Mit ‘Texter’ getaggte Beiträge

Es ist wichtig für Sie, einen zuverlässigen Copywriter auf Abruf zu haben. Wenn das nicht der Fall ist, taucht plötzlich ein eiliges Projekt von irgendwoher auf und Sie werden alle Mühe haben, einen geeigneten Copywriter in allerletzter Minute zu finden. Manchmal funktioniert es, manchmal nicht.

Eine hastige Entscheidung zu treffen für etwas so Wichtiges, wie das Copywriting, kann eine katastrophale Verschwendung Ihres Geldes und Ihrer Zeit zur Folge haben!

Hier sind zwei einfache Regeln und eine Menge Tipps, die Ihnen helfen werden, den richtigen Copywriter zu finden und mit ihm zusammenzuarbeiten.

Regel # 1: Einen professionellen Copywriter engagieren

Es gibt eine Fülle von Copywritern, die bereit sind, Ihre Verkaufstexte zu schreiben und Ihr Geld zu nehmen. Aber wenn Sie professionelle Resultate wünschen, sollten Sie sich nicht für einen Nebenerwerbs-Texter oder Schwarzarbeiter entscheiden.

Mal ehrlich: „Würden Sie zu einem Nebenerwerbs-Doktor oder einem Rechtsanwalt gehen, der schwarz arbeitet?“ Natürlich nicht. Sie wünschen sich jemanden mit dem Können und der Aufmerksamkeit, das Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung verdient. Lesen Sie hier, wie Sie einen solchen Copywriter finden:

Entscheiden Sie, was Sie brauchen: Werbebrief? Print- oder E-Mailing? Direct Mail Package? Landingpage? Magalog? Presse-Mitteilung?“ Erfordert Ihre Branche spezielles Wissen oder Erfahrung? Denken Sie sich eine kurze „Job Beschreibung“ für Ihren idealen Copywriter aus. Je enger Ihr Bedarf mit dem Können und der Erfahrung des Texters übereinstimmt, desto besser wird Ihr endgültiger Verkaufstext sein.

Sammeln Sie Informationen. Was machen Sie als Erstes, wenn Sie daran denken, ein Auto, einen Kühlschrank oder einen Computer zu kaufen? Richtig, Sie sammeln Prospekte, Broschüren und alle Informationen, die verfügbar sind. Das hilft Ihnen, eine intelligente und informierte Entscheidung zu treffen.

Fragen Sie deshalb auch einen Texter nach einer Broschüre oder ein Informationspaket, das spezifische Fakten über seinen Background, Serviceleistungen, Honorar, Kundenliste, Arbeitsmuster, usw. enthält. Die meisten Top-Texter haben solche Informationen auf ihrer Webseite.

Vorsicht vor Textern, die es ablehnen, Ihnen diese Informationen zu geben. Das ist ein sicheres Zeichen eines Amateurs. Was ein Copywriter Ihnen freimütig bietet, ist ein Beispiel dafür, was Sie später erhalten werden.

Fragen Sie rund. Ihre Freunde, Geschäftspartner und Kunden, die vielleicht mit ihm gearbeitet oder über jemanden gehört haben, der für Ihre Anforderungen perfekt ist. Fragen Sie Leiter von Werbeagenturen, Adressverlagen, Grafik-Designer und Kommunikationsmanager. Fragen Sie Leute, auf deren Meinung Sie vertrauen können und die mit ihren eigenen Werbemaßnahmen Erfolg hatten.

Vergessen Sie Geographie. Es ist angenehm, mit einem lokalen Talent zu arbeiten, aber Sie sollten nicht erlauben, dass das Ihre Entscheidung beeinflusst. Es gibt viele Copywriter, aber nur eine Handvoll von wahren Profis! Und die sind auf das ganze Land verstreut. Wenn ein Profi in Ihrer Straße ist – großartig. Aber geben Sie Qualität und Ergebnisse den Vorzug vor Nachbarschaft. Außerdem, mit Telefon, E-Mail und Fax, was ist der Unterschied?

Folgen Sie Ihrem Instinkt. Benutzen Sie Ihren Verstand, um die Informationen und Fakten, die Sie gesammelt haben, zu bewerten; aber achten Sie auch auf Ihre gefühlsmäßige Reaktion.

Es ist wichtig, jemanden zu finden, mit dem Sie angenehm zusammenarbeiten können. Das bedeutet, dass er einen Schreibstil und eine Persönlichkeit hat, die Sie mögen. Wenn Sie sich bei jemandem unbehaglich fühlen, was immer der Grund sein mag, trennen Sie sich. Ihre gefühlsmäßige Reaktion ist öfters richtig als Sie denken!

Regel # 2: Behandeln Sie einen Profi wie einen Profi

Wenn Sie jemanden finden, mit dem Sie zusammenarbeiten können, stellen Sie sicher, eine gute Langzeit-Beziehung zu entwickeln und zu halten. Wahre Profis sind meistens immer beschäftigt und nachgefragt, so dass sie unprofessionelles Verhalten Ihrerseits nicht hinnehmen müssen.

Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihren Texter glücklich halten und Ihre Arbeits-Beziehung reibungslos machen:

Legen Sie fest, was Sie wollen. Seien Sie sich im Klaren, was Sie erreichen wollen, Ihr Budget, Termin, etc. Wenn Sie ein Problem haben und keine klare Lösung, kann Ihr Copywriter Ihnen wie ein Berater helfen, Ihre Ziele zu definieren. Aber das mag ein separates Projekt sein. Ist das der Fall, rechnen Sie für den Rat, den Sie erhalten, auf Stundenbasis ab.

Sprechen Sie direkt über die Kosten. Viele Geschäftsleute vermeiden es bis zum letzten Moment über Geld zu sprechen, weil sie glauben, das sei unhöflich. Aber dies lädt geradezu zu Missverständnissen ein und verschwendet wertvolle Zeit. Ein professioneller Copywriter sollte in der Lage sein, Ihnen einen schriftlichen Kosten-voranschlag zu unterbreiten, wenn Sie spezifische Informationen für die Arbeit zur Verfügung stellen.

