1. Wirbt Ihre Werbung auch für Ihre Konkurrenz?

Nehmen Sie eine Ihrer Anzeigen und tauschen Sie Ihr Firmenzeichen gegen das Ihres schärfsten Konkurrenten aus. Mit Ihrem Firmennamen im Text machen Sie es genau so. Falls die Anzeige jetzt nicht mehr funktioniert, weil Ihre Werbebotschaft nur für Ihr Unternehmen passt, haben Sie alles richtig gemacht. Die Kernbotschaft, das „Was“ Ihrer Werbung ist nicht austauschbar. Ihre Werbung wirbt nicht für Ihre Konkurrenz!

2. Fällt Ihre Werbebotschaft den richtigen Leuten richtig auf?

Beschreiben Sie eine Ihrer Anzeigen nur mit Worten – in maximal drei Sätzen! Mit den Anzeigen Ihrer wichtigsten Konkurrenten machen Sie es genau so. Verkleinern Sie auch mal eine Anzeige auf Briefmarkengröße und sehen Sie, welche Idee dann immer noch auf sich aufmerksam macht.

Wie gut übersetzen die Werbeideen die Verkaufsbotschaften? Klingt Ihre Werbeidee anders und vor allem interessanter als die Ideen der Konkurrenz?

Langweilige Werbung ist einfach zu teuer – das gilt auch für komplexe Produkte mit vielen seriösen Verkaufsargumenten. Schade nur, wenn die niemand kennenlernt…

3. Macht Ihre Werbung Sie kleiner als Sie sind?

Sehen Sie zwei oder drei Werbemittel Ihres Unternehmens mit den Augen Ihrer Kunden an. Am besten ein Werbemittel für Ihr Lieblingsprodukt. Tut die Werbung so, als ob Sie sonst nichts anzubieten hätten? Unterschlägt sie andere Produkte? Cross-Selling muss nicht heißen, einen Katalog in eine Anzeige zu pressen.

4. Ist für Ihre Werbung Strategie oder Kreativität wichtiger?

Wenn die Werbung nicht so richtig wirkt, liegt der Fehler oft beim „Was“, dem inhaltlichen Kern Ihrer Werbung. Warum soll Ihr Kunde gerade Ihrem Produkt den Vorzug geben? Gibt es für Ihr Angebot eine klare Positionierung, die sich in ein, zwei Sätzen beschreiben lässt? Macht Ihr Produkt dem Kunden ein besonderes Vorteils- und Nutzenversprechen? Verkaufswirksam? Der Konkurrenz überlegen? Emotional? Rational? Glaubhaft?

Ob Sie das nun USP, Key Benefit oder Brand Personality nennen – entscheiden Sie sich für ein klares „Was“, eine konzentrierte Kernbotschaft der Werbung!

Sprechen Sie Ihre Kunden besser über den Kopf, den Verstand an? Oder über den Bauch – Gefühle, Emotionen? Am Besten über Beides. Selbst wenn der Drang zum Handeln aus dem Bauch kommt – der Kopf muss die Erlaubnis geben.

 

Edwin E. Braatz – Texte, die verkaufen – Copywriter seit 1998 – www.mailingpower.net

Lieferzeit ist Marketing

Veröffentlicht: 9. Juni 2017 in Marketing

Natürlich ist die Zuverlässigkeit, sprich die Qualität eines Produktes sehr wichtig. Es ist die unabdingbare Voraussetzung, neue Kunden zu gewinnen und sie auf Dauer zu halten.

Noch mehr für den Kauf entscheidend ist aber der „Gier-Faktor“ und, dass der Spannungsbogen vom Angebot bis zum Erhalt der Ware aufrecht erhalten bleibt, d.h., dass die Zeitspanne zwischen Wunsch und Erfüllung so kurz wie möglich gehalten wird; je kürzer, desto besser.

Eine in Aussicht gestellte schnelle Befriedigung eines Wunsches beschleunigt und verstärkt die Kaufentscheidung und hält die Erwartung der Erfüllung hoch. Und davon muss der potenzielle Käufer vor dem Kauf erfahren – und nicht erst bei der Lieferung.

Wenn der Kunde weiß, sein gewünschtes Produkt kann schon Morgen oder spätestens Übermorgen auf seinem Tisch sein, ist er eher bereit einen Auftrag  zu erteilen, als wenn er nicht weiss, wann seine Ware kommt. Alle Vorteile und Nutzenversprechen aus dem Mailing hat er bei umgehender Lieferung weitgehend noch im Kopf. 

Ganz praktisch: Wenn Sie etwas kaufen wollen, vielleicht das neue iPhone 8, möchten Sie es sicherlich auch gleich und sofort haben. Und wenn der Verkäufer sagt, Ihr Wunsch geht schon Morgen oder spätestens Übermorgen in Erfüllung, na dann, schlagen Sie sofort zu. Sie können es kaum erwarten, es bald in Ihren Händen zu haben. Und sind stolz darauf. Ist es nicht so?

Heiß machen, Begierde wecken, Haben wollen – das ist Sache des Marketings. Den Wunsch umgehend erfüllen und damit den Kunden glücklich machen – das ist Sache der Logistik. Und damit ist Logistik nichts anderes als Marketing.

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Edwin E. Braatz – Texte, die verkaufen – Copywriter seit 1998 – www.mailingpower.net

 

 

 

Am Profil wird man Sie erkennen!

Veröffentlicht: 15. April 2017 in Allgemein

Wenn Ihre Firma in den Augen Ihrer Kunden genauso erscheint wie einer oder mehrere Ihrer Mitbewerber, dann sind die Leistungen Ihrer Firma austauschbar und die Entscheidung der Kunden, bei Ihnen zu kaufen, rein zufällig!

Aus diesen Gründen dürfen Sie gar nicht erst anstreben, genau wie die anderen zu sein. Im Gegenteil, Sie müssen anstreben anders zu sein, eben unvergleichbar!

Wenn Sie in die Fußstapfen eines Anderen treten, können Sie ihn nicht überholen. Auf ausgetretenen Pfaden werden Sie nur dort ankommen, wo der Andere schon gewesen ist.

Es ist schon sonderbar: Alle Menschen werden als Originale geboren – die meisten aber sterben als Kopien. Eine Kopie bleibt eine Kopie – dabei ist heute Originalität gefragt!

Warum scheint der Erfolg manchen nur so zuzufliegen? Andere ackern bis nachts und auch noch am Wochenende und erreichen doch nicht die gewünschten Ergebnisse. Woran liegt das? Sind andere begabter, intelligenter, fleißiger? Oder haben sie einfach nur mehr Glück oder mehr Geld? Oder ist der Erfolg nur Zufall?

