Mit ‘Werbeagentur’ getaggte Beiträge

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1. Wenn Sie ein neues Reklameschild

brauchen oder Ihre Firmenautos neu beschriften wollen, dann gehen Sie zu einem Grafik- oder Beschriftungsatelier. Das ist Werbung! Das macht ein Werbetexter.

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2. Wenn Sie Ihr Image

aufbessern oder Ihren Bekanntheitsgrad erhöhen wollen, dann gehen Sie zu einer Werbeagentur. Das ist Werbung! Das macht ein Werbetexter.

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3. Wenn Sie Ihren Umsatz

ankurbeln und schnellstens Nachfrage nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen schaffen wollen, dann gehen Sie zu einem Verkaufsprofi, der Verkaufstexte schreibt. Das ist Verkaufen! Das macht ein Verkaufstexter.

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Die geheime Kraft von Geschenken

In den frühen 70er Jahren, als ich in Hamburg bei Addressograph-Multigraph (AM) als Verkäufer für Offset-Druckmaschinen mein Brot verdiente, hatten wir eine geheime Marketingwaffe. Sie bestand aus allen Arten von Werbegeschenken – Favoriten waren Schreibgeräte – alle mit dem aufgedruckten Logo „AM“.

Es war faszinierend zu sehen, wie diese Geschenke, die nur wenige DM kosteten, die Kunden begeisterten.

Eines Tages schickten wir unseren Kunden einen einzelnen Manschettenknopf mit einer Einladung und dem Versprechen, das passende Gegenstück zu erhalten, wenn sie auf unseren Ausstellungsstand anlässlich einer großen Handelsmesse kommen würden.

Wir hatten kaum genug Platz auf unserem riesigen Stand, um alle die kamen, unterzubringen – fast alle fragten nach ihrem zweiten Gratis-Manschettenknopf.

Etwa zehn Jahre später bin ich auf dem Meeting eines Marketing-Clubs. Ein Teilnehmer, der für eine auf pharmazeutische Produkte spezialisierte Werbeagentur arbeitet, erzählt mir eine erstaunliche Geschichte.

Seine Agentur nutzt regelmäßig Direct Mailings, um Ärzte für ein Symposium über Krankheiten einzuladen, die mit den Produkten seines Kunden behandelt werden.

Um zu sehen, ob er die Aufmerksamkeit erhöhen kann, bot er den Ärzten, die die Einladung akzeptierten, einen Taschenterminkalender gratis an. Kosten pro Stück etwa zwei DM.

In einem A/B Split-Test, in dem die Response-Raten der Mailings mit dem Angebot eines Gratis-Taschenterminkalenders mit denen ohne dieses Angebot verglichen wurden, erzielten die Mailings mit dem Gratis-Angebot eine um sechs mal höhere Response-Rate!

Fazit: Menschen lieben es, kostenlose Geschenke zu bekommen. Wenn Sie Ihren Interessenten ein kleines Gratis-Geschenk anbieten, können Sie die Antwort auf Ihre Marketinganstrengungen zu minimalen Kosten signifikant erhöhen!

Wenn Ihr Interessent ein „Informations-Sucher“ ist, dann geben Sie ihm eine Gratis-Information in Form eines „Booklets“ oder eines Spezial-Reports – entweder als PDF zum direkten Download oder ausgedruckt an seine postalische Adresse.

Ist Ihr Interessent kein Leser, dann nutzen Sie ein Geschenk zum „Anfassen“. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos: Kaffee-Becher, Schlüsselanhänger, Kugel-schreiber, Kofferanhänger, etc.

Die Kosten der Geschenke hängen davon ab, welche Ausgaben Sie sich leisten können, um einen neuen Kunden zu akquirieren. In den meisten Fällen liegen die Geschenke bei 5 Euro oder darunter.

Sie können Ihre Response-Raten verbessern, indem Sie ein Geschenk anbieten, dessen wahrgenommener Wert viel höher ist als seine Kosten.

Eine DVD z. B. kann ein großartiges Geschenk sein, weil der Wert ihres Inhalts – Bilder, Video, Audio oder Software – extrem hoch sein kann, aber die Kosten für die Vervielfältigung nur einige wenige Cents pro Stück ausmachen.

Bieten Sie aber nicht nur Geschenke an, die einen hoch wahrgenommenen Wert verkörpern, sondern auch Geschenke, die ungewöhnlich sind! So hatte z.B. der US- amerikanische Newsletter für Offshore-Investment „The Sovereign Society“ einen riesigen Erfolg, indem die Herausgeber neuen Abonnenten ein eigenes Konto bei einer Schweizer Bank anboten.

Ich rate jedem Direktmarketer, ein Geschenk anzubieten. So können Sie ganz legitim mit dem Wort „GRATIS“ in Ihrer Headline oder Ihrem Umschlag-Teaser arbeiten. Dadurch erhöhen sich Ihre Chancen, die Aufmerksamkeit der Interessenten auf sich zu ziehen und eine Anfrage oder einen Auftrag zu erhalten.

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http://www.mailingpower.net

„Glaubhaftigkeit und Vertrauen in allen Formen von Kommunikation, auch in Mailings, sind eine absolute Notwendigkeit. Anders wird Ihnen niemand glauben!“


Ohne Vertrauen wird niemand ein Produkt von Ihnen kaufen oder eine Dienstleistung von Ihnen in Anspruch nehmen, weder jetzt noch später! Glaubhaftigkeit ist also von entscheidender Wichtigkeit!

