaben der befragten Ärzte sehr gering

  3. Theorie-Transmitter: Mailings, die in diese Klasse fallen, wären für niedergelas-sene Ärzte grundsätzlich interessant, aber häufig dominieren die medizinisch-wissenschaftlichen Inhalte die pragmatischen Informationen für den Praxis-Alltag

  4. Werbemüll: Der größte Teil der Zusendungen zählt für die befragten Ärzte zur Klasse Werbemüll. Diese Mailings sind nicht nur schlecht konzipiert (z.B. zu viel Text, uninteressante Inhalte), sondern weisen auch Schreibfehler auf (z.B. Name falsch geschrieben) oder sind nachlässig aufgemacht (z.B. mindere Papierqualität, schlechter Druck).

Obwohl der Wert von Mailings von den Befragten als gering erachtet wird, zählen diese „Tools“ nach wie vor zum Standard-Instrumentarium (z.B. Einführungs- und
Erinnerungs-werbung).

Um ihren positiven Effekt zu erhöhen, ist es aber unerlässlich, ihren Nutzen „aufzuladen“. Ein Beispiel ist die Integration von QR-Codes, über die internetbasierte Zusatzleistungen abgerufen werden können.

Begleit-Briefe

Auch bemängelten die befragten Ärzte die unpersönliche Art der Begleit-Briefe. Von 100 Zusendungen handelte es sich bei 76 um einfache Lieferzettel, 15 wurden von einem einfachen Standardbrief („Sehr geehrter Anforderer“) begleitet und nur 9 Begleit-Briefe waren persönlicher gehalten.

Aussendungen mit Bestellangeboten sollen „Dialog-Mailings“ sein, aber die untersuchten Pharma-Zusendungen erfüllten diese Funktion fast gar nicht. Mit Zustellung der Anforde-rung war der Dialog beendet. Möglichkeiten zur erneuten Kontaktaufnahme wurden gar nicht erst angeboten. Eine telefonische Kontaktaufnahme war meist nur über Call-Center möglich und auf Websites suchte man vergeblich nach Ansprechpartnern.

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Lassen Sie mich kurz auf die erste Lektion in Texter-Schulen zurückgehen, wo wir alle als Regel Nummer 1 lernten:

Stehle niemals anderer Leute Wörter!

Nun, es ist immer gut, sich von anderen Ideen inspirieren zu lassen. Letzten Endes aber, wenn Sie ein kreativer Mensch sind und an Ihrem Werbetext hart arbeiten, sind die Chancen sehr gut, dass jemand anderes in der Welt zur selben Zeit wahrscheinlich auf den gleichen Gedanken oder Idee kommt wie Sie.

Nun, worüber ich spreche ist das unverhohlene, komplette „Copy & Paste“-Stehlen von harter Arbeit und Wortkünste einer anderen Person und diese Worte dann als seine eigenen auszugeben. Ich denke, wer nicht kreativ genug ist, seine eigenen Worte auf seiner eigenen Website zu benutzen, sollte kein Copywriter sein!

Zufällig hörte ich von der kostenlosen Software www.copyscape.com/plagiarism-scanner.

Nur so zum Spass gab ich die URL meiner Website ein und war über das Ergebnis geschockt.

Mein Schock verwandelte sich schnell in Fassungslosigkeit, als ich auf den Link klickte und einige mir sehr vertraute Worte auf der Website eines anderen Copywriters sah. Aus der Fassungslosigkeit wurde schnell Zorn, als ich realisierte, dass sich diese Worte nicht nur verdächtig meinen eigenen ähnelten, nein, es waren genau meine!

Mein Zorn steigerte sich geradezu in Hass, als ich realisierte, dass ein anderer Copywriter – in diesem Fall eine Dame – anscheinend zu faul oder nicht kreativ genug war, ihre eigenen Worte zu schreiben. Aber statt meine Worte nur wortwörtlich zu übernehmen, änderte sie auch meinen Namen in ihren, aus „Mann“ wurde „Frau“, etc.

Ihre vierseitige Homepage und ihre Arbeitsmuster waren gestohlen, Wort für Wort, Fettschrift für Fettschrift, Bindestrich für Bindestrich, Farbe für Farbe, etc.

Ich war in Rage und zitterte körperlich vor Wut. Ich dachte, wahrscheinlich würde ich es bereuen, wenn ich ihr in diesem Moment eine Antwort schicken würde. So ließ ich die Sache erstmal über das Wochenende liegen.

Am Montag kontaktierte ich meinen Anwalt, bekam gute Tipps und schickte ihr darauf hin ein Abmahnungsschreiben über den von ihr begangenen Rechtsbruch mit der Maßgabe, innerhalb von 72 Stunden die beanstandeten Stellen aus ihrer Homepage zu streichen. Dies erfolgte prompt. Weitere Schritte habe ich nicht unternommen.

Es ist nicht schwer, literarischen Diebstahl (Plagiarismus) zu vermeiden, wenn Sie beim Schreiben Ihres Blogs oder anderer Online-Texte wie E-Mailings, Standalone-Mailings oder Landingpages einige wenige einfache Regeln beachten!

Was ist Plagiarismus? Kopieren, Rechtsverletzung, Piraterie, Diebstahl der Arbeit einer anderen Person und diese als eigene Arbeit ausgeben.

Wie Sie Ideen vom Online Copywriting bekommen und sie zu ihren eigenen machen:

  1. Von anderen Blogs: Sie lesen einen Artikel und sind der Meinung, dass Sie darauf antworten sollten, weil Informationen weggelassen wurden, die Ihnen wichtig erscheinen. Sie lesen einen Artikel und erkennen, dass Sie eine Antwort aus einer anderen Perspektive oder Sicht schreiben könnten.

  2. Von Verkaufsseiten: Ein Format, eine Struktur können Sie nicht kopieren. Sie sehen vielleicht ein Format, das Sie mögen und wünschen sich, es zu nutzen. Sie können das Format nutzen, aber Sie müssen vorher den Text ändern. Sie müssen die Headline und den Body-Content ändern.

  3. Von Opt-in Boxen: Hier gelten die gleichen Regeln wie bei den Verkaufsseiten. Sie können das Format nutzen, aber Sie müssen vorher den Text ändern. Schreiben Sie ihren eigenen Text.

  4. Von persönliche Erfahrungen: Persönliche tägliche Erfahrungen sind ein idealer Hintergrund für Ihre Online-Texte. Benutzen Sie persönliche Geschichten mit denen sich Ihre Leser identifizieren können.

  5. Von Redewendungen: Redewendungen, Ausdrücke und Wortverbindungen fallen nicht unter Copyright-Einschränkungen. Beispiele: „Können Sie sich vorstellen“, „Stück für Stück“. Achten Sie auch darauf, wie andere Copywriter gängige Rede-wendungen benutzen. Sie können die selben benutzen, aber bitte mit einem kleinen „Dreh“ von Ihnen selbst.

Entwickeln Sie Ihren eigenen Stil: Wenn Sie Ihren eigenen Stil entwickeln und ihre eigene Persönlichkeit in Ihr Online Copywriting einfließen lassen, laufen Sie weniger Gefahr, wegen Plagiarismus angeklagt zu werden.

Was Sie vermeiden müssen: Vermeiden Sie die „Copy & Paste“ Funktion, um die Worte anderer Leute zu stehlen und verwenden Sie stattdessen Ihre eigenen Worte! Plagiate zu entdecken ist nicht schwierig, wenn Sie einen Artikel lesen von dem Sie wissen, dass er Wort für Wort kopiert wurde. Vermeiden Sie, selbst kleinste Schnipsel von Texten anderer Leute zu stehlen und zu Ihren Blogs oder sonstigen Artikeln hinzuzufügen.

Hier ist mein letzter kleiner Tipp um Copywriter Plagiarismus wirksam zu vermeiden:

Wenn Sie im Zweifel sind … tun Sie es nicht!

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Ein Mailing-Package ist ein personalisiertes Print-Mailing, bestehend aus mehreren verschiedenen Teilen:

1. Versandumschlag mit aufgedrucktem Teaser

Der Teaser soll den Empfänger neugierig machen, den Umschlag zu öffnen und sich den Inhalt anzusehen. Der richtige Teaser auf dem Umschlag ist für das Öffnen genau so entscheidend wie die richtige Headline auf der BILD-Zeitung für deren Verkauf am Kiosk.

2. Response-Element / Bestellschein

3. Prämien-Schein für Gratis-Test-Anforderung

4. Mailing / Verkaufsbrief bis 16 und mehr Seiten

5. Liftletter

Der Liftletter beleuchtet die Vorteile und das Nutzenversprechen aus dem Verkaufsbrief aus einem zusätzlichen Blickwinkel. Der Text sollte nicht vom Werbetexter selbst, sondern von einer prominenten Persönlichkeit, einem neutralen Fachmann oder einem zufriedenen Kunden stammen

6. Stuffer 1

Der Stuffer fasst die wichtigsten Vorteile/Nutzen kurz und knapp zusammen. Garantieversprechen, zusätzliche Prämie. Meisten auf farbigem Papier, DIN A5, anderen Papiergrößen oder Papierformen

7. Stuffer 2

Der zusätzliche Stuffer kann z. B. ein Lesezeichen sein.

Sehen Sie hier ein praktisches Beispiel für ein Mailing-Package,

bestehend aus sieben verschiedenen Teilen.

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Was ist eine Landingpage?

Veröffentlicht: 6. Januar 2014 in Allgemein

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Eine Landingpage ist eine zielgerichtete Website, die es Ihnen ermöglicht, einer klar definierten Zielgruppe ein bestimmtes Produkt anzubieten, ohne Ablenkung durch zu viele andere Informationen.

Ein bestimmtes Produkt „landet“ dadurch bei potenziellen Kunden, wie ein Kampfjet auf einem Flugzeugträger: Punktgenau!

Während eine Unternehmenswebsite dem Besucher die Möglichkeit gibt, aus unterschiedlichen Informationen und Links auszuwählen, konzentriert sich eine Landingpage ausschließlich auf die Präsentation eines bestimmten Produktes, um damit eine hohe Aufmerksamkeit des Besuchers zu erzielen.

Je genauer die Fokussierung auf ein einziges Produkt erfolgt, desto erfolgreicher kann die Erzeugung gezielter Konversionen, der Umwandlung eines Website-Besuchers in einen Kunden, erfolgen.

Da eine Landingpage nur eine einzige Information zum Inhalt hat, braucht sie weder Unterpunkte, noch eine Navigation oder eine aufwändige Gestaltung, dennoch aber alle Faktoren, die für die Bewertung von Such-maschinen wichtig sind. Eine Landingpage lässt sich schneller erstellen, verändern und optimieren als eine übliche Unternehmenswebsite mit vielen Informationen.

Für eine Landingpage für Mobilgeräte gelten andere Anforderungen als für eine Landingpage, die vorwiegend auf PCs und Notebooks betrachtet wird.

Verkaufsstark texten

Um eine erfolgreiche Landingpage zu gestalten, müssen Sie wissen, welche Emotionen Ihre Besucher ansprechen. Ihre Gefühle aufzuwühlen ist erfolgsbestimmend, weil alle wichtigen Entscheidungen aus dem Unterbewusstsein heraus getroffen werden. Der Verstand ist lediglich dazu da, die getroffenen Entscheidungen zu rechtfertigen.

Positionieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen deshalb deutlich emotionaler als bisher. Schlagen Sie eine Brücke zu den augenblicklichen Emotionen ihrer Leser und stimmen Sie sich auf ihre Wellenlänge ein.Nur mit Emotionen, nicht mit Argumenten, werden Sie die von Ihnen erwartete Reaktion beim Leser auslösen können.

Suchen und finden

Über Kanäle, die von Ihrer Zielgruppe bevorzugt genutzt werden, leiten Sie Ihre Zielgruppe auf Ihre Landingpage. Suchmaschinen-Optimierung (SEO, Search Engine Optimization), bezahlte Suchwort-Anzeigen (Google Adwords) und Socialmedia-Anzeigen führen dazu, dass Ihre Landingpage auf den vorderen Plätzen der Suchmachinen landet und die Suchergebnisse und die Anzeigen oft besucht werden.

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„Was hab´ ich davon?“

Veröffentlicht: 25. November 2013 in Bessser Texten, Marketer, Werber

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Die Kunst eines Verkaufsgespräches liegt darin, einen potenziellen Kunden zu überzeugen, sich von einem Teil seines hart erarbeiteten Geldes zu trennen und es gegen ein Produkt oder eine Dienstleistung von Ihnen auszutauschen.

Der potenzielle Kunde wird dem Austausch aber nur zustimmen, wenn er darin einen für ihn lukrativen persönlichen oder geschäftlichen Nutzen erkennt!

Wenn Sie ein Mailing texten, muss deshalb eine unausgesprochene Frage jedes Lesers immer an erster Stelle stehen: „Was hab´ ich davon?“

Erst wenn der Leser den Nutzen für sich erkennt – und das bereits innerhalb der ersten 10 Sekunden – ist er bereit, weiterzulesen. Wenn nicht, landet Ihr Mailing unweigerlich im Papierkorb, bzw. wird Ihre Landingpage sofort weggeklickt!

Merkmale – Vorteile – Nutzen

Da Menschen nur kaufen, wenn sie für sich einen Nutzen erkennen, bildet die Formel M-V-N die perfekte Nutzen-Argumentation und wird damit zur wichtigsten Grundlage für erfolgreiche Verkaufstexte!

Wie gehen Sie bei den zu verkaufenden Produkten und Dienstleistungen vor?

  1. Merkmale:

    Listen Sie die wichtigsten Merkmale auf. Sie werden dabei feststellen, dass viele dieser Merkmale auch auf Ihre Mitbewerber zutreffen und deshalb austauschbar sind. Damit können Sie also noch nicht überzeugen!

  2. Vorteile:

    Filtern Sie jetzt aus den Merkmalen deren einzigartigen Vorteile (USP) gegenüber den Merkmalen Ihrer Mitbewerbern heraus. Vorteile bedeuten aber noch lange nicht Nutzen für Ihre Kunden!

  3. Nutzen:

    Schälen Sie in der dritten Stufe aus den einzigartigen Vorteilen den für Ihre Kunden kaufentscheidenden Nutzen heraus. Das große Nutzenversprechen. Stellen Sie sich dabei immer die unausgesprochene Frage Ihres potenziellen Kunden: „Was hab´ ich davon?“

    Können Sie diese Frage sofort mit Herz und Verstand überzeugend beantworten, steht dem Erfolg Ihres Mailings nichts mehr im Wege!

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KLEINER UNTERSCHIED – GROSSE WIRKUNG! Nur wenn Sie sich von Ihren Mitbewerbern erkennbar abheben und Profil zeigen, entgehen Sie auf Dauer der Austauschbarkeitsfalle und damit dem Preisdumping. Das gilt für alle Branchen, Märkte, Produkte und Dienstleistungen.

Lesen Sie hier, wie Sie sich und Ihr Angebot einzigartig positionieren!

Die Zeit der unersättlichen Wachstumsmärkte bei uns ist vorbei. Nahezu alles ist im Überfluss vorhanden. Für jedes Produkt und jede Dienstleistung gibt es eine Fülle von Anbietern. Heute bedeutet Wachstum Kampf um Marktanteile, Verdrängung – oder Spezialisierung auf bestimmte Kundenbedürfnisse und bestimmte Märkte.

Ist Ihr Angebot austauschbar?

Wenn Sie selbst als potenzieller Kunde auf der Suche nach einer Dienstleistung oder einer Lösung für ein bestimmtes Problem sind, vergleichen Sie mit Sicherheit mehrere Anbieter, fragen Bekannte oder recherchieren im Internet. Einige Anbieter werden Ihr Problem nicht verstehen, einige nur zum Teil lösen, die meisten Anbieter aber werden völlig austauschbar sein. Wie wollen Sie also die angebotenen Leistungen vergleichen? Über den Preis!

Und wenn Ihre Kunden mit Ihnen über den Preis diskutieren, wissen Sie, dass die Austauschbarkeitsfalle bereits zugeschnappt ist!

Kennen Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale?

 Der Lösungsweg aus der Austauschbarkeitsfalle heißt Alleinstellung! Wie ein roter Apfel inmitten einer Kiste gleicher grüner Äpfel, werden Sie erkannt und setzen sich von der breiten Masse der Anbieter ab! Alleinstellungsmerkmale können sein:

  • Ihr besonderes Wissen

  • Bestimmte Zielgruppen

  • Spezielle Problemlösungen

  • Klare Positionierung

Finden Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale heraus und kommunizieren Sie klar und verständlich, welche Probleme Sie aufgrund Ihrer Qualifikation und Ihrer Stärken am besten lösen können!

 Positionieren Sie sich herausragend und unverwechselbar in der richtigen Nische.

Alleinstellung heißt, dass Sie in einem fest umrissenen Markt klar und sichtbar für Ihre Kunden herausragen. So schaffen Sie auch den Sprung in den Expertenstatus.

Wie gut kennen Sie Ihre Mitbewerber?

Analysieren Sie drei bis sechs Ihrer wichtigsten Mitbewerber. Welche Stärken und Schwächen haben sie? Welche Zielgruppen sprechen sie an? Wie sprechen sie ihre Kunden an? Was ist ihr Nutzenversprechen? Sind Referenzen einsehbar?Bieten sie besondere Serviceleistungen? Listen Sie alles auf, was Ihnen auffällt oder wichtig erscheint.

Lassen Sie sich, wenn möglich, ein Angebot erstellen und nehmen Sie die Kunden-perspektive ein. Was würde Sie als Kunde ansprechen? Was nicht? Was würden Sie besser machen?

Mit einer klaren Positionierung zur Marktführerschaft

Die Basis für den Unternehmenserfolg ist die Konzentration auf die richtige, also profitabelste Zielgruppe. Es ist die Zielgruppe, die Sie am besten verstehen, deren Probleme Sie besser als Ihre Mitbewerber lösen können und in der Sie als Experte sichtbar sind! Mit einer klaren Positionierung auf eine bestimmte Zielgruppe können Sie sich die Marktführerschaft in einem Nischenmarkt sichern. Die Marktführerschaft in einem Nischenmarkt ist profitabler als wenige Prozent von einem Massenmarkt zu haben. Als Spezialist für eine bestimmte Zielgruppe wird Ihre Kundenansprache genauer, Sie können Ihre spezialisierten Leistungen gezielter, schneller und kostengünstiger anbieten und haben als Marktführer deutlich geringere Werbeausgaben. Durch die Konzentration auf die Lösung von Problemen einer bestimmten Ziel-gruppe werden Sie auf Ihrem Spezialgebiet immer besser und Ihre Kompetenz wird immer immer gefragter! Ihre im Preisdumping gefangenen Mitbewerber, die auf allen Hochzeiten tanzen, Aufträge zum Teil ganz unterschiedlicher Art annehmen und alle Kunden gleich glücklich machen wollen, lassen Sie hinter sich. Eine klare Positionierung bewirkt

eine Orientierung für Sie selbst!