Der Erfolg liegt in der Spezialisierung

Ob als Mitarbeiter, Freiberufler, Händler, Dienstleiter oder Gewerbetreibender, der Weg zu hohen Einkommen und hohen Gewinnen liegt darin, sich auf seine Stärken zu konzentrieren und auf einem Gebiet, in einem Thema der Beste zu sein, in dieser Nische zu operieren und sich dort als gefragten Experten zu positionieren.

Wer versucht, alles zu sein, verzettelt sich und höhlt seine Kompetenz aus. Der Mensch kann nicht alles. Und er gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn er sich auf das konzentriert, was er wirklich kann und wenn er das, was er wirklich kann, mit Liebe und Leidenschaft betreibt. 

Ein Boxer als Beispiel käme nie auf die Idee, auch noch als Tennisspieler erfolgreich zu sein; er wird scheitern – in beiden Disziplinen. Ein Jäger, der auf zwei Hasen gleichzeitig zu schießen versucht, wird keinen der beiden treffen.

Spezialisieren Sie sich auf ein kleines Gebiet, das klar begrenzt ist. Widerstehen Sie der Versuchung, alle anderen Themen, Produkte und Branchen auch noch zu bedienen. Kehren Sie der Bauchladen-Mentalität den Rücken und suchen Sie lieber, neue Kunden aus Ihrem Spezialgebiet. Keine Klarheit – keine Kunden! 

Wer vieles bringt, bringt Vielen etwas – wer etwas bringt, bringt wenigen Viel.“

Überleben wird nur, wer sein Profil schärft

Zu viele Menschen wollen fünf verschiedene Leben leben, und vergessen dabei, Ihr eigenes, einziges Leben zu leben.

Eine klare Positionierung kann Ihr persönliches Leben bzw. die Ertragskraft und Existenzsicherheit Ihrer Firma drastisch verändern und Ihr Einkommen und Ihre Gewinne auf eine Höhe bringen, die Ihnen heute noch unrealistisch erscheinen.

Wahrscheinlich müssen Sie sehr stark umdenken und vieles, was Ihnen über Jahre zur Gewohnheit geworden ist, komplett verändern. Dazu sind viele Menschen und Firmen nicht bereit, da ihnen das Risiko zu hoch erscheint. Das ist Ihre Chance!

Wer Großes will, muß sich zusammenraffen; in der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, …“ (Goethe).

Lieben Sie, was Sie tun? Tun Sie, was Sie lieben?

Wenn Du liebst, was Du tust, wirst Du nie mehr in Deinem Leben arbeiten!“ (Konfuzius). Finden Sie heraus, was Ihnen wirklich Spaß und Freude macht, Ihren Talenten entspricht und Ihnen Erfüllung bringt. Nur auf dieser Basis macht es Sinn, sich zu positionieren und ein Problem anderer Menschen zu lösen. Wenn Sie sich diese Basis geschaffen haben, gibt es keinen Grund, nicht viel Geld zu verdienen.

Sich auf einem Gebiet zu positionieren, das nicht Ihrer Leidenschaft entspricht, hieße, nur schneller in die falsche Richtung zu laufen. „Solange man versucht, etwas anderes zu sein, als man tatsächlich ist, erschöpft sich der Geist“ (Krishnamurti).

Was nützt es Ihnen, mehr zu verdienen, aber innerlich unzufrieden, unglücklich und unerfüllt zu sein? Es ist das Unglück vieler Menschen, dass sie ein Glück wollen, das nicht zu ihnen passt. Das wahre Glück folgt Ihren Träumen. Nur, wenn Sie das tun, das Sie lieben und für das Sie brennen, werden Sie auf Dauer Erfolg haben!

Wofür stehen Sie? Gibt es ein Gebiet, das Ihnen besonders liegt? Was sind Ihre Stärken? Worin sind Sie der Erste? Oder versuchen Sie, alles zu sein und alles zu können? Wer versucht, alles zu sein und alles zu können, kann von 100 Prozent nur einen Bruchteil davon in die Tat umsetzen – und wird nicht ernst genommen!

Ihre Belohnung

Wenn Sie vorher trotz größter Anstrengungen jedem einzelnen Auftrag hinterher jagen mussten, werden Sie feststellen, dass Ihnen jetzt mehr und mehr lukrative Aufträge zufließen.

Durch Ihre klare Positionierung wachsen Umsätze und Gewinne. Sie brauchen keinen Preiskampf mehr mit Konkurrenten zu fürchten. Keine Verzettelung mehr – dafür haben Sie mehr Zeit für die wirklich wichtigen, gewinnbringenden Kunden.

Positionieren Sie sich mit einem unverwechselbarem Profil und scharfen Konturen!

Drucken Sie sich den folgenden Rat von Charlie Chaplin einfach aus und hängen ihn über Ihren Schreibtisch…

„Leben heißt für mich, mit meinen Talenten zu wuchern. Wer sich auf das spezialisiert, was er weder kann noch mag, programmiert sein Unglück.“

Charlie Chaplin

 Es ist wichtig für Sie, einen zuverlässigen Copywriter auf Abruf zu haben. Wenn das nicht der Fall ist, taucht plötzlich ein eiliges Projekt von irgendwoher auf und Sie werden alle Mühe haben, einen geeigneten Copywriter in allerletzter Minute zu finden. Manchmal funktioniert es, manchmal nicht.

 

Eine hastige Entscheidung zu treffen für etwas so Wichtiges, wie das Copywriting, kann eine katastrophale Verschwendung Ihres Geldes und Ihrer Zeit zur Folge haben!

 

Hier sind zwei einfache Regeln und eine Menge Tipps, die Ihnen helfen werden, den richtigen Copywriter zu finden und mit ihm zusammenzuarbeiten.

 

Regel # 1: Einen professionellen Copywriter engagieren

 

Es gibt eine Fülle von Copywritern, die bereit sind, Ihre Verkaufstexte zu schreiben und Ihr Geld zu nehmen. Aber wenn Sie professionelle Resultate wünschen, sollten Sie sich nicht für einen Nebenerwerbs-Texter oder Schwarzarbeiter entscheiden.

 

Mal ehrlich: „Würden Sie zu einem Nebenerwerbs-Doktor oder einem Rechtsanwalt gehen, der schwarz arbeitet?“ Natürlich nicht. Sie wünschen sich jemanden mit dem Können und der Aufmerksamkeit, das Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung verdient.

Lesen Sie hier, wie Sie einen solchen Copywriter finden:

 

Entscheiden Sie, was Sie brauchen: Werbebrief? Print- oder E-Mailing? Direct Mail Package? Landingpage? Magalog? Presse-Mitteilung?“ Erfordert Ihre Branche spezielles Wissen oder Erfahrung? Denken Sie sich eine kurze „Job Beschreibung“ für Ihren idealen Copywriter aus. Je enger Ihr Bedarf mit dem Können und der Erfahrung des Texters übereinstimmt, desto besser wird Ihr endgültiger Verkaufstext sein.

