Mit ‘Mailings’ getaggte Beiträge

Autoren haben es gut! Wissen sie nicht, was sie schreiben sollen, löschen sie das leere Dokument einfach wieder.

Firmenchefs hingegen haben es schwerer. Ihr Dokument ist eine schier endlose Fläche, die sich nicht einfach so zum Verschwinden bringen lässt: Da sind Firmengebäude, Fahrzeuge, Verpackungen; überall muss etwas hingeschrieben werden.

Die Werbeaussagen klingen zwar professionell, sagen jedoch nichts aus. Beliebt sind Formulierungen wie „Kundenorientierte Strategie“, „Zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, Individuell wie Sie“ oder „Maßgeschneiderte Lösungen“. Auch der emotionale Imperativ wird gern genommen: „Technik, die begeistert“ rufen einem die Kleinbetriebe von ihren Lieferwagen zu, als löste diese Aussage tatsächlich Probleme und Begeisterung aus.

BELANGLOSIGKEITEN

Weitaus verstörender ist die Masse an Belanglosigkeiten, die Unternehmen ihren Kunden auf Webseiten, Prospekten und Mailings zumuten.

Da wütet eine Geschwätzigkeit von grauenvoller Banalität: kleinstgedruckt und in astronomische Länge gezerrt, weil die Firmenkommunikation tödlich daran krankt, dass sie jeweils von mindestens fünf Personen verantwortet wird, die sich dazu berufen fühlen, immer wieder einen neuen Aspekt hervorzuheben.

Nirgendwo sind Texte liebloser und stümperhafter geschrieben als in dieser Sparte, was nur teilweise darauf zurückzuführen ist, dass viele Leute, die für ihre Texte Geld bekommen, eigentlich Schläge kassieren müssten!

Das Problem liegt vielmehr darin, dass Unternehmen oft von Menschen geführt werden, die keine Ahnung haben, was sie über ihre Firma sagen könnten, und dann eben von anderen abschreiben, die wiederum den gleichen Kampf mit sich ausfechten – eine „Technik, die begeistert“.

NULLBOTSCHAFTEN

Und wäre das alles nicht schon schlimm genug, werden diese Nullbotschaften auch noch konsequent mit Bildern lachender Menschen versehen, was ebenfalls keine Aussage darstellt, im Verbund jedoch wie ein Kommunikationskonzept wirkt oder von einer schamlosen Agentur als solches verkauft worden ist.

Dennoch sind die meisten Unternehmen stolz auf den Qualm, den sie verbreiten. Darauf hingewiesen, dass sie einem mit ihren Texten nichts Wissenswertes erzählen, reagieren sie durchweg beleidigt und verweisen auf die „vielen positiven Reaktionen, die wir auf unsere Werbung erhalten“, was das Entsetzen schlagartig verdoppelt, denn offenbar kann das Volk schlechte Texte nicht von guten unterscheiden und auch nicht kluge Werbung von bescheuerter.

Das ist aus zwei Gründen kein Wunder: Erstens ist die Wahrnehmung der Menschen bei der Masse an Werbebotschaften längst völlig abgestumpft, und zweitens leben wir in einer Kultur, in der das Mittelmaß mangels echter Qualität gern zur Spitzenklasse hochgejubelt wird. Und das Traurigste dabei ist: Egal, wie schlecht ein Text sein mag – es findet sich immer einer, der ihn richtig gut findet.

Edwin E. Braatz Copywriter Gesundheit https://www.mailingpower.net

© 1998 – 2018 Edwin E. Braatz. Alle Rechte vorbehalten.
Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

Pharma-Mailings sind für niedergelassene Ärzte keine wertvolle Informationsquelle. Zu diesem Ergebnis kam eine kürzlich durchgeführte Umfrage. Von 380 befragten Ärzten

  • gaben 46% an, die eingehenden Mailings der Pharma-Industrie durch ihre Mitarbeiterinnen grundsätzlich ungelesen entsorgen zu lassen
  • lesen 24% die Mailings nur bestimmter Firmen, Präparate oder Themen
  • lassen 23% ihre Helferinnen Mailings mit attraktiven, kostenlosen Angeboten zwecks Anforderung herausfiltern
  • lesen nur 7% alle Werbeinformationen.

Die Umfrage unter den Ärzten hatte auch das Ziel, die Stärken und Schwächen sowie die Optimierungsmöglichkeiten dieses Kommunikationskanals realitätsnah aus Adressaten-Sicht zu ermitteln. Folgende Bereiche wurden beurteilt:

Wahrnehmung: Welchen Aufmerksamkeitswert haben die Mailings im Kontext der Praxis-Post?
 Ansprache: Wie individuell ist die Post der Pharma-Industrie?
 Gestaltung: Wie gut gefallen die Aussendungen?
 Inhalt: Wie überzeugend sind die vermittelten Informationen?
 Nutzen: Wie praxisorientiert sind die Inhalte?
 Dialogorientierung: Welche Kontaktmöglichkeiten bestehen und wie werden diese bewertet?
 Synergie: Unterstützen Mailings die Außendienstarbeit?

Die befragten Ärzte, die die Mailings lesen, wurden gebeten, die Zusendungen sowohl nach dem Grad ihres Informationswertes, als auch in Bezug auf die Qualität des angebotenen Services zu bewerten. Hieraus ergaben sich 4 Klassen von Inhalten bei Pharma-Mailings:

10% Highlights, 20% Mogelpackungen, 25% Theorie-Transmitter, 45% Werbemüll.