Die „Kompassfunktion“ für Sie selbst ist einer der wichtigsten Effekte einer klaren Positionierung! Wenn Sie genau wissen, wer Ihre Kunden sind und was Sie für sie bewirken, erleichtert das Ihre unternehmerischen Entscheidungen, zum Beispiel:

  • welche Aufträge Sie annehmen und welche Sie ablehnen. Sie haben einen inneren Filter und sagen nicht einfach „Ja“, wenn eine Anfrage auf Sie zukommt

  • welche neuen Projekte, Produkte, Dienstleistungen oder Ideen Sie weiter verfolgen

  • welche Themen Sie in Ihrem Blog, Newsletter, Facebook, Twitter und anderswo aufgreifen

Ihre Positionierung hat noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Sie dient Ihnen als klare Marschrichtung. Die Gefahr, sich zu verzetteln, schrumpft! Sie konzentrieren Ihre Kräfte auf den wirkungsvollsten Punkt und kommen somit schneller und mit weniger Aufwand ans Ziel!

Eine klare Positionierung bewirkt

eine Orientierung für Ihre Kunden!

Kunden wollen ein klares Profil, das ihnen erklärt, warum sie gerade mit Ihrem Unternehmen Geschäfte machen sollen. Je klarer Ihre Positionierung ist, desto einfacher fällt Ihnen die Kundengewinnung, denn

  • Sie machen es Ihren Wunschkunden einfacher, Sie zu finden
  • Statt Kunden hinterher zu laufen, werden nun Ihre Kunden Sie finden
  • Sie bauen Vertrauen auf, dass Sie der richtige Partner für Ihre Wunschkunden sind
  • Sie lassen diejenigen, die nicht zu Ihnen passen, gar nicht erst an sich heran. Dadurch vermeiden Sie Gespräche, die schluss-endlich doch zu keinem Auftrag führen oder bei denen Sie im Nachhinein bereuen, ihn angenommen zu haben.

Eine klare Positionierung führt schon bei der Auftragsanbahnung und dann auch bei der Durchführung dazu, dass Sie Ihre Zeit und Energie nur für die Aktivitäten einsetzen, die Ihren Stärken entsprechen, Ihnen Freude machen und Gewinn für Sie und Ihre Kunden bringen. Eine klare Positionierung bewirkt

eine Erleichterung bei der Partnersuche

Die dritte Wirkung einer klaren Positionierung betrifft alle diejenigen Menschen, von denen Sie eine Unterstützung für Ihr Geschäft erhalten können, zum Beispiel:

Empfehlungsgeber. Sind Sie sicher, dass Ihr Netzwerk genau weiß, was Sie tat-sächlich machen und wofür Sie tatsächlich stehen und Empfehlungen daher keinen Beliebigkeitscharakter haben?

Journalisten. Journalisten sind immer an spannenden Stories und spannenden Interviewpartnern interessiert. Wenn Sie einmal als Experte für XYZ irgendwo zitiert wurden, können Sie davon ausgehen, dass Sie auch in Zukunft angesprochen werden.

Kooperationspartner. Die Wirkung einer klaren Positionierung gegenüber möglichen Partnern wird oft unterschätzt. Oft herrschen falsche Annahmen vor:

Er weiß doch, was ich mache.“ Überprüfen Sie diese Annahme mal; Sie könnten eine Überraschung erleben.

 Es lohnt sich, Ihre Positionierung alle drei bis sechs Monate zu überprüfen und daraus dann die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.

Edwin E. Braatz

P.S.

Sich in einer Sache besser auszukennen als andere, macht Sie zum Experten oder Spezialisten. Wenn Sie das können, oder sich auf diesen Weg machen, sind Sie gut beraten! Vorausgesetzt, Ihre Kompetenz ist für Ihre Kunden relevant, d. h., es handelt sich um „gefragte Leistungen“ und nicht um „nichtgefragte Leistungen“!

Überlegen Sie, in welchem Thema Sie ganzheitlich besser sein könnten, als Ihre Mitbewerber!  

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Direktmarketing Praxis-Checkliste

Veröffentlicht: 13. Oktober 2013 in Marketer, Werber
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Diese Checkliste gibt Ihnen die Sicherheit, dass Sie bei Ihrer nächsten Mailing-Aktion keinen einzigen wichtigen Punkt vergessen!

 

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1. Wenn Sie ein neues Reklameschild

brauchen oder Ihre Firmenautos neu beschriften wollen, dann gehen Sie zu einem Grafik- oder Beschriftungsatelier. Das ist Werbung! Das macht ein Werbetexter.

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2. Wenn Sie Ihr Image

aufbessern oder Ihren Bekanntheitsgrad erhöhen wollen, dann gehen Sie zu einer Werbeagentur. Das ist Werbung! Das macht ein Werbetexter.

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3. Wenn Sie Ihren Umsatz

ankurbeln und schnellstens Nachfrage nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen schaffen wollen, dann gehen Sie zu einem Verkaufsprofi, der Verkaufstexte schreibt. Das ist Verkaufen! Das macht ein Verkaufstexter.

business manager outdoor freedom success with briefcase

„Heureka – ich hab´s gefunden!“

Viele junge Texter stellen sich die Frage: „Wie kann ich meine Werbebriefe glaubhafter machen?“ Die Antwort ist der Schlüssel zu jeder erfolgreichen Kommunikation!

Glaubhaftigkeit und Vertrauen in allen Formen von Kommunikation sind absolut notwendig. Anders wird Ihnen niemand glauben.

Und ohne Vertrauen wird niemand ein Produkt von Ihnen kaufen oder eine Dienstleistung von Ihnen in Anspruch nehmen, weder jetzt noch später.

Glaubhaftigkeit ist ganz klar von entscheidender Wichtigkeit. Um so erstaunlicher ist es, dass Glaubhaftigkeit in der Arbeit von fast allen Textern, Rednern und Kommunikatoren beinahe komplett fehlt. Bei den meisten Agenturen, Textern und Unternehmern wirkt sich das enorm negativ aus. Und sie sehen kein Heilmittel, dies zu ändern.

Bislang hat noch niemand die wirklichen Geheimnisse gelehrt, die hinter solchen Misserfolgen stecken. Eine ganze Weile habe auch ich diese Geheimnisse für mich behalten.

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Jetzt zeige ich Ihnen mit 7 Regeln welche Schritte Sie unternehmen müssen, um das unentbehrliche Element von Glaubwürdigkeit aufzubauen:

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1. SAGEN SIE DIE WAHRHEIT

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Sehr viel Text in Werbeschreiben ist komplett unwahr! Leser sind klüger, als Sie vielleicht denken. Potentielle Käufer können spüren, wenn etwas sehr falsch ist. Sie hören einfach auf zu lesen, denn sie wollen einen verlogenen Text nicht lesen und schon gar nicht darauf antworten.

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2. SEIEN SIE AUTHENTISCH

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Sie müssen für sich eine einzigartig sprechende Stimme bzw. Sprachstil finden und konsequent einsetzen. Hier sind einige Tipps zur Entwicklung Ihres eigenen Stiles:

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2.1 Schaffen Sie eine wirklich interessierende Charaktere – Sie selbst. Seien Sie so frei und exzentrisch wie in Ihren besten Momenten. Verschleiern Sie nicht Ihr wirkliches Ich, wie es die meisten auf der Welt tun. Im Gegenteil, lassen Sie Ihr wahres Selbst heraus kommen. Bringen Sie Familienmitglieder in Ihren Text hinein. Haben Sie einen Bruder, der nie was zustande bringt, eine fußballverrückte Schwester, einen ungewöhnlichen Vater oder Mutter, oder einen Freund, der eine richtige Charaktere verkörpert, schreiben Sie über sie in Ihren Texten. Menschen lieben es, über Menschen zu lesen wie sie wirklich sind.

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2.2 Benutzen Sie Ausdrücke und Redewendungen, die Sie auch gewöhnlich verwenden, wenn Sie mit Menschen sprechen. Zum Beispiel, wenn Sie normalerweise sagen „verdammte Kiste“ oder „weiss der Geier“ oder „mach Dich vom Acker“ oder, oder, oder. Benutzen Sie diese Worte. Es sind wirklich Sie!

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Vorsicht aber bei Ausdrücken, die Religionen beleidigen oder Gotteslästerung zum Inhalt haben! Ich empfehle Ihnen eindringlich, diese niemals in Ihren Werbetexten zu verwenden. Sie würden mit Sicherheit viele Leser zutiefst beleidigen.

Vermeiden Sie auch die gewohnte „Werbesprache“. Machen Sie nicht den Versuch, zu kommunizieren, indem Sie den typischen Stil der Werbeagenturen benutzen. Obwohl er noch immer sehr verbreitet ist, liest und glaubt kein Konsument mehr solch durchsichtiges Gefasel.

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Schreibe, wie Du redest, so schreibst Du schön.“ (Gotthold Ephraim Lessing, Theaterautor 1729 – 1781).

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3. MACHEN SIE KÜHNE VERSPRECHUNGEN – STELLEN SIE ABER SICHER, JEDEN ANSPRUCH ZU BEWEISEN

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Echte Testimonials sind der ehrlichste, überzeugenste und einfachste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen. Wie Sie mit Testimonials punkten, lesen Sie hier:

http://www.mailingpower.me/2011/14/wie-sie-mit-testimonials-punkten .

Bei Gesundheitsthemen sollten Sie grundsätzlich auch entsprechende klinische Studien oder Forschungsergebnisse als Beweise nennen. .

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4. ERZÄHLEN SIE KURZE STORIES INNERHALB IHRES WERBETEXTES

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Alle Menschen lieben Stories seit Anbeginn der Sprache. Sie können eine kurze Geschichte in weniger als drei bis fünf Sätzen erzählen. Eine gute Stelle, um die Technik des Erzählens von Stories zu studieren und zu lernen, was mit einem anekdotischen Einstieg gemeint ist, finden Sie in „Reader‘s Digest“. Jeder Artikel beginnt dort mit einer kurzen Story. Und das ist ein wichtiger Grund dafür, warum „Reader‘s Digest“ das populärste Magazin ist, das jemals publiziert wurde mit über 17 Millionen Lesern.

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5. VERWENDEN SIE GENAUE ZAHLEN

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Sagen Sie zum Beispiel nie: „Letzten Monat verdiente Hans Maier mehr als 5.000 Euro.“ Sagen Sie statt dessen: „Seine Buchführung zeigt, dass er letzten Monat 5.370,– Euro verdient hatte“.

Wichtig: Nicht jeder Punkt im Werbetext muss wahr sein. Für die Glaubwürdigkeit muss er aber scheinen, wahr zu sein! Benutzen Sie keine Verallgemeinerungen, sondern genaue Zahlen als lebendige Werkzeuge in Ihren Händen!

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6. SAGEN SIE DEUTLICH VON WO IHRE HAUPTPERSONEN GEOGRAPHISCH HER KOMMEN

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Beispiel: „Kollege Hans Maier aus Nürnberg wurde zum Spitzenverdiener!“

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7. NENNEN SIE DEN BERUF DER HAUPTPERSON

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Beispiel: „Der Elektroinstallateur Hans Maier aus Pirmasens verdiente in den letzten 12 Monaten in seiner Freizeit im Internet 1.512.320,– Euro.“

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FAZIT

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Benutzen Sie diese 7 Regeln so oft wie möglich in Ihrem Werbetext. Beginnen Sie Ihre Anstrengungen aber immer mit der alles entscheidenden Headline!

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PRAXISTEST

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Im Rahmen einer Untersuchung des Instituts für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) zum Thema „Wie gut sind meine Pharma-Mailings“, kam ein erschreckendes Ergebnis heraus:  45% der Pharma-Mailings werden von Ärzten als „Reklame-Müll“ klassifiziert!“

Die einbezogenen Ärzte wurden gebeten, die Mailings sowohl nach dem Grad ihres Informationswertes, als auch im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit und die Qualität des angebotenen Services zu bewerten. Dabei stellten sich vier Grundtypen heraus:

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1. Die Highlight-Raritäten erfüllen weitgehend alle Anforderungen, allerdings ist dieser Typus mit zwei bis drei Mailings pro Arzt und Jahr äußerst selten.

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2. Die Mogelpackungen suggerieren Wertigkeit, die aber von den Inhalten nicht erfüllt wird. Meist handelt es sich um Werbung für altbekannte Präparate, die mittels attraktiver Anforderungsmöglichkeiten aufgewertet werden sollen. Der Aufmerksamkeits- und Erinnerungseffekt derartiger Mailings ist sehr gering.

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3. Die Mailings, die in die Klasse der Theorie-Transmitter fallen, wären grundsätzlich interessant, aber in den meisten Fällen dominieren die medizinisch-wissenschaftlichen Inhalte die prakmatischen Informationen für den Praxisalltag.

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4. Der größte Teil der Zusendungen zählt zur Kategorie des Reklame-Mülls: Diese Mailings sind nicht nur inhaltlich schlecht konzipiert (uninteressante Inhalte, zu viel Text), weisen Schreibfehler auf (z. B. falsche Namensschreibung) oder sind nach-lässig aufgemacht (mindere Papierqualität, schlechter Druck).

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Nixe_Rollschuhe

Ohne Frage ist ein gut gestalteter, aufmerksamkeitsstarker Werbebrief die Basis für eine erfolgreiche Mailingkampagne!

Aber genauso wichtig wie der Werbebrief, ist die Auswahl der richtigen Zielgruppe! 

Nach Untersuchungen des Siegfried-Vögele-Instituts macht die richtige Auswahl der Zielgruppe bis zu 40 Prozent des Erfolges eines Mailings aus.

Die weiteren Untersuchungen ergaben, dass selbst ein schlecht gestaltetes Mailing an die für das Angebot richtige Zielgruppe erfolgreicher ist, als ein optimal gestaltetes Supermailing, das an die falschen Adressaten gerichtet ist!

Je genauer Sie also wissen, wen Sie für Ihr Angebot ansprechen können, desto höher wird der Response sein! Nur mit einer zielgruppengerechten Ansprache lassen sich neue Kunden effizient gewinnen.

Jedem Produkt seine Zielgruppe

Laut Definition ist eine Zielgruppe die Gesamtheit aller effektiven oder potenziellen Personen, die mit einer bestimmten Marketing-Aktivität angesprochen werden sollen. Zielgruppen spezieller Märkte weisen zum Beispiel folgende Merkmale auf:

Im B-to-C Markt:

  • Demografische Merkmale (Alter, Geschlecht, Familienstand, Wohnort, etc.)

  • Sozioökonomische Merkmale (Bildungsstand, Beruf, Einkommen, etc.)

  • Psychografische Merkmale (Meinung, Einstellung, Motivation, etc..)

  • Kaufverhalten (Preissensibilität, Kaufreichweite, usw.

Im B-to-B Markt:

  • Organisatorische Merkmale (Branche, Unternehmensgröße, Standort, etc.)

  • Ökonomische Merkmale (Finanzen, Liquidität, Bestände, etc.)

  • Kaufverhalten des Unternehmens (Lieferantentreue, etc.)

  • Personenbezogene Merkmale oder Charakteristika der Entscheidungsträger der Unternehmen (modern, innovationsfreudig, etc.)

Je mehr Informationen Sie über Ihre Zielgruppen vorliegen haben, desto effizienter ist Ihre Dialogkommunikation und desto wahrscheinlicher erhält Ihr Kunde eine Botschaft, die ihn wirklich interessiert.

Jedem Kunden seine Kampagne 

Je individueller Ihre Dialogkommunikation auf die Bedürfnisse Ihres Kunden und seiner Lebensumstände ausgerichtet ist, um so mehr lässt sich auch der Wert des Kunden für Ihr Unternehmen steigern und die Dauer der Kundenbeziehung erhöhen.

Am besten lösen Sie diese Aufgabe mit einem auf Kampagnen-Management spezialisierten Unternehmen. Die Kundendaten aus Ihrer Datenbank werden dort validiert, aktualisiert und bei Bedarf mit Zusatzinformationen angereichert.

Nach Durchführung der Kampagne erhalten Sie ein detailliertes Kampagnen-Reporting, das auch zum Verfeinern der Maßnahmen bei zukünftigen Kampagnen dient. Damit ist die kontinuierliche Optimierung Ihrer Folgekampagnen gesichert.

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Es gibt zwei Typen von Kunden, denen Sie besondere Aufmerksamkeit schenken müssen: (1) Der Super-Kunde und (2) der extrem unzufriedene Kunde.

Der Super-Kunde ist jemand, der nicht aufhören kann, Ihre Produkte zu kaufen, leicht zu betreuen ist und Sie bei allen, die er kennt, lobt.

Da zufriedene Kunden Ihr wichtigstes Kapital sind, sollten Sie alles Erdenkliche tun, um diese zufriedenen Kunden zufrieden zu halten.

Zum Beispiel wollte einer meiner Super-Kunden seine Mailing-Aktion mit einem meiner E-Books als Gratis-Geschenk unterstützen – etwas, was ich normalerweise nicht mache. Aber dieser Kunde erteilt mir laufend neue Aufträge, sodass ich ihm für seine Mailing-Aktion eines meiner E-Books gerne gratis überlassen habe.

Der andere Typ von Kunde, den Sie persönlich und mit großer Sorgfalt betreuen müssen, ist der extrem unzufriedene Kunde. Der Grund: Unzufriedene Kunden erzählen von ihrer Unzufriedenheit anderen Leuten. Je unzufriedener sie werden, desto mehr Leute beschweren sich über Sie – und desto lauter sagen sie es.

In der „guten alten Zeit“ sprach ein unzufriedener Kunde darüber zu vielleicht fünf oder zehn anderen Leuten. Aber durch das soziale Networking kann er mit wenigen Mouse-Klicks auf einen Schlag Tausende informieren.

Ich hatte ein Problem mit einem Produkt, das ich im Internet kaufte. Der Verkäufer ging auf meine Reklamation nicht ein und war für mich telefonisch auch nicht zu erreichen.

So schrieb ich darüber in meinem Blog.

Am nächsten Tag rief mich der Verkäufer an, bat vielmals um Entschuldigung, erledigte sofort das Problem und bat mich, den Beitrag in meinem Blog zu löschen.

Trotz der „Power“ der Konsumenten, die gerne online kaufen, gibt es noch viel zu viele Internet-Marketer, die ihre Kunden schlecht behandeln.

Sehr oft höre ich Beschwerden von Leuten, die ein Produkt über das Internet gekauft haben, und dass dann, wenn es um eine Reklamation oder die Rückabe geht, die Internet-Marketer barsch und unhöflich reagieren.

Oder Leute erzählen mir von Internetfirmen, die sich mit den fadenscheinigsten Argumenten herausreden, wenn es um die Einlösung ihrer zuvor gegebenen Geld-Zurück-Garantie geht.

Ich höre Horror-Geschichten von Internet-Marketern, die Affiliates als internet-basierte Vertriebslösungen anbieten, ihre Vertriebspartner Umsätze generieren lassen und dann die Provisionen nicht auszahlen.

Viele Konsumenten sind frustriert, dass Internet-Marketer so unzugänglich sind.

Ich meine, wenn Sie ein Problem mit Ihrem Telefonanschluss haben, können Sie Ihre Telefonfirma anrufen und vielleicht können Sie auch mit einer realen Person sprechen. Richtig?

Aber wenn Sie sich bei Internet-Marketern beschweren wollen, finden Sie oft weder eine Post-Adresse noch eine Telefonnummer.

Und wenn Sie ihnen eine E-Mail senden, erhalten sie meistens eine Antwort von einem Roboter – einem Autoresponder – und nicht von einem lebenden Menschen.

Die E-Mail erzählt Ihnen dann, wie beschäftigt der Marketer gerade ist. Manchmal verspricht die E-Mail auch einen Rückruf durch eine Person … der normalerweise nie kommt.