 

Sammeln Sie Informationen. Was machen Sie als Erstes, wenn Sie daran denken, ein Auto, einen Kühlschrank oder einen Computer zu kaufen? Richtig, Sie sammeln Prospekte, Broschüren und alle Informationen, die verfügbar sind. Das hilft Ihnen, eine intelligente und informierte Entscheidung zu treffen.

 

Fragen Sie deshalb auch einen Texter nach einer Broschüre oder ein Informationspaket, das spezifische Fakten über seinen Background, Serviceleistungen, Honorar, Kundenliste, Arbeitsmuster, usw. enthält. Die meisten Top-Texter haben solche Informationen auf ihrer Webseite.

 

Vorsicht vor Textern, die es ablehnen, Ihnen diese Informationen zu geben. Das ist ein sicheres Zeichen eines Amateurs. Was ein Copywriter Ihnen freimütig bietet, ist ein Beispiel dafür, was Sie später erhalten werden.

 

Fragen Sie rund. Ihre Freunde, Geschäftspartner und Kunden, die vielleicht mit ihm gearbeitet oder über jemanden gehört haben, der für Ihre Anforderungen perfekt ist. Fragen Sie Leiter von Werbeagenturen, Adressverlagen, Grafik-Designer und Kommunikationsmanager. Fragen Sie Leute, auf deren Meinung Sie vertrauen können und die mit ihren eigenen Werbemaßnahmen Erfolg hatten.

 

Vergessen Sie Geographie. Es ist angenehm, mit einem lokalen Talent zu arbeiten, aber Sie sollten nicht erlauben, dass das Ihre Entscheidung beeinflusst. Es gibt viele Copywriter, aber nur eine Handvoll von wahren Profis! Und die sind auf das ganze Land verstreut. Wenn ein Profi in Ihrer Straße ist – großartig. Aber geben Sie Qualität und Ergebnisse den Vorzug vor Nachbarschaft. Außerdem, mit Telefon, E-Mail und Fax, was ist der Unterschied?

 

Folgen Sie Ihrem Instinkt. Benutzen Sie Ihren Verstand, um die Informationen und Fakten, die Sie gesammelt haben, zu bewerten; aber achten Sie auch auf Ihre gefühlsmäßige Reaktion.

Es ist wichtig, jemanden zu finden, mit dem Sie angenehm zusammenarbeiten können. Das bedeutet, dass er einen Schreibstil und eine Persönlichkeit hat, die Sie mögen. Wenn Sie sich bei jemandem unbehaglich fühlen, was immer der Grund sein mag, trennen Sie sich. Ihre gefühlsmäßige Reaktion ist öfters richtig als Sie denken!

 

Regel # 2: Behandeln Sie einen Profi wie einen Profi

 

Wenn Sie jemanden finden, mit dem Sie zusammenarbeiten können, stellen Sie sicher, eine gute Langzeit-Beziehung zu entwickeln und zu halten. Wahre Profis sind meistens immer beschäftigt und nachgefragt, so dass sie unprofessionelles Verhalten Ihrerseits nicht hinnehmen müssen.

 

Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihren Texter glücklich halten und Ihre Arbeits-Beziehung reibungslos machen:

 

Legen Sie fest, was Sie wollen. Seien Sie sich im Klaren, was Sie erreichen wollen, Ihr Budget, Termin, etc. Wenn Sie ein Problem haben und keine klare Lösung, kann Ihr Copywriter Ihnen wie ein Berater helfen, Ihre Ziele zu definieren. Aber das mag ein separates Projekt sein. Ist das der Fall, rechnen Sie für den Rat, den Sie erhalten, auf Stundenbasis ab.

 

Sprechen Sie direkt über die Kosten. Viele Geschäftsleute vermeiden es bis zum letzten Moment über Geld zu sprechen, weil sie glauben, das sei unhöflich. Aber dies lädt geradezu zu Missverständnissen ein und verschwendet wertvolle Zeit. Ein professioneller Copywriter sollte in der Lage sein, Ihnen einen schriftlichen Kostenvoranschlag zu unterbreiten, wenn Sie spezifische Informationen für die Arbeit zur Verfügung stellen.

 

Stellen Sie Hintergrund-Material zur Verfügung. Das Wichtigste, was ein Copywriter zunächst braucht, um ein Projekt anzugehen, sind Ihre Unterlagen. Prospekte, Broschüren, Kataloge, Briefe, Werbeanzeigen, Bestellformulare und anderes Material bieten die meisten Rohdaten, die für ein Projekt nötig sind. Sie haben gewiss auch Marketingpläne, Berichte, Handbücher, Umfragen, Übersichten und eine Menge Papierkram voll von Informationen. Gute Verkaufstexte beginnen mit soliden Informationen. Sammeln Sie sie und händigen Sie sie aus.

 

Fassen Sie es in Schriftform. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie bei Ihren Geschäften auf einen Handschlag vertrauen. Erwarten Sie dieses auch nicht mit Ihrem Copywriter. Eine schriftliche Vereinbarung buchstabiert die exakte Art des Projektes, Kosten, Termin und andere Einzelheiten. Dies wird Missverständnisse vermeiden, die eine gute Beziehung dauerhaft gefährden können.

 

Lassen Sie den Copywriter texten. Wenn Sie die Details von dem Projekt ausgearbeitet, den Vertrag unterschrieben und alles Hintergrund-Material ausgehändigt haben, stehen Sie zurück. Wenn Sie wirklich den Wunsch haben, ein Stück selbst zu schreiben, rufen Sie niemand anderen an und schreiben Sie niemals durch ein Komitee. Es ist für einen Copywriter irritierend und wird bei ihm zwangsläufig zu einem Mangel an Geist, Fokussierung und überzeugender Kraft führen, die ein guter Copywriter erzielen kann, wenn er alleine arbeitet.

 

Zahlen Sie pünktlich. Die Nummer eins an Beschwerden von Copywritern ist schleppendes Zahlen oder gar nicht zahlen. Wenn Sie einen bestimmten Preis zu einer bestimmten Zeit zu zahlen vereinbart haben, tun Sie es. Zahlen Sie in einem Monat, werden Sie auf des Copywriters Kundenliste ganz oben stehen. Zahlen Sie in zwei Wochen oder weniger, haben Sie einen Freund fürs ganze Leben gewonnen.

 

Geben Sie spezifisches Feedback. Zu sagen: „Dieser Text braucht mehr „Pep“ ist nicht hilfreich. Was ist „Pep“? Und wie addieren Sie mehr davon? Ist Ihr „Pep“ derselbe wie sein „Pep“? Wenn Sie über Teile des Textes nicht glücklich sind, sagen Sie dem Copywriter exakt, was Sie nicht mögen und wie Sie es überarbeitet haben wollen.