  1. Highlights: Sie zeichnen sich durch einen hohen Informationswert aus und stehen für einen ausgezeichneten Service. Diese Art von Inhalt ist sehr selten; nur zwei bis drei Mailings pro Arzt und Jahr entsprechen diesen Anforderungen

  2. Mogelpackungen: Sie täuschen Wertigkeit vor, die aber von den Inhalten nicht erfüllt wird. Meistens handelt es sich um Werbung für altbekannte Präparate, die mittels attraktiver Anforderungsmöglichkeiten aufgewertet werden sollen.

    Der Aufmerksamkeits- und Erinnerungseffekt solcher Mailings ist nach Angaben der befragten Ärzte sehr gering

  3. Theorie-Transmitter: Mailings, die in diese Klasse fallen, wären für niedergelas-sene Ärzte grundsätzlich interessant, aber häufig dominieren die medizinisch-wissenschaftlichen Inhalte die pragmatischen Informationen für den Praxis-Alltag

  4. Werbemüll: Der größte Teil der Zusendungen zählt für die befragten Ärzte zur Klasse Werbemüll. Diese Mailings sind nicht nur schlecht konzipiert (z.B. zu viel Text, uninteressante Inhalte), sondern weisen auch Schreibfehler auf (z.B. Name falsch geschrieben) oder sind nachlässig aufgemacht (z.B. mindere Papierqualität, schlechter Druck).

Obwohl der Wert von Mailings von den Befragten als gering erachtet wird, zählen diese „Tools“ nach wie vor zum Standard-Instrumentarium (z.B. Einführungs- und
Erinnerungs-werbung).

Um ihren positiven Effekt zu erhöhen, ist es aber unerlässlich, ihren Nutzen „aufzuladen“. Ein Beispiel ist die Integration von QR-Codes, über die internetbasierte Zusatzleistungen abgerufen werden können.

Begleit-Briefe

Auch bemängelten die befragten Ärzte die unpersönliche Art der Begleit-Briefe. Von 100 Zusendungen handelte es sich bei 76 um einfache Lieferzettel, 15 wurden von einem einfachen Standardbrief („Sehr geehrter Anforderer“) begleitet und nur 9 Begleit-Briefe waren persönlicher gehalten.

Aussendungen mit Bestellangeboten sollen „Dialog-Mailings“ sein, aber die untersuchten Pharma-Zusendungen erfüllten diese Funktion fast gar nicht. Mit Zustellung der Anforde-rung war der Dialog beendet. Möglichkeiten zur erneuten Kontaktaufnahme wurden gar nicht erst angeboten. Eine telefonische Kontaktaufnahme war meist nur über Call-Center möglich und auf Websites suchte man vergeblich nach Ansprechpartnern.

© 1998 – 2018 Edwin E. Braatz. Alle Rechte vorbehalten.
Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

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„Heureka – ich hab´s gefunden!“

Viele junge Texter stellen sich die Frage: „Wie kann ich meine Werbebriefe glaubhafter machen?“ Die Antwort ist der Schlüssel zu jeder erfolgreichen Kommunikation!

Glaubhaftigkeit und Vertrauen in allen Formen von Kommunikation sind absolut notwendig. Anders wird Ihnen niemand glauben.

Und ohne Vertrauen wird niemand ein Produkt von Ihnen kaufen oder eine Dienstleistung von Ihnen in Anspruch nehmen, weder jetzt noch später.

Glaubhaftigkeit ist ganz klar von entscheidender Wichtigkeit. Um so erstaunlicher ist es, dass Glaubhaftigkeit in der Arbeit von fast allen Textern, Rednern und Kommunikatoren beinahe komplett fehlt. Bei den meisten Agenturen, Textern und Unternehmern wirkt sich das enorm negativ aus. Und sie sehen kein Heilmittel, dies zu ändern.

Bislang hat noch niemand die wirklichen Geheimnisse gelehrt, die hinter solchen Misserfolgen stecken. Eine ganze Weile habe auch ich diese Geheimnisse für mich behalten.

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Jetzt zeige ich Ihnen mit 7 Regeln welche Schritte Sie unternehmen müssen, um das unentbehrliche Element von Glaubwürdigkeit aufzubauen:

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1. SAGEN SIE DIE WAHRHEIT

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Sehr viel Text in Werbeschreiben ist komplett unwahr! Leser sind klüger, als Sie vielleicht denken. Potentielle Käufer können spüren, wenn etwas sehr falsch ist. Sie hören einfach auf zu lesen, denn sie wollen einen verlogenen Text nicht lesen und schon gar nicht darauf antworten.

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2. SEIEN SIE AUTHENTISCH

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Sie müssen für sich eine einzigartig sprechende Stimme bzw. Sprachstil finden und konsequent einsetzen. Hier sind einige Tipps zur Entwicklung Ihres eigenen Stiles:

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2.1 Schaffen Sie eine wirklich interessierende Charaktere – Sie selbst. Seien Sie so frei und exzentrisch wie in Ihren besten Momenten. Verschleiern Sie nicht Ihr wirkliches Ich, wie es die meisten auf der Welt tun. Im Gegenteil, lassen Sie Ihr wahres Selbst heraus kommen. Bringen Sie Familienmitglieder in Ihren Text hinein. Haben Sie einen Bruder, der nie was zustande bringt, eine fußballverrückte Schwester, einen ungewöhnlichen Vater oder Mutter, oder einen Freund, der eine richtige Charaktere verkörpert, schreiben Sie über sie in Ihren Texten. Menschen lieben es, über Menschen zu lesen wie sie wirklich sind.

