Mit ‘Zielgruppe’ getaggte Beiträge

Es gibt endlose Debatten und zahllose Rezepte, die uns weismachen wollen, welcher Teil des Marketings der wichtigste ist. Mit der wichtigste Teil meine ich, welcher Teil den größten Effekt auf den Verkauf hat.

Ich habe meine eigene Meinung über den wichtigsten Teil des Marketings, und die mag Sie überraschen.

Die Mailingliste

Gleich vorneweg, es ist nicht die Mailingliste, wie so viele Experten behaupten, gleichwohl die Liste unerlässlich ist.

Es gibt eine Menge Listen, die Sie mieten können oder Sie können mit anderen Unternehmen kooperieren und durch Testen herausfinden, welche Möglichkeit die besten Ergebnisse erzielt.

Ihre eigene Liste zu haben – Ihre hauseigenen Dateien – ist auch wichtig.

Mit Geduld, Geld und Anstrengung können Sie eine respektable eigene Liste aufbauen – insbesondere online, wo die Kosten niedriger sind als offline.

Das Angebot

Viele Leute sagen, der wichtigste Teil des Marketings ist das Angebot.

Das Angebot kann einen großen Unterschied bei den Response-Raten machen.

Aber, wie bei den Listen, gibt es auch hier eine begrenzte Anzahl von Angebots-Alternativen.

Und wenn Sie diese testen, wissen Sie, welches Angebot das beste Ergebnis für Sie erzielt.

Die Copy

Wie Sie wahrscheinlich vermutet haben, ist die Copy ( https://www.mailingpower.net/was-genau-ist-ein-copywriter ) wichtig – aber es ist nicht das wichtigste Element im Marketing.

Im Gegensatz zu Listen und Angeboten, die begrenzt sind, sind die Variationen von Copies, die für eine Promotion geschrieben werden können, nahezu unbegrenzt.

Dennoch ist die Fähigkeit der Copy, die Response anzuheben etwas limitiert.

Eine neue Copy kann das Control mit 25% … 50% … oder sogar 100% schlagen, selten darüber hinaus.

Änderungen in der Graphik kann die Response noch weniger anheben, als es die Copy kann. In den meisten Fällen ist das Design eindeutig nicht der wichtigste Teil des Marketings.

So, was bleibt übrig?

Der Preis

Der Preis ist relativ wichtig, aber er ist nicht der Faktor Nummer 1, der den Marketingerfolg bestimmt.

Der Preis ist ein Teil des Angebots. Und wie bei Listen und Angeboten kann der optimale Preis durch Testen schnell bestimmt werden.

Der Vertrieb

Ist der Vertrieb der fehlende Schlüssel? Für 80% der Unternehmen ist der Vertrieb ziemlich unkompliziert: Auftrag erhalten, ausliefern. Oder sie laden Leute in Ihren Laden ein.

Bei einigen Produktkategorien (z. B. jene, die von Händlern, Repräsentanten oder Agenturen verkauft werden), sind die Vertriebskanäle komplizierter.

Aber diese Situationen sind die Ausnahme, nicht die Regel.

So, was ist jetzt der wichtigste Teil des Marketings? Es ist…

Das Produkt

Dabei meine ich nicht das materielle Produkt.

Ich meine, was das Produkt für den Kunden tun kann … den Nutzen, den es bietet … die Funktionen, die es ausführt … die Probleme, die es löst … die Bedürfnisse, die es befriedigt.

Bieten Sie Ihren Kunden etwas, was sie wirklich wünschen oder brauchen?

Fängt das das dringendste Bedürfnis auf, mehr als eines, das nicht so wichtig oder dringend ist?

Wünschen die Leute in Ihrer Marktnische das, was Sie heute verkaufen oder fragen sie danach?

Führt das Kaufen zu einer deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität?

Wenn die Antwort Ja ist, wird Ihr Marketing angemessen erfolgreich sein – auch wenn der Preis, das Angebot, die Liste, die Copy und die Graphik nicht perfekt sind.

Was ist aber, wenn Sie kein großartiges Produkt gefunden haben, das die dringenden Bedürfnisse oder Lösungen der drückendsten Probleme Ihrer Kunden erfüllt?