 

Und wenn Sie die Texte mögen, sagen Sie es. Positives Feedback hilft nicht nur dem Ego des Copywriters, es hilft auch Ihnen, in Zukunft noch bessere Arbeit zu erhalten. Für einen Texter ist nichts hilfreicher, als genau zu wissen, was ein Kunde mag.

 

Ein professioneller Copywriter ist ein wichtiges Kapital. Er bietet nicht nur Texte und Beratung, die helfen, Ihre Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, sondern macht auch Ihre Marketing Projekte (und Ihr Leben) leichter. So, nehmen Sie sich die Zeit, den richtigen Copywriter zu finden. Es ist die Suche wert.

 

Besser Texten mit Mozart

Veröffentlicht: 25. März 2016 in Allgemein
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Mozart bekam seine Ideen von singenden Vögeln – Sie bekommen sie von Mozart.

 

Mit acht Jahren begeisterte Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus („Amadé“) Mozart (27.1.1756 bis 5.12.1791) halb Europa als Wunderkind am Piano, mit vierzehn wurde er als begnadeter Komponist gefeiert, dem die genialen Einfälle vom Himmel zuzuströmen schienen.

Wie kann jemand mit elf Jahren bereits 50 herausragende Musikwerke, darunter Symphonien, Konzerte, Sonaten und geistliche Werke geschrieben haben? Das war damals und ist bis heute ein Rätsel.

Doch was macht seine Musik so außergewöhnlich? Was unterscheidet sie von anderen Werken seiner Epoche, der Klassik, wo es klare kompositorische Regeln der Form und der Harmonien gab und die romantische Idee des Genies noch unbekannt war.

Mozart beschrieb sein Ideal ganz einfach so:

Das Mittelding – das Wahre in allen Sachen.“ Es bedeutet nichts Geringeres, als die Mitte von allem zu finden. Ausgleich, Harmonie, Schönheit.

Da Musik unmittelbar als Sprache wirkt, kann man über die Musik als Medium leichter einen Zugang zu seinen Gefühlen finden. Neueste Forschungen entdeckten, die Musik von Mozart stellt sich immer in einem optimalen Verhältnis von Spannung und Entspannung dar.

Die Musik Mozarts ist mit positiven Gefühlen besetzt und wird deswegen auch als Mittel zur Schmerzbekämpfung, Angstreduktion und Stressbewältigung eingesetzt.

In U-Bahnhöfen mit Mozarts Musik sinkt die Kriminalitätsrate. In Kliniken lindern seine Kompositionen Schmerzen, bauen Angst und Stress ab, sorgen für eine freundlichere Atmosphäre und herzlichere Beziehung zwischen Personal und Patienten.

Mozart selbst hat wohl kaum an eine „Heilwirkung“ seiner Musik gedacht. Die Kombination von Musik und Gesundheit war zu seiner Zeit nicht populär. Heute sind wir an einem Punkt angelangt, wo Musik zunehmend an ihrer Bedeutung für unsere Gesundheit und unser seelisches und soziales Wohlbefinden gemessen und auch gekauft wird. Mozart steht mit an erster Stelle!

Der Mozart-Effekt

Ende der 90er Jahre landete der Komponist und Musikpsychologe Don Campbell in den USA mit „The Mozart Effect“ (Deutscher Buchtitel: „Die Heilkraft der Musik“) einen Bestseller. Er schreibt: „Mozart wirke mit einer Wucht, die andere nicht haben. Er übt einen befreienden, anregenden und heilsamen Einfluss aus, der ihn selbst noch unter den Hervorragenden hervorragen lässt. Seine Wirksamkeit übertrifft bei weitem das, was wir bei seinen Vorgängern und Zeitgenossen oder Nachfolgern finden.“

Wissenschaftler, die im Bereich Klangforschung, Hörpsychologie, Neurologie etc. arbeiten, bestätigen, dass einige Merkmale von Mozarts Musik anregend auf unsere Intelligenz und Kreativität und den entsprechenden Gehirnregionen wirken: Die spielerisch fließenden

Mozarts Musik ist

so rein und schön, dass ich sie als die innere

Schönheit des Universums selbst ansehe.“

Albert Einstein

Melodien, die klare Struktur der Form oder der bevorzugte Einsatz heller Klänge (Flöten, Violinen) – aber vor allem die rhythmische Variabilität der Musik Mozarts seien hierfür verantwortlich.

Am erstaunlichsten ist die Wirkung seiner Musik auf unser Gehirn. Die Nervenzellen werden angeregt, Millionen neuer Verbindungen zwischen den Neuronen zu knüpfen. Diese Synapsen lassen ein enorm effektives Netzwerk im Gehirn entstehen. Konkret bedeutet das für uns: höhere Konzentrations-, Lern- und Entscheidungsfähigkeit, mehr Intuition, Wachheit und Kreativität.

Wer Mozart hört, entwickelt demnach mehr Intelligenz. Und das betrifft alle menschlichen Entwicklungsphasen, vom Embryo bis ins hohe Alter.

Der amerikanische Psychologe und Komponist Joshua Leeds bringt es auf den Punkt: Klang ist für das Nervensystem ebenso wichtig wie Nahrung für den Körper.

Eine Studie an der Universität Kaliforien in Irvine fand heraus, dass sich die 36 Teilnehmer eines räumlichen IQ-Tests um etliche Punkte verbessern konnten, nachdem sie zehn Minuten lang Mozarts D-Dur Sonate gehört hatten. Das war 1993 und löste den „Mozart-Effekt“-Boom aus. Über Nacht war Mozart in Kalifornien ausverkauft.

Der Physiker Gordon Shaw meint dazu: „Mozartmusik kann das Gehirn „aufwärmen“. Er vermutet, dass differenzierte Musik komplexe Denkvorgänge erleichtert, wie sie bei geistiger Schwerarbeit zum Beispiel in der Mathematik oder im Schach gefordert sind.

Inzwischen hat der an der Salzburger Universität Mozarteum forschende Professor Dr. Hans-Ullrich Balzer mit chronobiologischen Analysen nachgewiesen, dass es beim Hören von Mozarts Musik zu einer erstaunlich schnellen Synchronisation mit den körpereigenen Rhythmen kommt.

Da die Steuerung der Rhythmen über Prozesse erfolgt, die im Gehirn stattfinden, stehen Balzers Beobachtung auch im Zusammenhang mit der Entdeckung Wolf Singers, des berühmten deutschen Hirnforschers, der herausfand, dass das Gehirn in einer rhyth-mischen Taktung arbeitet und wie ein Orchester funktioniert.

Der Nobelpreisträger, Atomphysiker und selbst begnadeter Pianist Werner Heisenberg sieht die Wellenkräfte und Elementarteilchen als Verbündete im natürlichen Bund mit den Schwingungen Mozarts (Spiegel 8/2006).