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2.2 Benutzen Sie Ausdrücke und Redewendungen, die Sie auch gewöhnlich verwenden, wenn Sie mit Menschen sprechen. Zum Beispiel, wenn Sie normalerweise sagen „verdammte Kiste“ oder „weiss der Geier“ oder „mach Dich vom Acker“ oder, oder, oder. Benutzen Sie diese Worte. Es sind wirklich Sie!

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Vorsicht aber bei Ausdrücken, die Religionen beleidigen oder Gotteslästerung zum Inhalt haben! Ich empfehle Ihnen eindringlich, diese niemals in Ihren Werbetexten zu verwenden. Sie würden mit Sicherheit viele Leser zutiefst beleidigen.

Vermeiden Sie auch die gewohnte „Werbesprache“. Machen Sie nicht den Versuch, zu kommunizieren, indem Sie den typischen Stil der Werbeagenturen benutzen. Obwohl er noch immer sehr verbreitet ist, liest und glaubt kein Konsument mehr solch durchsichtiges Gefasel.

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Schreibe, wie Du redest, so schreibst Du schön.“ (Gotthold Ephraim Lessing, Theaterautor 1729 – 1781).

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3. MACHEN SIE KÜHNE VERSPRECHUNGEN – STELLEN SIE ABER SICHER, JEDEN ANSPRUCH ZU BEWEISEN

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Echte Testimonials sind der ehrlichste, überzeugenste und einfachste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen. Wie Sie mit Testimonials punkten, lesen Sie hier:

http://www.mailingpower.me/2011/14/wie-sie-mit-testimonials-punkten .

Bei Gesundheitsthemen sollten Sie grundsätzlich auch entsprechende klinische Studien oder Forschungsergebnisse als Beweise nennen. .

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4. ERZÄHLEN SIE KURZE STORIES INNERHALB IHRES WERBETEXTES

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Alle Menschen lieben Stories seit Anbeginn der Sprache. Sie können eine kurze Geschichte in weniger als drei bis fünf Sätzen erzählen. Eine gute Stelle, um die Technik des Erzählens von Stories zu studieren und zu lernen, was mit einem anekdotischen Einstieg gemeint ist, finden Sie in „Reader‘s Digest“. Jeder Artikel beginnt dort mit einer kurzen Story. Und das ist ein wichtiger Grund dafür, warum „Reader‘s Digest“ das populärste Magazin ist, das jemals publiziert wurde mit über 17 Millionen Lesern.

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5. VERWENDEN SIE GENAUE ZAHLEN

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Sagen Sie zum Beispiel nie: „Letzten Monat verdiente Hans Maier mehr als 5.000 Euro.“ Sagen Sie statt dessen: „Seine Buchführung zeigt, dass er letzten Monat 5.370,– Euro verdient hatte“.

Wichtig: Nicht jeder Punkt im Werbetext muss wahr sein. Für die Glaubwürdigkeit muss er aber scheinen, wahr zu sein! Benutzen Sie keine Verallgemeinerungen, sondern genaue Zahlen als lebendige Werkzeuge in Ihren Händen!

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6. SAGEN SIE DEUTLICH VON WO IHRE HAUPTPERSONEN GEOGRAPHISCH HER KOMMEN

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Beispiel: „Kollege Hans Maier aus Nürnberg wurde zum Spitzenverdiener!“

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7. NENNEN SIE DEN BERUF DER HAUPTPERSON

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Beispiel: „Der Elektroinstallateur Hans Maier aus Pirmasens verdiente in den letzten 12 Monaten in seiner Freizeit im Internet 1.512.320,– Euro.“

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FAZIT

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Benutzen Sie diese 7 Regeln so oft wie möglich in Ihrem Werbetext. Beginnen Sie Ihre Anstrengungen aber immer mit der alles entscheidenden Headline!

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PRAXISTEST

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Im Rahmen einer Untersuchung des Instituts für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) zum Thema „Wie gut sind meine Pharma-Mailings“, kam ein erschreckendes Ergebnis heraus:  45% der Pharma-Mailings werden von Ärzten als „Reklame-Müll“ klassifiziert!“

Die einbezogenen Ärzte wurden gebeten, die Mailings sowohl nach dem Grad ihres Informationswertes, als auch im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit und die Qualität des angebotenen Services zu bewerten. Dabei stellten sich vier Grundtypen heraus:

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1. Die Highlight-Raritäten erfüllen weitgehend alle Anforderungen, allerdings ist dieser Typus mit zwei bis drei Mailings pro Arzt und Jahr äußerst selten.

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2. Die Mogelpackungen suggerieren Wertigkeit, die aber von den Inhalten nicht erfüllt wird. Meist handelt es sich um Werbung für altbekannte Präparate, die mittels attraktiver Anforderungsmöglichkeiten aufgewertet werden sollen. Der Aufmerksamkeits- und Erinnerungseffekt derartiger Mailings ist sehr gering.

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3. Die Mailings, die in die Klasse der Theorie-Transmitter fallen, wären grundsätzlich interessant, aber in den meisten Fällen dominieren die medizinisch-wissenschaftlichen Inhalte die prakmatischen Informationen für den Praxisalltag.