Dann werden sie nicht kaufen, egal wie überzeugend die Copy, auffällig die Graphik, attraktiv das Angebot oder günstig der Preis ist.

Da gibt es ein altes Sprichwort im Marketing: „Ein großartiges Produkt wird verkaufen, auch wenn die Promotion schlecht ist, eine großartige Promotion wird nicht verkaufen, wenn das Produkt schlecht ist.“

Es ist nicht immer wahr, aber die Tatsache bleibt, dass der wichtigste Faktor im Marketing ist, ob Ihr Produkte die Bedürfnisse, Belange und Wünsche Ihrer Kunden erfüllt.

Aber wie wissen Sie, was die Kunden wirklich wünschen?

Werbeagenturen würden antworten: Marktforschung

Direktmarketer würden antworten: Testen.

Wie dem auch sei, Tatsache ist: Ganz gleich, wie viel Marktforschung Sie betreiben – oder wie gut Sie Ihre Zielgruppe kennen – die Entscheidung, welche Produkte Sie Ihren Kunden anbieten, kommt weitgehend einer Vermutung gleich.

Wenn Sie richtig vermuten, wird die Promotion für Ihr neues Produkt zu einem Riesenerfolg, mit Aufträgen und Geld.

Aber wenn Sie falsch vermuten, bieten Sie Ihren Kunden etwas an, das sie weder wünschen noch brauchen – und erzielen nur wenig

Aufmerksamkeit.

Ganz gleich wie brillant Ihre Marketingkampagne ist, sie wird Ihre Kunden nicht dazu bewegen, zu kaufen – in dieser Woche werden die Telefone nicht klingeln und Ihre Online Shop-Software wird nur wenige neue Aufträge melden.

So, was sollten Sie tun?

Mein bester Rat für Sie ist, ständig neue Produkte zu planen und zu testen!

Verwenden Sie viel Zeit, darüber nachzudenken und mit Ihren Kunden zu sprechen. Fragen Sie sie, was sie brauchen, wünschen, hoffen, träumen und wovor sie Angst haben.

Dann finden oder kreieren Sie Produkte, die solchen Bedürfnissen, Wünschen, Hoffnungen und Träumen entsprechen.

Bieten Sie diese neuen Produkte Ihren Kunden an, verbunden mit limitierten Marketing-Tests zu angemessenen Kosten.

Dann analysieren Sie die Ergebnisse.

Fördern Sie weiter Ihre Gewinner und kappen Sie frühzeitig die Verluste bei den Verlierern.

Übrigens, einer der größten Marketingfehler ist, das genaue Gegenteil zu tun: In einem verzweifelten Versuch, gutes Geld schlechtem Geld hinterher zu werfen und Ihre Kunden zu veranlassen, ein Produkt zu kaufen, von dem Sie denken, dass sie es brauchen sollten.

Ihre Kunden wissen weitaus besser als Sie, an was sie interessiert sind – und was ihnen gleichgültig ist.

Hören Sie Ihnen einfach zu und Sie werden ein schönes Leben haben, solange Sie im Geschäft sind.

Wenn Sie mit Ihren Kunden aber argumentieren … und das anbieten, was Sie denken, dass sie es kaufen sollten, anstelle dessen, was sie kaufen wollen … werden Sie sehr schnell aus dem Geschäft sein.

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Website: https://www.mailingpower.net

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Blumen blühen und duften nicht für Sie und nicht für mich, weder für unsere Augen noch für unsere Nasen. Vielmehr ist es eine höchst aufwendige Werbemaßnahme der Natur, viele Blütenbesucher anzuziehen.

Hier gibt’s Nektar!“ lautet die Lockbotschaft. Für den Einzelnen davon zwar wenig, aber das macht nichts. Dennoch sind die Blütenbesucher den ganzen Tag damit beschäftigt, Tausende von Blüten anzufliegen und deren Pollen zu verteilen. Die Existenz der Blütenart ist gesichert.

Wie erfolgreiche Werbung funktioniert, das können wir von den Blumen lernen. Immerhin hängt ihr Überleben davon ab, ob ihre Verlockung anziehend wirkt.

So ist es auch für Unternehmen wichtig, mit klaren, verständlichen und attraktiven Signalen auf eigene Produkte aufmerksam zu machen.