Mozarts Musik fördert unser Potential, unsere geistig-seelische Entwicklung – und das nachweislich besser als etwa laute Rockmusik. Selbst Pflanzen wachsen bei Musik von Mozart schneller, wenden sich dem Lautsprecher zu. Bei „Heavy Metall“ wenden sie sich ab. Doch wir sind keine Pflanzen.

Wenn Ihr nächstes Mailing erfolgreich sein soll, versuchen Sie`s mal mit Mozart!

 


Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage nimmt jeder dritte Deutsche Nahrungs-ergänzungsmittel wie konzentrierte Vitamine, Naturextrakte oder Kapseln mit Omega-3-Fettsäuren zur Ergänzung seiner Mineral- und Vitalstoffversorgung und gibt dafür bis zu 300 Euro im Jahr aus.

Pharmacy medicine concept. Shopping cart with pills and capsules

Etwa vier Milliarden Euro werden in Deutschland mit Nahrungsergänzungsmitteln umgesetzt. Der Markt wächst jährlich um drei bis fünf Prozent.

Der Boom liegt in der „demographischen Entwicklung“ und im steigenden Bewusstsein begründet, Krankheiten mit Nahrungsergänzungsmitteln rechtzeitig vorzubeugen.

Immer mehr Menschen werden älter und wollen beim Älterwerden gesund und fit bleiben.

Für die Hersteller bedeutet das wachsende Umsätze – aber auch neue Konkurrenz aus der Pharmabranche. Alle wollen ein möglichst großes Stück vom lukrativen Kuchen „Nahrungsergänzung“ abschneiden und ringen deshalb um die Gunst der Verbraucher.

Das Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln ist riesig! Es gibt sie als Kapseln, Dragees, Mikropillen oder Brausetabletten.

In Apotheken, Drogerien, Supermärkten, Discountern und Reformhäusern finden sich Regale voller rezeptfreier Arznei- und Gesundheitsmittel, die dem Verbraucher das Gefühl geben, durch sie gesünder, aktiver, attraktiver, jünger, lebenslustiger und fitter zu werden. Auch Teleshopping über HSE 24 ist ein wichtiger Absatzkanal.

Dazu kommen die zahllosen Versandhandelsangebote im Internet. Hier weiß man oft nicht, wer die Hersteller sind, wo die Mittel herkommen und wie sie genau zusammengesetzt sind. Die amtliche Lebensmittelüberwachung kann nur Stichproben nehmen.

Besonders im internationalen Versandhandel mit asiatischen Produkten kann es Präparate geben, die unerwünschte Stoffe und Verunreinigungen enthalten können. Es ist deshalb dringend davon abzuraten, den vollmundigen Heilsversprechungen und Wunderwirkungen solcher Anbieter zu glauben – gerade dann, wenn es um schwere Krankheiten wie Arthrose und Krebs geht. Beispiele von glücklichen Kunden oder Aussagen nicht näher bezeichneter Fachleute sind oft frei erfunden.

Auf allen Nahrungsergänzungsmitteln muss auf der Verpackung oder dem Etikett angegeben werden, wie viele Vitamine und Mineralstoffe im Verhältnis zur Tages-dosis sie je Portion enthalten. Die Hersteller müssen darauf hinweisen, dass die „empfohlene tägliche Verzehrmenge“ nicht überschritten werden darf. Wie viel Vitamin und Mineralstoff das Mittel enthält und wie viel davon am Tag höchstens genommen werden soll, um eine nicht immer harmlos verlaufende Überdosierung zu vermeiden, steht in Deutschland auf jeder Packung.

Weder Hersteller noch Händler dürfen in der Werbung oder auf der Verpackung die Heilung von Krankheiten versprechen. Wer es dennoch tut, wird von Pharma- und Chemieunternehmen abgemahnt, um die gesetzlich festgelegte Abgrenzung zu ihren Medikamenten durchzusetzen.

Damit sich der Verbraucher im riesigen Angebot der Nahrungsergänzungsmittel besser zurechtfinden und es beurteilen kann, darf nur mit Aussagen geworben werden, die wahr und zutreffend sind und durch wissenschaftliche Daten gestützt werden.

Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben in der Werbung und Kennzeichnung von Nahrungsergänzungsmitteln sind nur noch zulässig, wenn sie durch die „Health-Claims-Verordnung“ ausdrücklich zugelassen sind und den Nährwert-Profilen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) entsprechen.

Beispiele:

Calcium > … trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei.“

Vitamin C > … trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei.“

Die komplette Liste der „Health-Claims-Verordnung“ finden Sie hier:

http://www.health-claims-verordnung.de/resources/HCVO+Verordnung+$28EU$29+Nr.+432_2012.pdf

Kaum ein anderes Produkt stellt für einen Verkaufstexter so hohe Anforderungen an seine Professionalität wie die Nahrungsergänzungsmittel. Mit verkaufsstarken Texten soll er einerseits das Nutzenversprechen optimal rüberbringen, damit neue Kunden gewinnen und den Umsatz ankurbeln, andererseits wird er aber durch die Health-Claims-Verordnung in der Wortwahl gleich wieder ausgebremst.

Ein Experte für Gesundheit, Nahrungsergänzung, Wellness und 50plus ist gefragt.

 

Gastbeitrag von Mag. Erwin Hemetsberger, MBA

Dass westliche Gesellschaften zunehmend vergreisen ist eine Binsenweisheit, dass die Menschen nicht nur älter werden sondern auch länger gesund bleiben, darf auch als bekannt vorausgesetzt werden. Dass Senioren der Generation „Baby Boomer“ anders ticken als deren Eltern oder Großeltern, spricht sich allmählich herum. Und dass all dies Auswirkung auf die Gesellschaft an sich hat, liegt auf der Hand.

Die Volkswirtschaft und ihre Spieler – Staat, Unternehmen, Konsumenten, Verbände usw. bleiben davon natürlich nicht unberührt. Für das einzelne Unternehmen wiederum stellt sich die Frage, wie es mit dieser Entwicklung umzugehen hat, insbesondere in der Vermarktung seiner Produkte.

Nun gibt es eine Reihe von Literatur, die sich aus Marketingsicht diesem sozio-demographischen Phänomen widmet. Neben der Identifizierung von vermeintlichen oder echten Boombranchen speziell für die ältere Generation bzw. Tipps und Tricks betreffend die berühmten „4 P“ im Marketing Mix stößt man unweigerlich immer auch auf die Frage der Segmentierung im „Seniorenmarketing“.

Eines, keines oder viele. Wie viele Segmente braucht es und vor allem welche?

Nun, segmentiert kann immer dann werden, wenn es in einem Markt unterschiedliche Konsumentengruppen gibt, die auch unterschiedlich bedient werden wollen.