Ich habe von Internet-Marketern gehört, die ihre Zeitschriften und Magazine an Kunden verkaufen, vor allem an ältere Kunden, die nicht computerkundig sind und Probleme haben, E-Books zu öffnen und zu lesen oder Webinare herunterzuladen und anzuhören.

Wie frustriert müssen sich diese Kunden fühlen, wenn sie Produkte gekauft haben und auf sie nicht zugreifen können. Klar, dass alle Internet-Kunden, die eine solche Behandlung von den Internet-Marketern erfahren, verzweifeln.

Ist das die Art und Weise, wie auch Sie einige oder alle Ihre Kunden behandeln? Wenn dem so ist, kann das, was ein Redner kürzlich sagte, als Ihre neuen KUNDENDIENST GRUNDSÄTZE dienen …

Auf einem Meeting einer Gesellschaft für Ethik und Kultur sagte dieser Redner, dass der Grundsatz einer Organisation der ist, dass „jede Person es verdient, fair und freundlich behandelt zu werden.“

Das ist ein großartiger Rat, ganz besonders, wenn Sie ein Internet-Marketer sind. Warum? Weil ich sehe, dass es viele Internet-Marketer gibt, die dieser Regel nicht folgen.

Aber“, werden Sie jetzt argumentieren, „ich kann nicht auf jede Beschwerde persönlich antworten. Dafür habe ich einen Autoresponder.“

Doch! Erstens: Angenommen Ihre Produkte weisen eine hohe Qualität auf, dann wird es nicht viele Beschwerden geben. Zweitens: Sie können wahrscheinlich auf alle diese Beschwerden persönlich antworten, wenn Sie nur wollen.

So schreibt z. B. ein bekannter Internet-Versender eine persönliche Mitteilung als Entschuldigung und verschickt sie zusammen mit einem kleinen Geschenk, wann immer ein Kunde mit der Firma unzufrieden ist.

Wenn diese Firma es tun kann, können Sie es auch tun!

Aber angenommen, Sie sind beschäftigt und können nur auf einen kleinen Teil der eingehenden Beschwerden persönlich antworten. Was sollten Sie tun?

Ein Freund von mir stellte eine Mitarbeiterin auf Teilzeit-Basis für sein Internet-Marketing Geschäft ein. Es ist ihre Aufgabe, alle Beschwerden und spezielle Anfragen mit Sensibilität und gesundem Menschenverstand zu beantworten.

Dennoch sieht er alle Beschwerden und spezielle Anfragen zunächst selbst und pickt dann die heraus, die er persönlich bearbeitet. Die sind von den beiden Typen von Kunden, die ich zu Beginn dieses Artikels erwähnte – der extrem unzufriedene Kunde und der wertvolle, immer wiederkehrende Super-Kunde, der ein kleines Vermögen für ihn ausgibt.

Jede Person hat es verdient, fair und freundlich behandelt zu werden.“ Behandeln Sie jeden Kunden und Interessenten fair? Machen Sie das ungehalten oder freundlich?

Noch etwas: Geben Sie zu Ihren Geld-Zurück-Garantien einige Toleranz-Tage dazu. Zum Beispiel, wenn Sie eine 90-Tage-Geld-Zurück-Garantie haben und der Kunde schickt Ihr Produkt nach 92 Tagen zurück, sollten Sie ihm dann noch sein Geld zurück geben?

Ja, weil Sie ihn fair und freundlich behandeln wollen … genau so, wie Sie behandelt werden wollen, wenn Sie in einem Geschäft etwas zurück geben wollen.

Und wenn Sie Ihre Kunden fair und freundlich behandeln, werden sie das in gleicher Weise auch Ihnen gegenüber tun!

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Die geheime Kraft von Geschenken

In den frühen 70er Jahren, als ich in Hamburg bei Addressograph-Multigraph (AM) als Verkäufer für Offset-Druckmaschinen mein Brot verdiente, hatten wir eine geheime Marketingwaffe. Sie bestand aus allen Arten von Werbegeschenken – Favoriten waren Schreibgeräte – alle mit dem aufgedruckten Logo „AM“.

Es war faszinierend zu sehen, wie diese Geschenke, die nur wenige DM kosteten, die Kunden begeisterten.

Eines Tages schickten wir unseren Kunden einen einzelnen Manschettenknopf mit einer Einladung und dem Versprechen, das passende Gegenstück zu erhalten, wenn sie auf unseren Ausstellungsstand anlässlich einer großen Handelsmesse kommen würden.

Wir hatten kaum genug Platz auf unserem riesigen Stand, um alle die kamen, unterzubringen – fast alle fragten nach ihrem zweiten Gratis-Manschettenknopf.

Etwa zehn Jahre später bin ich auf dem Meeting eines Marketing-Clubs. Ein Teilnehmer, der für eine auf pharmazeutische Produkte spezialisierte Werbeagentur arbeitet, erzählt mir eine erstaunliche Geschichte.

Seine Agentur nutzt regelmäßig Direct Mailings, um Ärzte für ein Symposium über Krankheiten einzuladen, die mit den Produkten seines Kunden behandelt werden.

Um zu sehen, ob er die Aufmerksamkeit erhöhen kann, bot er den Ärzten, die die Einladung akzeptierten, einen Taschenterminkalender gratis an. Kosten pro Stück etwa zwei DM.

In einem A/B Split-Test, in dem die Response-Raten der Mailings mit dem Angebot eines Gratis-Taschenterminkalenders mit denen ohne dieses Angebot verglichen wurden, erzielten die Mailings mit dem Gratis-Angebot eine um sechs mal höhere Response-Rate!

Fazit: Menschen lieben es, kostenlose Geschenke zu bekommen. Wenn Sie Ihren Interessenten ein kleines Gratis-Geschenk anbieten, können Sie die Antwort auf Ihre Marketinganstrengungen zu minimalen Kosten signifikant erhöhen!

Wenn Ihr Interessent ein „Informations-Sucher“ ist, dann geben Sie ihm eine Gratis-Information in Form eines „Booklets“ oder eines Spezial-Reports – entweder als PDF zum direkten Download oder ausgedruckt an seine postalische Adresse.

Ist Ihr Interessent kein Leser, dann nutzen Sie ein Geschenk zum „Anfassen“. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos: Kaffee-Becher, Schlüsselanhänger, Kugel-schreiber, Kofferanhänger, etc.

Die Kosten der Geschenke hängen davon ab, welche Ausgaben Sie sich leisten können, um einen neuen Kunden zu akquirieren. In den meisten Fällen liegen die Geschenke bei 5 Euro oder darunter.

Sie können Ihre Response-Raten verbessern, indem Sie ein Geschenk anbieten, dessen wahrgenommener Wert viel höher ist als seine Kosten.

Eine DVD z. B. kann ein großartiges Geschenk sein, weil der Wert ihres Inhalts – Bilder, Video, Audio oder Software – extrem hoch sein kann, aber die Kosten für die Vervielfältigung nur einige wenige Cents pro Stück ausmachen.

Bieten Sie aber nicht nur Geschenke an, die einen hoch wahrgenommenen Wert verkörpern, sondern auch Geschenke, die ungewöhnlich sind! So hatte z.B. der US- amerikanische Newsletter für Offshore-Investment „The Sovereign Society“ einen riesigen Erfolg, indem die Herausgeber neuen Abonnenten ein eigenes Konto bei einer Schweizer Bank anboten.

Ich rate jedem Direktmarketer, ein Geschenk anzubieten. So können Sie ganz legitim mit dem Wort „GRATIS“ in Ihrer Headline oder Ihrem Umschlag-Teaser arbeiten. Dadurch erhöhen sich Ihre Chancen, die Aufmerksamkeit der Interessenten auf sich zu ziehen und eine Anfrage oder einen Auftrag zu erhalten.

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„Zählt die Generation 50plus schon zu Ihren Kunden?“ Nein? Dann wird es höchste Zeit, Ihren Blick von der Jugendorientierung abzukehren und verstärkt auf die „Jungen Alten“ zu richten!

Bereits heute zählen fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung zur Altersgruppe zwischen 50 und 79 Jahren! Sie vergrößert sich stetig, während die Gruppe der 14- bis 49-Jährigen kontinuierlich schrumpft. Nur noch wenige Jahre, und in Deutschland leben mehr Menschen über 60 als unter 20!

Das Alter ist kein Schicksalsschlag, der nur einige von uns trifft und es ist auch kein unvorhersehbarer Zufall. Das Alter steht in unserem biologischen Programm festgeschrieben, unaufhaltsam und ist ein völlig normaler Abschnitt unseres Lebens. Medizinisch beginnt der Körper schon ab etwa dem dreißigsten Lebensjahr zu altern. So gesehen ist für den Hochmut der Jugend kein Platz.

Die Generation 50plus hat mehr freies Geld zur Verfügung als alle anderen Zielgruppen! Ihre Kaufkraft ist dreimal so hoch wie die der 14- bis 20-Jährigen. Die kauf- und konsumbereiten „Jungen Alten“ mit ihrem gewaltigen Nachfragevolumen haben Zeit und Geld, es auch auszugeben, wenn ihnen die richtigen Angebote vorliegen!

Mit dieser Erkenntnis können auch Sie umfassend an die Gestaltung und Vermarktung Ihrer Produkte und Dienstleistungen herangehen.

Sie müssen nur bereit sein, auf die besonderen Wünsche, Bedürfnisse und Träume dieser finanzstarken, konsumerfahrenen und kritischen Kunden einzugehen. Neue, lukrative Kunden aus der Generation 50plus zu gewinnen, wird Ihnen Spass machen, ohne die Jüngeren aus den Augen zu verlieren. Nein, Sie werden  kein „Getto-Marketing“ machen, sondern ein bewusst generationenübergreifendes Marketing nach dem Motto: „Was für ältere Menschen barrierefrei bedeutet, bedeutet für jüngere Menschen Komfort!“

Nun gut, werden Sie sagen, ich weiss, für erfolgreiche Mailings ist neben dem richtigen Produkt, dem richtigen Nutzenversprechen und der richtigen Ansprache auch die richtige Adresse von Bedeutung. Mit richtiger Adresse meine ich nicht nur postalisch richtig. Was bedeutet das für Sie bei der Adressenauswahl für die Zielgruppe 50plus?

Während sich bis 20-Jährige auf Allgemeinplätzen tummeln, ähnliche Interessen haben und das Alter als solches als Selektionsmerkmal Sinn macht, haben sich bei älteren Menschen aufgrund ihrer jahrezehntelangen Lebenserfahrung sehr individuelle Persönlichkeiten mit unterschiedlichsten Interessen herausgebildet, die sich nicht mehr nur nach dem Alter bemessen lassen. Sie wissen ja, es gibt 40-Jährige, die bereits völlig neben dem Leben stehen und 80-Jährige, die vor Lebensfreude nur so strotzen.

Ältere Menschen laufen eben nicht mehr einem einheitlichen Trend hinterher, sie lassen sich nicht in ein Schema pressen und manipulieren, sprich bewerben, wie das bei den jüngeren Zielgruppen oft der Fall ist. Durch ihre jahrelange Konsumerfahrung sind ältere Menschen entsprechend kritischer. Sie mieten nicht ihre erste Wohnung, sondern vielleicht die fünfte, sie kaufen nicht ihr erstes Auto, sondern vielleicht das zehnte. Sie legen mehr Wert auf Qualität und können sich diese finanziell auch leisten.

Fakt ist: Keine Zielgruppe ist so unterschiedlich wie die der über 50-Jährigen! Da gibt es, um nur vier Beispiele zu nennen: die Weltoffenen, die gerne reisen, die frohen Geniesser, die es sich auf ihre alten Tage in erster Linie gutgehen lassen wollen, die kritischen Philosophen mit einem gewissen Defizit an spontaner Lust und Lebensfreude und die häuslichen Schaffer, denen man in den vielen Heimwerkermärkten auf Schritt und Tritt begegnet.

Im Zielgruppenmarketing 50plus Adressen nur nach einem einzigen Merkmal, dem Alter, auszuwählen, hiesse nichts anderes, als im Trüben zu fischen nach dem Motto: „Irgend ein Fisch wird schon anbeissen“.  Um erfolgreich zu sein, brauchen Sie aber Adressen, die nach den unterschiedlichsten Interessen selektiert sind! Denn was nützt das überzeugenste Mailing mit dem besten Nutzenversprechen, wenn es an Empfänger geschickt wird, die damit nichts anfangen können oder an Empfänger, die damit was anfangen könnten, es aber gar nicht erhalten. Die Botschaft muss zur Adresse passen und die Adresse zur Botschaft, ganz besonders bei der kritischen Generation 50plus!

Benutzen Sie für Ihre nächste Mailingaktion an die finanzstarken, kauf – und konsumbereiten „Jungen Alten“ nur solche Adressen, mit denen Sie die individuellen Persönlichkeiten und unterschiedlichen Interessen der Zielgruppe 50plus genau treffen.

Ich verspreche Ihnen, schon bald werden die „Jungen Alten“ zu Ihren lukrativsten Kunden gehören – und zwar nachhaltig!

EEB

Kein Teil des Marktingmixes kann einen solch hohen Grad an messbarer Effizienz aufweisen wie das Direktmarketing!

 Direct Mail-Aktionen sind nur dann erfolgreich, wenn ein optimales Zusammenspiel vieler Spezialisten gewährleistet ist. Sie sorgen dafür, dass kreative Ideen Gestalt annehmen, mediengeediengerecht produziert und kostenoptimiert verschickt werden.  

Dies alles nützt aber nichts, wenn nicht z.B. auf eine gepflegte Database zurückgegriffen werden kann. Die RICHTIGE Adresse entscheidet darüber, ob der RICHTIGE Empfänger erreicht wird. Die Adresse ist der Schlüssel zum Kunden!

Der Erfolg einer Direct Mailing-Aktion besteht in der Regel aus vier Faktoren mit in etwa gleicher prozentualer Aufteilung:

25% = RICHTIGE Adressen

25% = RICHTIGER Versandzeitpunkt

25% = RICHTIGES Produkt

25% = Text
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100%

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ADRESSEN

Ihre Adressen sind wie Rohdiamanten – richtig wertvoll werden sie erst durch den perfekten Schliff. Die Qualität Ihrer genutzten Adressen entscheidet in hohem Maße über Erfolg oder Mißerfolg Ihrer Direct Mailing-Aktion. Die Adressen müssen müssen die Zielgruppe hundertprozentig abbilden.

Die Qualifizierung vorhandener oder angemieteter Adressbestände erfolgt durch Anschriftenüberprüfung, Dublettenbereinigung, Umzugs-, Verstorbenen- und Risikoabgleich sowie Korrekturläufe gegen die Werbeverweigerer (Robinsonliste).

VERSANDZEITPUNKT

Bei welchem Versandzeitpunkt erreicht man die höchsten Öffnungsraten?
Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort.

Zunächst kommt es darauf an, ob die Aussendung an eine B2B- oder B2C-Liste geht. Dann kommt es darauf an, ob der Versandzeitpunkt bzw. Lesezeitpunkt für den Nutzer einen wesentlichen Vorteil bedeutet.

Allgemein gelten folgende „Spielegeln“ für den richtigen Zeitpunkt:

Montagmittag bis Freitagmittag
Der optimale Zeitpunkt ist der späte Vormittag.

Freitagnachmittag
Kein Versand an Geschäftskunden.

Samstag
Kein Versand. Samstag ist der inaktivste Tag – das gilt für Geschäfts- und Privatkunden gleichermaßen.

Sonntag
Für Newsletter an Privatkunden eignet sich der Sonntag-Nachmittag gut. Verregnete Sonntage erhöhen die Öffnungs- und Klickraten.

Montagmorgen
Kein Versand. Im Postfach der Empfänger stapeln sich zu diesem Zeitpunkt die gesamten SPAM-Mails des Wochenendes – und mit ihnen kann auch Ihr Newsletter gelöscht werden.

Nachts oder vor 9:30 Uhr morgens
Kein Versand. Das gleiche Löschverhalten wie am Montagmorgen zeichnet sich jeden Morgen ab – ein Versand über Nacht ist also nicht zu empfehlen.
Bei Ihrer E-Mail-Response gibt es ein sehr einfaches Mittel, um die Wahrscheinlichkeit für den besten Versandzeitpunkt herauszufinden:
Ziehen Sie Ihre Webstatistiken zur Rate! Kontrollieren Sie, ob es gewisse Regelmässigkeiten gibt, und zwar:

a) Gibt es gewisse Tage, an denen Sie mehr Zugriffe haben?
b) Gibt es gewisse Uhrzeiten, zu denen Sie mehr Zugriffe verzeichnen?

Erkennen Sie hier ein Muster, so haben Sie mit grosser Wahrscheinlichkeit den richtigen Versandtag getroffen.

PRODUKT

Nur ein Angebot das hält, was es verspricht, führt zu Reaktionen.

TEXT

Selbst der beste Text, der Herz und Verstand des Lesers berührt, nützt nichts, wenn die Adressen falsch sind, der Versandzeitpunkt ungünstig ist und das Produkt nichts taugt!

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Wenn Sie eine Ferienreise verkaufen, sprechen Sie nicht über den Strand, sprechen Sie darüber, wie eine Person den Strand genießt.

Wenn Sie eine Veranstaltung verkaufen, sprechen Sie nicht über das schöne Hotel, sprechen Sie darüber, wie eine Person die Vorhänge in ihrem oder seinem Zimmer zur Seite schiebt und sich ihr oder ihm die verblüffende Ansicht des Hafens auftut.

Wenn Sie einen Service verkaufen, sprechen Sie nicht darüber, wie tausende von Menschen von Ihrer Dienstleistung abhängig sind, sprechen Sie darüber, wie sich die Karriere und das Leben eines Kunden veränderte.

Sie haben verstanden, was ich meine.

Wir alle antworten direkter auf Situationen, in denen wir Dinge auf einer persönlichen, individuellen Ebene sehen können. Das gleiche gilt für Literatur, Nachrichten, Geschichten und Werbebriefe.

Ob Sie für B-to-C oder B-to-B schreiben, es ist das Gleiche. Wir alle machen Einkaufsentscheidungen auf der Basis, wie wir fühlen.

Wir werden dann vielleicht einige rationale Analysen anstellen, bevor wir uns endgültig entscheiden. Aber unsere erste und vorrangige Antwort auf Verkaufsargumentationen, privat oder geschäftlich, ist auf einer persönlichen Ebene.

Das ist der Grund, warum eine „Sales Story“, die auf einer klaren, persönlichen und individuellen Ebene den Leser anspricht, so eine kraftvolle Sache ist!

Was immer Sie schreiben oder versuchen zu verkaufen, unternehmen Sie alle Anstrengungen, eine persönliche Geschichte zu finden … und benutzen Sie sie!

EEB

Was ist ein Copywriter?

Veröffentlicht: 29. März 2013 in Marketer, Werber
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Ein Copywriter ist KEIN Artikelschreiber!

Auf den ersten Blick scheint beides das gleiche zu sein, weil beides Schreiber sind.

Während ein Artikelschreiber jedoch generell „Content“ schreibt, um zu informieren, schreibt ein Copywriter „Copies“, um den Leser zu überzeugen und zu motivieren, eine Handlung auszulösen!