Jedes Kundensegment reagiert auf andere Hinweisreize. So werden zum Beispiel die Schmeissfliegen durch Gerüche angelockt, die andere Insekten meiden. Wer also eine spezielle Zielgruppe treffen will, muss deren Vorlieben kennen und diese bedienen – auch auf die Gefahr hin, andere Kunden damit zu verlieren.

Was lernen wir daraus?

Blütensignale sind für Pflanzen durchaus aufwendig, aber existenziell. Ohne diesen Aufwand bekommt die Blüte keine Besucher. Das Gleiche gilt für Unternehmen:

Werbung für Umsonst gibt es nicht, wirksame Werbung hat ihren Preis. Wer wahrgenommen werden will, muss seine eigene Duftmarke setzen. Sie muss nicht unbedingt besonders originell, witzig, laut und schrill sein, sondern einfach nur stetig und passend – und zwar genau für die Kundschaft, die ihr Näschen danach ausrichtet.

Werde also nicht müde, deinen Nutzen zu suchen, indem du anderen Nutzen gewährst.“ (Marc Aurel, (121 – 180, römischer Kaiser und Philosoph)

 

http://www.verkaufstexte.net


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KLEINER UNTERSCHIED – GROSSE WIRKUNG! Nur wenn Sie sich von Ihren Mitbewerbern erkennbar abheben und Profil zeigen, entgehen Sie auf Dauer der Austauschbarkeitsfalle und damit dem Preisdumping. Das gilt für alle Branchen, Märkte, Produkte und Dienstleistungen.

Lesen Sie hier, wie Sie sich und Ihr Angebot einzigartig positionieren!

Die Zeit der unersättlichen Wachstumsmärkte bei uns ist vorbei. Nahezu alles ist im Überfluss vorhanden. Für jedes Produkt und jede Dienstleistung gibt es eine Fülle von Anbietern. Heute bedeutet Wachstum Kampf um Marktanteile, Verdrängung – oder Spezialisierung auf bestimmte Kundenbedürfnisse und bestimmte Märkte.

Ist Ihr Angebot austauschbar?

Wenn Sie selbst als potenzieller Kunde auf der Suche nach einer Dienstleistung oder einer Lösung für ein bestimmtes Problem sind, vergleichen Sie mit Sicherheit mehrere Anbieter, fragen Bekannte oder recherchieren im Internet. Einige Anbieter werden Ihr Problem nicht verstehen, einige nur zum Teil lösen, die meisten Anbieter aber werden völlig austauschbar sein. Wie wollen Sie also die angebotenen Leistungen vergleichen? Über den Preis!

Und wenn Ihre Kunden mit Ihnen über den Preis diskutieren, wissen Sie, dass die Austauschbarkeitsfalle bereits zugeschnappt ist!

Kennen Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale?

 Der Lösungsweg aus der Austauschbarkeitsfalle heißt Alleinstellung! Wie ein roter Apfel inmitten einer Kiste gleicher grüner Äpfel, werden Sie erkannt und setzen sich von der breiten Masse der Anbieter ab! Alleinstellungsmerkmale können sein:

  • Ihr besonderes Wissen

  • Bestimmte Zielgruppen

  • Spezielle Problemlösungen

  • Klare Positionierung

Finden Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale heraus und kommunizieren Sie klar und verständlich, welche Probleme Sie aufgrund Ihrer Qualifikation und Ihrer Stärken am besten lösen können!

 Positionieren Sie sich herausragend und unverwechselbar in der richtigen Nische.

Alleinstellung heißt, dass Sie in einem fest umrissenen Markt klar und sichtbar für Ihre Kunden herausragen. So schaffen Sie auch den Sprung in den Expertenstatus.

Wie gut kennen Sie Ihre Mitbewerber?

Analysieren Sie drei bis sechs Ihrer wichtigsten Mitbewerber. Welche Stärken und Schwächen haben sie? Welche Zielgruppen sprechen sie an? Wie sprechen sie ihre Kunden an? Was ist ihr Nutzenversprechen? Sind Referenzen einsehbar?Bieten sie besondere Serviceleistungen? Listen Sie alles auf, was Ihnen auffällt oder wichtig erscheint.