Um so erstaunlicher ist es, dass Glaubhaftigkeit in der Arbeit von vielen Textern, Rednern und Kommunikatoren oft komplett fehlt. Bei Agenturen, Textern und Unternehmern wirkt sich das enorm negativ aus, beginnend mit schlechten Resultaten. Sie sehen kein Heilmittel, dies zu ändern, denn bislang hat noch niemand die Geheimnisse gelehrt, die hinter solchen Misserfolgen wirklich stecken.

Ich zeige Ihnen jetzt erstmals mit 7 Regeln, welche Schritte Sie unternehmen müssen, um das unentbehrliche Element „Glaubwürdigkeit“ aufzubauen:

1. Sagen Sie die absolute Wahrheit

Sehr viel Text in Werbeschreiben ist komplett unwahr! Leser sind klüger als Sie vielleicht denken. Potentielle Käufer spüren, wenn etwas sehr falsch ist. Sie hören einfach auf zu lesen, denn sie wollen einen verlogenen Text nicht lesen und schon gar nicht darauf antworten!

2. Seien Sie authentisch

Sie müssen für sich eine einzigartig sprechende Stimme bzw. Sprachstil finden und konsequent einsetzen. Hier sind einige Tipps zur Entwicklung Ihres eigenen Stils:

  1. Schaffen Sie eine wirklich interessierende Charaktere
  2. Seien Sie selbst! Seien Sie so frei und exzentrisch wie wenn Sie sich unbeobachtet fühlen
  3. Verschleiern Sie nicht Ihr wirkliches Ich, wie es die meisten Menschen tun. Im Gegenteil, lassen Sie Ihr wahres Selbst herauskommen. Bringen Sie Familienmitglieder in Ihren Text hinein. Haben Sie einen Bruder, der etwas Besonderes zustande bringt, eine fußballspielende Schwester, einen ungewöhnlichen Vater oder Mutter, oder einen Freund, der eine richtige Charaktere verkörpert. Schreiben Sie über sie in Ihren Texten. Menschen lieben es, über Menschen zu lesen wie sie wirklich sind, denn „Nichts interessiert Menschen mehr als Menschen!“
  4. Benutzen Sie täglich Redewendungen und Ausdrücke, die Sie gewöhnlich verwenden, wenn Sie sprechen oder schreiben. Zum Beispiel, wenn Sie normalerweise sagen „Verdammte Kiste“ oder „Weiss der Geier“ oder „Mach Dich vom Acker“ oder „Nach mir die Sintflut“, oder, oder, oder. Benutzen Sie diese Ausdrücke, denn es sind Ihre. Man wird Sie daran wieder erkennen!

Vermeiden Sie die „Werbesprache“. Machen Sie auch nicht den Versuch zu kommunizieren, indem Sie den typischen Stil vom Werbeagentur Hype benutzen. Obwohl er sehr verbreitet ist, liest oder glaubt kein Konsument solch hoffnungsloses Gefasel!

3. Machen Sie kühne Versprechungen –

stellen Sie aber sicher, jeden Anspruch zu

beweisen

4. Erzählen Sie eine kurze Geschichte

innerhalb Ihres Werbetextes


Alle Menschen lieben Geschichten – solange es Sprache gibt. Sie können eine kurze Story erzählen in weniger als drei bis fünf Sätzen! Die besten Stellen, wo Sie „Geschichten erzählen“ lernen können und herausfinden, was mit einem anekdotischen Einstieg gemeint ist, finden Sie in den „Reader’s Digest“. Jeder Artikel beginnt dort mit einer kurzen Geschichte. Und das ist ein wichtiger Grund dafür, warum „Reader’s Digest“ das populärste Magazin ist, das jemals publiziert wurde. 17 Millionen Leser weltweit sind der eindeutige Beweis!

5. Verwenden Sie exakte Zahlen

Sagen Sie zum Beispiel nie: „Letzten Monat verdiente ich mehr als 10.000 Euro“. Sagen Sie besser: „Meine Buchführung zeigt, dass ich letzten Monat 10.370,– Euro verdient habe“.

Die meisten Texter und Redner benutzen Verallgemeinerungen. Das ist falsch! Nur exakte Zahlen sind lebendige Werkzeuge in Ihren Händen.

6. Sagen Sie ausdrücklich von wo Sie

oder andere Hauptpersonen geographisch

herkommen


Beispiel: „Kollege Ted Wagner aus Dietlikon in der Schweiz wurde als Copywriter zum Spitzenverdiener!

7. Nennen Sie den Beruf

der Hauptperson in Ihrem

Werbetext


Beispiel: „Elektroinstallateur aus Pirmasens verdient in seiner Freizeit 1.512.320,– Euro in den letzten 12 Monaten im Internet.“

Benutzen Sie diese 7 Regeln so oft wie möglich in Ihren Texten und Reden!

Sind Ihre Mailings glaubhaft, ist die Chance groß, dass der Leser von Ihnen kauft. Sind Ihre Reden glaubhaft,ist die Chance groß, dass das Auditorium Ihnen zuhört!


Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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