Stellen Sie Hintergrund-Material zur Verfügung. Das Wichtigste, was ein Copywriter zunächst braucht, um ein Projekt anzugehen, sind Ihre Unterlagen. Prospekte, Broschüren, Kataloge, Briefe, Werbeanzeigen, Bestellformulare und anderes Material bieten die meisten Rohdaten, die für ein Projekt nötig sind. Sie haben gewiss auch Marketingpläne, Berichte, Handbücher, Umfragen, Übersichten und eine Menge Papierkram voll von Informationen. Gute Verkaufstexte beginnen mit soliden Informationen. Sammeln Sie sie und händigen Sie sie aus.

Fassen Sie es in Schriftform. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie bei Ihren Geschäften auf einen Handschlag vertrauen. Erwarten Sie dieses auch nicht mit Ihrem Copywriter. Eine schriftliche Vereinbarung buchstabiert die exakte Art des Projektes, Kosten, Termin und andere Einzelheiten. Dies wird Missverständnisse vermeiden, die eine gute Beziehung dauerhaft gefährden können.

Lassen Sie den Copywriter texten. Wenn Sie die Details von dem Projekt ausgearbeitet, den Vertrag unterschrieben und alles Hintergrund-Material ausgehändigt haben, stehen Sie zurück. Wenn Sie wirklich den Wunsch haben, ein Stück selbst zu schreiben, rufen Sie niemand anderen an und schreiben Sie niemals durch ein Komitee. Es ist für einen Copywriter irritierend und wird bei ihm zwangsläufig zu einem Mangel an Geist, Fokussierung und überzeugender Kraft führen, die ein guter Copywriter erzielen kann, wenn er alleine arbeitet.

Zahlen Sie pünktlich. Die Nummer eins an Beschwerden von Copywritern ist schleppendes Zahlen oder gar nicht zahlen. Wenn Sie einen bestimmten Preis zu einer bestimmten Zeit zu zahlen vereinbart haben, tun Sie es. Zahlen Sie in einem Monat, werden Sie auf des Copywriters Kundenliste ganz oben stehen. Zahlen Sie in zwei Wochen oder weniger, haben Sie einen Freund fürs ganze Leben gewonnen.

Geben Sie spezifisches Feedback. Zu sagen: „Dieser Text braucht mehr „Pep“ ist nicht hilfreich. Was ist „Pep“? Und wie addieren Sie mehr davon? Ist Ihr „Pep“ derselbe wie sein „Pep“? Wenn Sie über Teile des Textes nicht glücklich sind, sagen Sie dem Copywriter exakt, was Sie nicht mögen und wie Sie es überarbeitet haben wollen.

Und wenn Sie die Texte mögen, sagen Sie es. Positives Feedback hilft nicht nur dem Ego des Copywriters, es hilft auch Ihnen, in Zukunft noch bessere Arbeit zu erhalten. Für einen Texter ist nichts hilfreicher, als genau zu wissen, was ein Kunde mag.

Ein professioneller Copywriter ist ein wichtiges Kapital. Er bietet nicht nur Texte und Beratung, die helfen, Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, sondern macht auch Ihre Marketing Projekte (und Ihr Leben) leichter. So, nehmen Sie sich die Zeit, den richtigen Copywriter zu finden. Es ist die Suche wert.

© 1998 – 2018 Edwin E. Braatz. Alle Rechte vorbehalten.
Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

Der clevere Texter wird Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen emotionalen Mehrwert ergänzt.

Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Werbebrief wieder erkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailingtexter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

© 1998 – 2018 Edwin E. Braatz. Alle Rechte vorbehalten.
Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

business manager outdoor freedom success with briefcase

„Heureka – ich hab´s gefunden!“

Viele junge Texter stellen sich die Frage: „Wie kann ich meine Werbebriefe glaubhafter machen?“ Die Antwort ist der Schlüssel zu jeder erfolgreichen Kommunikation!

Glaubhaftigkeit und Vertrauen in allen Formen von Kommunikation sind absolut notwendig. Anders wird Ihnen niemand glauben.

Und ohne Vertrauen wird niemand ein Produkt von Ihnen kaufen oder eine Dienstleistung von Ihnen in Anspruch nehmen, weder jetzt noch später.

Glaubhaftigkeit ist ganz klar von entscheidender Wichtigkeit. Um so erstaunlicher ist es, dass Glaubhaftigkeit in der Arbeit von fast allen Textern, Rednern und Kommunikatoren beinahe komplett fehlt. Bei den meisten Agenturen, Textern und Unternehmern wirkt sich das enorm negativ aus. Und sie sehen kein Heilmittel, dies zu ändern.

Bislang hat noch niemand die wirklichen Geheimnisse gelehrt, die hinter solchen Misserfolgen stecken. Eine ganze Weile habe auch ich diese Geheimnisse für mich behalten.

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Jetzt zeige ich Ihnen mit 7 Regeln welche Schritte Sie unternehmen müssen, um das unentbehrliche Element von Glaubwürdigkeit aufzubauen:

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1. SAGEN SIE DIE WAHRHEIT

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Sehr viel Text in Werbeschreiben ist komplett unwahr! Leser sind klüger, als Sie vielleicht denken. Potentielle Käufer können spüren, wenn etwas sehr falsch ist. Sie hören einfach auf zu lesen, denn sie wollen einen verlogenen Text nicht lesen und schon gar nicht darauf antworten.

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2. SEIEN SIE AUTHENTISCH

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Sie müssen für sich eine einzigartig sprechende Stimme bzw. Sprachstil finden und konsequent einsetzen. Hier sind einige Tipps zur Entwicklung Ihres eigenen Stiles:

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2.1 Schaffen Sie eine wirklich interessierende Charaktere – Sie selbst. Seien Sie so frei und exzentrisch wie in Ihren besten Momenten. Verschleiern Sie nicht Ihr wirkliches Ich, wie es die meisten auf der Welt tun. Im Gegenteil, lassen Sie Ihr wahres Selbst heraus kommen. Bringen Sie Familienmitglieder in Ihren Text hinein. Haben Sie einen Bruder, der nie was zustande bringt, eine fußballverrückte Schwester, einen ungewöhnlichen Vater oder Mutter, oder einen Freund, der eine richtige Charaktere verkörpert, schreiben Sie über sie in Ihren Texten. Menschen lieben es, über Menschen zu lesen wie sie wirklich sind.