Lassen Sie sich, wenn möglich, ein Angebot erstellen und nehmen Sie die Kunden-perspektive ein. Was würde Sie als Kunde ansprechen? Was nicht? Was würden Sie besser machen?

Mit einer klaren Positionierung zur Marktführerschaft

Die Basis für den Unternehmenserfolg ist die Konzentration auf die richtige, also profitabelste Zielgruppe. Es ist die Zielgruppe, die Sie am besten verstehen, deren Probleme Sie besser als Ihre Mitbewerber lösen können und in der Sie als Experte sichtbar sind! Mit einer klaren Positionierung auf eine bestimmte Zielgruppe können Sie sich die Marktführerschaft in einem Nischenmarkt sichern. Die Marktführerschaft in einem Nischenmarkt ist profitabler als wenige Prozent von einem Massenmarkt zu haben. Als Spezialist für eine bestimmte Zielgruppe wird Ihre Kundenansprache genauer, Sie können Ihre spezialisierten Leistungen gezielter, schneller und kostengünstiger anbieten und haben als Marktführer deutlich geringere Werbeausgaben. Durch die Konzentration auf die Lösung von Problemen einer bestimmten Ziel-gruppe werden Sie auf Ihrem Spezialgebiet immer besser und Ihre Kompetenz wird immer immer gefragter! Ihre im Preisdumping gefangenen Mitbewerber, die auf allen Hochzeiten tanzen, Aufträge zum Teil ganz unterschiedlicher Art annehmen und alle Kunden gleich glücklich machen wollen, lassen Sie hinter sich. Eine klare Positionierung bewirkt

eine Orientierung für Sie selbst!

Die „Kompassfunktion“ für Sie selbst ist einer der wichtigsten Effekte einer klaren Positionierung! Wenn Sie genau wissen, wer Ihre Kunden sind und was Sie für sie bewirken, erleichtert das Ihre unternehmerischen Entscheidungen, zum Beispiel:

  • welche Aufträge Sie annehmen und welche Sie ablehnen. Sie haben einen inneren Filter und sagen nicht einfach „Ja“, wenn eine Anfrage auf Sie zukommt

  • welche neuen Projekte, Produkte, Dienstleistungen oder Ideen Sie weiter verfolgen

  • welche Themen Sie in Ihrem Blog, Newsletter, Facebook, Twitter und anderswo aufgreifen

Ihre Positionierung hat noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Sie dient Ihnen als klare Marschrichtung. Die Gefahr, sich zu verzetteln, schrumpft! Sie konzentrieren Ihre Kräfte auf den wirkungsvollsten Punkt und kommen somit schneller und mit weniger Aufwand ans Ziel!

Eine klare Positionierung bewirkt

eine Orientierung für Ihre Kunden!

Kunden wollen ein klares Profil, das ihnen erklärt, warum sie gerade mit Ihrem Unternehmen Geschäfte machen sollen. Je klarer Ihre Positionierung ist, desto einfacher fällt Ihnen die Kundengewinnung, denn

  • Sie machen es Ihren Wunschkunden einfacher, Sie zu finden
  • Statt Kunden hinterher zu laufen, werden nun Ihre Kunden Sie finden
  • Sie bauen Vertrauen auf, dass Sie der richtige Partner für Ihre Wunschkunden sind
  • Sie lassen diejenigen, die nicht zu Ihnen passen, gar nicht erst an sich heran. Dadurch vermeiden Sie Gespräche, die schluss-endlich doch zu keinem Auftrag führen oder bei denen Sie im Nachhinein bereuen, ihn angenommen zu haben.

Eine klare Positionierung führt schon bei der Auftragsanbahnung und dann auch bei der Durchführung dazu, dass Sie Ihre Zeit und Energie nur für die Aktivitäten einsetzen, die Ihren Stärken entsprechen, Ihnen Freude machen und Gewinn für Sie und Ihre Kunden bringen. Eine klare Positionierung bewirkt

eine Erleichterung bei der Partnersuche

Die dritte Wirkung einer klaren Positionierung betrifft alle diejenigen Menschen, von denen Sie eine Unterstützung für Ihr Geschäft erhalten können, zum Beispiel:

Empfehlungsgeber. Sind Sie sicher, dass Ihr Netzwerk genau weiß, was Sie tat-sächlich machen und wofür Sie tatsächlich stehen und Empfehlungen daher keinen Beliebigkeitscharakter haben?