Vielleicht denken Sie: „Schreiben ist Schreiben. Was soll der Unterschied sein zwischen dem Schreiben einer Copy für eine Web Seite und dem Schreiben eines Artikels für einen Blog?“

Der Unterschied kann erheblich sein. Wie ich schon erwähnte, ist ein Artikel dazu da, um zu informieren; eine Web Seite, um den Leser zu überzeugen und zu motivieren, eine Handlung auszulösen. Handlungsauslösungen können sein:

l Bestellen eines Produktes

l Abonnieren eines kostenlosen Newsletters oder Reports

l Beteiligung an einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft

Dies sind nur einige Beispiele, für die eine Web Copy benutzt werden kann. Alle Beispiele erfordern einen großen Aufwand an Arbeit „hinter der Bühne“, die Zeit braucht – Zeit, über die der Kunde nichts weiss.

Zum Beispiel: Wussten Sie, dass Copywriter umfangreiche Recherchen in der Branche ihrer Auftraggeber durchführen – zusätzlich zu dem, was sie über deren Angebot schon wissen?

Das ist aber noch nicht alles. Copywriter versuchen, den „perfekten Kunden“ einzugrenzen und analysieren dann, was diesen beim Kaufen beeinflusst. Copywriting bezieht die Psychologie emotionaler Auslöser beim Konsumenten mit ein und Copywriter schärfen ständig ihre Fähigkeit, diese Emotionen noch besser zu verstehen. Recherche braucht Zeit und die Erstellung der Copy braucht auch Zeit.

Diese Qualität des Schreibens innerhalb 24 Stunden zu erwarten, ist nicht nur unrealistisch, sondern auch kurzsichtig. Geben Sie Ihrem Copywriter die Zeit, die er braucht, um eine Copy zu kreieren, die überzeugt und eine Handlung auslösen wird. Und eine Handlung wird nur ausgelöst werden, wenn die Copy den oben beschriebenen Prozess durchlaufen hat.

Copywriting-Preise basieren auf Wert, nicht auf „pro Wort“

Für das Artikelschreiben wird der Preis in der Regel „pro Wort“ festgesetzt. Der durchschnittliche Preis liegt gewöhnlich zwischen 1 Cent und 6 Cent, je nach Qualitätslevel. „Content-Fabriken“ zahlen oft noch weniger als 1 Cent pro Wort.

Nochmals: Recherchieren braucht Zeit, speziell bei SEO optimierten Artikeln.

Copywriting ist eine andere „Baustelle“

Sagen wir, Sie beauftragen einen Copywriter, eine Copy für eine Landingpage zu schreiben. Der Copywriter berechnet Ihnen für eine Seite 500 Euro. Sie mögen sagen: „Das ist eine Menge Geld für eine Seite.“

Nochmals: Da ist die Arbeit „hinter der Bühne“, das Kreieren der Copy UND der Wert, der eine Handlung auslöst, die Ihnen Kunden und Umsatz bringen!

Das ist das, was gemeint ist, wenn ein Copywriter seine Copy als Handlungsauslöser bezeichnet. Es meint, dass jemand Ihre Web Seite besucht und diese nicht verlässt, bevor er eine Handlung ausgelöst hat. Dies kann der Eintrag in Ihre Mailingliste sein, das Ausfüllen eines Formulars für mehr Information, oder das Kaufen Ihres angebotenen Produktes. Das ist das, was Copywriting so wertvoll macht.

Jede Seite hat ihr spezifisches Ziel. Wenn die Homepage-Copy wie der Köder eines Anglers Ihre Besucher an den „Haken“ nimmt, muss Ihre FAQs Seite (um Aufmerksamkeit zu erzielen, sollte sie separat auf der Navigationsleiste sein) Ihre Glaubwürdigkeit bestätigen. Beide Seiten haben einen unterschiedlichen Zweck. Copywriter berechnen aus gutem Grund pro Seite.

Ihr Copywriter ist Ihr „Verkäufer durch die Steckdose“

Sie haben kein Verkaufspersonal, das aufmerksam neben dem Besucher Ihrer Web Seite sitzt. Aber Ihr Copywriter kann (und will) Ihre Besucher überzeugen, einen näheren Blick auf das zu werfen, was Sie anzubieten haben.

Der Schlüssel dazu ist ein guter Copywriter, der Ihre Zielgruppe kennt UND (das ist wirklich das Wichtigste) ein hervorragendes Angebot. Nicht die beste Copy der Welt könnte ein mittelmäßiges Produkt oder ein Angebot, was „Käse“ ist, verkaufen.

So, werden Sie sich zuerst darüber klar, welches spektakuläre Angebot Sie Ihren möglichen Kunden geben wollen und dann lassen Sie den Copywriter sein Bestes tun.

Sie erwarten von Ihren Kunden, voll bezahlt zu werden. Lassen Sie die gleiche Höflichkeit auch für Copywriter gelten.

Halten Sie Ihre Vereinbarungen ein. Wenn Sie mit einer 50%-igen Anzahlung für Ihre Copy einverstanden waren, erwartet der Copywriter auch die Restzahlung in voller Höhe. Wissen Sie, was passiert, wenn Sie versuchen, die Bezahlung zu umgehen? Ihr Ansehen wird zerstört.

Nicht nur, dass Copywriter vernetzt sind und sich untereinander austauschen, sie identifizieren auch die Kunden, die ihrer Zahlungspflicht nicht nachkommen. Diese Firmen bekommen einen sehr schlechten Ruf ab und kein Copywriter mit Selbstwertgefühl wünscht irgendetwas mit ihnen zu tun zu haben.

Diesen Firmen bleibt nur die Suche nach Auftragnehmern, deren Fachkönnen nur mittelmäßig ist oder deren Deutsch Qualifikationsdefizite aufweist. Sicher, Sie mögen eine Copy für eine Web Seite für 100 Euro bekommen, aber sie wird nicht die Qualität haben, die Sie sich wünschen. Und vor allem, Sie werden nicht die von Ihnen erhofften Responseraten erzielen.

Nochmals: Geben Sie Ihrem Copywriter Zeit, eine Qualitäts-Copy zu erstellen. Ein ausreichender Zeitraum sind zwei Wochen für eine Web Seite. Denken Sie bitte daran: Sie sind nicht der einzige Kunde, die Copywriter haben. Sie versuchen, den gleichen Qualitätsservice auch anderen zu liefern.

Wenn Sie eine Qualitäts-Copy innerhalb eines Tages erwarten, zeigt es dem Copywriter, dass Sie keinen blassen Schimmer davon haben, welche Kreativität für eine starke Copy erforderlich ist. Wenn Sie dazu noch anspruchsvoll sind, führt es zu einer schwierigen Beziehung. Seien Sie deshalb nicht überrascht, wenn Ihr Copywriter danach nicht mehr länger mit Ihnen zusammenarbeiten möchte.

Kunden haben das Recht, beste Arbeit zu erwarten. Sie wollen aber auch wissen, was funktioniert und was nicht. Copywriting ist eine permanente Reise des Testens; das bedeutet, Sie müssen Resultate messen. Wenn Sie keine Analyse-Tools auf Ihrer Website haben, melden Sie sich einfach bei http://www.google.com/intl/de/analyticsan. Es ist kostenlos und liefert Ihnen professionelle Webanalysen in Echtzeit.

Lernen Sie, Ziele zu setzen und sie zu verfolgen. Hoffentlich werden Sie am Ende des Tages Ihre „Conversions“ und letztlich gestiegene Umsätze sehen.

Eines noch zum Schluss: Hier ist der Grund, warum viele großartige Copywriter nicht mehr länger für Kunden arbeiten. Sie denken vielleicht, Copywriter brauchen Sie, aber da liegen Sie falsch. Einige der besten Copywriter weltweit (ich spreche von Legenden in der Copywriting-Welt) verkaufen ihre eigenen Produkte. Warum? Weil niemand ihre Copy kleinlich zerpflückt, an ihrem Know-how zweifelt oder ihnen vorwirft, zuviel zu berechnen. Diese Copywriter kennen sehr gut ihren Wert und das bringt ihnen sechsstellige Einkommen auf eigene Rechnung.

Respektieren Sie Ihre Copywriter und sie werden für Sie die höchsten Berge erklimmen. Sie werden die Art von Kunden werden, die Copywriter gerne in ihrem Adressbuch haben.

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Dear Reader,

Are you exporting products or services to Germany, Switzerland, Austria?

As you know, the existing national ad copy-strategies cannot communicate the sales  messages to the target audience in other countries.

Each country is unique,  whether marketing strategists like it or not. For instance, something that´s knee-slappingly funny in America, often falls flat in England, not  to mention Germany, Switzerland, Austria, etc.

To translate national ads in linguistic correct  foreign language only, doesn´t satisfy for this purpose.  A Chinese ad cannot  change in a German ad just  by replacing one word by another. Language is instead there „how“ something is said, but your clients are interested in „what“ is said – and that is a question of the cultures.

To get the message,  the source text of the ad copy has to be translated into proper German with the target group in mind and than adapted into the right cultural context according to the customs of the respective audience.

Nearer to pure copywriting than mere translation, adaption converts an existing text from one language into a culturally appropriate text in another language, while remaining faithful to the original content.

I´m a native German speaker, specializes in German copywriting as well as adaptions and translations of ad copy / slogans from English into German. For advertising, public relations, internet, TV / radio / print-  and related media old and new, to name but a few.

So, how may I help you ?

http://www.mailingpower.net

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Bevor ich mit einem Verkaufsbrief beginne, gehe ich mit dem Thema einige Tage „schwanger“. Mit den ersten unfertigen Gedanken daraus, dem Briefing und zusätzlichen eigenen Recherchen (auch US-Quellen) entsteht ein erstes grobes Konzept, quasi der Handlungsrahmen für die Story.

Jetzt suche ich für das zu verkaufende Produkt alle offenen und versteckten Vorteile heraus, das Nutzenversprechen („What`s in it for me“), den USP. Daraus entsteht die Headline für den Verkaufsbrief und der Teaser für das Versandkuvert. Beide zunächst nur als Arbeitstitel (wie bei einem Drehbuch oder einem Roman).

Während des Schreibens des Body-Textes, dem intensiven Beschäftigen mit dem Thema, ergeben sich oft neue Sichtweisen und Argumente – vielleicht sogar der schlacht-entscheidende Gedankenblitz – die dazu führen, dass ich die angedachte Headline und den angedachten Teaser, manchmal auch den kompletten Einstieg, solange hin und her „bewege“, bis sie passen und am stärksten sind.

Erst wenn die Body-Copy zu Ende geschrieben ist – zumindest als Rohentwurf – kann man sagen, ob die vorgesehenen Headlines bzw. Teaser wirklich stark sind und ob der Einstieg, also die ersten paar hundert Worte, den Leser wirklich in das Mailing hineinziehen.

Jetzt zeigt sich, ob Headline, Teaeser, Einstieg, laufender Text und Handlungsaufforderung den Leser zum „Her mit dem Produkt!“ bewegen.

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Planen Sie langfristig

Ein langfristiges Konzept, das Sie vom Wettbewerb abhebt, bewahrt Sie vor kurzatmiger „Aktionitis“, mit der Sie viel Geld aus dem Fenster werfen

Fixieren Sie Ihre Ziele

Schreiben Sie auf, was für Sie realistische, messbare und motivierende Ziele sind und überprüfen Sie permanent die Zielerreichung

Definieren Sie Ihre Zielgruppe

Vermeiden Sie ungenaue „Wischi-Waschi“-Formulierungen wie zum Beispiel: „Alle Himbeer-Esser im Alter zwischen „7 und 70“

Analysieren Sie den Wettbewerb

Kopieren Sie niemals die Werbekampagnen Ihrer Wettbewerber. Ihre Kunden merken das sofort. Entwickeln Sie stattdessen ein Gespür dafür, was angesagt ist und was out ist

Positionieren Sie sich klar

Bieten Sie einen wichtigen Nutzen. Stehen Sie für das, was Sie anbieten. Prüfen Sie kritisch aus der Sicht Ihrer jetzigen und potenziellen Kunden, ob Ihr Nutzenversprechen überzeugend rüberkommt

Überzeugen Sie mit Orginalität

Entwickeln Sie eine starke Kommunikationsidee, die Sie als Marke von Ihren Wettbewerbern abhebt. Nicht das materielle Vermögen definiert den wirklichen Wert eines Unternehmens, sondern das immaterielle, das, was in den Köpfen und Herzen jetziger und zukünftiger Kunden verankert ist

Werben Sie konstant

Machen Sie konstant und deutlich wahrnehmbar auf sich aufmerksam. Setzen Sie Ihre Mittel konzentriert ein. Bringen Sie Ihr einzigartiges Nutzenversprechen am besten mit Directmailings schnell und sicher auf den Punkt

Investieren Sie in die Zukunft

Begreifen Sie die Kosten für gute Bewerbung als Investition in Ihre zukünftige, starke Marke – nicht als kurzfristige Kosten

Bleiben Sie immer am „Puls der Zeit“

Gute Marken sind wie lebende Wesen. Sie brauchen permanent Pflege, Aufmerksamkeit und Anpassung an sich verändernde Bedingungen – ohne die Grundidee zu verlassen

Halten Sie durch Leistung, was Sie in der Werbung versprechen!

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Wie Sie mit Testimonials sicher punkten!

Veröffentlicht: 23. Mai 2012 in Bessser Texten
Schlagwörter:, ,

Echte Testimonials sind der einfachste, effektivste und kostengünstigste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen!

Wenn immer ich gefragt werde, ein Mailing für ein Unternehmen zu schreiben, ist eine meiner ersten Fragen: „Sind Testimonials vorhanden?“ Manchmal haben Unternehmen sie gesammelt, sind aber nicht ganz sicher, was sie damit tun sollen. Gewöhnlich aber existieren keine.

Warum ist der Einsatz von Testimonials so wichtig? Warum brauchen Sie als Texter unbedingt Testimonials in Ihrem Werkzeugkasten? Ganz einfach, weil Testimonials Ihren Interessenten und Kunden am besten erzählen, wie andere von Ihnen denken!

Testimonials sind unvoreingenommene Unterstützungen Ihrer Glaubwürdigkeit. Und weil sie Ihnen von zufriedenen Kunden gegeben werden, ohne dass irgendein Geld die Hand wechselt, geben Testimonials Ihren Produkten, Ihrem Service und Ihrem Unternehmen die notwendige Glaubwürdigkeit.

Und, Testimonials können helfen, das Risiko zu senken, wenn Sie mit einem „unbekannten“ Unternehmen Geschäfte machen.

Testimonials sind leicht zu bekommen – fragen Sie Ihre Kunden nach einem Testimonial, nachdem Sie ein Projekt oder einen Verkauf abgeschlossen haben. Die Leute geben es Ihnen gerne, vorausgesetzt, Sie sind eine Firma mit der Ihre Kunden gerne Geschäfte machen.

Picken Sie die besten Testimonials heraus

Nachem Sie nun begeisternde Komplimente erhalten haben, wie können Sie jetzt feststellen, welche von diesen bei Ihren Interessenten und Kunden sowohl Aufmerksamkeit erregen als auch Ihre Glaubwürdigkeit am effektivsten unter Beweis stellen?

Mit den folgenden  6 Geheimnissen werden Sie in Ihren Testimonials die wertvollen Diamanten von den rohen Steinen auseinanderhalten:

  1. Die besten Testimonials unterstützen Ihren USP (Unique Selling Proposition)
  2. Die echten “Steine” beinhalten eine bestimmte, deutliche und klare Aussage und sind nicht allgemein gehalten
  3. Ein Vorteil per Testimonial macht auf den Leser den stärksten Eindruck
  4. Testimonials sollten Ergebnisse beschreiben, die Qualität des Produktes, die schnelle Lieferung, die Zuverlässigkeit oder den Top-Kundenservice, und sollten danach ausgewählt sein, irgendwelche Einwände beantworten zu helfen, die Kunden haben mögen
  5. Wie feines Kristall, echte Testimonials haben einen authentischen und glaubhaften Klang
  6. Testimonials, die unecht sind, schaden mehr als sie Gutes bewirken, selbst wenn sie wahr sind. Nehmen Sie Ihre Testimonials als wertvolle Diamanten in Ihre Verkaufs- und Marketingunterlagen auf und zeigen Sie sie! Testimonials koennen von Ihnen überall eingesetzt werden.

Wie Sie Testimonials erfolgreich einsetzen

Website: Fassen Sie Testimonials in einem Feld zusammen, oder streuen Sie sie großzügig über Ihre ganze Site.

Direct-Mailing: Benutzen Sie Testimonials in Ihren Verkaufsbriefen, Magalogs, E-Mailings und Landingpages.

Newsletter: Ob gedruckt oder elektronisch, Newsletter sind ein idealer Platz, sie mit Testimonials zu ergänzen.

Broschüre: Lange Testimonials in Form von Fallstudien zeigen Ihren Interessenten, wie Ihr Produkt in der „realen Welt“ tatsächlich arbeitet.

Print-Anzeige: Blättern Sie durch Business-Magazine und sehen Sie, wie andere Unternehmen Testimonials benutzen.

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Marketing für die Generation 50plus

Veröffentlicht: 23. Mai 2012 in Marketer, Werber
Schlagwörter:, ,

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Vergessen Sie Klischees, legen Sie Wert auf positive Beziehungen!

Egal ob Sie Marketing für Häuser, Kreuzfahrten, Autos oder gesundheitliche Dienstleistungen betreiben, der Erfolg wird in zunehmendem Masse von Ihrer Fähigkeit abhängen, die Herzen der Konsumenten zu erreichen und nicht direkt deren Kopf.

Ich kann noch kein klares Bild von der Zukunft malen, ich kann aber mit Gewissheit sagen, dass der Erfolg im Markt der Generation 50plus nicht durch den Blick in den Rückspiegel gefunden werden kann.Seit das statistische Alter der Generation 50plus unaufhaltsam nach oben klettert, hat sich in all den Jahrzehnten nicht viel verändert: Werbeanzeigen und sonstige Dinge verstärken die Klischees, indem ausschliesslich Ausdrücke verwendet werden wie Senioren, Seniorenteller, Seniorenreisen, alte Menschen, Rentner, Ruheständler, Heimbewohner und Pflegebedürftige, um diese Konsumenten zu identifizieren.

Vielleicht werden Models älter und realistischer dargestellt, aber viele Werber realisieren nicht, dass es nicht ihre Worte sind, die im Gedächtnis des Konsumenten bleiben, sondern die Bilder, die mit den Worten verbunden sind.

Zusätzlich zu positiven Bildern ist die Aufnahme positiver Begriffe und Fachausdrücke erforderlich. Ausdrücke wie Senioren, Seniorenteller, etc. sollten aus dem Marketing- Vokabular entfernt und durch konditionale, auf das reale Lebensgefühl der Generation 50plus abgestimmte Begriffe ersetzt werden.Wird ein Begriff als negativ wahrgenommen, schliessen Sie potenzielle Konsumenten unnötigerweise aus.

Das Benutzen einer weniger beschreibenden als vielmehr konditionalen, auf einen besonderen Reiz reagierenden Sprache, ist so kompliziert nicht. Wenn Sie ohne ein Label zu benutzen nicht kommunizieren können, ist Ihre Chance auf grössere Erfolge unwahrscheinlich.

Wenn Menschen sich nicht wohlfühlen mit ihrem eigenen Älterwerden, ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie eine Beziehung zu älteren Kunden aufbauen können.