Ökonomisch sinnvoll ist es dann zu segmentieren, wenn die jeweilige Zielgruppe mit ähnlichen Eigenschaften auch entsprechend groß ist oder Potential hat, um individuell angesprochen zu werden.

Psychologisch zweckmäßig ist eine Segmentierung, wenn eine Kundengruppe nicht mit der anderen in einen Topf geworfen werden will, aus welchen Gründen auch immer; und zwar selbst dann, wenn die Bedürfnisse identisch sind.

In den Erfurter Heften zum angewandten Marketing empfiehlt Virginia Krieg eine Segmentierung nach Altersdimensionen (z.B. gefühltes Alter), physiologischen Alterserscheinungen und psychologische Merkmalen. Diese Merkmale wiederum haben alle einen Einfluss auf das Freizeit-, Kauf- & Konsum- sowie das Mediennutzungsverhalten der Zielgruppe.1

In anderen Worten, welche oder wie oft der (reife) Konsument bestimmte Medien nutzt, wie, wo und was er einkauft und wie er mit den beiden wichtigsten Ressourcen im Alter – Zeit UND Geld – umgeht, hängt davon ab wie er sich fühlt, welchen Werten er nachhängt und nicht zuletzt, wie es objektiv um seine körperliche und geistige Gesundheit steht.

Natürlich findet man in der Literatur eine Menge anderer Segmentierungskriterien und daraus abgeleitet Segmente, die speziell den Teilmarkt der älteren Konsumenten einzugrenzen versuchen. Ich halte diese „Segmente von der Stange“ allesamt für zu beliebig oder aber nur für ausgewählte Märkte anwendbar wie auch in meinem Blog zum Thema Segmentierung nachzulesen ist.

Edwin E. Braatz beschreibt in seinem Buch die Kundengruppe der 50+ als ausgesprochen heterogen. Ich behaupte, sie ist genauso heterogen oder homogen wie die Altersgruppe der 50-. Es kommt immer auf die Branche und das Produkt an, welche Eigenschaften des potentiellen Kunden für eine Kaufentscheidung relevant sind. Aus diesem Grund halte ich auch eine Segmentierung nach Sinusmilieus etc. für überflüssig.

Viel hilfreicher ist als Ausgangsbasis folgende Unterteilung, die Oliver Gassmann & Gerrit Reepmeyer vornehmen:

    • Letzte Berufsphase

    • Autonomes Rentenalter

    • Verstärkte Gebrechlichkeit

    • Abhängiges Rentenalter

Denn diese Lebensphasen beeinflussen das (Konsum-) Verhalten der Zielgruppe 50+ insofern, als Sie Auswirkung auf die Ressourcen Zeit, verfügbares Einkommen, körperliche und geistige Gesundheit haben.

Am interessantesten ist für mich nach wie vor aber eine Segmentierung nach Entscheidungsverhalten wie sie der Psychologe Florian Bauer empfiehlt. Eine Vorgehensweise, wie übrigens ein gewisser Herr Rogers mit seiner „Diffusionstheorie“ schon vor mehr als 50 Jahren propagiert hat.

Die Gesellschaft wird älter, ja. Deswegen gelten nach wie vor die Regeln des strategischen und taktischen Marketings. Es verschieben sich Segmentgrößen- und grenzen und manchmal macht es Sinn sich anzusehen, ob ein Segment der 50+ nicht separat bearbeitet werden oder vielleicht sogar noch weiter unterteilt werden soll (Flotte 60er haben nun mal andere Bedürfnisse als hochbetagte Menschen).

Wenn man so will, ist alles erlaubt – von keiner einzigen Segmentierung bis deren vieler. Es hängt also ganz von der Branche und der Kundenstruktur ab. Und zwar mehr oder weniger unabhängig vom Alter.

Ein Praxisbeispiel folgt dann im nächsten Blogbeitrag.

1) In dem Zusammenhang sei auf eine aktuelle Wiener Studie verwiesen, die nachweist, dass bei älteren Menschen neben der körperlichen auch die kognitive (geistige Beweglichkeit) und mentale (Angst, Depressionen usw.) Gesundheit gesondert zu betrachten sind (Tageszeitung Der Standard).

Mag. Erwin Hemetsberger, MBA

ExCentric Consulting e.U.

Schopenhauerstraße 47/6, 1180 Wien

Email: erwin.hemetsberger@excentric.at

Page: www.excentric.at

Blog: www.excentric.at/news/blog/

Wenn mit Werbung die E-Mail-Fächer überquellen, die Briefkästen vollgestopft sind mit Werbebriefen und aus allen Medien tausende Werbeimpulse täglich auf den genervten Verbraucher niederprasseln, dann ist es Zeit, sich als Werber wieder an die gute alte Postkarte als Marketinginstrument zu erinnern.

Werbung muss auffallen, damit sie wahrgenommen wird. Eine Postkarte fällt auf. Sie sticht aus der normalen Briefpost heraus und sorgt für Aufmerksamkeit. Das Öffnen des Umschlags entfällt und der Effekt „Das lese ich später“ entfällt. Schöne Postkarten bekommen oft einen Platz an der Pinnwand.

Eine Postkarte wird unter allen Werbesendungen zunächst bevorzugt behandelt und landet nicht gleich im Papierkorb. An der handschriftlichen Adresse, einem privat anmutenden Bildmotiv auf der Vorderseite und einem handschriftlichen Text vermutet der Empfänger in der Regel etwas Privates dahinter und liest Ihre Werbung mit einer positiven Grundstimmung.

Ihre Werbung per Postkarte bedingt aber auch, dass sich Ihre Werbebotschaft von herkömmlichen Werbebotschaften unterscheidet. Sonst könnte der Empfänger verärgert sein und sich enttäuscht fühlen. Das ist noch schlimmer, als wenn Ihre Werbung ungelesen gleich im Papierkorb landet.

Werbung per Postkarte muss etwas Besonderes bleiben. Überstrapazieren Sie deshalb die Aufmerksamkeit des Empfängers nicht. Versenden Sie Ihre Werbung per Postkarte nur zu besonderen Aktionen oder Anlässen und nur, wenn sie dem Empfänger einen besonderen Vorteil oder Nutzen bieten.

Solche Vorteile oder Nutzen können z. B. sein:

l Außergewöhnliche Rabatt-Aktionen

l Einmalige Service-Leistungen

l Einladungen zu Seminaren und Lehrgängen

l Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen

Achten Sie darauf, dass Ihre Angebote wirklich attraktiv sind, denn sonst wirkt Ihre Werbung per Postkarte nur als billigen Kundenfang, den der Empfänger schnell durchschaut. Die Besonderheit dieser Werbeform ist für Sie dann dahin.