Journalisten. Journalisten sind immer an spannenden Stories und spannenden Interviewpartnern interessiert. Wenn Sie einmal als Experte für XYZ irgendwo zitiert wurden, können Sie davon ausgehen, dass Sie auch in Zukunft angesprochen werden.

Kooperationspartner. Die Wirkung einer klaren Positionierung gegenüber möglichen Partnern wird oft unterschätzt. Oft herrschen falsche Annahmen vor:

Er weiß doch, was ich mache.“ Überprüfen Sie diese Annahme mal; Sie könnten eine Überraschung erleben.

 Es lohnt sich, Ihre Positionierung alle drei bis sechs Monate zu überprüfen und daraus dann die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.

Edwin E. Braatz

P.S.

Sich in einer Sache besser auszukennen als andere, macht Sie zum Experten oder Spezialisten. Wenn Sie das können, oder sich auf diesen Weg machen, sind Sie gut beraten! Vorausgesetzt, Ihre Kompetenz ist für Ihre Kunden relevant, d. h., es handelt sich um „gefragte Leistungen“ und nicht um „nichtgefragte Leistungen“!

Überlegen Sie, in welchem Thema Sie ganzheitlich besser sein könnten, als Ihre Mitbewerber!  

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Nixe_Rollschuhe

Ohne Frage ist ein gut gestalteter, aufmerksamkeitsstarker Werbebrief die Basis für eine erfolgreiche Mailingkampagne!

Aber genauso wichtig wie der Werbebrief, ist die Auswahl der richtigen Zielgruppe! 

Nach Untersuchungen des Siegfried-Vögele-Instituts macht die richtige Auswahl der Zielgruppe bis zu 40 Prozent des Erfolges eines Mailings aus.

Die weiteren Untersuchungen ergaben, dass selbst ein schlecht gestaltetes Mailing an die für das Angebot richtige Zielgruppe erfolgreicher ist, als ein optimal gestaltetes Supermailing, das an die falschen Adressaten gerichtet ist!

Je genauer Sie also wissen, wen Sie für Ihr Angebot ansprechen können, desto höher wird der Response sein! Nur mit einer zielgruppengerechten Ansprache lassen sich neue Kunden effizient gewinnen.

Jedem Produkt seine Zielgruppe

Laut Definition ist eine Zielgruppe die Gesamtheit aller effektiven oder potenziellen Personen, die mit einer bestimmten Marketing-Aktivität angesprochen werden sollen. Zielgruppen spezieller Märkte weisen zum Beispiel folgende Merkmale auf:

Im B-to-C Markt:

  • Demografische Merkmale (Alter, Geschlecht, Familienstand, Wohnort, etc.)

  • Sozioökonomische Merkmale (Bildungsstand, Beruf, Einkommen, etc.)

  • Psychografische Merkmale (Meinung, Einstellung, Motivation, etc..)

  • Kaufverhalten (Preissensibilität, Kaufreichweite, usw.

Im B-to-B Markt:

  • Organisatorische Merkmale (Branche, Unternehmensgröße, Standort, etc.)

  • Ökonomische Merkmale (Finanzen, Liquidität, Bestände, etc.)

  • Kaufverhalten des Unternehmens (Lieferantentreue, etc.)

  • Personenbezogene Merkmale oder Charakteristika der Entscheidungsträger der Unternehmen (modern, innovationsfreudig, etc.)

Je mehr Informationen Sie über Ihre Zielgruppen vorliegen haben, desto effizienter ist Ihre Dialogkommunikation und desto wahrscheinlicher erhält Ihr Kunde eine Botschaft, die ihn wirklich interessiert.

Jedem Kunden seine Kampagne 

Je individueller Ihre Dialogkommunikation auf die Bedürfnisse Ihres Kunden und seiner Lebensumstände ausgerichtet ist, um so mehr lässt sich auch der Wert des Kunden für Ihr Unternehmen steigern und die Dauer der Kundenbeziehung erhöhen.

Am besten lösen Sie diese Aufgabe mit einem auf Kampagnen-Management spezialisierten Unternehmen. Die Kundendaten aus Ihrer Datenbank werden dort validiert, aktualisiert und bei Bedarf mit Zusatzinformationen angereichert.