Wie fühlen sich die Verantwortlichen in Ihrem Marketing Team bei der Frage des eigenen Älterwerdens?Wenn sie positive Erfahrungen beschreiben, werden sie intuitiv das Richtige tun. Wenn nicht, werden sie für Jahrzehnte ein Opfer von sinnlosen Klischees sein und ihre Arbeit wird unzureichend sein, trotz vorheriger Erfolge mit traditionellen Marketing Kampagnen.

Neben dem Gebrauch der richtigen Sprache, werden Print-, Elektronische- und Direkt Mail Werbung viel effektiver, wenn Sie eine emotionale *story-telling* Annäherung nutzen, die sowohl das Herz als auch den Kopf anspricht.

Da das menschliche Denken das nicht zu unterdrückende Verlangen hat, ein unvollendetes Bild zu vollenden, müssen Marketer lernen, diese Tatsache zu ihrem Vorteil zu nutzen. Bei der wie ein Hebel wirkenden Kreativität des Konsumenten, muss dem Konsumenten erlaubt sein – nicht dem Marketer -, ein Bild zu kreieren, das zu seinen Wünschen, Bedürfnissen und seinem Streben passt.Das Internet hat das Marketing vom Monolog zum Dialog verschoben – die Konsumenten haben die Kontrolle zurückgewonnen. Kunden können bequem von ihrem Sessel aus einkaufen und vergleichen, mit Gleichgesinnten überall in der Welt sprechen und ihre Erfahrungen austauschen.

Erfahrene Kunden wissen, was erforderlich ist, um an sie zu verkaufen, und Sie als Marketer müssen dorthin gehen wo sie sind, statt von den Konsumenten zu erwarten, dass sie dorthin kommen, wo Sie wollen, dass sie sind.

Erfolg im Markt der Generation 50plus heisst: Aufbau positiver Beziehungen, Zeit nehmen zum Zuhören, um zu verstehen, statt überkommene Einwände zu übernehmen.Einfach ausgedrückt: Sie müssen hinter die Klischees schauen, um das Potenzial eines unglaublichen, einzigartig differenzierten Marktes zu entdecken.

Laut Wikipedia sind Nahrungsergänzungsmittel Produkte zur erhöhten Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit  Nähr- oder Wirkstoffen im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln. Sie fallen unter die Regelungen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuchs (LFGB). Nahrungsergänzungsmittel unterliegen dem LFGB und sind nicht dazu bestimmt, Arzneimittelwirkungen zu entfalten, Erkrankungen zu heilen oder ihnen vorzubeugen. Nahrungsergänzungen dürfen in Deutschland keine arzneiliche Wirkung entfalten oder beanspruchen.

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Während Finanzprodukte keiner gesetzlichen Prüfung unterliegen und der Phantasie in der Werbung keine Grenzen gesetzt sind, werden Werbeaussagen und -Versprechungen über  Nahrungsergänzungsmittel durch die Verordnung EG Nr. 1924/2006 (Health Claims) streng geregelt. Siehe auch „Rechtlicher Rahmen für den Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln“ und „Nahrungsergänzungsmittel – Vertrieb über Ärzte und Apotheker.“

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Mailings für diese Produkte stellen an einen Texter hohe Anforderungen, denn sie müssen nicht nur einfühlsam und verkaufsstark, sondern auch extrem rechtssicher sein! Findet ein aufmerksamer Wettbewerber eine Formulierung, die dem Gesetz nicht entspricht, hat der Versender mit hohen Strafzahlungen zu rechnen. Aus meiner Texter-Praxis:

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In einem Mailing für einen Versender von Nahrungsergänzungsmitteln schrieb ich zum Beispiel: „… unterstützt Ihren Körper bei Hauptproblemen und Allergien.“ Prompt antwortete der Anwalt meines Kunden: „Sie müssen direkte krankheitsbezogene Aussagen vermeiden. Hautprobleme sind ein Krankheitsbild und dürfen nicht verwendet werden. Sie können Ihre Aussage so umschreiben: “ … unterstützend zur Erhaltung einer gesunden Hautstruktur.“

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In einem Mailing für einen anderen Kunden schrieb ich: “ … steigern Ihre Konzentrationsfähigkeit.“ Der Anwalt dieses Kunden sagte mir, dass eine solche Aussage gesetzlich angreifbar ist und deshalb umschrieben werden muss, zum Beispiel in: „… können Ihre normale Konzentrationsfähigkeit unterstützen.“

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Wichtig für Texter:

1. Die Werbeaussagen, mit denen die Hersteller Nahrungsergänzungsmittel anpreisen, dürfen nicht irreführend sein.

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2. Nicht gestattet sind Behauptungen wie die, mit einer angemessenen Ernährung sei die Zufuhr angemessener Nährstoffmengen nicht möglich, etwa weil die Böden in Deutschland so ausgelaugt seien.

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3. Ebenfalls verboten sind Aussagen, die sich auf die Linderung, Beseitigung oder Vorbeugung von Krankheiten beziehen.

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4. Es ist nicht zulässig, mit Aussagen von Ärzten oder Angehörigen von Heilberufen für ein Nahrungsergänzungsmittel zu werben.

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Sechs kreative Werbestrategien sind für das Schreiben erfolgreicher Werbetexte seit fast 100 Jahren bekannt, dennoch werden sie oft nicht beachtet.

Diese kreativen Strategien lassen sich besser verstehen, wenn wir eine Parallele zu militärischen Strategien ziehen. Im Falle der Schlacht beginnt der militärische Kommandeur als erstes mit dem Aufpflanzen seiner Flagge, dem Ziehen von Schützengräben, dem Ausrichten der Schusswaffen auf den Feind, und so weiter.

Das funktioniert auf exakt die gleiche Weise in der Werbung! Bevor Sie irgendeine Art von Promotion zu schreiben beginnen – sei es ein Werbebrief, ein Stand-Alone-Mailing oder eine Website – starten Sie wie ein Militär, indem Sie diesen sechs Schritten folgen und sich diese Schlüsselfragen stellen:

1) Zeigen Sie Ihre Flagge (Unique Selling Proposition)

Fragen Sie sich: „Was ist das eine große Ding, das ich über mein Produkt sagen kann, das keiner meiner Konkurrenten über sein Produkt sagen kann?“

2) Ziehen Sie Ihren Graben (Positionierung)

Fragen Sie sich: „Wie kann ich für mein Produkt einen Platz im Bewußtsein meines Kunden finden, im Wissen mit dem, was schon dort ist?“

3) Gehen Sie in Stellung (Resonanz)

Fragen Sie sich: “Was könnte meinen besten Kunden überzeugen mein Produkt zu kaufen, ohne viel Überzeugungskunst aufzuwenden?“

4) Nehmen Sie Ihren besten Schuss (Angebot)

Fragen Sie sich: „Was ist das Größte, was ich weggeben kann, um einen neuen Kunden zu bekommen?“

5) Nehmen Sie Risiken ab (Kaufrisiko)

Fragen Sie sich: „Was kann ich tun, damit man von mir so leicht, sicher und bequem wie möglich kaufen kann?“

6) Machen Sie es „zählbar“ (Aktion)

Fragen Sie sich: „Wie kann ich meine Kunden vom Bewußtsein hin zur Aktion bewegen?“

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Vielleicht ergeht es Ihnen auch so wie mir: Immer, wenn ich das Wort „Hypnose“ höre, habe ich ein klares Bild vor meinem geistigen Auge: Ein Hypnotiseur mit einer sanft klingenden Stimme, vielleicht im Besitz einer glänzenden Taschenuhr, flüstert mir zu: „Ihre Augenlider werden müde, immer müder, Sie fühlen sich schwer, immer schwerer, Sie sind ganz entspannt, Sie fallen in einen tiefen und erholsamen Schlaf.“

Wir alle wissen, dass das Konzept der Hypnose im entspannten Zustand des Geistes dem Hypnotiseur erlaubt, die Einbettung von Befehlen und Anregungen direkt in unser Unterbewusstsein vorzunehmen.

Aber nur wenige von uns haben jemals von der wenig bekannten Art der Hypnose gehört, die allein mit dem geschriebenen Wort erreicht werden kann.

„Hypnotisches Texten“ schöpft aus einem breiten Spektrum aus Hypnose, Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) und Verkaufspsychologie.

Das Ziel des „Hypnotischen Textens“ liegt in der Herbeiführung eines Zustandes, der dem Leser die ungeteilte Aufmerksamkeit befiehlt und ihn den Überblick über die Zeit der Lektüre vergessen lässt; ähnlich wie es geschieht, wenn er sich einen wunderschönen Film ansieht oder einen spannenden Roman liest.

Entdecken Sie jetzt , wie „Hypnotisches Texten“ bindet, sich tief in den Köpfen Ihrer Leser verankert und sie mit dem einverstanden macht, was Sie wollen, das sie tun sollen.

Mit diesem Wissen verfügen Sie in Ihrem Texter-Werkzeugkasten über das Äquivalent einer Hochenergie-Laserwaffe.

Aber bevor wir beginnen, muss ich Sie daran erinnern, dieses Wissen immer nur ethisch und mit Augenmaß zu nutzen!

In ihrer einfachsten Form besteht „Hypnotisches Texten“ aus zwei Teilen: X dem Anker und Y dem Stempel.

Wenn X, dann Y

Der erste Teil ist X, der Anker, in dem ein offensichtlicher Zustand, eine unleugbar wahre Tatsache beschrieben wird. Der zweite Teil ist Y, der Stempel, der dem Leser den Befehl „aufdrückt“, von dem Sie möchten, dass er ihn befolgt. Beispiel:

„Da sitzen Sie hier auf diesem Stuhl und lesen diesen Blog und Sie werden beginnen herauszufinden, warum Sie „Hypnotisches Texten“ von mir lernen sollen.“

X, der Anker ist der offensichtliche Teil: Der Leser sitzt, liest den Brief. Y, der Stempel sagt dem Leser, was ich will, das er tun soll: Er soll von mir „Hypnotisches Texten“ lernen.

Das menschliche Gehirn ist fest in einer Weise verknüpft, dass es dieses Muster in dieser Reihenfolge als logisch akzeptiert, selbst wenn Anker und Stempel nicht in einem logischen Zusammenhang stehen!

Während Ihre Leser in diesem Zustand des Geistes (fast eine Trance) sind, sind sie viel mehr offen und empfänglich für Anregungen und Befehle, die in Ihrem Text eingebettet sind.

Je mehr X, desto mehr Y

X benennt als ersten Teil das, was Ihre Leser unweigerlich tun oder tun werden. Y benennt als zweiten Teil die Aussage, von der Sie wollen, dass Ihre Leser Ihnen zustimmen. Beispiel:

„Je weiter Sie diesen Blog lesen, desto mehr werden Sie der Macht der „Hypnotischen Texte“ zustimmen.“

Sie kennen die Werbung für Gewichtsabnahme, die oft mit so einem Satz beginnt wie:

„Haben Sie Gewicht nur verloren, um gleich wieder zuzunehmen?“

Ich sehe, Sie nicken schon!

Das ist „Hypnotisches Texten“ in Aktion. Sie erhalten bereits im ersten Satz die Zustimmung Ihres Lesers. So wird es für Sie leichter sein, die Zustimmung zu anderen Behauptungen zu bekommen, bis hin zum Kauf.

„Hypnotisches Texten“ ist kein „Hard Selling“. Es nutzt lediglich bestimmte Wörter und Phrasen als Schlüssel, um eine emotionale Reaktion mit dem Ziel auszulösen, dass sich Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung buchstäblich selbst verkaufen lässt. Alles, was Sie noch tun müssen ist, den Kauf abzuschließen.

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Haben Sie gewusst, dass 99 Prozent aller Entscheidungen emotional fallen und nicht rational?

Den „Homo oeconomicus“ gibt es nicht. Die entscheidende Rolle im Verkaufsprozess spielen die Emotionen. Jede Kaufentscheidung, selbst wenn sie unter scheinbar rationalen Gesichtspunkten getroffen sein mag, ist in Wirklichkeit eine mehr oder weniger emotionale Entscheidung.

Mit anderen Worten: Alles, was keine Emotionen auslöst, ist für unser Gehirn wertlos! Somit stellt sich die entscheidende Frage, wie im Verkaufsprozess und damit auch im „schriftlichen Verkaufsgespräch“ positive Gefühle geweckt und negative vermieden werden.

Menschen kaufen von Menschen, nicht von Unternehmen! Menschen kaufen in Wirklichkeit keine Produkte, sondern Problemlösungen und gute Gefühle. Sie kaufen keine Sachen, sondern die Erfüllung ihrer Hoffnungen, Wünsche und Träume.

Im Mailing Gefühle aufzuwühlen ist erfolgsbestimmend, weil alle wichtigen Entscheidungen aus dem Unterbewusstsein heraus getroffen werden! Der Verstand ist lediglich dazu da, die getroffenen Entscheidungen zu rechtfertigen.

Positionieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen deshalb deutlich emotionaler als bisher. Schlagen Sie eine Brücke zu den augenblicklichen Emotionen ihrer Leser und stimmen Sie sich auf ihre Wellenlänge ein.

Wühlen Sie die Gefühle Ihrer Leser bis zu dem Grad auf, zu dem sie den dringenden Wunsch verspüren, Ihr Produkt sofort besitzen oder Ihre Dienstleistung sofort nutzen zu wollen.

Nur mit Emotionen werden Sie die von Ihnen erwartete Reaktion auslösen können!

Für Anleger gilt aber:  

„Bremsen Sie Ihre Emotionen! Gier, Angst, Ungeduld und falsche Hoffnungen sind Haupt-gründe für Börsenverluste. Ihre Emotionen trüben den Blick für das Wesentliche. Die Folge sind falsche Entscheidungen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie nach einer eindeutigen Strategie handeln.“ (TM Börsenverlag, Rosenheim)

Edwin E. Braatz | Directresponse-Texter

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Im Jahr 2007 tat die Rockband Radiohead aus den USA etwas wirklich Ungewöhnliches. Sie gab ihren Kunden die Chance, für ihr Album den Preis zu zahlen, den sie zahlen wollten. Wenn sie es kostenlos haben wollten, oder nur für einige wenige Dollars, es gehörte ihnen.

Was vermuten Sie, was als nächstes geschah?

Radiohead-Fans tobten vor Freude, ungeachtet der Tatsache, dass die Downloads nicht die Qualtät einer CD hatten. Wieviel verdiente nun Radiohead vom „Zahl-soviel-Du-willst“-Konzept? Radiohead wollte es nicht sagen. Warum wollten sie es nicht sagen? Wir wissen nicht sicher die Antwort, aber soviel wissen wir: Ohne einen vorgegebenen Preis gaben sie den Kunden mehr Stress als nötig.

Lesen Sie, warum fehlende Preisvorgaben Kunden „verwirrt“ machen

Stellen Sie sich vor, Sie sind im Supermarkt und Sie haben tausend Artikel zu kaufen. Und jeder Artikel hat ein „Zahl-soviel-Du-willst“-Schild. Wie entscheiden Sie, wieviel Sie zahlen wollen?

Verwirrung setzt sofort ein, weil es für Sie unmöglich ist, einen Preis zu bestimmen. Um sich zu entscheiden, wie viel Sie bezahlen wollen – und es moralisch vertreten können – müssten Sie jeden einzelnen Preis in Ihrem Kopf ausrechnen. An der Kasse müsste dann jeder Preis einzeln eingegeben werden und die Warteschlange würde niemals enden.

Produkte ohne Preisvorgaben lösen ein Dilemma in unserem überforderten Verstand aus

Zahlen wir viel für ein Produkt oder eine Dienstleistung? Oder zahlen wir wenig? Wenn wir wenig bezahlen, wird die Firma, die unsere favorisierte Marke produziert, bald vom Markt verschwunden sein.

So, das ist nicht sehr gut. Aber was ist, wenn wir viel bezahlen? Das ist dumm und das mögen wir auch nicht. Was verbleibt ist, den richtigen Preis zu zahlen.

Aber was ist der richtige Preis?

Das zu sagen ist unmöglich, ist es nicht so? So unglaublich es klingt, Kunden machen das, was die meisten Radiohead Fans machten. Sie luden das Produkt absolut kostenlos herunter.

Obwohl das Produkt auf der eigenen Website von Radiohead frei, offen und kostenlos zur Verfügung stand, waren die Downloads mit dem „Zahl-soviel-Du-willst“-Angebot weitgehend wie reißende Sturzbäche. Ironischerweise stahlen die Downloaders freie Musik!

„Zahl-soviel-Du-willst“-Preise funktionieren

Sie funktionieren, aber ist es für Sie als Anbieter profitabel genug, dieses Spiel eines Preis-Roulettes weiter zu spielen? Sie verwirren nicht nur die Kunden, sondern haben auch den Ärger mit der Berechnung, zu welchem Zeitpunkt die Kunden zahlen sollen.

Sollen sie bevor oder nachdem sie Ihre Produkte benutzt haben zahlen? Und was ist, wenn sie die Produkte überhaupt nicht benutzen, und nicht bezahlen, weil sie „fühlen“ dass sie kostenlos sind? Fordern Sie sie noch auf zu zahlen oder lassen Sie sie „ungeschoren“?

Preise haben einen Grund

Preise bewahren uns vor der mentalen Last, Werte zu kalkulieren – und demzufolge Preise festzusetzen. Preise helfen uns, vernünftig und schnell zu entscheiden. Und Preise helfen Ihnen, profitabel zu bleiben – wenn Sie die Preise für Ihre Produkte und Dienstleistungen korrekt berechnen. Auch Radiohead hatte einen Plan, der die Preiskalkulation beinhaltete.

Unmittelbar, nachdem Radiohead ihr Album weggegeben hatte, brachten sie Boxen-Sets, Vinyl-Platten, CDs und High-Quality Digital Downloads heraus. Jedes Produkt hatte einen eigenen Preis, einige Produkte bewegten sich bis zu 80 Dollar. Radiohead verkaufte über 100.000 Boxen-Sets und über drei Millionen der anderen Produkte -alle mit einem Preis-Etikett!

Sie sind kein Radiohead

Sie haben keine riesigen Mengen an Kunden.

Sie können das „Zahl-soviel-Du-willst“-Konzept riskieren und Sie werden herausfinden, dass zum größten Teil die Kunden kaufen, aber die Rechnungen nicht bezahlen wollen.

Preise haben einen Grund. Sie sind eine Art Echolot-Strategie für Sie – und für Ihre überforderten Kunden!

Edwin E. Braatz | Directresponse-Texter

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Auf welches Wort reagiert der Mensch mit hundertprozentiger Sicherheit? Welches Wort hört er am liebsten? Richtig: seinen eigenen Namen!

Bevor der Empfänger Ihres Mailings auf die Headline blickt, will er im Adressfeld seinen eigenen Namen stehen sehen! Ist sein Name auch noch korrrekt geschrieben, ist die Chance groß, dass er weiterliest!

Nichts ist eben für einen Menschen wichtiger und gleichzeitig persönlicher, als sein eigener, individueller Name!

Nutzen Sie diese menschliche Eitelkeit als Motivationselement und sprechen Sie den Mailing-Empfänger mit seinem ganz persönlichen Namen an. Es lohnt sich. Damit haben Sie die erste Hürde zum Weiterlesen bereits übersprungen!

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Damit Sie bei Ihrer nächsten DIREKTMARKETING Aktion keinen einzigen wichtigen Punkt vergessen, können Sie hier meine

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Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Menschen sind vor allem vernünftig. Den Herausforderungen des Lebens ist mit Logik und Vernunft, mit intelektuellen Fähigkeiten zu begegnen.