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4. Der größte Teil der Zusendungen zählt zur Kategorie des Reklame-Mülls: Diese Mailings sind nicht nur inhaltlich schlecht konzipiert (uninteressante Inhalte, zu viel Text), weisen Schreibfehler auf (z. B. falsche Namensschreibung) oder sind nach-lässig aufgemacht (mindere Papierqualität, schlechter Druck).

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Ohne Frage ist ein gut gestalteter, aufmerksamkeitsstarker Werbebrief die Basis für eine erfolgreiche Mailingkampagne!

Aber genauso wichtig wie der Werbebrief, ist die Auswahl der richtigen Zielgruppe! 

Nach Untersuchungen des Siegfried-Vögele-Instituts macht die richtige Auswahl der Zielgruppe bis zu 40 Prozent des Erfolges eines Mailings aus.

Die weiteren Untersuchungen ergaben, dass selbst ein schlecht gestaltetes Mailing an die für das Angebot richtige Zielgruppe erfolgreicher ist, als ein optimal gestaltetes Supermailing, das an die falschen Adressaten gerichtet ist!

Je genauer Sie also wissen, wen Sie für Ihr Angebot ansprechen können, desto höher wird der Response sein! Nur mit einer zielgruppengerechten Ansprache lassen sich neue Kunden effizient gewinnen.

Jedem Produkt seine Zielgruppe

Laut Definition ist eine Zielgruppe die Gesamtheit aller effektiven oder potenziellen Personen, die mit einer bestimmten Marketing-Aktivität angesprochen werden sollen. Zielgruppen spezieller Märkte weisen zum Beispiel folgende Merkmale auf:

Im B-to-C Markt:

  • Demografische Merkmale (Alter, Geschlecht, Familienstand, Wohnort, etc.)

  • Sozioökonomische Merkmale (Bildungsstand, Beruf, Einkommen, etc.)

  • Psychografische Merkmale (Meinung, Einstellung, Motivation, etc..)

  • Kaufverhalten (Preissensibilität, Kaufreichweite, usw.

Im B-to-B Markt:

  • Organisatorische Merkmale (Branche, Unternehmensgröße, Standort, etc.)

  • Ökonomische Merkmale (Finanzen, Liquidität, Bestände, etc.)

  • Kaufverhalten des Unternehmens (Lieferantentreue, etc.)

  • Personenbezogene Merkmale oder Charakteristika der Entscheidungsträger der Unternehmen (modern, innovationsfreudig, etc.)

Je mehr Informationen Sie über Ihre Zielgruppen vorliegen haben, desto effizienter ist Ihre Dialogkommunikation und desto wahrscheinlicher erhält Ihr Kunde eine Botschaft, die ihn wirklich interessiert.

Jedem Kunden seine Kampagne 

Je individueller Ihre Dialogkommunikation auf die Bedürfnisse Ihres Kunden und seiner Lebensumstände ausgerichtet ist, um so mehr lässt sich auch der Wert des Kunden für Ihr Unternehmen steigern und die Dauer der Kundenbeziehung erhöhen.

Am besten lösen Sie diese Aufgabe mit einem auf Kampagnen-Management spezialisierten Unternehmen. Die Kundendaten aus Ihrer Datenbank werden dort validiert, aktualisiert und bei Bedarf mit Zusatzinformationen angereichert.

Nach Durchführung der Kampagne erhalten Sie ein detailliertes Kampagnen-Reporting, das auch zum Verfeinern der Maßnahmen bei zukünftigen Kampagnen dient. Damit ist die kontinuierliche Optimierung Ihrer Folgekampagnen gesichert.

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Die geheime Kraft von Geschenken

In den frühen 70er Jahren, als ich in Hamburg bei Addressograph-Multigraph (AM) als Verkäufer für Offset-Druckmaschinen mein Brot verdiente, hatten wir eine geheime Marketingwaffe. Sie bestand aus allen Arten von Werbegeschenken – Favoriten waren Schreibgeräte – alle mit dem aufgedruckten Logo „AM“.

Es war faszinierend zu sehen, wie diese Geschenke, die nur wenige DM kosteten, die Kunden begeisterten.

Eines Tages schickten wir unseren Kunden einen einzelnen Manschettenknopf mit einer Einladung und dem Versprechen, das passende Gegenstück zu erhalten, wenn sie auf unseren Ausstellungsstand anlässlich einer großen Handelsmesse kommen würden.

Wir hatten kaum genug Platz auf unserem riesigen Stand, um alle die kamen, unterzubringen – fast alle fragten nach ihrem zweiten Gratis-Manschettenknopf.

Etwa zehn Jahre später bin ich auf dem Meeting eines Marketing-Clubs. Ein Teilnehmer, der für eine auf pharmazeutische Produkte spezialisierte Werbeagentur arbeitet, erzählt mir eine erstaunliche Geschichte.

Seine Agentur nutzt regelmäßig Direct Mailings, um Ärzte für ein Symposium über Krankheiten einzuladen, die mit den Produkten seines Kunden behandelt werden.

Um zu sehen, ob er die Aufmerksamkeit erhöhen kann, bot er den Ärzten, die die Einladung akzeptierten, einen Taschenterminkalender gratis an. Kosten pro Stück etwa zwei DM.

In einem A/B Split-Test, in dem die Response-Raten der Mailings mit dem Angebot eines Gratis-Taschenterminkalenders mit denen ohne dieses Angebot verglichen wurden, erzielten die Mailings mit dem Gratis-Angebot eine um sechs mal höhere Response-Rate!