Nach Durchführung der Kampagne erhalten Sie ein detailliertes Kampagnen-Reporting, das auch zum Verfeinern der Maßnahmen bei zukünftigen Kampagnen dient. Damit ist die kontinuierliche Optimierung Ihrer Folgekampagnen gesichert.

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„Zählt die Generation 50plus schon zu Ihren Kunden?“ Nein? Dann wird es höchste Zeit, Ihren Blick von der Jugendorientierung abzukehren und verstärkt auf die „Jungen Alten“ zu richten!

Bereits heute zählen fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung zur Altersgruppe zwischen 50 und 79 Jahren! Sie vergrößert sich stetig, während die Gruppe der 14- bis 49-Jährigen kontinuierlich schrumpft. Nur noch wenige Jahre, und in Deutschland leben mehr Menschen über 60 als unter 20!

Das Alter ist kein Schicksalsschlag, der nur einige von uns trifft und es ist auch kein unvorhersehbarer Zufall. Das Alter steht in unserem biologischen Programm festgeschrieben, unaufhaltsam und ist ein völlig normaler Abschnitt unseres Lebens. Medizinisch beginnt der Körper schon ab etwa dem dreißigsten Lebensjahr zu altern. So gesehen ist für den Hochmut der Jugend kein Platz.

Die Generation 50plus hat mehr freies Geld zur Verfügung als alle anderen Zielgruppen! Ihre Kaufkraft ist dreimal so hoch wie die der 14- bis 20-Jährigen. Die kauf- und konsumbereiten „Jungen Alten“ mit ihrem gewaltigen Nachfragevolumen haben Zeit und Geld, es auch auszugeben, wenn ihnen die richtigen Angebote vorliegen!

Mit dieser Erkenntnis können auch Sie umfassend an die Gestaltung und Vermarktung Ihrer Produkte und Dienstleistungen herangehen.

Sie müssen nur bereit sein, auf die besonderen Wünsche, Bedürfnisse und Träume dieser finanzstarken, konsumerfahrenen und kritischen Kunden einzugehen. Neue, lukrative Kunden aus der Generation 50plus zu gewinnen, wird Ihnen Spass machen, ohne die Jüngeren aus den Augen zu verlieren. Nein, Sie werden  kein „Getto-Marketing“ machen, sondern ein bewusst generationenübergreifendes Marketing nach dem Motto: „Was für ältere Menschen barrierefrei bedeutet, bedeutet für jüngere Menschen Komfort!“

Nun gut, werden Sie sagen, ich weiss, für erfolgreiche Mailings ist neben dem richtigen Produkt, dem richtigen Nutzenversprechen und der richtigen Ansprache auch die richtige Adresse von Bedeutung. Mit richtiger Adresse meine ich nicht nur postalisch richtig. Was bedeutet das für Sie bei der Adressenauswahl für die Zielgruppe 50plus?

Während sich bis 20-Jährige auf Allgemeinplätzen tummeln, ähnliche Interessen haben und das Alter als solches als Selektionsmerkmal Sinn macht, haben sich bei älteren Menschen aufgrund ihrer jahrezehntelangen Lebenserfahrung sehr individuelle Persönlichkeiten mit unterschiedlichsten Interessen herausgebildet, die sich nicht mehr nur nach dem Alter bemessen lassen. Sie wissen ja, es gibt 40-Jährige, die bereits völlig neben dem Leben stehen und 80-Jährige, die vor Lebensfreude nur so strotzen.

Ältere Menschen laufen eben nicht mehr einem einheitlichen Trend hinterher, sie lassen sich nicht in ein Schema pressen und manipulieren, sprich bewerben, wie das bei den jüngeren Zielgruppen oft der Fall ist. Durch ihre jahrelange Konsumerfahrung sind ältere Menschen entsprechend kritischer. Sie mieten nicht ihre erste Wohnung, sondern vielleicht die fünfte, sie kaufen nicht ihr erstes Auto, sondern vielleicht das zehnte. Sie legen mehr Wert auf Qualität und können sich diese finanziell auch leisten.