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2.2 Benutzen Sie Ausdrücke und Redewendungen, die Sie auch gewöhnlich verwenden, wenn Sie mit Menschen sprechen. Zum Beispiel, wenn Sie normalerweise sagen „verdammte Kiste“ oder „weiss der Geier“ oder „mach Dich vom Acker“ oder, oder, oder. Benutzen Sie diese Worte. Es sind wirklich Sie!

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Vorsicht aber bei Ausdrücken, die Religionen beleidigen oder Gotteslästerung zum Inhalt haben! Ich empfehle Ihnen eindringlich, diese niemals in Ihren Werbetexten zu verwenden. Sie würden mit Sicherheit viele Leser zutiefst beleidigen.

Vermeiden Sie auch die gewohnte „Werbesprache“. Machen Sie nicht den Versuch, zu kommunizieren, indem Sie den typischen Stil der Werbeagenturen benutzen. Obwohl er noch immer sehr verbreitet ist, liest und glaubt kein Konsument mehr solch durchsichtiges Gefasel.

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Schreibe, wie Du redest, so schreibst Du schön.“ (Gotthold Ephraim Lessing, Theaterautor 1729 – 1781).

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3. MACHEN SIE KÜHNE VERSPRECHUNGEN – STELLEN SIE ABER SICHER, JEDEN ANSPRUCH ZU BEWEISEN

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Echte Testimonials sind der ehrlichste, überzeugenste und einfachste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen. Wie Sie mit Testimonials punkten, lesen Sie hier:

http://www.mailingpower.me/2011/14/wie-sie-mit-testimonials-punkten .

Bei Gesundheitsthemen sollten Sie grundsätzlich auch entsprechende klinische Studien oder Forschungsergebnisse als Beweise nennen. .

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4. ERZÄHLEN SIE KURZE STORIES INNERHALB IHRES WERBETEXTES

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Alle Menschen lieben Stories seit Anbeginn der Sprache. Sie können eine kurze Geschichte in weniger als drei bis fünf Sätzen erzählen. Eine gute Stelle, um die Technik des Erzählens von Stories zu studieren und zu lernen, was mit einem anekdotischen Einstieg gemeint ist, finden Sie in „Reader‘s Digest“. Jeder Artikel beginnt dort mit einer kurzen Story. Und das ist ein wichtiger Grund dafür, warum „Reader‘s Digest“ das populärste Magazin ist, das jemals publiziert wurde mit über 17 Millionen Lesern.

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5. VERWENDEN SIE GENAUE ZAHLEN

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Sagen Sie zum Beispiel nie: „Letzten Monat verdiente Hans Maier mehr als 5.000 Euro.“ Sagen Sie statt dessen: „Seine Buchführung zeigt, dass er letzten Monat 5.370,– Euro verdient hatte“.

Wichtig: Nicht jeder Punkt im Werbetext muss wahr sein. Für die Glaubwürdigkeit muss er aber scheinen, wahr zu sein! Benutzen Sie keine Verallgemeinerungen, sondern genaue Zahlen als lebendige Werkzeuge in Ihren Händen!

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6. SAGEN SIE DEUTLICH VON WO IHRE HAUPTPERSONEN GEOGRAPHISCH HER KOMMEN

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Beispiel: „Kollege Hans Maier aus Nürnberg wurde zum Spitzenverdiener!“

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7. NENNEN SIE DEN BERUF DER HAUPTPERSON

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Beispiel: „Der Elektroinstallateur Hans Maier aus Pirmasens verdiente in den letzten 12 Monaten in seiner Freizeit im Internet 1.512.320,– Euro.“

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FAZIT

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Benutzen Sie diese 7 Regeln so oft wie möglich in Ihrem Werbetext. Beginnen Sie Ihre Anstrengungen aber immer mit der alles entscheidenden Headline!

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PRAXISTEST

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Im Rahmen einer Untersuchung des Instituts für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) zum Thema „Wie gut sind meine Pharma-Mailings“, kam ein erschreckendes Ergebnis heraus:  45% der Pharma-Mailings werden von Ärzten als „Reklame-Müll“ klassifiziert!“

Die einbezogenen Ärzte wurden gebeten, die Mailings sowohl nach dem Grad ihres Informationswertes, als auch im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit und die Qualität des angebotenen Services zu bewerten. Dabei stellten sich vier Grundtypen heraus:

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1. Die Highlight-Raritäten erfüllen weitgehend alle Anforderungen, allerdings ist dieser Typus mit zwei bis drei Mailings pro Arzt und Jahr äußerst selten.

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2. Die Mogelpackungen suggerieren Wertigkeit, die aber von den Inhalten nicht erfüllt wird. Meist handelt es sich um Werbung für altbekannte Präparate, die mittels attraktiver Anforderungsmöglichkeiten aufgewertet werden sollen. Der Aufmerksamkeits- und Erinnerungseffekt derartiger Mailings ist sehr gering.

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3. Die Mailings, die in die Klasse der Theorie-Transmitter fallen, wären grundsätzlich interessant, aber in den meisten Fällen dominieren die medizinisch-wissenschaftlichen Inhalte die prakmatischen Informationen für den Praxisalltag.

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4. Der größte Teil der Zusendungen zählt zur Kategorie des Reklame-Mülls: Diese Mailings sind nicht nur inhaltlich schlecht konzipiert (uninteressante Inhalte, zu viel Text), weisen Schreibfehler auf (z. B. falsche Namensschreibung) oder sind nach-lässig aufgemacht (mindere Papierqualität, schlechter Druck).

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http://www.mailingpower.net

Wie Sie mit Testimonials sicher punkten!

Veröffentlicht: 23. Mai 2012 in Bessser Texten
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Echte Testimonials sind der einfachste, effektivste und kostengünstigste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen!

Wenn immer ich gefragt werde, ein Mailing für ein Unternehmen zu schreiben, ist eine meiner ersten Fragen: „Sind Testimonials vorhanden?“ Manchmal haben Unternehmen sie gesammelt, sind aber nicht ganz sicher, was sie damit tun sollen. Gewöhnlich aber existieren keine.

Warum ist der Einsatz von Testimonials so wichtig? Warum brauchen Sie als Texter unbedingt Testimonials in Ihrem Werkzeugkasten? Ganz einfach, weil Testimonials Ihren Interessenten und Kunden am besten erzählen, wie andere von Ihnen denken!