Fazit: Menschen lieben es, kostenlose Geschenke zu bekommen. Wenn Sie Ihren Interessenten ein kleines Gratis-Geschenk anbieten, können Sie die Antwort auf Ihre Marketinganstrengungen zu minimalen Kosten signifikant erhöhen!

Wenn Ihr Interessent ein „Informations-Sucher“ ist, dann geben Sie ihm eine Gratis-Information in Form eines „Booklets“ oder eines Spezial-Reports – entweder als PDF zum direkten Download oder ausgedruckt an seine postalische Adresse.

Ist Ihr Interessent kein Leser, dann nutzen Sie ein Geschenk zum „Anfassen“. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos: Kaffee-Becher, Schlüsselanhänger, Kugel-schreiber, Kofferanhänger, etc.

Die Kosten der Geschenke hängen davon ab, welche Ausgaben Sie sich leisten können, um einen neuen Kunden zu akquirieren. In den meisten Fällen liegen die Geschenke bei 5 Euro oder darunter.

Sie können Ihre Response-Raten verbessern, indem Sie ein Geschenk anbieten, dessen wahrgenommener Wert viel höher ist als seine Kosten.

Eine DVD z. B. kann ein großartiges Geschenk sein, weil der Wert ihres Inhalts – Bilder, Video, Audio oder Software – extrem hoch sein kann, aber die Kosten für die Vervielfältigung nur einige wenige Cents pro Stück ausmachen.

Bieten Sie aber nicht nur Geschenke an, die einen hoch wahrgenommenen Wert verkörpern, sondern auch Geschenke, die ungewöhnlich sind! So hatte z.B. der US- amerikanische Newsletter für Offshore-Investment „The Sovereign Society“ einen riesigen Erfolg, indem die Herausgeber neuen Abonnenten ein eigenes Konto bei einer Schweizer Bank anboten.

Ich rate jedem Direktmarketer, ein Geschenk anzubieten. So können Sie ganz legitim mit dem Wort „GRATIS“ in Ihrer Headline oder Ihrem Umschlag-Teaser arbeiten. Dadurch erhöhen sich Ihre Chancen, die Aufmerksamkeit der Interessenten auf sich zu ziehen und eine Anfrage oder einen Auftrag zu erhalten.

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„Zählt die Generation 50plus schon zu Ihren Kunden?“ Nein? Dann wird es höchste Zeit, Ihren Blick von der Jugendorientierung abzukehren und verstärkt auf die „Jungen Alten“ zu richten!

Bereits heute zählen fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung zur Altersgruppe zwischen 50 und 79 Jahren! Sie vergrößert sich stetig, während die Gruppe der 14- bis 49-Jährigen kontinuierlich schrumpft. Nur noch wenige Jahre, und in Deutschland leben mehr Menschen über 60 als unter 20!

Das Alter ist kein Schicksalsschlag, der nur einige von uns trifft und es ist auch kein unvorhersehbarer Zufall. Das Alter steht in unserem biologischen Programm festgeschrieben, unaufhaltsam und ist ein völlig normaler Abschnitt unseres Lebens. Medizinisch beginnt der Körper schon ab etwa dem dreißigsten Lebensjahr zu altern. So gesehen ist für den Hochmut der Jugend kein Platz.

Die Generation 50plus hat mehr freies Geld zur Verfügung als alle anderen Zielgruppen! Ihre Kaufkraft ist dreimal so hoch wie die der 14- bis 20-Jährigen. Die kauf- und konsumbereiten „Jungen Alten“ mit ihrem gewaltigen Nachfragevolumen haben Zeit und Geld, es auch auszugeben, wenn ihnen die richtigen Angebote vorliegen!

Mit dieser Erkenntnis können auch Sie umfassend an die Gestaltung und Vermarktung Ihrer Produkte und Dienstleistungen herangehen.

Sie müssen nur bereit sein, auf die besonderen Wünsche, Bedürfnisse und Träume dieser finanzstarken, konsumerfahrenen und kritischen Kunden einzugehen. Neue, lukrative Kunden aus der Generation 50plus zu gewinnen, wird Ihnen Spass machen, ohne die Jüngeren aus den Augen zu verlieren. Nein, Sie werden  kein „Getto-Marketing“ machen, sondern ein bewusst generationenübergreifendes Marketing nach dem Motto: „Was für ältere Menschen barrierefrei bedeutet, bedeutet für jüngere Menschen Komfort!“

Nun gut, werden Sie sagen, ich weiss, für erfolgreiche Mailings ist neben dem richtigen Produkt, dem richtigen Nutzenversprechen und der richtigen Ansprache auch die richtige Adresse von Bedeutung. Mit richtiger Adresse meine ich nicht nur postalisch richtig. Was bedeutet das für Sie bei der Adressenauswahl für die Zielgruppe 50plus?

Während sich bis 20-Jährige auf Allgemeinplätzen tummeln, ähnliche Interessen haben und das Alter als solches als Selektionsmerkmal Sinn macht, haben sich bei älteren Menschen aufgrund ihrer jahrezehntelangen Lebenserfahrung sehr individuelle Persönlichkeiten mit unterschiedlichsten Interessen herausgebildet, die sich nicht mehr nur nach dem Alter bemessen lassen. Sie wissen ja, es gibt 40-Jährige, die bereits völlig neben dem Leben stehen und 80-Jährige, die vor Lebensfreude nur so strotzen.