An dieser Überzeugung halten auch viele Mailing-Texter fest. Emotionen sind ihnen suspekt.

Doch der Blick von Hirnforschern auf das private Theater unter der Schädeldecke offenbart, dass Empfindungen den Menschen viel stärker beeinflussen, als bisher angenommen.

Bei Kaufentscheidungen spielt der Kopf des Kunden (Verstand) die allergeringste Rolle. Kaufentscheidungen werden zu über 90 Prozent von Emotionen und eigenen Wunschvorstellungen gesteuert!

Wer als Mailingtexter seine Zielgruppe nicht auch emotional überzeugen und begeistern kann, dem nutzen auch die besten Fachkenntnisse und Schreibtechniken nichts!

Bedenken Sie, dass das, was wir Verstand oder logisches Denken nennen, auf einem emotionalen Element basiert! Der für die Ur-Emotionen zuständige Bereich des Gehirns, das limbische System war Ausgangspunkt für die Entwicklung des jüngeren, für Bewusstsein und Verstand verantwortlichen Teils des Gehirns, des Neocortex.

Der Neocortex ist der Bestandteil des Gehirns, der den Homo Sapiens erst zum Menschen gemacht hat. Hier befindet sich die Denkzentrale, das Bewusstsein. Doch es ist keineswegs nur die Logik, die für das Funktionieren des Neokortex auschlaggebend ist. Viel größeren Einfluss darauf hat – wenn uns auch nicht bewusst – der alte, für Motivation und Emotion zuständige Gehirnbereich, das limbische System!

Das limbische System, auch Reptilienhirn genannt, ist dem scheinbar vernünftigen Großhirn nicht untergeordnet, sondern kontrolliert als oberste Instanz alle menschlichen Entscheidungsprozesse. Es ist das eigentliche Machtzentrum.

Produkte werden zu Top-Sellern, wenn es ihnen gelingt, die Motive und Emotionen der Zielgruppe genau zu treffen und damit die limbischen Bedürfnisse zu erfüllen!

Entscheidungen von Managern, Politikern und Konsumenten lassen sich immer auf unbewusste, emotionale Impulse aus diesem sehr alten Hirn-Areal (limbisches System) zurückführen.

In einer rasant globaler, anonymer und gefühlsärmer werdenden Welt haben Unternehmen dann die besten Karten, Kunden zu gewinnen, wenn sie ihre Zielgruppe über Emotionen ansprechen. Emotionen sind die wahren Entscheider!

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Sprache und Sprachlosigkeit sind ganz spezielle Probleme zwischen den Generationen. Sie bestimmen den Umgang von Jung und Alt und sind eine der Gründe für sinkende Umsätze im Einzelhandel!


Viele Handels-Experten bearbeiten ihren Markt bis ins kleinste Detail und schießen dennoch daneben, weil sie die wichtigste Kundengruppe, die „Jungen Alten“, nicht erreichen.


Anpassungen an den Altersboom sind nicht nur im Verkaufsraum und der Produktpräsentation nötig, sondern auch im Gesprächsverhalten des Verkaufspersonals. Sind es doch die Verkäufer, die maßgeblich dazu beitragen, ob sich die 50plus Kundschaft wohlfühlt, kauft, und gerne wiederkommt.


Der „sensible“ Kunde


Keine Kundengruppe hat so klare Ansprüche wie die „Jungen Alten“. Sie wissen, was sie wollen, sind informiert, äußerst kritisch, qualitätsbewusst und blicken auf eine jahrzehntelange Konsumerfahrung zurück.


Sie sind im Durchschnitt komplizierter und unterschiedlicher als jüngere und setzen andere Prioritäten als jüngere. Ihre wichtigsten Kaufkriterien sind: Qualität, Service und Sicherheit.


Sie wollen überzeugt und nicht überredet werden. Mit leeren Versprechungen und modischem Schnickschnack ist mit diesen Konsumprofis kein Umsatz zu machen.


Menschen über 50 „ticken“ anders. Sie beurteilen Kommunikation über die Grundmotive „Respekt“, „Glück“ und „Angst“.


Ältere Kunden bevorzugen Verkäufer, die sie in irgendeiner Form ermutigen, aktiv am Leben teilzunehmen und die Angst vor dem Alter reduziert. Ältere Kunden erwarten deshalb vom Verkäufer, dass sie anders angesprochen werden als jüngere. Ältere Kunden


  • wollen als kompetente Kunden wahrgenommen werden

  • legen großen Wert auf persönliche Ansprache und Betreuung

  • wünschen sich eine geduldige und ausführliche Beratung mit Sachverstand, ohne Hektik und ohne eine Sonderbehandlung erkennen zu lassen

  • geben freundlichem, hilfsbereitem Verkaufspersonal, hoher Qualität und persönlichem Service den Vorzug vor Preiswürdigkeit

  • wollen sich in jeder Situation sicher fühlen

  • setzen sich gerne mit Angeboten auseinander, vergleichen, wägen ab und wollen überzeugt sein

  • messen der Problemlösung und dem Gebrauchsnutzen eine höhere Bedeutung bei als einer emotionalen werblichen Aufladung

  • verstehen mehr, wenn der Verkäufer langsamer redet und öfters Redepausen einlegt

  • bewerten beim Einkauf die soziale Komponente höhe als den Preis

  • sehen beim Einkaufen neben der Versorgungsfunktion vor allem eine Erlebnisfunktion, die Möglichkeit, soziale Kontakte zu knüpfen, um mit dabei zu sein.


Da insbesondere in den höheren Altersklassen die Ein-Personen Haushalte dramatisch zunehmen, leiden Ältere vermehrt unter Einsamkeit und dem Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden.

So wird für sie das fast tägliche Einkaufen zum Ersatz für sonstige soziale Kontakte und mit der Teilnahme am sozialen Leben gleichgesetzt.


Wie sonst ist es zu erklären, dass viele ältere Menschen am liebsten zu Stosszeiten einkaufen, am Samstag oder kurz vor Feierabend, wenn sich alles im Geschäft drängelt und die Leute an der Kasse Schlange stehen?


Untersuchungen zeigen, dass ältere Menschen gern dort anstehen, wo die Schlange am längsten ist. So können sie mehr Zeit im Geschäft verbringen. Für manche von ihnen die einzige Chance, unter Leute zu kommen!


Der „einfühlsame“ Verkäufer


In einer Gesellschaft mit dominierendem Anteil älterer Menschen, gibt der „sensible Kunde“ den Ton an. In den meisten Geschäften aber ist das Verkaufspersonal zur erforderlichen 50plus Sensibilität nicht motiviert.


Besonders junge Mitarbeiter benötigen Hilfe, um die besonderen Bedürfnisse, Wünsche und Denkarten älterer Kunden zu verstehen.


Was zeichnet einen „einfühlsamen“ Verkäufer bei Verkaufsgesprächen mit älteren Kunden aus? Seine Qualifikation liegt darin, dass er


  • den Kunden möglichst mit seinem Namen anspricht

  • sich bei einem Stammkunden nach dessen Befinden erkundigt

  • etwas lauter und langsamer als gewöhnlich spricht

  • klar und deutlich formuliert

  • keine Wörter der Jugendsprache verwendet

  • wichtige Informationen mehrmals wiederholt

  • durch Pausen eine Gliederung in das Gespräch bringt

  • nie versucht, mehr als ein Produkt zur Zeit zu verkaufen

  • die Problemlösung in den Vordergrund stellt

  • Nutzen und Qualität statt Technik und Preis verkauft.

Mit diesen zehn goldenene Regeln, entsprechenden Umgangsformen, einer ruhigen, sachlich kompetenten Bedienung im richtigen Tonfall, subtil und einfühlsam auf die Besonderheiten der 50plus Kunden abgestimmt, der Hilfe beim Suchen und dem richtigen Umgang mit Beschwerden, punkten auch jüngere Verkäufer!


Der „altersgleiche“ Verkäufer


Viele der älteren Konsumenten möchten lieber gleich von älteren Verkäufern bedient werden, da sie mit ihnen auf gleicher Alterswelle kommunizieren können!


Renate Schmidt, ehemalige Familienministerin sagt dazu in einem Interview mit dem Magazin Focus (28/2004): „Ich mit meinen 60 Jahren werde in einem Bekleidungsgeschäft lieber von jemandem beraten, der ungefähr mein Alter hat, statt von einem knapp 20-jährigen Mädchen mit Kleidergröße 34.


Im Ersten Supermarkt für Senioren in Österreich „Adeg aktiv-Markt 50+“ wird nicht nur an das Wohl der älteren Kunden gedacht, sondern auch an das der älteren Mitarbeiter: Mitarbeiter, die älter als 50 Jahre sind, bekommen 10 Prozent mehr Gehalt als ihre jüngeren Kollegen.


Wenn Firmen das Feld der älteren Konsumenten „bestellen“ wollen, ist es besser für sie, ihre düsteren Vermutungen und negativen Vorurteile über Bord zu werfen.


Ältere Menschen sind im allgemeinen optimistisch, es sind positive Menschen, die Spass an der Freude haben und an einem aktiven, kraftvollen Lebensstil. Je mehr die Verkäufer eine solche Haltung ausstrahlen, desto mehr können ältere Konsumenten als Kunden gewonnen werden!

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Auszug aus meinem aktuellen eBook „Senioren machen Märkte – Wie Sie mit „Jungen Alten“ Ihre Wettbewerbsfähigkeit  auf Dauer sichern!“


Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

Ihr Feedback ist mir willkommen! Mochten Sie den heutigen Artikel? Welche anderen Themen möchten Sie in meinem Blogger gerne besprochen sehen? Lassen Sie es mich bitte wissen auf: eMail@braatz-text.de



In diesem Artikel interviewe ich mich selbst zu einem Problem, das vielleicht das am schwersten zu behebende Problem unter allen Textern ist:


Weitschweifigkeit


Frage: Wie können Sie sagen, ob ein Text weitschweifig ist? Stellen Sie sich eine bestimmte Länge vor?

Antwort: Nein. Ein 1.000-Wort langer Text kann ein Muster für Weitschweifigkeit sein, während ein 300-Wort langer Text bereits schon doppelt so lang ist, wie überhaupt nötig.

Kraftvolles Schreiben ist immer kurz & knapp. Ein Satz sollte keine unnötigen Wörter beinhalten und ein Absatz keine unnötigen Sätze; aus dem gleichen Grunde wie ein Gemälde keine unnötigen Striche und eine Maschine keine unnötigen Teile!

Dies erfordert aber nicht, dass der Texter alle seine Sätze kurz macht, oder dass er alle Details meidet und seine Themen nur in Umrissen darstellt, sondern, dass jedes Wort etwas zu erzählen hat!

Frage: Halten Sie sich selbst an diesen Rat und meiden Sie Weitschweifigkeit?

Antwort: Nein. Vieles, wenn nicht das meiste von dem, was ich schreibe, ist weitschweifig. Deshalb schaue ich zuerst selbst, was ich weglassen kann, bevor ich auch nur ein Stück an den Verlag rausschicke. Im allgemeinen versuche ich, Worte bereits schon beim ersten Entwurf zu „trimmen“. Aber noch wichtiger ist, wieder und wieder neu zu schreiben, um die Ideen einfacher, den Lesefluss glatter und den Stil klarer und verständlicher zu machen.

Frage: Bringen Sie das immer zustande?

Antwort: Nein. Und auch anderen Textern, die ich kenne, gelingt das nicht immer. Aber das Redigieren des eigenen Entwurfes hilft dennoch sehr. Und wenn mein Redakteur aus meinem Text herausschneidet und umgestaltet, um so besser.

Meine Ansicht ist, dass es nur Amateure

übelnehmen, redigiert zu werden, Profis es aber

willkommen heissen!


Frage: Schlagen Sie vor, ein Texter soll seine Arbeit besser von einem strengen Menschen beurteilen lassen?

Antwort: Absolut. Auch wenn Sie, sagen wir, einen geschäftlichen Vorschlag, den Sie machen, mit Ihren Kollegen besprechen, schauen Sie nicht zu einer Ja-Person, sondern zu einer, die Ihren Vorschlag mit kritischen Augen sieht.

Frage: Woher kommt die Weitschweifigkeit?

Antwort: Sie liegt in der menschlichen Natur. Und so kommt oft schlechtes Schreiben zustande, weil wir vergessen haben, dass die wichtige Person der Leser ist … die Person an die Sie Ihren Text richten. Sie sollen keine Volksrede halten; sie sollen versuchen, eine bestimmte Person, oder eine bestimmte Art von Person von Ihrer Art zu denken, zu überzeugen.

Dabei müssen Sie alles daran setzen, leicht verstanden zu werden; ohne Schachtelsätze und Abkürzungen, einfach, klar, auf den Punkt gebracht. Auch wenn Sie ein Genie sind ist es besser, darauf abzuzielen, verständlich zu sein!

P.S.

Leonrado da Vinci, gerade wieder mal damit beschäftigt, aus einem groben Stein eine Skulptur zu  formen, wurde gefragt, wie aus diesem Stein eine Figur wird. Seine Antwort: „Die Figur ist schon fertig, ich muss nur noch den überflüssigen Stein rundherum wegschlagen!“

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Echte Testimonials sind der effektivste, kostengünstigste und einfachste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen

Wenn immer ich gefragt werde, ein Mailing für ein Unternehmen zu schreiben, ist eine meiner ersten Fragen: „Sind Testimonials vorhanden?“ Manchmal haben Unternehmen sie gesammelt, sind aber nicht ganz sicher, was sie damit tun sollen. Gewöhnlich aber existieren keine.

Warum ist der Einsatz von Testimonials so wichtig? Warum brauchen Sie als Texter unbedingt Testimonials in Ihrem Werkzeugkasten? Ganz einfach, weil Testimonials Ihren Interessenten und Kunden am besten erzählen, wie andere von Ihnen denken!

Testimonials sind unvoreingenommene Unterstützungen Ihrer Glaubwürdigkeit. Und weil sie Ihnen von zufriedenen Kunden gegeben werden, ohne dass irgendein Geld die Hand wechselt, geben Testimonials Ihren Produkten, Ihrem Service und Ihrem Unternehmen die notwendige Glaubwürdigkeit.

Und, Testimonials können helfen, das Risiko zu senken, wenn Sie mit einem „unbekannten“ Unternehmen Geschäfte machen.

Testimonials sind leicht zu bekommen – fragen Sie Ihre Kunden nach einem Testimonial, nachdem Sie ein Projekt oder einen Verkauf abgeschlossen haben. Die Leute geben es Ihnen gerne, vorausgesetzt, Sie sind eine Firma mit der Ihre Kunden gerne Geschäfte machen.

Picken Sie die besten Testitmonials heraus

Nachem Sie nun begeisternde Komplimente erhalten haben, wie können Sie jetzt feststellen, welche von diesen bei Ihren Interessenten und Kunden sowohl Aufmerksamkeit erregen als auch Ihre Glaubwürdigkeit am effektivsten unter Beweis stellen?

Mit den folgenden  6 Tipps werden Sie in Ihren Testimonials die wertvollen Diamanten von den rohen Steinen auseinanderhalten:

1. Die besten Testimonials unterstützen Ihren USP (Unique Selling Proposition)

2. Die echten „Steine“ beinhalten eine bestimmte, deutliche und klare Aussage und sind nicht allgemein gehalten

3. Ein Vorteil per Testimonial macht auf den Leser den stärksten Eindruck

4. Testimonials sollten Ergebnisse beschreiben, die Qualität des Produktes, die schnelle Lieferung, die Zuverlässigkeit oder den Top-Kundenservice, und sollten danach ausgewählt sein, irgendwelche Einwände beantworten zu helfen, die Kunden haben mögen

5. Wie feines Kristall, echte Testimonials haben einen authentischen und glaubhaften Klang

6. Testimonials, die unecht sind, schaden mehr als sie Gutes bewirken, selbst wenn sie wahr sind. Nehmen Sie Ihre Testimonials als wertvolle Diamanten in Ihre Verkaufs- und Marketingunterlagen auf und zeigen Sie sie! Testimonials koennen von Ihnen überall eingesetzt werden.

Wie Sie Testimonials einsetzen

1. Website: Fassen Sie Testimonials in einem Feld zusammen, oder streuen Sie sie großzügig über Ihre ganze Site

2. Direct-Mailing: Benutzen Sie Testimonials in Ihren Verkaufsbriefen, Magalogs, E-Mailings und Landingpages

3. Newsletter: Ob gedruckt oder elektronisch, Newsletter sind ein idealer Platz, sie mit Testimonials zu ergänzen

4. Broschüre: Lange Testimonials in Form von Fallstudien zeigen Ihren Interessenten, wie Ihr Produkt in der „realen Welt“ tatsächlich arbeitet

5. Gedruckte Anzeige: Blättern Sie durch Business-Magazine und sehen Sie, wie andere Unternehmen Testimonials benutzen.

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Wie Sie Ihren USP definieren

Veröffentlicht: 11. November 2011 in Bessser Texten
Schlagwörter:,

Die Rede ist von der Unique Selling Proposition, dem USP, dem einzigartigen Verkaufsvorteil. Der USP definiert das Besondere Ihres Angebotes. Er sagt Ihrem Kunden in verständlichen, knappen Worten, warum gerade Ihr Angebot für ihn das richtige ist, warum er gerade von Ihnen kaufen soll.

Diese 7 Fragen helfen Ihnen,

Ihren Nutzenvorteil ( USP )  zu

definieren:

1. Wozu braucht der Markt Ihr Unternehmen? Ihr Produkt? Ihre Dienstleistung?

2. Was ist das Einzigartige, das Besondere an Ihrem Angebot?

3. Was unterscheidet Ihr Angebot von den Angeboten Ihrer Mitbewerber?

4. Welche konkreten Vorteile, welcher Nutzen hat Ihr Kunde von Ihrem Angebot?

5. Wovon profitiert ein Besucher Ihrer Website, wenn er Ihre Site regelmässig besucht?

6. Was unterscheidet Sie ganz persönlich von anderen Menschen?

7. Welche persönlichen Stärken und Eigenschaften machen Sie einmalig?

 

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Der clevere Texter wird

Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen

emotionalen Mehrwert ergänzt


Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Verkaufsbrief wiedererkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailing-Texter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

Edwin E. Braatz | Direkt Response-Texter

Denk-mal …

Veröffentlicht: 17. September 2011 in Denk-Mal
Schlagwörter:,

„Du sollst nicht erzürnen über diese Welt. Sie kümmert sich nicht drum. So ordne, was da kommt, in Deine kleine Welt, und Du wirst glücklich sein.“

(Jean Paul Sartre)

„Sie können im Leben alles erreichen, was Sie wollen, wenn Sie nur genügend anderen Menschen helfen, zu erreichen, was diese haben wollen.“

(Zig Ziglar)

Twitter („Gezwitscher“) ist ein freier Web-Service mit dem Nutzer Microblogging durchführen. In sogenannten Tweets (Nachrichten mit bis zu 140 Zeichen) können die User Freunde und Bekannte permanent darüber auf dem Laufenden halten, wo sie gerade was tun. Die Nachrichten können übers Web oder per SMS eingestellt werden.

Obwohl der Microbloging-Dienst in erster Linie für Endanwender gedacht ist, besteht bei vielen Unternehmen großes Interesse an der Echtzeitkommunikation im Netz.