Testimonials sind unvoreingenommene Unterstützungen Ihrer Glaubwürdigkeit. Und weil sie Ihnen von zufriedenen Kunden gegeben werden, ohne dass irgendein Geld die Hand wechselt, geben Testimonials Ihren Produkten, Ihrem Service und Ihrem Unternehmen die notwendige Glaubwürdigkeit.

Und, Testimonials können helfen, das Risiko zu senken, wenn Sie mit einem „unbekannten“ Unternehmen Geschäfte machen.

Testimonials sind leicht zu bekommen – fragen Sie Ihre Kunden nach einem Testimonial, nachdem Sie ein Projekt oder einen Verkauf abgeschlossen haben. Die Leute geben es Ihnen gerne, vorausgesetzt, Sie sind eine Firma mit der Ihre Kunden gerne Geschäfte machen.

Picken Sie die besten Testimonials heraus

Nachem Sie nun begeisternde Komplimente erhalten haben, wie können Sie jetzt feststellen, welche von diesen bei Ihren Interessenten und Kunden sowohl Aufmerksamkeit erregen als auch Ihre Glaubwürdigkeit am effektivsten unter Beweis stellen?

Mit den folgenden  6 Geheimnissen werden Sie in Ihren Testimonials die wertvollen Diamanten von den rohen Steinen auseinanderhalten:

  1. Die besten Testimonials unterstützen Ihren USP (Unique Selling Proposition)
  2. Die echten “Steine” beinhalten eine bestimmte, deutliche und klare Aussage und sind nicht allgemein gehalten
  3. Ein Vorteil per Testimonial macht auf den Leser den stärksten Eindruck
  4. Testimonials sollten Ergebnisse beschreiben, die Qualität des Produktes, die schnelle Lieferung, die Zuverlässigkeit oder den Top-Kundenservice, und sollten danach ausgewählt sein, irgendwelche Einwände beantworten zu helfen, die Kunden haben mögen
  5. Wie feines Kristall, echte Testimonials haben einen authentischen und glaubhaften Klang
  6. Testimonials, die unecht sind, schaden mehr als sie Gutes bewirken, selbst wenn sie wahr sind. Nehmen Sie Ihre Testimonials als wertvolle Diamanten in Ihre Verkaufs- und Marketingunterlagen auf und zeigen Sie sie! Testimonials koennen von Ihnen überall eingesetzt werden.

Wie Sie Testimonials erfolgreich einsetzen

Website: Fassen Sie Testimonials in einem Feld zusammen, oder streuen Sie sie großzügig über Ihre ganze Site.

Direct-Mailing: Benutzen Sie Testimonials in Ihren Verkaufsbriefen, Magalogs, E-Mailings und Landingpages.

Newsletter: Ob gedruckt oder elektronisch, Newsletter sind ein idealer Platz, sie mit Testimonials zu ergänzen.

Broschüre: Lange Testimonials in Form von Fallstudien zeigen Ihren Interessenten, wie Ihr Produkt in der „realen Welt“ tatsächlich arbeitet.

Print-Anzeige: Blättern Sie durch Business-Magazine und sehen Sie, wie andere Unternehmen Testimonials benutzen.

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Laut Wikipedia sind Nahrungsergänzungsmittel Produkte zur erhöhten Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit  Nähr- oder Wirkstoffen im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln. Sie fallen unter die Regelungen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuchs (LFGB). Nahrungsergänzungsmittel unterliegen dem LFGB und sind nicht dazu bestimmt, Arzneimittelwirkungen zu entfalten, Erkrankungen zu heilen oder ihnen vorzubeugen. Nahrungsergänzungen dürfen in Deutschland keine arzneiliche Wirkung entfalten oder beanspruchen.

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Während Finanzprodukte keiner gesetzlichen Prüfung unterliegen und der Phantasie in der Werbung keine Grenzen gesetzt sind, werden Werbeaussagen und -Versprechungen über  Nahrungsergänzungsmittel durch die Verordnung EG Nr. 1924/2006 (Health Claims) streng geregelt. Siehe auch „Rechtlicher Rahmen für den Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln“ und „Nahrungsergänzungsmittel – Vertrieb über Ärzte und Apotheker.“

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Mailings für diese Produkte stellen an einen Texter hohe Anforderungen, denn sie müssen nicht nur einfühlsam und verkaufsstark, sondern auch extrem rechtssicher sein! Findet ein aufmerksamer Wettbewerber eine Formulierung, die dem Gesetz nicht entspricht, hat der Versender mit hohen Strafzahlungen zu rechnen. Aus meiner Texter-Praxis:

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In einem Mailing für einen Versender von Nahrungsergänzungsmitteln schrieb ich zum Beispiel: „… unterstützt Ihren Körper bei Hauptproblemen und Allergien.“ Prompt antwortete der Anwalt meines Kunden: „Sie müssen direkte krankheitsbezogene Aussagen vermeiden. Hautprobleme sind ein Krankheitsbild und dürfen nicht verwendet werden. Sie können Ihre Aussage so umschreiben: “ … unterstützend zur Erhaltung einer gesunden Hautstruktur.“

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In einem Mailing für einen anderen Kunden schrieb ich: “ … steigern Ihre Konzentrationsfähigkeit.“ Der Anwalt dieses Kunden sagte mir, dass eine solche Aussage gesetzlich angreifbar ist und deshalb umschrieben werden muss, zum Beispiel in: „… können Ihre normale Konzentrationsfähigkeit unterstützen.“

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Wichtig für Texter:

1. Die Werbeaussagen, mit denen die Hersteller Nahrungsergänzungsmittel anpreisen, dürfen nicht irreführend sein.

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2. Nicht gestattet sind Behauptungen wie die, mit einer angemessenen Ernährung sei die Zufuhr angemessener Nährstoffmengen nicht möglich, etwa weil die Böden in Deutschland so ausgelaugt seien.

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3. Ebenfalls verboten sind Aussagen, die sich auf die Linderung, Beseitigung oder Vorbeugung von Krankheiten beziehen.

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4. Es ist nicht zulässig, mit Aussagen von Ärzten oder Angehörigen von Heilberufen für ein Nahrungsergänzungsmittel zu werben.