Ältere Menschen laufen eben nicht mehr einem einheitlichen Trend hinterher, sie lassen sich nicht in ein Schema pressen und manipulieren, sprich bewerben, wie das bei den jüngeren Zielgruppen oft der Fall ist. Durch ihre jahrelange Konsumerfahrung sind ältere Menschen entsprechend kritischer. Sie mieten nicht ihre erste Wohnung, sondern vielleicht die fünfte, sie kaufen nicht ihr erstes Auto, sondern vielleicht das zehnte. Sie legen mehr Wert auf Qualität und können sich diese finanziell auch leisten.

Fakt ist: Keine Zielgruppe ist so unterschiedlich wie die der über 50-Jährigen! Da gibt es, um nur vier Beispiele zu nennen: die Weltoffenen, die gerne reisen, die frohen Geniesser, die es sich auf ihre alten Tage in erster Linie gutgehen lassen wollen, die kritischen Philosophen mit einem gewissen Defizit an spontaner Lust und Lebensfreude und die häuslichen Schaffer, denen man in den vielen Heimwerkermärkten auf Schritt und Tritt begegnet.

Im Zielgruppenmarketing 50plus Adressen nur nach einem einzigen Merkmal, dem Alter, auszuwählen, hiesse nichts anderes, als im Trüben zu fischen nach dem Motto: „Irgend ein Fisch wird schon anbeissen“.  Um erfolgreich zu sein, brauchen Sie aber Adressen, die nach den unterschiedlichsten Interessen selektiert sind! Denn was nützt das überzeugenste Mailing mit dem besten Nutzenversprechen, wenn es an Empfänger geschickt wird, die damit nichts anfangen können oder an Empfänger, die damit was anfangen könnten, es aber gar nicht erhalten. Die Botschaft muss zur Adresse passen und die Adresse zur Botschaft, ganz besonders bei der kritischen Generation 50plus!

Benutzen Sie für Ihre nächste Mailingaktion an die finanzstarken, kauf – und konsumbereiten „Jungen Alten“ nur solche Adressen, mit denen Sie die individuellen Persönlichkeiten und unterschiedlichen Interessen der Zielgruppe 50plus genau treffen.

Ich verspreche Ihnen, schon bald werden die „Jungen Alten“ zu Ihren lukrativsten Kunden gehören – und zwar nachhaltig!

EEB

Bevor ich mit einem Verkaufsbrief beginne, gehe ich mit dem Thema einige Tage „schwanger“. Mit den ersten unfertigen Gedanken daraus, dem Briefing und zusätzlichen eigenen Recherchen (auch US-Quellen) entsteht ein erstes grobes Konzept, quasi der Handlungsrahmen für die Story.

Jetzt suche ich für das zu verkaufende Produkt alle offenen und versteckten Vorteile heraus, das Nutzenversprechen („What`s in it for me“), den USP. Daraus entsteht die Headline für den Verkaufsbrief und der Teaser für das Versandkuvert. Beide zunächst nur als Arbeitstitel (wie bei einem Drehbuch oder einem Roman).

Während des Schreibens des Body-Textes, dem intensiven Beschäftigen mit dem Thema, ergeben sich oft neue Sichtweisen und Argumente – vielleicht sogar der schlacht-entscheidende Gedankenblitz – die dazu führen, dass ich die angedachte Headline und den angedachten Teaser, manchmal auch den kompletten Einstieg, solange hin und her „bewege“, bis sie passen und am stärksten sind.

Erst wenn die Body-Copy zu Ende geschrieben ist – zumindest als Rohentwurf – kann man sagen, ob die vorgesehenen Headlines bzw. Teaser wirklich stark sind und ob der Einstieg, also die ersten paar hundert Worte, den Leser wirklich in das Mailing hineinziehen.

Jetzt zeigt sich, ob Headline, Teaeser, Einstieg, laufender Text und Handlungsaufforderung den Leser zum „Her mit dem Produkt!“ bewegen.

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Laut Wikipedia sind Nahrungsergänzungsmittel Produkte zur erhöhten Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit  Nähr- oder Wirkstoffen im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln. Sie fallen unter die Regelungen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuchs (LFGB). Nahrungsergänzungsmittel unterliegen dem LFGB und sind nicht dazu bestimmt, Arzneimittelwirkungen zu entfalten, Erkrankungen zu heilen oder ihnen vorzubeugen. Nahrungsergänzungen dürfen in Deutschland keine arzneiliche Wirkung entfalten oder beanspruchen.

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Während Finanzprodukte keiner gesetzlichen Prüfung unterliegen und der Phantasie in der Werbung keine Grenzen gesetzt sind, werden Werbeaussagen und -Versprechungen über  Nahrungsergänzungsmittel durch die Verordnung EG Nr. 1924/2006 (Health Claims) streng geregelt. Siehe auch „Rechtlicher Rahmen für den Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln“ und „Nahrungsergänzungsmittel – Vertrieb über Ärzte und Apotheker.“

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Mailings für diese Produkte stellen an einen Texter hohe Anforderungen, denn sie müssen nicht nur einfühlsam und verkaufsstark, sondern auch extrem rechtssicher sein! Findet ein aufmerksamer Wettbewerber eine Formulierung, die dem Gesetz nicht entspricht, hat der Versender mit hohen Strafzahlungen zu rechnen. Aus meiner Texter-Praxis:

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In einem Mailing für einen Versender von Nahrungsergänzungsmitteln schrieb ich zum Beispiel: „… unterstützt Ihren Körper bei Hauptproblemen und Allergien.“ Prompt antwortete der Anwalt meines Kunden: „Sie müssen direkte krankheitsbezogene Aussagen vermeiden. Hautprobleme sind ein Krankheitsbild und dürfen nicht verwendet werden. Sie können Ihre Aussage so umschreiben: “ … unterstützend zur Erhaltung einer gesunden Hautstruktur.“

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In einem Mailing für einen anderen Kunden schrieb ich: “ … steigern Ihre Konzentrationsfähigkeit.“ Der Anwalt dieses Kunden sagte mir, dass eine solche Aussage gesetzlich angreifbar ist und deshalb umschrieben werden muss, zum Beispiel in: „… können Ihre normale Konzentrationsfähigkeit unterstützen.“

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Wichtig für Texter:

1. Die Werbeaussagen, mit denen die Hersteller Nahrungsergänzungsmittel anpreisen, dürfen nicht irreführend sein.

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2. Nicht gestattet sind Behauptungen wie die, mit einer angemessenen Ernährung sei die Zufuhr angemessener Nährstoffmengen nicht möglich, etwa weil die Böden in Deutschland so ausgelaugt seien.

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3. Ebenfalls verboten sind Aussagen, die sich auf die Linderung, Beseitigung oder Vorbeugung von Krankheiten beziehen.

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4. Es ist nicht zulässig, mit Aussagen von Ärzten oder Angehörigen von Heilberufen für ein Nahrungsergänzungsmittel zu werben.

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Auf welches Wort reagiert der Mensch mit hundertprozentiger Sicherheit? Welches Wort hört er am liebsten? Richtig: seinen eigenen Namen!

Bevor der Empfänger Ihres Mailings auf die Headline blickt, will er im Adressfeld seinen eigenen Namen stehen sehen! Ist sein Name auch noch korrrekt geschrieben, ist die Chance groß, dass er weiterliest!

Nichts ist eben für einen Menschen wichtiger und gleichzeitig persönlicher, als sein eigener, individueller Name!

Nutzen Sie diese menschliche Eitelkeit als Motivationselement und sprechen Sie den Mailing-Empfänger mit seinem ganz persönlichen Namen an. Es lohnt sich. Damit haben Sie die erste Hürde zum Weiterlesen bereits übersprungen!

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

Ihr Feedback ist mir willkommen! Mochten Sie den heutigen Artikel? Welche anderen Themen möchten Sie in meinem Blogger gerne besprochen sehen? Lassen Sie es mich bitte wissen auf: eMail@braatz-text.de

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Für ein Direct-Mailing geht es immer darum, die Aufmerksamkeit der Leser zu erregen. Doch in Zeiten sinnendeckender Reizüberflutung erweist sich das als echte Kunst!

Für mich als Direct Response-Texter Grund genug, die bestmögliche Antwort auf die Frage zu finden:

„Wie kann ich die Aufmerksamkeit der Leser erhöhen?“

„Je mehr Information angeboten wird, desto konfuser und orientierungsloser wird der Mensch“, meint Prof. Dr. Norbert Bolz von der Universität Essen in einem Interview mit „acquisa“ im Januar 2001. Und damit trifft er das Problem des Marketinginstruments Direct-Mailing genau auf den Kopf.

„Orientierung gewinnt der Kunde nur dort, wo ihm eine echte Geschichte erzählt wird“, so Bolz weiter. Ohne Knalleffekte, dafür aber mit umso mehr emotionalen Inhalten versehen, wie etwa beim Marketing-Turnaround von Hewlett Packard.

Geschichten mit Gefühl

Vor einigen Jahren hatte das hp-Management erkennen müssen, dass es keinen sinnvolen Unterschied mehr zwischen den eigenen Produkten und denen der Mitbewerber gab. Um sich trotzdem von der Konkurrenz abzuheben, wurde beschlossen, die Werbestrategie komplett zu ändern.

Frei von technischen Informationen sollte die Botschaft sein, aber voll von Menschlichkeit! Heraus kam eine einfache Geschichte, die ganz im Stil eines Mythos Sinn stiftete. Am Beginn der Geschichte stehen zwei Menschen, eine Idee und eine Garage. Und am Ende der Geschichte: ein weltweiter Konzern als Symbol für Pioniergeist und Unternehmertum.

Diese „Garagen-Geschichte“ von hp (ähnlich auch die von Microsoft) funktioniert nach innen und nach aussen! Sie gefällt Mitarbeitern und Kunden deswegen so gut, weil sich Menschen eben nicht für Technik, sondern für Menschen und Geschichten interessieren. Nur wenn die Emotionen der Kunden bewusst angesteuert werden, lassen sich die Kunden ködern!

Emotion schlägt Argument

Heutige Konsumenten fragen sich kaum noch: Was möchte ich haben von dem, was ich noch nicht habe, sondern: Was möchte ich erfahren von dem, was ich noch nicht erfahren habe? Dieser Motivationswandel ist die typische Reaktion auf gesättigte Märkte.

Ob Staubsauger, Kaffeefilter oder Fernlehrgänge. Es gibt zahllose Produkte und Dienstleistungen, die den gleichen Nutzen bieten und den gleichen Zweck erfüllen. Die Konkurrenz in jeder Waren- und Dienstleistungsgruppe ist erdrückend.

Irgendwann lässt sich die Qualität nicht mehr steigern, und auch beim Design sind die Möglichkeiten beschränkt. Wenn sich die Produkte in ihren materiellen Eigenschaften immer weniger unterscheiden, werden ihre immateriellen Werte desto wichtiger. Der Kaufanreiz verlagert sich vom „Nutzen auf den Genuss“ zum „Besitz auf das Erlebnis“.