Fakt ist: Keine Zielgruppe ist so unterschiedlich wie die der über 50-Jährigen! Da gibt es, um nur vier Beispiele zu nennen: die Weltoffenen, die gerne reisen, die frohen Geniesser, die es sich auf ihre alten Tage in erster Linie gutgehen lassen wollen, die kritischen Philosophen mit einem gewissen Defizit an spontaner Lust und Lebensfreude und die häuslichen Schaffer, denen man in den vielen Heimwerkermärkten auf Schritt und Tritt begegnet.

Im Zielgruppenmarketing 50plus Adressen nur nach einem einzigen Merkmal, dem Alter, auszuwählen, hiesse nichts anderes, als im Trüben zu fischen nach dem Motto: „Irgend ein Fisch wird schon anbeissen“.  Um erfolgreich zu sein, brauchen Sie aber Adressen, die nach den unterschiedlichsten Interessen selektiert sind! Denn was nützt das überzeugenste Mailing mit dem besten Nutzenversprechen, wenn es an Empfänger geschickt wird, die damit nichts anfangen können oder an Empfänger, die damit was anfangen könnten, es aber gar nicht erhalten. Die Botschaft muss zur Adresse passen und die Adresse zur Botschaft, ganz besonders bei der kritischen Generation 50plus!

Benutzen Sie für Ihre nächste Mailingaktion an die finanzstarken, kauf – und konsumbereiten „Jungen Alten“ nur solche Adressen, mit denen Sie die individuellen Persönlichkeiten und unterschiedlichen Interessen der Zielgruppe 50plus genau treffen.

Ich verspreche Ihnen, schon bald werden die „Jungen Alten“ zu Ihren lukrativsten Kunden gehören – und zwar nachhaltig!

EEB

Menschen sind vor allem vernünftig. Den Herausforderungen des Lebens ist mit Logik und Vernunft, mit intelektuellen Fähigkeiten zu begegnen.

An dieser Überzeugung halten auch viele Mailing-Texter fest. Emotionen sind ihnen suspekt.

Doch der Blick von Hirnforschern auf das private Theater unter der Schädeldecke offenbart, dass Empfindungen den Menschen viel stärker beeinflussen, als bisher angenommen.

Bei Kaufentscheidungen spielt der Kopf des Kunden (Verstand) die allergeringste Rolle. Kaufentscheidungen werden zu über 90 Prozent von Emotionen und eigenen Wunschvorstellungen gesteuert!

Wer als Mailingtexter seine Zielgruppe nicht auch emotional überzeugen und begeistern kann, dem nutzen auch die besten Fachkenntnisse und Schreibtechniken nichts!

Bedenken Sie, dass das, was wir Verstand oder logisches Denken nennen, auf einem emotionalen Element basiert! Der für die Ur-Emotionen zuständige Bereich des Gehirns, das limbische System war Ausgangspunkt für die Entwicklung des jüngeren, für Bewusstsein und Verstand verantwortlichen Teils des Gehirns, des Neocortex.

Der Neocortex ist der Bestandteil des Gehirns, der den Homo Sapiens erst zum Menschen gemacht hat. Hier befindet sich die Denkzentrale, das Bewusstsein. Doch es ist keineswegs nur die Logik, die für das Funktionieren des Neokortex auschlaggebend ist. Viel größeren Einfluss darauf hat – wenn uns auch nicht bewusst – der alte, für Motivation und Emotion zuständige Gehirnbereich, das limbische System!

Das limbische System, auch Reptilienhirn genannt, ist dem scheinbar vernünftigen Großhirn nicht untergeordnet, sondern kontrolliert als oberste Instanz alle menschlichen Entscheidungsprozesse. Es ist das eigentliche Machtzentrum.

Produkte werden zu Top-Sellern, wenn es ihnen gelingt, die Motive und Emotionen der Zielgruppe genau zu treffen und damit die limbischen Bedürfnisse zu erfüllen!

Entscheidungen von Managern, Politikern und Konsumenten lassen sich immer auf unbewusste, emotionale Impulse aus diesem sehr alten Hirn-Areal (limbisches System) zurückführen.

In einer rasant globaler, anonymer und gefühlsärmer werdenden Welt haben Unternehmen dann die besten Karten, Kunden zu gewinnen, wenn sie ihre Zielgruppe über Emotionen ansprechen. Emotionen sind die wahren Entscheider!

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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