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In diesem Artikel interviewe ich mich selbst zu einem Problem, das vielleicht das am schwersten zu behebende Problem unter allen Textern ist:


Weitschweifigkeit


Frage: Wie können Sie sagen, ob ein Text weitschweifig ist? Stellen Sie sich eine bestimmte Länge vor?

Antwort: Nein. Ein 1.000-Wort langer Text kann ein Muster für Weitschweifigkeit sein, während ein 300-Wort langer Text bereits schon doppelt so lang ist, wie überhaupt nötig.

Kraftvolles Schreiben ist immer kurz & knapp. Ein Satz sollte keine unnötigen Wörter beinhalten und ein Absatz keine unnötigen Sätze; aus dem gleichen Grunde wie ein Gemälde keine unnötigen Striche und eine Maschine keine unnötigen Teile!

Dies erfordert aber nicht, dass der Texter alle seine Sätze kurz macht, oder dass er alle Details meidet und seine Themen nur in Umrissen darstellt, sondern, dass jedes Wort etwas zu erzählen hat!

Frage: Halten Sie sich selbst an diesen Rat und meiden Sie Weitschweifigkeit?

Antwort: Nein. Vieles, wenn nicht das meiste von dem, was ich schreibe, ist weitschweifig. Deshalb schaue ich zuerst selbst, was ich weglassen kann, bevor ich auch nur ein Stück an den Verlag rausschicke. Im allgemeinen versuche ich, Worte bereits schon beim ersten Entwurf zu „trimmen“. Aber noch wichtiger ist, wieder und wieder neu zu schreiben, um die Ideen einfacher, den Lesefluss glatter und den Stil klarer und verständlicher zu machen.

Frage: Bringen Sie das immer zustande?

Antwort: Nein. Und auch anderen Textern, die ich kenne, gelingt das nicht immer. Aber das Redigieren des eigenen Entwurfes hilft dennoch sehr. Und wenn mein Redakteur aus meinem Text herausschneidet und umgestaltet, um so besser.

Meine Ansicht ist, dass es nur Amateure

übelnehmen, redigiert zu werden, Profis es aber

willkommen heissen!


Frage: Schlagen Sie vor, ein Texter soll seine Arbeit besser von einem strengen Menschen beurteilen lassen?

Antwort: Absolut. Auch wenn Sie, sagen wir, einen geschäftlichen Vorschlag, den Sie machen, mit Ihren Kollegen besprechen, schauen Sie nicht zu einer Ja-Person, sondern zu einer, die Ihren Vorschlag mit kritischen Augen sieht.

Frage: Woher kommt die Weitschweifigkeit?

Antwort: Sie liegt in der menschlichen Natur. Und so kommt oft schlechtes Schreiben zustande, weil wir vergessen haben, dass die wichtige Person der Leser ist … die Person an die Sie Ihren Text richten. Sie sollen keine Volksrede halten; sie sollen versuchen, eine bestimmte Person, oder eine bestimmte Art von Person von Ihrer Art zu denken, zu überzeugen.

Dabei müssen Sie alles daran setzen, leicht verstanden zu werden; ohne Schachtelsätze und Abkürzungen, einfach, klar, auf den Punkt gebracht. Auch wenn Sie ein Genie sind ist es besser, darauf abzuzielen, verständlich zu sein!

P.S.

Leonrado da Vinci, gerade wieder mal damit beschäftigt, aus einem groben Stein eine Skulptur zu  formen, wurde gefragt, wie aus diesem Stein eine Figur wird. Seine Antwort: „Die Figur ist schon fertig, ich muss nur noch den überflüssigen Stein rundherum wegschlagen!“

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

Ihr Feedback ist mir willkommen! Mochten Sie den heutigen Artikel? Welche anderen Themen möchten Sie in meinem Blogger gerne besprochen sehen? Lassen Sie es mich bitte wissen auf: eMail@braatz-text.de

Echte Testimonials sind der effektivste, kostengünstigste und einfachste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen

Wenn immer ich gefragt werde, ein Mailing für ein Unternehmen zu schreiben, ist eine meiner ersten Fragen: „Sind Testimonials vorhanden?“ Manchmal haben Unternehmen sie gesammelt, sind aber nicht ganz sicher, was sie damit tun sollen. Gewöhnlich aber existieren keine.

Warum ist der Einsatz von Testimonials so wichtig? Warum brauchen Sie als Texter unbedingt Testimonials in Ihrem Werkzeugkasten? Ganz einfach, weil Testimonials Ihren Interessenten und Kunden am besten erzählen, wie andere von Ihnen denken!

Testimonials sind unvoreingenommene Unterstützungen Ihrer Glaubwürdigkeit. Und weil sie Ihnen von zufriedenen Kunden gegeben werden, ohne dass irgendein Geld die Hand wechselt, geben Testimonials Ihren Produkten, Ihrem Service und Ihrem Unternehmen die notwendige Glaubwürdigkeit.

Und, Testimonials können helfen, das Risiko zu senken, wenn Sie mit einem „unbekannten“ Unternehmen Geschäfte machen.

Testimonials sind leicht zu bekommen – fragen Sie Ihre Kunden nach einem Testimonial, nachdem Sie ein Projekt oder einen Verkauf abgeschlossen haben. Die Leute geben es Ihnen gerne, vorausgesetzt, Sie sind eine Firma mit der Ihre Kunden gerne Geschäfte machen.

Picken Sie die besten Testitmonials heraus

Nachem Sie nun begeisternde Komplimente erhalten haben, wie können Sie jetzt feststellen, welche von diesen bei Ihren Interessenten und Kunden sowohl Aufmerksamkeit erregen als auch Ihre Glaubwürdigkeit am effektivsten unter Beweis stellen?

Mit den folgenden  6 Tipps werden Sie in Ihren Testimonials die wertvollen Diamanten von den rohen Steinen auseinanderhalten:

1. Die besten Testimonials unterstützen Ihren USP (Unique Selling Proposition)

2. Die echten „Steine“ beinhalten eine bestimmte, deutliche und klare Aussage und sind nicht allgemein gehalten

3. Ein Vorteil per Testimonial macht auf den Leser den stärksten Eindruck

4. Testimonials sollten Ergebnisse beschreiben, die Qualität des Produktes, die schnelle Lieferung, die Zuverlässigkeit oder den Top-Kundenservice, und sollten danach ausgewählt sein, irgendwelche Einwände beantworten zu helfen, die Kunden haben mögen

5. Wie feines Kristall, echte Testimonials haben einen authentischen und glaubhaften Klang

6. Testimonials, die unecht sind, schaden mehr als sie Gutes bewirken, selbst wenn sie wahr sind. Nehmen Sie Ihre Testimonials als wertvolle Diamanten in Ihre Verkaufs- und Marketingunterlagen auf und zeigen Sie sie! Testimonials koennen von Ihnen überall eingesetzt werden.