Vier Möglichkeiten des Twitterns im Unternehmen bieten sich an:

1. Direkte Werbung

Unternehmen können Twitter auf direktem Wege für Werbung und Marketingmaßnahmen einsetzen. Das ist aber nicht ohne Risiko, weil uninteressante Werbebotschaften, die sich ständig wiederholen, früher oder später den Ruf des werbenden Unternehmens schädigen können

2. Indirekte Werbung

Cleverer ist die indirekte Werbung im Microblog: Einzelne Mitarbeiter des Unternehmens lancieren interessante Beiträge in Twitter, die das Unternehmen damit bekannter machen und seinen Ruf verbessern

3. Interne Kommunikation

Über eine Nutzung von Twitter zur internen Unternehmenskommunikation raten Experten aus Sicherheitsgründen ab. Sensible Informationen könnten in falsche Hände gelangen

4. Kommunikation von Produkt- und Dienstleistungen

Völlig risikolos lässt sich Twitter nutzen, um festzustellen, was über die eigene Firma im Netz verbreitet wird. Mit Suchmaschinen wie search.twitter.com können der eigene Unternehmensname oder einzelne Produktnamen gefunden werden.

Unternehmen können diese „Signale“ als Frühwarnsystem bei Problemen nutzen und ihre Marketingstrategien entsprechend korrigieren.

http://twitter.com/braatz

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Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

Wenn Sie die Aufmerksamkeit

eines Lesers halten wollen, gehen Sie auf eine

persönliche Ebene


Wenn Sie eine Ferienreise verkaufen, sprechen Sie nicht über den Strand, sprechen Sie darüber, wie eine Person den Strand genießt.

Wenn Sie eine Veranstaltung verkaufen, sprechen Sie nicht über das schöne Hotel, sprechen Sie darüber, wie eine Person die Vorhänge in ihrem oder seinem Zimmer zur Seite schiebt und sich ihr oder ihm die verblüffende Ansicht des Hafens auftut.

Wenn Sie einen Service verkaufen, sprechen Sie nicht darüber, wie tausende von Menschen von Ihrer Dienstleistung abhängig sind, sprechen Sie darüber, wie sich die Karriere und das Leben eines Kunden veränderte.

Sie haben verstanden, was ich meine. Wir alle antworten direkter auf Situationen, in denen wir Dinge auf einer persönlichen, individuellen Ebene sehen können. Das gleiche gilt für Literatur, Nachrichten, Geschichten und Werbebriefe. Ob Sie für B-to-C oder B-to-B schreiben, es ist das Gleiche.

Wir machen Einkaufsentscheidungen auf der Basis wie wir fühlen. Wir werden dann vielleicht einige rationale Analysen anstellen, bevor wir uns endgültig entscheiden. Aber unsere erste und vorrangige Antwort auf Verkaufsargumentationen, privat oder geschäftlich, ist auf einer persönlichen Ebene.

Das ist der Grund, warum eine „Sales Story“, die auf einer klaren, persönlichen und individuellen Ebene den Leser anspricht, so eine kraftvolle Sache ist!

Was immer Sie schreiben oder versuchen zu verkaufen, unternehmen Sie alle Anstrengungen, eine persönliche Geschichte zu finden … und benutzen Sie sie!

Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

Neues Google-Tool

Veröffentlicht: 15. August 2011 in Webmaster
Schlagwörter:, ,

Mit dem neuen Tool Google Insights erfahren Sie, welcher Begriff in verschiedenen Zeiträumen an verschiedenen Orten weltweit wie oft aufgerufen wurde.

So können z.B. SEO Optimierer herausfinden, welche Begriffe aktuell von verschiedensten Usern aus verschiedensten Laendern am gefragtesten sind.

Einfach mal ausprobieren!


Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

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Für ein Direct-Mailing geht es immer darum, die Aufmerksamkeit der Leser zu erregen. Doch in Zeiten sinnendeckender Reizüberflutung erweist sich das als echte Kunst!

Für mich als Direct Response-Texter Grund genug, die bestmögliche Antwort auf die Frage zu finden:

„Wie kann ich die Aufmerksamkeit der Leser erhöhen?“

„Je mehr Information angeboten wird, desto konfuser und orientierungsloser wird der Mensch“, meint Prof. Dr. Norbert Bolz von der Universität Essen in einem Interview mit „acquisa“ im Januar 2001. Und damit trifft er das Problem des Marketinginstruments Direct-Mailing genau auf den Kopf.

„Orientierung gewinnt der Kunde nur dort, wo ihm eine echte Geschichte erzählt wird“, so Bolz weiter. Ohne Knalleffekte, dafür aber mit umso mehr emotionalen Inhalten versehen, wie etwa beim Marketing-Turnaround von Hewlett Packard.

Geschichten mit Gefühl

Vor einigen Jahren hatte das hp-Management erkennen müssen, dass es keinen sinnvolen Unterschied mehr zwischen den eigenen Produkten und denen der Mitbewerber gab. Um sich trotzdem von der Konkurrenz abzuheben, wurde beschlossen, die Werbestrategie komplett zu ändern.

Frei von technischen Informationen sollte die Botschaft sein, aber voll von Menschlichkeit! Heraus kam eine einfache Geschichte, die ganz im Stil eines Mythos Sinn stiftete. Am Beginn der Geschichte stehen zwei Menschen, eine Idee und eine Garage. Und am Ende der Geschichte: ein weltweiter Konzern als Symbol für Pioniergeist und Unternehmertum.

Diese „Garagen-Geschichte“ von hp (ähnlich auch die von Microsoft) funktioniert nach innen und nach aussen! Sie gefällt Mitarbeitern und Kunden deswegen so gut, weil sich Menschen eben nicht für Technik, sondern für Menschen und Geschichten interessieren. Nur wenn die Emotionen der Kunden bewusst angesteuert werden, lassen sich die Kunden ködern!

Emotion schlägt Argument

Heutige Konsumenten fragen sich kaum noch: Was möchte ich haben von dem, was ich noch nicht habe, sondern: Was möchte ich erfahren von dem, was ich noch nicht erfahren habe? Dieser Motivationswandel ist die typische Reaktion auf gesättigte Märkte.

Ob Staubsauger, Kaffeefilter oder Fernlehrgänge. Es gibt zahllose Produkte und Dienstleistungen, die den gleichen Nutzen bieten und den gleichen Zweck erfüllen. Die Konkurrenz in jeder Waren- und Dienstleistungsgruppe ist erdrückend.

Irgendwann lässt sich die Qualität nicht mehr steigern, und auch beim Design sind die Möglichkeiten beschränkt. Wenn sich die Produkte in ihren materiellen Eigenschaften immer weniger unterscheiden, werden ihre immateriellen Werte desto wichtiger. Der Kaufanreiz verlagert sich vom „Nutzen auf den Genuss“ zum „Besitz auf das Erlebnis“.

Markenartikler haben sich längst darauf eingestellt, nicht nur Waren zu verkaufen, sondern auch Gefühle und Lifestyle-Konzepte.

Wie man Kunden fesselt

Menschen lassen sich besser über ihre Gefühle ansprechen als ausschliesslich über ihre Rationalität. Marken werden zu Sinnbildern und müssen Konsumenten emotional und sinnlich ansprechen. Und dazu gehört auch das Angebot einer sozialen Zugehörigkeit.

Auch in der Mailingwelt wird nicht mehr die Masse der verfügbaren Informationen, sondern die emotionale Qualität der Botschaft den entscheidenden Response erzeugen!

Mailingleser wollen ein Zugehörigkeitsgefühl! Sie wollen Emotionen! Wecken Ihre Mailings Emotionen und ziehen sie Menschen an?

Die klassische Marketinglehre, nach der eine Marke die Summe von Produkteigenschaften und -nutzen sei, ist längst passé. Die Vorzüge eines Produktes oder einer Dienstleistung müssen sinnlich erlebbar gemacht werden!

Auch für ein erfolgreiches Mailing genügt nicht mehr die Aufzählung von Produkteigenschaften und Nutzenversprechen, um eine gewünschte Reaktion auszulösen.

Die Kaufentscheidung ist ein überwiegend impuls- und emotionsgetragener Akt. Deshalb ist auch die sinnliche Akzentuierung des Mailings zu einer wichtigen Aufgabe geworden!

Hohen Response

Der Gefahr der Austauschbarkeit von Marken kann man nur entgehen, wenn man sinnliche Komponenten aus den Produkten und Dienstleistungen herausarbeitet. Diese „berührenden“ Komponenten müssen im Mailing inszeniert werden, um eine hohe Response zu erzielen.

Eine wahre Herausforderung für jeden Mailing Texter: Einerseits muss er sich in die Situation des Lesers hineinversetzen und emotional sein, andererseits darf er die verkäuferische Schiene nicht vernachlässigen.

Viele Mailings, die in der alten Tradition gemacht werden, sind selten emotional – sie sind kopfgesteuert! Aber wir reden mit Menschen. Der grösste Fehler, den die meisten Texter machen: Sie schreien die Leute an.

Aber wenn ich Jemandem einen Brief schreibe, dann steh ich ihm nahe. Ich bin direkt bei ihm zu Hause oder im Büro und spreche ihn an. Persönlich und nicht irgendwo weit weg oder auf dem Plakat.

Und wenn ich jemandem nahestehe, dann schreie ich ihn nicht an, sondern versuche, auf seine Situation einzugehen und ein Gespräch mit ihm zu führen.

Dass kann auch ein Verkaufsgespräch per Brief sein …


Edwin E. Braatz | Copywriter (Mailingtexter)

Jede Generation hat ihre eigene Sprache, und wenn Sie sich darauf sorgfältig einstimmen, werden Sie mehr wahrgenommen und mehr beachtet werden!

Wenn Sie zur Generation 50plus in ihrer Sprache sprechen, die richtigen Marketing-Strategien einsetzen und altersgerechten Nutzen kommunizieren, gewinnen Sie garantiert mehr Kunden und steigern Ihren Umsatz und Gewinn!

Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

Rank-Finder

Veröffentlicht: 9. Juli 2011 in Webmaster
Schlagwörter:, , , , , , ,

So ermitteln Sie

schnell Ihre aktuelle Position in

Suchmaschinen


Möchten Sie selbst ganz schnell und ohne Hilfe eines Webmasters testen, mit welchem Keyword Sie an welcher  Stelle in den Suchmaschinen wie Google, Yahoo, etc. gelistet sind?  Nichts einfacher als das!

Klicken Sie auf Rank-Finder und gehen dort rechts unter Tools auf „Rank-Finder“. Hier können Sie die Position Ihrer Homepage für bestimmte Suchbegriffe schnell testen!


So geht’s:


  • Einfach gewünschte URL und Suchbegriff(e) eingeben, für die die Position ermittelt werden soll
  • Dann noch die Anzahl der Ergebnisseiten auswählen und die Suchmaschinen anklicken, die das Tool berücksichtigen soll
  • Bei Klick auf „Position ermitteln“ erfolgt die Prüfung in Echtzeit, ob die URL auf den Ergebnisseiten zu finden ist, und an welcher Stelle

Viel Spass beim Ausprobieren!

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Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

Stellen Sie sich vor,

Sie verschicken Mailings – und alle

machen den Umschlag auf!


Mailing-Verstärker machen diesen Traum wahr! Mailing-Verstärker, in der Regel sehr flache und leichte Werbeartikel, die dem Werbebrief beigelegt werden, geben Ihrem Mailing eine hohe Aufmerksamkeit!

Erfolgskontrollen beweisen die positive Wirkung von Mailing-Verstärkern. Während sich über 65 Prozent der Empfänger von Werbesendungen mit Mailing-Verstärkern an den Absender erinnern konnten, war dies bei Empfängern von Werbesendungen ohne Verstärker nur bei 37 Prozent der Fall!

Mal ehrlich: Können Sie dem Drang widerstehen, einen Umschlag zu öffnen, in dem gut fühlbar mehr ist als nur Papier? Wohl kaum!

Deshalb setzen auch immer mehr Mailing-Texter auf das kleine Öffnungswunder Mailing-Verstärker.


Mailingverstärker

erhöhen Ihre Response-Quote

gewaltig!


„Die besten Erfolgschancen räumt eine neue Marktanalyse individuell zugeschnittenen Produkten mit hochwertiger Qualität und hohem Nutzwert ein. Ein Beispiel dafür, dass der Mailingverstärker im Anschreiben wirkt, ist eine Mailing-Aktion, mit der ein Telefon-Router bekannt gemacht werden sollte – ein Gerät, das vor die Telefonanlage geschaltet wird und automatisch den günstigsten Anbieter wählt.

Der Hälfte der Mailings wurde ein Mailingverstärker, ein kleines, praktisches Messer in Schlüsselform, beigelegt, die restlichen Zuschriften wurden ohne Verstärker versandt. »Schneiden Sie Ihre Telefonkosten zurecht« war das Motto der Aktion.

Das Ergebnis zeigt, dass sich der Einsatz des Mailingverstärkers gelohnt hat. Rund ein Viertel der Angeschriebenen, die in ihrem Brief das kleine Messer fanden, reagierten. Bei den anderen lag die Response-Quote bei vier Prozent.

Ein anderes Mailing mit Flugtickets als Beigabe hatte eine traumhafte Response-Quote: 58 Prozent der Stammkunden, die das Ticket in ihrem Weihnachtsbrief fanden, antworteten.

Für kreative Mailingverstärker gibt es viele weitere Beispiele. Experten warnen jedoch vor Kreativität um jeden Preis: Handschellen mit Fellbesatz beispielsweise erfreuen nicht jeden Empfänger. Daneben sollte die Beigabe auch zum beworbenen Produkt passen.“

Quelle: DIREKT MEHR, Deutsche Post

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Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

Ja, aber nur für junge Werber!


Best-Ager profitieren vom seniorengerechten Nutzenversprechen und einer barrierelosen Kommunikation von Produkt- und Dienstleistungen!

Die meist jungen Werber dagegen riskieren nicht selten ihre Karriere oder verlieren gar ihren Job, wenn sie die lukrative und einzig wachsende Zielgruppe 50plus zu ihren Kunden machen wollen.

Warum? Flops sind vorprogrammiert! Wie sollen junge Menschen in der Lage sein – und auch willens – andere zu motivieren, die ihre Eltern oder gar ihre Grosseltern sein könnten? Sie sind es nicht, und sie wollen es oft auch nicht!

Für Kreative, deren Karrieren meist als beendet gelten, wenn sie die 30 überschritten haben, sind sie unsichtbar, die Menschen in den „besten Jahren“!

Ihre Ansprache ignoriert die finanzstärkste, konsum- und ausgabenfreudigste Zielgruppe! Bestenfalls gehen sie davon aus, dass sich Menschen im Alter von 50 bis 75 von der Werbung genau so angesprochen fühlen, wie Menschen im Alter von 25 bis 49. Das ist ein folgenschwerer Irrtum!

Stellen Sie sich vor: Ein 50- oder 60-jähriger macht Werbung für die Generation „VIVA“. Lächerlich, unakzeptabel, erfolglos, sagen Sie; und Sie haben Recht damit. Umgekehrt erleben wir es aber täglich: 25-jährige machen Werbung für die Generation 50plus. Und das ist genau so lächerlich, unakzeptabel und erfolglos!


Ignoranz kostet Umsatz!


Warum akzeptieren Sie als Unternehmer, dass Werber aus purer Angst vor der Zielgruppe 50plus Milliardenpotenziale schlummern lassen und Sie deshalb auf sichere und lukrative Erträge verzichten müssen?

Warum riskieren Sie durch Ignoranz und fehlendem Einfühlungsvermögen der Werber  die Schwächung Ihrer Ertragskraft und die Sicherheit Ihrer Existenz?

Stimmen Sie Ihr Marketing, Ihr Nutzenversprechen und Ihre kommunikative Ansprache gezielt, subtil und einfühlsam auf die besonderen Wünsche und Bedürfnisse älterer Menschen ab.

Am besten durch einen Best-Ager als Werber, der aus seinem eigenem emotionalem Zugang genau so denkt, fühlt und handelt, wie die Zielgruppe 50plus selbst.


Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

Wollen Sie, dass Ihre Absatzkurve

endlich aufhört zu fallen und wieder

anfängt zu steigen?


Angenommen, Sie sind ein Unternehmer und Ihre Werbung ist nicht erfolgreich. Dabei hängt doch so viel davon ab: Ihre eigene Zukunft, die Zukunft Ihrer Familie ebenso die Ihrer Mitarbeiter und deren Familien!

Und Sie kommen jetzt in mein Büro, sitzen da auf diesem Stuhl und erzählen mir von Werbung. Was wollen Sie jetzt von mir? Einen schönen Text? Bunte Bilder, die von Texten eingerahmt werden können?

Oder wollen Sie, dass Ihre Absatzkurve endlich aufhört zu fallen und wieder anfängt zu steigen?

Werden Sie sich klar, was Sie mit Ihrer Werbung eigentlich  erreichen wollen. Sie haben drei Möglichkeiten:


Haben Sie viel Geld und wollen Sie

Ihr grafisches Erscheinungsbild aufpolieren oder

Ihre Firmenfahrzeuge neu beschriften?


Dann gehen Sie zu einem Beschriftungs- oder Grafikatelier!


Haben Sie sehr viel Geld und wollen

Ihr Image oder Ihren Bekanntheitsgrad

vergrößern?


Dann gehen Sie zu einer guten Werbeagentur!


Verfügen Sie eher über

ein kleines Werbebudget und kommt es Ihnen

darauf an, schnellstens Nachfrage nach Ihren

Produkten oder Dienstleistungen

zu erzeugen?


Dann sollten Sie bei der Wahl Ihres Werbeberaters sehr vorsichtig sein! Prüfen Sie seinen beruflichen Hintergrund. Wenn er keine Kenntnisse in Verkaufstechnik hat, kann er Ihnen nicht helfen, Ihre Umsätze zu steigern!

Und jetzt, was darf ich für Sie tun?

 

Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

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Bernfried Opala, Werbetexter für messbare Ergebnisse, schrieb mir auf diesen Artikel  folgenden Brief, den ich Ihnen gerne weitergebe:

Hallo lieber Kollege Braatz, lieber Leser,

der britische Guardian berichtet, dass ein weltweit agierender Softdrinkhersteller die Anzahl der Werbeagenturen in Europa um 75% (von 16 bleiben nur noch 4) kürzt.
Umstrukturiert wird bereits im Januar 2009.

Ist das erst die Spitze des Eisbergs?

Aus Insiderkreisen erfährt man, dass pro Monat rund 100 Unternehmen mit mindestens einem 6stelligen Werbeetat die Agenturen wechseln.

Liegt es vielleicht daran?

Circa 2/3 der Unternehmer und Marketingverantwortlichen setzen ihre Schwerpunkte mittlerweile aufs Web 2.0 und suchen dementsprechend ihre Werbeagenturen aus.
Über 75% wünschen sich eine strategische Cross-Media-Denke, Kreativität und ein gutes Konsumentenverständnis.

Im Klartext, die Werbung ist nicht kreativ, sie verfehlt ihr Ziel, ist teuer und viele klassische Werbeagenturen haben die Zeichen der Zeit verpennt.

Was bedeutet das nun für das Marketing Ihrer Zielgruppe, wenn schon die ganz Großen unter zunehmendem Leidensdruck gewaltig ihre Werbeetats kürzen und sich von den Werbeagenturen mehr Kreativität und Kundenverständnis wünschen?

Streichen Sie auch Geldfresser-Werbekosten rigoros zusammen und setzen auf Werbung, die Ihnen Geld bringt statt verschlingt.