Gestaltung

Das Motiv für Ihre Postkarte können Sie von Bildagenturen wie

Bilder, kostenlose & Lizenzfreie Fotos

Bilddatenbank für lizenzfreie Fotos (fotalia)

Bilder, kostenlos (bildunion)

Bildagentur (Panther Media)

Bilder, kostenlos, keine Quellenangabe (Pixabay)

Bilder, kostenlos (123rf)

Bilder, lizenzfrei (panthermedia)

Bilddatenbank, lizenzfrei (iStockphoto)

Bilddatenbank, lizenzfrei (shutterstock)

Bilddatenbank, kostenlos, lizenzfrei (pixelio)

kostenlos oder zu minimalen Kosten kaufen.

Wollen Sie für Ihre Postkarte ein individuelles Motiv und keines von der „Stange“, können Sie aus jedem Foto, das Sie mit Ihrer Digitalkamera machen, Postkarten drucken lassen.

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm können Sie Ihr Foto am PC bearbeiten, eine Textzeile eindrucken oder Ihren Werbeslogan einfügen.

Druck

Im Internet finden Sie unter „Postkarten drucken“ eine Vielzahl von Anbietern, die Ihre Postkarten schnell und kostengünstig drucken.

Hier zwei Beispiele:

WIRmachenDRUCK GmbH

SAXOPRINT

Motive

Eine schnellere Alternative, zu Postkarten zu kommen ist, Sie kaufen sich einfach fertige Postkarten im Handel. Achten Sie darauf, dass das Motiv zu Ihrer Aktion bzw. Ihrem Anlass passt.

In der Sommer-Ferienzeit habe ich selbst eine Aktion mit einer fertigen Postkarte aus meiner näheren Umgebung Bodensee gestartet. Natürlich durfte auch eine Sondermarke nicht fehlen. Die Aktion brachte mir viele Anfragen als Texter und Experte für die Zielgruppe 50plus.

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Im Gegensatz zu einem Werbebrief haben Sie auf einer Werbepostkarte nur wenig Platz für einen Text. Kommen Sie also sofort auf den Punkt. Je kürzer der Text, desto eher wird er vom Empfänger wahrgenommen.

So wie die Adresse, muss auch der Text von Hand geschrieben sein – wirklich von Hand und nicht per PC-Handschrift. Nur dann wirkt Ihre Postkarte persönlich und vertrauenswürdig.

Nach der persönlichen Anrede erfolgt die Werbebotschaft („Ist das interessant für mich?“), dann das Nutzenversprechen („Was habe ich davon?“) gefolgt von der genauen Handlungsanweisung („Was muss ich jetzt tun?“) und dem Absender mit Firmenstempel. Mit dem Firmenstempel wird die „private“ Postkarte geschäftlich.

Ich helfe Ihnen gerne, die verkaufsstarken Worte zu finden, die die von Ihnen gewünschten Handlungen auslösen!

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Edwin E. Braatz

– See more at: http://profitexter.net/marketing-allgemein/3612/2015/09/geheimtipp-postkarte/#sthash.naorcqbV.dpuf

Welche positiven Folgen können Reklamationen haben?

l Reklamationen geben uns die Chance, den Kunden wieder für uns zu gewinnen (wäre er ohne Reklamation gleich zur Konkurrenz gegangen, hätten wir diese Möglichkeit nicht gehabt)

l sie machen auf Fehler in irgendwelchen Arbeitsbereichen aufmerksam

l sie verhüten den gleichen Fehler bei anderen Kunden

l sie helfen, das Produkt oder die Dienstleistung zu verbessern oder zu vervollkommnen

l sie verstärken den Kontakt zum Kunden (zu dem früher vielleicht nur eine Routinebeziehung bestand)

l sie verbessern die Kenntnisse von Problemen und der Bedarfs- situation des Kunden

l sie tragen dazu bei, unsere Fachkenntnisse zu vertiefen

l sie verhelfen unter Umständen zu einem größeren Auftrag (weil durch intensive Beschäftigung mit dem Kunden erst erkannt wurde, wie groß sein Bedarf – auch an anderen Artikeln – ist)

l sie führen zu einer Vertiefung unserer Menschenkenntnis (nirgends lernt man sein „Gegenüber“ so gut kennen, wie bei einer Reklamation)

Welche negativen Folgen können Reklamationen haben?

l Streit

l lang anhaltendes, gespanntes Verhältnis

l völliger Abbruch der Geschäftsbeziehungen (Verlust des Kunden an die Konkurrenz)

l Teilverlust des Kunden (der Kunde bezieht nur noch ein Teil unserer Produkte)

l Zeitverlust für uns

l Aufregung bei allen betroffenen Mitarbeitern

l Differenzen im Betrieb zwischen dem Chef und den „Schuldigen“ oder zwischen den Mitarbeitern untereinander

Welche Antworten auf Reklamationen sind immer verkehrt?

l “Aber es ist doch nicht so schlimm, wie Sie es darstellen“

l “Nein, Herr X, das stimmt nicht“

l “So kann es nicht gewesen sein, wie Sie sagen“

l “Haben Sie …die Ware zu lange gelagert? …das Gerät etwa fallen lassen? …die Gebrauchsanleitung überhaupt gelesen? … vergessen, Ihr Personal richtig anzuweisen? …einen ungeeigneten Mann an die Maschine gestellt? …mit einem Konkurrenzprodukt gearbeitet?“

l “So was kommt bei uns überhaupt nicht vor“

l “Darf ich Ihnen mal sachlich antworten? (das heißt, der Kunde sei unsachlich gewesen)

l “Das ist bei uns noch nie beanstandet worden

l “So was ist noch keinem unsere Kunden passiert“

Woran sollten wir denken, wenn ein Kunde aus Unwissenheit oder falscher Einschätzung seiner Situation unberechtigt reklamiert?

Jeder Mensch macht Fehler, auch wir. Dem Kunden fehlen die Fach-kenntnisse, über die wir verfügen. Darum beurteilt er vielleicht manches falsch. Er wird uns besonders dankbar sein, wenn wir Verständnis für ihn zeigen und ihn nicht mit unserer fachlichen Überlegenheit K.O. Schlagen.

Erwarten die Kunden im allgemeinen eine gute oder eine mangelhafte Erledigung ihrer Reklamation?

Aufgrund der vielen schlechten Erfahrungen, die jeder von uns schon gemacht hat, wenn er begründet reklamieren musste, wird die Mehrzahl der Kunden ihre Reklamation mit sehr niedrigen Erwartungen vor-bringen. Dadurch befinden sich die Kunden schon von vornherein in einer Kampfstimmung, die sie gegen jeden weiteren Fehler allergisch macht. Korrekte Reklamationserledigung wird sie überraschen und freundlich stimmen.

Was ist bei jeder telefonisch oder schriftlich eingehenden Reklamation besonders wichtig?