Wie Sie Testimonials einsetzen

1. Website: Fassen Sie Testimonials in einem Feld zusammen, oder streuen Sie sie großzügig über Ihre ganze Site

2. Direct-Mailing: Benutzen Sie Testimonials in Ihren Verkaufsbriefen, Magalogs, E-Mailings und Landingpages

3. Newsletter: Ob gedruckt oder elektronisch, Newsletter sind ein idealer Platz, sie mit Testimonials zu ergänzen

4. Broschüre: Lange Testimonials in Form von Fallstudien zeigen Ihren Interessenten, wie Ihr Produkt in der „realen Welt“ tatsächlich arbeitet

5. Gedruckte Anzeige: Blättern Sie durch Business-Magazine und sehen Sie, wie andere Unternehmen Testimonials benutzen.

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

Ihr Feedback ist mir willkommen! Mochten Sie den heutigen Artikel? Welche anderen Themen möchten Sie in meinem Blogger gerne besprochen sehen? Lassen Sie es mich bitte wissen auf: eMail@braatz-text.de


Der clevere Texter wird

Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen

emotionalen Mehrwert ergänzt


Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Verkaufsbrief wiedererkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailing-Texter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

Edwin E. Braatz | Direkt Response-Texter

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Für ein Direct-Mailing geht es immer darum, die Aufmerksamkeit der Leser zu erregen. Doch in Zeiten sinnendeckender Reizüberflutung erweist sich das als echte Kunst!

Für mich als Direct Response-Texter Grund genug, die bestmögliche Antwort auf die Frage zu finden:

„Wie kann ich die Aufmerksamkeit der Leser erhöhen?“

„Je mehr Information angeboten wird, desto konfuser und orientierungsloser wird der Mensch“, meint Prof. Dr. Norbert Bolz von der Universität Essen in einem Interview mit „acquisa“ im Januar 2001. Und damit trifft er das Problem des Marketinginstruments Direct-Mailing genau auf den Kopf.

„Orientierung gewinnt der Kunde nur dort, wo ihm eine echte Geschichte erzählt wird“, so Bolz weiter. Ohne Knalleffekte, dafür aber mit umso mehr emotionalen Inhalten versehen, wie etwa beim Marketing-Turnaround von Hewlett Packard.

Geschichten mit Gefühl

Vor einigen Jahren hatte das hp-Management erkennen müssen, dass es keinen sinnvolen Unterschied mehr zwischen den eigenen Produkten und denen der Mitbewerber gab. Um sich trotzdem von der Konkurrenz abzuheben, wurde beschlossen, die Werbestrategie komplett zu ändern.

Frei von technischen Informationen sollte die Botschaft sein, aber voll von Menschlichkeit! Heraus kam eine einfache Geschichte, die ganz im Stil eines Mythos Sinn stiftete. Am Beginn der Geschichte stehen zwei Menschen, eine Idee und eine Garage. Und am Ende der Geschichte: ein weltweiter Konzern als Symbol für Pioniergeist und Unternehmertum.

Diese „Garagen-Geschichte“ von hp (ähnlich auch die von Microsoft) funktioniert nach innen und nach aussen! Sie gefällt Mitarbeitern und Kunden deswegen so gut, weil sich Menschen eben nicht für Technik, sondern für Menschen und Geschichten interessieren. Nur wenn die Emotionen der Kunden bewusst angesteuert werden, lassen sich die Kunden ködern!

Emotion schlägt Argument

Heutige Konsumenten fragen sich kaum noch: Was möchte ich haben von dem, was ich noch nicht habe, sondern: Was möchte ich erfahren von dem, was ich noch nicht erfahren habe? Dieser Motivationswandel ist die typische Reaktion auf gesättigte Märkte.

Ob Staubsauger, Kaffeefilter oder Fernlehrgänge. Es gibt zahllose Produkte und Dienstleistungen, die den gleichen Nutzen bieten und den gleichen Zweck erfüllen. Die Konkurrenz in jeder Waren- und Dienstleistungsgruppe ist erdrückend.

Irgendwann lässt sich die Qualität nicht mehr steigern, und auch beim Design sind die Möglichkeiten beschränkt. Wenn sich die Produkte in ihren materiellen Eigenschaften immer weniger unterscheiden, werden ihre immateriellen Werte desto wichtiger. Der Kaufanreiz verlagert sich vom „Nutzen auf den Genuss“ zum „Besitz auf das Erlebnis“.

Markenartikler haben sich längst darauf eingestellt, nicht nur Waren zu verkaufen, sondern auch Gefühle und Lifestyle-Konzepte.

Wie man Kunden fesselt

Menschen lassen sich besser über ihre Gefühle ansprechen als ausschliesslich über ihre Rationalität. Marken werden zu Sinnbildern und müssen Konsumenten emotional und sinnlich ansprechen. Und dazu gehört auch das Angebot einer sozialen Zugehörigkeit.

Auch in der Mailingwelt wird nicht mehr die Masse der verfügbaren Informationen, sondern die emotionale Qualität der Botschaft den entscheidenden Response erzeugen!

Mailingleser wollen ein Zugehörigkeitsgefühl! Sie wollen Emotionen! Wecken Ihre Mailings Emotionen und ziehen sie Menschen an?

Die klassische Marketinglehre, nach der eine Marke die Summe von Produkteigenschaften und -nutzen sei, ist längst passé. Die Vorzüge eines Produktes oder einer Dienstleistung müssen sinnlich erlebbar gemacht werden!

Auch für ein erfolgreiches Mailing genügt nicht mehr die Aufzählung von Produkteigenschaften und Nutzenversprechen, um eine gewünschte Reaktion auszulösen.

Die Kaufentscheidung ist ein überwiegend impuls- und emotionsgetragener Akt. Deshalb ist auch die sinnliche Akzentuierung des Mailings zu einer wichtigen Aufgabe geworden!