Imagewerbung verkauft nicht. Mit Imagewerbung fahren Sie keine Umsätze rein. Imagewerbung liefert Ihnen keine messbaren Ergebnisse.

Sie zahlen zwar richtig gutes Geld, wissen aber nie, was hinten dabei herauskommt.

Ihre Umsätze steigern Sie nur über eine andere Werbeart und zwar über Texte, die verkaufen und Ihnen messbare Ergebnisse liefern.

Messbare Ergebnisse im Online- und Printbereich.

Allerdings können die meisten Agenturtexter oder die die für Agenturen arbeiten, zwar gut klingende Werbetexte, Slogans, bunte Broschüren und was weiß ich nicht alles produzieren. Von Verkaufstexten haben die wenigsten Ahnung.

Und jetzt die entscheidende Frage: „Für wen würden Sie sich entscheiden, wenn Sie diese Krise besser überstehen wollen?“

Für einen Werbetexter der Ihnen kreative Imagewerbung mit schön klingenden Worten andrehen will oder für einen der Ihnen hilft, mehr zu verkaufen?

Anders ausgedrückt, würden Sie lieber mit stumpfen oder rasiermesserscharfen Waffen in den Krieg ziehen?

Tipp: Checken Sie den Texter ab, bevor sie sich mit einem einlassen.

Wie erkennen Sie einen Werbetexter und einen Texter der Verkaufstexte schreibt?

Fragen Sie nach Responsezahlen und Splittests und lassen Sie sich mal mindestens 5 echte Verkaufstexte zeigen.

Wenn er Ihnen offen und ehrlich Ihre
Fragen beantwortet und die Chemie stimmt, in Ordnung.

Ansonsten Finger weg, wenn er nur herumdruckst, Ihnen Texten als Kunst verkaufen will und mit seiner jahrelangen Erfahrung und Auszeichnungen angibt.

In diesem Sinne

Bernfried Opala
Werbetexter für messbare Ergebnisse



Wissen Sie, dass 90 Prozent des Erfolges oder Misserfolges eines Angebotes, sei es in einer Anzeige, in einem Werbebrief oder auf einer Website, die Headline darstellt?


John Caples (USA), einer der Legenden im Werbegeschäft, gibt Textern den folgenden Rat:

„Wenn Sie die Aufgabe haben, eine Anzeige zu texten, schreiben Sie als erstes eine Vielzahl von Headlines. Verbringen Sie Stunden damit, Headlines zu schreiben – oder Tage, wenn es notwendig ist. Wenn es passiert, dass Sie über eine Headline nachdenken während Sie gerade spazieren gehen oder im Bus fahren, nehmen Sie Stift und Papier und schreiben Sie sie sofort nieder“.


Headlines schreiben ist ein Gebiet, auf dem jeder, auch der professionelle Texter, noch stärker sein kann!

Warum ist eine starke Headline wichtig?

Eine starke Headline ist aus 5 Gründen wichtig:

  1. Sie erregt Aufmerksamkeit
  2. Sie kommuniziert einen starken Nutzen
  3. Sie appeliert an das eigene Interesse des Lesers und beantwortet ihm sofort seine Fragen: „Ist das interessant für mich?“ und „Was habe ich davon?“
  4. Sie legt die Grundstimmung für das Angebot fest
  5. Eine Headline hat die gleiche Aufgabe wie ein Filmplakat für das Kino: sie wählt das richtige Publikum aus!

Untersuchungen auf der Basis vieler Hundert durchgeführter Tests ergaben, eine starke Headline kann bis zu 17 mal effektiver sein als eine „so-la-la-“ Headline. Und das mit exakt der gleichen „body copy“!

Weil das so ist, schreibe ich immer viele Headlines für Werbebriefe und Anzeigen sowie für Bücher. Für mein Marketing E-Book „Senioren machen Märkte!“ schrieb ich zum Beispiel 57 verschiedene Headlines, bevor ich mich für einen Titel entschied.

Die 5 wichtigsten Regeln,

um eine starke Headline zu

schreiben:

  1. Das Versprechen muss glaubhaft sein
  2. Niemals mehr als 17 Worte benutzen
  3. Anführungszeichen setzen, weil es besser im Gedächtnis bleibt
  4. Groß- und Kleinbuchstaben verwenden – nicht alles in Großbuchstaben – des leichteren Lesens wegen
  5. Wenn ein großes Foto benutzt wird, die Headline unter das Foto setzen
  6. Die Buchstabengrößen nicht variieren

So starten Sie,

eine starke Headline zu

schreiben:

Untersuchen Sie jedes Produkt, einschliesslich Informationsprodukte wie Loseblattwerke, Newsletter, Bücher, Tapes usw., nochmals und nochmals, Element für Element. Schauen Sie es mit den Augen eines Verbrauchers an. Finden Sie alle Merkmale, Vorteile und Nutzen des Produktes heraus – aus der Sicht des Käufers.

Merkmale sind Tatsachen über ein Produkt, die Glaubwürdigkeit schaffen. Zum Beispiel: „Es ist 20 x 30 cm groß, hat 298 Seiten und 23 Illustrationen“.

Vorteile und Nutzen sind die Elemente eines Produktes, die die Antwort liefern auf die unausgesprochenen Fragen des Lesers zwischen Papierkorb und Weiterlesen: „Interessiert mich das?“ und „Was habe ich davon?“

Setzen Siestarke Verben ein! Beispiel: „Entdecken Sie, wie Sie Ihre Steuern auf die Hälfte zusammenstreichen!“ „Zusammenstreichen“ ist ein starkes Verb, ein Aktionswort!

Vorteile und Nutzen sind notwendig in Ihrem Werbebrief. Aber der Nutzen ist es, auf den Sie das Hauptgewicht legen müssen, der bringt das Angebot zum Abschluss. Der Grund?

Menschen handeln zu 90 (!) Prozent aufgrund ihrer Gefühle. Erst danach suchen sie ihre Entscheidungen durch Benutzung ihres Verstandes logisch zu rechtfertigen.

Die beste Methode, Nutzen einzufangen:


Nehmen Sie DIN A7-Kärtchen (10,5 x 7,2) und schreiben Sie einen Vorteil oder einen Nutzen auf jeweils ein Kärtchen.

Ist das Produkt zum Beispiel ein Loseblattwerk, schreiben Sie von allen Seiten des Werkes die verschiedenen Vorteile und Nutzen aus der Sicht des Käufers auf.

Wenn Sie diesen Prozess beendet haben, sehen Sie die Kärtchen nochmals durch. Manchmal werden Sie 50, 100 oder 200 Kaertchen haben. In vielen Fällen ist der stärkste Nutzen, den Sie auf einem Kärtchen finden, gleichzeitig auch die stärkste Headline!

Ein Nutzen, den Sie auf Ihrem DIN A7-Kaertchen „isoliert“ haben, kann manchmal zu dem werden, was wir „Unique Selling Proposition“ nennen, Ihr einzigartiges Verkaufsargument, Ihr USP!

Wenn Sie die eindeutigen Vorteile und Nutzen herausgeschält haben, beginnt Ihr Wettbewerbsvorsprung! Warum? Viele Marketing- und Werbeleute versäumen es, die Vorteile und Nutzen ihrer Produkte und Dienstleistungen eindeutig heraus zu stellen.

Sie haben viele Möglichkeiten für Headlines. Und die Vorteile und Nutzen, die Sie herausgeschält haben, helfen Ihnen, den Rest der „body copy“ erfolgreich zu Ende zu schreiben!

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

Besser texten mit Mozart

Veröffentlicht: 28. Januar 2011 in Bessser Texten
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Mit acht Jahren begeisterte Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus („Amadé“) Mozart (27. 1. 1756 bis 5. 12. 1791) halb Europa als Wunderkind am Piano, mit 14 wurde er als begnadeter Komponist gefeiert, dem die genialen Einfälle vom Himmel zuzuströmen schienen.

Wie kann jemand mit 11 Jahren bereits 50 herausragende Musikwerke, darunter Symphonien, Konzerte, Sonaten und geistliche Werke geschrieben haben? Das ist bis heute ein Rätsel.

Doch was macht seine Musik so außergewöhnlich? Was unterscheidet sie von anderen Werken seiner Epoche, wo es klare kompositorische Regeln der Form und der Harmonien gab und die romantische Idee des Genies noch unbekannt war?

Mozart beschrieb sein Ideal ganz einfach so: „Das Mittelding – das Wahre in allen Sachen.“ Es bedeutet nichts Geringeres, als die Mitte von allem zu finden. Ausgleich, Harmonie, Schönheit.

Da Musik unmittelbar als Sprache wirkt, kann man über die Musik als Medium leichter einen Zugang zu seinen Gefühlen finden. Neueste Forschungen entdeckten, die Musik von Mozart stellt sich immer in einem optimalen Verhältnis von Spannung und Entspannung dar.

Die Musik Mozarts ist mit positiven Gefühlen besetzt und wird deswegen auch als Mittel zur Schmerzbekämpfung, Angstreduktion und Stressbewältigung eingesetzt.

In U-Bahnhöfen mit Mozarts Musik sinkt die Kriminalitätsrate. In Kliniken lindern seine Kompositionen Schmerzen, bauen Angst und Stress ab, sorgen für eine freundlichere Atmosphäre und herzlichere Beziehung zwischen Personal und Patienten.

Mozart selbst hat wohl kaum an eine „Heilwirkung“ seiner Musik gedacht. Die Kombination von Musik und Gesundheit war zu seiner Zeit nicht populär. Heute sind wir an einem Punkt angelangt, wo Musik zunehmend an ihrer Bedeutung für unsere Gesundheit und unser seelisches und soziales Wohlbefinden gemessen und auch gekauft wird. Mozart steht mit an erster Stelle!

Der Mozart-Effekt

Ende der 90er Jahre landete der Komponist und Musikpsychologe Don Campbell in den USA mit „The Mozart Effect“ (Deutscher Buchtitel: „Die Heilkraft der Musik“) einen Beststeller. Er schreibt: „Mozart wirke mit einer Wucht, die andere nicht haben. Er übt einen befreienden, anregenden und heilsamen Einfluss aus, der ihn selbst noch unter den Hervorragenden hervorragen lässt. Seine Wirksamkeit übertrifft bei weitem das, was wir bei seinen Vorgängern und Zeitgenossen oder Nachfolgern finden.“

Wissenschaftler, die im Bereich Klangforschung, Hörpsychologie, Neurologie etc. arbeiten, bestätigen, dass einige Merkmale von Mozarts Musik anregend auf unsere Intelligenz und Kreativität und den entsprechenden Gehirnregionen wirken: Die spielerisch fließenden Melodien, die klare Struktur der Form oder der bevorzugte Einsatz heller Klänge (Flöten, Violinen) – aber vor allem die rhythmische Variabilität der Musik Mozarts seien hierfür verantwortlich.

Am erstaunlichsten ist die Wirkung seiner Musik auf unser Gehirn. Die Nervenzellen werden angeregt, Millionen neuer Verbindungen zwischen den Neuronen zu knüpfen. Diese Synapsen lassen ein enorm effektives Netzwerk im Gehirn entstehen. Konkret bedeutet das für uns: höhere Konzentrations-, Lern- und Entscheidungsfähigkeit, mehr Intuition, Wachheit und Kreativität.

Wer Mozart hört, entwickelt demnach mehr Intelligenz. Und das betrifft alle menschlichen Entwicklungsphasen, vom Embryo bis ins hohe Alter.

Der amerikanische Psychologe und Komponist Joshua Leeds bringt es auf den Punkt: Klang ist für das Nervensystem ebenso wichtig wie Nahrung für den Körper.

Eine Studie an der Universität Kaliforien in Irvine fand heraus, dass sich die 36 Teilnehmer eines räumlichen IQ-Tests um etliche Punkte verbessern konnten, nachdem sie zehn Minuten lang Mozarts D-Dur Sonate gehört hatten. Das war 1993 und löste den „Mozart-Effekt“-Boom aus. Über Nacht war Mozart in Kalifornien ausverkauft.

Der Physiker Gordon Shaw meint dazu: „Mozartmusik kann das Gehirn „aufwärmen“. Er vermutet, dass differenzierte Musik komplexe Denkvorgänge erleichtert, wie sie bei geistiger Schwerarbeit zum Beispiel in der Mathematik oder im Schach gefordert sind.

Inzwischen hat der an der Salzburger Universität Mozarteum forschende Professor Dr. Hans-Ullrich Balzer mit chronobiologischen Analysen nachgewiesen, dass es beim Hören von Mozarts Musik zu einer erstaunlich schnellen Synchronisation mit den körpereigenen Rhythmen kommt.

Da die Steuerung der Rhythmen über Prozesse erfolgt, die im Gehirn stattfinden, stehen Balzers Beobachtung auch im Zusammenhang mit der Entdeckung Wolf Singers, des berühmten deutschen Hirnforschers, der herausfand, dass das Gehirn in einer rhythmischen Taktung arbeitet und wie ein Orchester funktioniert.

Der Nobelpreisträger, Atomphysiker und selbst begnadeter Pianist Werner Heisenberg sieht die Wellenkräfte und Elementarteilchen als Verbündete im natürlichen Bund mit den Schwingungen Mozarts (Spiegel 8/2006).

Mozarts Musik fördert unser Potential, unsere geistig-seelische Entwicklung – und das nachweislich besser als etwa laute Rockmusik. Selbst Pflanzen wachsen bei Musik von Mozart schneller, wenden sich dem Lautsprecher zu. Bei „Heavy Metall“ wenden sie sich ab. Doch wir sind keine Pflanzen.

Wenn Ihr nächstes Mailing erfolgreich sein soll, versuchen Sie`s mal mit Mozart!

Edwin E. Braatz | Directresponse-Texter

„Der clevere Texter wird Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen emotionalen Mehrwert ergänzt!“


Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Verkaufsbrief wieder erkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailing-Texter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter



„Glaubhaftigkeit und Vertrauen in allen Formen von Kommunikation, auch in Mailings, sind eine absolute Notwendigkeit. Anders wird Ihnen niemand glauben!“


Ohne Vertrauen wird niemand ein Produkt von Ihnen kaufen oder eine Dienstleistung von Ihnen in Anspruch nehmen, weder jetzt noch später! Glaubhaftigkeit ist also von entscheidender Wichtigkeit!

Um so erstaunlicher ist es, dass Glaubhaftigkeit in der Arbeit von vielen Textern, Rednern und Kommunikatoren oft komplett fehlt. Bei Agenturen, Textern und Unternehmern wirkt sich das enorm negativ aus, beginnend mit schlechten Resultaten. Sie sehen kein Heilmittel, dies zu ändern, denn bislang hat noch niemand die Geheimnisse gelehrt, die hinter solchen Misserfolgen wirklich stecken.

Ich zeige Ihnen jetzt erstmals mit 7 Regeln, welche Schritte Sie unternehmen müssen, um das unentbehrliche Element „Glaubwürdigkeit“ aufzubauen:

1. Sagen Sie die absolute Wahrheit

Sehr viel Text in Werbeschreiben ist komplett unwahr! Leser sind klüger als Sie vielleicht denken. Potentielle Käufer spüren, wenn etwas sehr falsch ist. Sie hören einfach auf zu lesen, denn sie wollen einen verlogenen Text nicht lesen und schon gar nicht darauf antworten!

2. Seien Sie authentisch

Sie müssen für sich eine einzigartig sprechende Stimme bzw. Sprachstil finden und konsequent einsetzen. Hier sind einige Tipps zur Entwicklung Ihres eigenen Stils:

  1. Schaffen Sie eine wirklich interessierende Charaktere
  2. Seien Sie selbst! Seien Sie so frei und exzentrisch wie wenn Sie sich unbeobachtet fühlen
  3. Verschleiern Sie nicht Ihr wirkliches Ich, wie es die meisten Menschen tun. Im Gegenteil, lassen Sie Ihr wahres Selbst herauskommen. Bringen Sie Familienmitglieder in Ihren Text hinein. Haben Sie einen Bruder, der etwas Besonderes zustande bringt, eine fußballspielende Schwester, einen ungewöhnlichen Vater oder Mutter, oder einen Freund, der eine richtige Charaktere verkörpert. Schreiben Sie über sie in Ihren Texten. Menschen lieben es, über Menschen zu lesen wie sie wirklich sind, denn „Nichts interessiert Menschen mehr als Menschen!“
  4. Benutzen Sie täglich Redewendungen und Ausdrücke, die Sie gewöhnlich verwenden, wenn Sie sprechen oder schreiben. Zum Beispiel, wenn Sie normalerweise sagen „Verdammte Kiste“ oder „Weiss der Geier“ oder „Mach Dich vom Acker“ oder „Nach mir die Sintflut“, oder, oder, oder. Benutzen Sie diese Ausdrücke, denn es sind Ihre. Man wird Sie daran wieder erkennen!

Vermeiden Sie die „Werbesprache“. Machen Sie auch nicht den Versuch zu kommunizieren, indem Sie den typischen Stil vom Werbeagentur Hype benutzen. Obwohl er sehr verbreitet ist, liest oder glaubt kein Konsument solch hoffnungsloses Gefasel!

3. Machen Sie kühne Versprechungen –

stellen Sie aber sicher, jeden Anspruch zu

beweisen

4. Erzählen Sie eine kurze Geschichte

innerhalb Ihres Werbetextes


Alle Menschen lieben Geschichten – solange es Sprache gibt. Sie können eine kurze Story erzählen in weniger als drei bis fünf Sätzen! Die besten Stellen, wo Sie „Geschichten erzählen“ lernen können und herausfinden, was mit einem anekdotischen Einstieg gemeint ist, finden Sie in den „Reader’s Digest“. Jeder Artikel beginnt dort mit einer kurzen Geschichte. Und das ist ein wichtiger Grund dafür, warum „Reader’s Digest“ das populärste Magazin ist, das jemals publiziert wurde. 17 Millionen Leser weltweit sind der eindeutige Beweis!

5. Verwenden Sie exakte Zahlen

Sagen Sie zum Beispiel nie: „Letzten Monat verdiente ich mehr als 10.000 Euro“. Sagen Sie besser: „Meine Buchführung zeigt, dass ich letzten Monat 10.370,– Euro verdient habe“.

Die meisten Texter und Redner benutzen Verallgemeinerungen. Das ist falsch! Nur exakte Zahlen sind lebendige Werkzeuge in Ihren Händen.

6. Sagen Sie ausdrücklich von wo Sie

oder andere Hauptpersonen geographisch

herkommen


Beispiel: „Kollege Ted Wagner aus Dietlikon in der Schweiz wurde als Copywriter zum Spitzenverdiener!

7. Nennen Sie den Beruf

der Hauptperson in Ihrem

Werbetext


Beispiel: „Elektroinstallateur aus Pirmasens verdient in seiner Freizeit 1.512.320,– Euro in den letzten 12 Monaten im Internet.“

Benutzen Sie diese 7 Regeln so oft wie möglich in Ihren Texten und Reden!

Sind Ihre Mailings glaubhaft, ist die Chance groß, dass der Leser von Ihnen kauft. Sind Ihre Reden glaubhaft,ist die Chance groß, dass das Auditorium Ihnen zuhört!


Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

Ihr Feedback ist mir willkommen! Mochten Sie den heutigen Artikel? Welche anderen Themen möchten Sie in meinem Blogger gerne besprochen sehen? Lassen Sie es mich bitte wissen auf: eMail@braatz-text.de