Dass sie sofort bearbeitet wird. Reklamationsbearbeitungen – auch wenn sie noch so unangenehm sind – niemals hinausschieben.

Warum unterbleibt nach Entgegennahme einer Reklamation häufig die Entschuldigung?

Weil eine angeregt vorgetragene Reklamation beim Zuhörer eine gewisse „Abwehrreaktion“ auslöst, die sofort mit Zweifeln und Fragen in Erscheinung tritt. Dadurch wird der Reklamierende zu weiteren Attacken gereizt. Die Entschuldigung dagegen entwaffnet den „Angreifer“, versöhnt ihn oder stimmt ihn freundlicher.

Wenn die Ursache des Fehlers auch nach Anhören der Reklamation nicht endgültig klar ist, soll man wenigsten im Sinne einer Entschul-digung antworten, wie: „Es tut mir leid, dass das passiert ist“ oder „Ich bedauere sehr, dass Sie sich so ärgern mussten.“

Wie hört man richtig zu, wenn ein Kunde reklamiert?

l Konzentriert, Anteil nehmend

l Auch im Mienenspiel zum Ausdruck bringen, dass man bei der Sache ist

l Niemals längere Zeit wortlos zuhören, aber nicht widersprechen

l Nicht den Eindruck erwecken, man denkt: „Lass ihn nur reden“

l Besonders am Telefon ist wortloses Zuhören verkehrt. Man

veranlasst den Kunden damit zu einem ungehaltenen: „Hallo, sind

Sie überhaupt noch da?“

l Von Zeit zu Zeit eine Wendung einfliessen lassen wie: „Das ist

wirklich bedauerlich“ oder „Es tut mir leid“ oder „Da kann ich Ihren

Ärger verstehen“.

Bei größeren Reklamationen macht es sich gut, wenn man bewusst von bestimmten Details Notizen macht. Daran erkennt der Kunde, dass wir seine Reklamationen gründlich prüfen und nichts übersehen wollen. Das Notieren zwingt ihn, sein Tempo und seine Aggression zu mässigen und sich nicht mit Übertreibungen aufzuspielen.

Warum machen die meisten Menschen schon am Anfang, beim Zuhören, leicht psychologische Fehler?

Weil sie sich „angegriffen“, vielleicht sogar beleidigt fühlen. Man weiss aus Erfahrung, dass nicht jede Reklamation berechtigt ist. Kunden übertreiben gern in ihrer Aufregung, reizen uns mit unsachlichen und unrichtigen Bemerkungen – und dann meinen wir, wir müssten sofort „zurück schiessen“.

Warum ist die Beschuldigung von Kollegen oder Mitarbeitern, anderen Abteilungen oder der ganzen eigenen Firma grundverkehrt?

l Weil sie den Kunden nicht versöhnt

l Weil sie in ihm höchstens den Verdacht erregt, dass hier der

Versuch gemacht wird, die Schuld auf andere, vielleicht auf

Unschuldige“ abzuwälzen

l Weil sie „Spannungen“ zwischen einzelnen Mitarbeitern oder

Abteilungen andeuten könnte, die nach außen getragen werden

sollten

l Weil sie beim Kunden den Eindruck hinterlassen: Hier sind

unzuverlässige Leute am Werk und der gleiche oder andere Fehler

könnte(n) sich wiederholen.

Was ist besser, als Andere zu beschuldigen?

l Entweder kompromisslos zugeben, dass ein Fehler gemacht wurde

und sich dafür entschuldigen oder

l den Fehler zugeben und gleichzeitig denjenigen, der den Fehler

gemacht hat, entlasten, indem man aufzeigt, dass das Versehen in

einem gewissen Sinne menschlich verständlich und darum

entschuldbar sei.

Aber bitte keine „billige“ Entschuldigung. Damit erreicht man das

Gegenteil. Dagegen ist eine Wendung wie: „Das entschuldigt zwar

den Fehler nicht, aber es macht ihn erklärlich“, dazu angetan,

manche Zorneswoge zu glätten!

Was ist ein Kunde?

Veröffentlicht: 17. April 2017 in Allgemein

Ein Kunde ist die wichtigste Person in einem Unternehmen, gleich ob er persönlich da ist oder schreibt oder telefoniert.

Er ist keine Unterbrechung unserer Arbeit, sondern ihr Sinn und Zweck.

Er ist kein Außenstehender, sondern ein lebendiger Teil unseres Geschäftes, keine kalte Statistik, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut, mit Vorurteilen und Irrtümern behaftet.

Er ist nicht von uns abhängig, sondern wir von ihm.

Er ist jemand, der uns seine Wünsche nennt – und unsere Aufgabe ist es, diese Wünsche gewinnbringend für ihn und uns zu erfüllen.

Blumen blühen und duften nicht für Sie und nicht für mich, weder für unsere Augen noch für unsere Nasen. Vielmehr ist es eine höchst aufwendige Werbemaßnahme der Natur, viele Blütenbesucher anzuziehen.

Hier gibt’s Nektar!“ lautet die Lockbotschaft. Für den Einzelnen davon zwar wenig, aber das macht nichts. Dennoch sind die Blütenbesucher den ganzen Tag damit beschäftigt, Tausende von Blüten anzufliegen und deren Pollen zu verteilen. Die Existenz der Blütenart ist gesichert.

Wie erfolgreiche Werbung funktioniert, das können wir von den Blumen lernen. Immerhin hängt ihr Überleben davon ab, ob ihre Verlockung anziehend wirkt.

So ist es auch für Unternehmen wichtig, mit klaren, verständlichen und attraktiven Signalen auf eigene Produkte aufmerksam zu machen.

Jedes Kundensegment reagiert auf andere Hinweisreize. So werden zum Beispiel die Schmeissfliegen durch Gerüche angelockt, die andere Insekten meiden. Wer also eine spezielle Zielgruppe treffen will, muss deren Vorlieben kennen und diese bedienen – auch auf die Gefahr hin, andere Kunden damit zu verlieren.

Was lernen wir daraus?

Blütensignale sind für Pflanzen durchaus aufwendig, aber existenziell. Ohne diesen Aufwand bekommt die Blüte keine Besucher. Das Gleiche gilt für Unternehmen:

Werbung für Umsonst gibt es nicht, wirksame Werbung hat ihren Preis. Wer wahrgenommen werden will, muss seine eigene Duftmarke setzen. Sie muss nicht unbedingt besonders originell, witzig, laut und schrill sein, sondern einfach nur stetig und passend – und zwar genau für die Kundschaft, die ihr Näschen danach ausrichtet.

Werde also nicht müde, deinen Nutzen zu suchen, indem du anderen Nutzen gewährst.“ (Marc Aurel, (121 – 180, römischer Kaiser und Philosoph)

 

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