Hohen Response

Der Gefahr der Austauschbarkeit von Marken kann man nur entgehen, wenn man sinnliche Komponenten aus den Produkten und Dienstleistungen herausarbeitet. Diese „berührenden“ Komponenten müssen im Mailing inszeniert werden, um eine hohe Response zu erzielen.

Eine wahre Herausforderung für jeden Mailing Texter: Einerseits muss er sich in die Situation des Lesers hineinversetzen und emotional sein, andererseits darf er die verkäuferische Schiene nicht vernachlässigen.

Viele Mailings, die in der alten Tradition gemacht werden, sind selten emotional – sie sind kopfgesteuert! Aber wir reden mit Menschen. Der grösste Fehler, den die meisten Texter machen: Sie schreien die Leute an.

Aber wenn ich Jemandem einen Brief schreibe, dann steh ich ihm nahe. Ich bin direkt bei ihm zu Hause oder im Büro und spreche ihn an. Persönlich und nicht irgendwo weit weg oder auf dem Plakat.

Und wenn ich jemandem nahestehe, dann schreie ich ihn nicht an, sondern versuche, auf seine Situation einzugehen und ein Gespräch mit ihm zu führen.

Dass kann auch ein Verkaufsgespräch per Brief sein …


Edwin E. Braatz | Copywriter (Mailingtexter)

Wissen Sie, dass 90 Prozent des Erfolges oder Misserfolges eines Angebotes, sei es in einer Anzeige, in einem Werbebrief oder auf einer Website, die Headline darstellt?


John Caples (USA), einer der Legenden im Werbegeschäft, gibt Textern den folgenden Rat:

„Wenn Sie die Aufgabe haben, eine Anzeige zu texten, schreiben Sie als erstes eine Vielzahl von Headlines. Verbringen Sie Stunden damit, Headlines zu schreiben – oder Tage, wenn es notwendig ist. Wenn es passiert, dass Sie über eine Headline nachdenken während Sie gerade spazieren gehen oder im Bus fahren, nehmen Sie Stift und Papier und schreiben Sie sie sofort nieder“.


Headlines schreiben ist ein Gebiet, auf dem jeder, auch der professionelle Texter, noch stärker sein kann!

Warum ist eine starke Headline wichtig?

Eine starke Headline ist aus 5 Gründen wichtig:

  1. Sie erregt Aufmerksamkeit
  2. Sie kommuniziert einen starken Nutzen
  3. Sie appeliert an das eigene Interesse des Lesers und beantwortet ihm sofort seine Fragen: „Ist das interessant für mich?“ und „Was habe ich davon?“
  4. Sie legt die Grundstimmung für das Angebot fest
  5. Eine Headline hat die gleiche Aufgabe wie ein Filmplakat für das Kino: sie wählt das richtige Publikum aus!

Untersuchungen auf der Basis vieler Hundert durchgeführter Tests ergaben, eine starke Headline kann bis zu 17 mal effektiver sein als eine „so-la-la-“ Headline. Und das mit exakt der gleichen „body copy“!

Weil das so ist, schreibe ich immer viele Headlines für Werbebriefe und Anzeigen sowie für Bücher. Für mein Marketing E-Book „Senioren machen Märkte!“ schrieb ich zum Beispiel 57 verschiedene Headlines, bevor ich mich für einen Titel entschied.

Die 5 wichtigsten Regeln,

um eine starke Headline zu

schreiben:

  1. Das Versprechen muss glaubhaft sein
  2. Niemals mehr als 17 Worte benutzen
  3. Anführungszeichen setzen, weil es besser im Gedächtnis bleibt
  4. Groß- und Kleinbuchstaben verwenden – nicht alles in Großbuchstaben – des leichteren Lesens wegen
  5. Wenn ein großes Foto benutzt wird, die Headline unter das Foto setzen
  6. Die Buchstabengrößen nicht variieren

So starten Sie,

eine starke Headline zu

schreiben:

Untersuchen Sie jedes Produkt, einschliesslich Informationsprodukte wie Loseblattwerke, Newsletter, Bücher, Tapes usw., nochmals und nochmals, Element für Element. Schauen Sie es mit den Augen eines Verbrauchers an. Finden Sie alle Merkmale, Vorteile und Nutzen des Produktes heraus – aus der Sicht des Käufers.

Merkmale sind Tatsachen über ein Produkt, die Glaubwürdigkeit schaffen. Zum Beispiel: „Es ist 20 x 30 cm groß, hat 298 Seiten und 23 Illustrationen“.

Vorteile und Nutzen sind die Elemente eines Produktes, die die Antwort liefern auf die unausgesprochenen Fragen des Lesers zwischen Papierkorb und Weiterlesen: „Interessiert mich das?“ und „Was habe ich davon?“

Setzen Siestarke Verben ein! Beispiel: „Entdecken Sie, wie Sie Ihre Steuern auf die Hälfte zusammenstreichen!“ „Zusammenstreichen“ ist ein starkes Verb, ein Aktionswort!

Vorteile und Nutzen sind notwendig in Ihrem Werbebrief. Aber der Nutzen ist es, auf den Sie das Hauptgewicht legen müssen, der bringt das Angebot zum Abschluss. Der Grund?

Menschen handeln zu 90 (!) Prozent aufgrund ihrer Gefühle. Erst danach suchen sie ihre Entscheidungen durch Benutzung ihres Verstandes logisch zu rechtfertigen.

Die beste Methode, Nutzen einzufangen:


Nehmen Sie DIN A7-Kärtchen (10,5 x 7,2) und schreiben Sie einen Vorteil oder einen Nutzen auf jeweils ein Kärtchen.

Ist das Produkt zum Beispiel ein Loseblattwerk, schreiben Sie von allen Seiten des Werkes die verschiedenen Vorteile und Nutzen aus der Sicht des Käufers auf.

Wenn Sie diesen Prozess beendet haben, sehen Sie die Kärtchen nochmals durch. Manchmal werden Sie 50, 100 oder 200 Kaertchen haben. In vielen Fällen ist der stärkste Nutzen, den Sie auf einem Kärtchen finden, gleichzeitig auch die stärkste Headline!

Ein Nutzen, den Sie auf Ihrem DIN A7-Kaertchen „isoliert“ haben, kann manchmal zu dem werden, was wir „Unique Selling Proposition“ nennen, Ihr einzigartiges Verkaufsargument, Ihr USP!

Wenn Sie die eindeutigen Vorteile und Nutzen herausgeschält haben, beginnt Ihr Wettbewerbsvorsprung! Warum? Viele Marketing- und Werbeleute versäumen es, die Vorteile und Nutzen ihrer Produkte und Dienstleistungen eindeutig heraus zu stellen.

Sie haben viele Möglichkeiten für Headlines. Und die Vorteile und Nutzen, die Sie herausgeschält haben, helfen Ihnen, den Rest der „body copy“ erfolgreich zu Ende zu schreiben!

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

„Der clevere Texter wird Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen emotionalen Mehrwert ergänzt!“


Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Verkaufsbrief wieder erkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailing-Texter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter



„Glaubhaftigkeit und Vertrauen in allen Formen von Kommunikation, auch in Mailings, sind eine absolute Notwendigkeit. Anders wird Ihnen niemand glauben!“


Ohne Vertrauen wird niemand ein Produkt von Ihnen kaufen oder eine Dienstleistung von Ihnen in Anspruch nehmen, weder jetzt noch später! Glaubhaftigkeit ist also von entscheidender Wichtigkeit!

Um so erstaunlicher ist es, dass Glaubhaftigkeit in der Arbeit von vielen Textern, Rednern und Kommunikatoren oft komplett fehlt. Bei Agenturen, Textern und Unternehmern wirkt sich das enorm negativ aus, beginnend mit schlechten Resultaten. Sie sehen kein Heilmittel, dies zu ändern, denn bislang hat noch niemand die Geheimnisse gelehrt, die hinter solchen Misserfolgen wirklich stecken.

Ich zeige Ihnen jetzt erstmals mit 7 Regeln, welche Schritte Sie unternehmen müssen, um das unentbehrliche Element „Glaubwürdigkeit“ aufzubauen:

1. Sagen Sie die absolute Wahrheit

Sehr viel Text in Werbeschreiben ist komplett unwahr! Leser sind klüger als Sie vielleicht denken. Potentielle Käufer spüren, wenn etwas sehr falsch ist. Sie hören einfach auf zu lesen, denn sie wollen einen verlogenen Text nicht lesen und schon gar nicht darauf antworten!

2. Seien Sie authentisch

Sie müssen für sich eine einzigartig sprechende Stimme bzw. Sprachstil finden und konsequent einsetzen. Hier sind einige Tipps zur Entwicklung Ihres eigenen Stils:

  1. Schaffen Sie eine wirklich interessierende Charaktere
  2. Seien Sie selbst! Seien Sie so frei und exzentrisch wie wenn Sie sich unbeobachtet fühlen
  3. Verschleiern Sie nicht Ihr wirkliches Ich, wie es die meisten Menschen tun. Im Gegenteil, lassen Sie Ihr wahres Selbst herauskommen. Bringen Sie Familienmitglieder in Ihren Text hinein. Haben Sie einen Bruder, der etwas Besonderes zustande bringt, eine fußballspielende Schwester, einen ungewöhnlichen Vater oder Mutter, oder einen Freund, der eine richtige Charaktere verkörpert. Schreiben Sie über sie in Ihren Texten. Menschen lieben es, über Menschen zu lesen wie sie wirklich sind, denn „Nichts interessiert Menschen mehr als Menschen!“
  4. Benutzen Sie täglich Redewendungen und Ausdrücke, die Sie gewöhnlich verwenden, wenn Sie sprechen oder schreiben. Zum Beispiel, wenn Sie normalerweise sagen „Verdammte Kiste“ oder „Weiss der Geier“ oder „Mach Dich vom Acker“ oder „Nach mir die Sintflut“, oder, oder, oder. Benutzen Sie diese Ausdrücke, denn es sind Ihre. Man wird Sie daran wieder erkennen!

Vermeiden Sie die „Werbesprache“. Machen Sie auch nicht den Versuch zu kommunizieren, indem Sie den typischen Stil vom Werbeagentur Hype benutzen. Obwohl er sehr verbreitet ist, liest oder glaubt kein Konsument solch hoffnungsloses Gefasel!

3. Machen Sie kühne Versprechungen –

stellen Sie aber sicher, jeden Anspruch zu

beweisen

4. Erzählen Sie eine kurze Geschichte

innerhalb Ihres Werbetextes


Alle Menschen lieben Geschichten – solange es Sprache gibt. Sie können eine kurze Story erzählen in weniger als drei bis fünf Sätzen! Die besten Stellen, wo Sie „Geschichten erzählen“ lernen können und herausfinden, was mit einem anekdotischen Einstieg gemeint ist, finden Sie in den „Reader’s Digest“. Jeder Artikel beginnt dort mit einer kurzen Geschichte. Und das ist ein wichtiger Grund dafür, warum „Reader’s Digest“ das populärste Magazin ist, das jemals publiziert wurde. 17 Millionen Leser weltweit sind der eindeutige Beweis!

5. Verwenden Sie exakte Zahlen

Sagen Sie zum Beispiel nie: „Letzten Monat verdiente ich mehr als 10.000 Euro“. Sagen Sie besser: „Meine Buchführung zeigt, dass ich letzten Monat 10.370,– Euro verdient habe“.

Die meisten Texter und Redner benutzen Verallgemeinerungen. Das ist falsch! Nur exakte Zahlen sind lebendige Werkzeuge in Ihren Händen.

6. Sagen Sie ausdrücklich von wo Sie

oder andere Hauptpersonen geographisch

herkommen


Beispiel: „Kollege Ted Wagner aus Dietlikon in der Schweiz wurde als Copywriter zum Spitzenverdiener!

7. Nennen Sie den Beruf

der Hauptperson in Ihrem

Werbetext


Beispiel: „Elektroinstallateur aus Pirmasens verdient in seiner Freizeit 1.512.320,– Euro in den letzten 12 Monaten im Internet.“

Benutzen Sie diese 7 Regeln so oft wie möglich in Ihren Texten und Reden!

Sind Ihre Mailings glaubhaft, ist die Chance groß, dass der Leser von Ihnen kauft. Sind Ihre Reden glaubhaft,ist die Chance groß, dass das Auditorium Ihnen zuhört!


Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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