Markenartikler haben sich längst darauf eingestellt, nicht nur Waren zu verkaufen, sondern auch Gefühle und Lifestyle-Konzepte.

Wie man Kunden fesselt

Menschen lassen sich besser über ihre Gefühle ansprechen als ausschliesslich über ihre Rationalität. Marken werden zu Sinnbildern und müssen Konsumenten emotional und sinnlich ansprechen. Und dazu gehört auch das Angebot einer sozialen Zugehörigkeit.

Auch in der Mailingwelt wird nicht mehr die Masse der verfügbaren Informationen, sondern die emotionale Qualität der Botschaft den entscheidenden Response erzeugen!

Mailingleser wollen ein Zugehörigkeitsgefühl! Sie wollen Emotionen! Wecken Ihre Mailings Emotionen und ziehen sie Menschen an?

Die klassische Marketinglehre, nach der eine Marke die Summe von Produkteigenschaften und -nutzen sei, ist längst passé. Die Vorzüge eines Produktes oder einer Dienstleistung müssen sinnlich erlebbar gemacht werden!

Auch für ein erfolgreiches Mailing genügt nicht mehr die Aufzählung von Produkteigenschaften und Nutzenversprechen, um eine gewünschte Reaktion auszulösen.

Die Kaufentscheidung ist ein überwiegend impuls- und emotionsgetragener Akt. Deshalb ist auch die sinnliche Akzentuierung des Mailings zu einer wichtigen Aufgabe geworden!

Hohen Response

Der Gefahr der Austauschbarkeit von Marken kann man nur entgehen, wenn man sinnliche Komponenten aus den Produkten und Dienstleistungen herausarbeitet. Diese „berührenden“ Komponenten müssen im Mailing inszeniert werden, um eine hohe Response zu erzielen.

Eine wahre Herausforderung für jeden Mailing Texter: Einerseits muss er sich in die Situation des Lesers hineinversetzen und emotional sein, andererseits darf er die verkäuferische Schiene nicht vernachlässigen.

Viele Mailings, die in der alten Tradition gemacht werden, sind selten emotional – sie sind kopfgesteuert! Aber wir reden mit Menschen. Der grösste Fehler, den die meisten Texter machen: Sie schreien die Leute an.

Aber wenn ich Jemandem einen Brief schreibe, dann steh ich ihm nahe. Ich bin direkt bei ihm zu Hause oder im Büro und spreche ihn an. Persönlich und nicht irgendwo weit weg oder auf dem Plakat.

Und wenn ich jemandem nahestehe, dann schreie ich ihn nicht an, sondern versuche, auf seine Situation einzugehen und ein Gespräch mit ihm zu führen.

Dass kann auch ein Verkaufsgespräch per Brief sein …


Edwin E. Braatz | Copywriter (Mailingtexter)

Stellen Sie sich vor,

Sie verschicken Mailings – und alle

machen den Umschlag auf!


Mailing-Verstärker machen diesen Traum wahr! Mailing-Verstärker, in der Regel sehr flache und leichte Werbeartikel, die dem Werbebrief beigelegt werden, geben Ihrem Mailing eine hohe Aufmerksamkeit!

Erfolgskontrollen beweisen die positive Wirkung von Mailing-Verstärkern. Während sich über 65 Prozent der Empfänger von Werbesendungen mit Mailing-Verstärkern an den Absender erinnern konnten, war dies bei Empfängern von Werbesendungen ohne Verstärker nur bei 37 Prozent der Fall!

Mal ehrlich: Können Sie dem Drang widerstehen, einen Umschlag zu öffnen, in dem gut fühlbar mehr ist als nur Papier? Wohl kaum!

Deshalb setzen auch immer mehr Mailing-Texter auf das kleine Öffnungswunder Mailing-Verstärker.


Mailingverstärker

erhöhen Ihre Response-Quote

gewaltig!


„Die besten Erfolgschancen räumt eine neue Marktanalyse individuell zugeschnittenen Produkten mit hochwertiger Qualität und hohem Nutzwert ein. Ein Beispiel dafür, dass der Mailingverstärker im Anschreiben wirkt, ist eine Mailing-Aktion, mit der ein Telefon-Router bekannt gemacht werden sollte – ein Gerät, das vor die Telefonanlage geschaltet wird und automatisch den günstigsten Anbieter wählt.

Der Hälfte der Mailings wurde ein Mailingverstärker, ein kleines, praktisches Messer in Schlüsselform, beigelegt, die restlichen Zuschriften wurden ohne Verstärker versandt. »Schneiden Sie Ihre Telefonkosten zurecht« war das Motto der Aktion.

Das Ergebnis zeigt, dass sich der Einsatz des Mailingverstärkers gelohnt hat. Rund ein Viertel der Angeschriebenen, die in ihrem Brief das kleine Messer fanden, reagierten. Bei den anderen lag die Response-Quote bei vier Prozent.

Ein anderes Mailing mit Flugtickets als Beigabe hatte eine traumhafte Response-Quote: 58 Prozent der Stammkunden, die das Ticket in ihrem Weihnachtsbrief fanden, antworteten.

Für kreative Mailingverstärker gibt es viele weitere Beispiele. Experten warnen jedoch vor Kreativität um jeden Preis: Handschellen mit Fellbesatz beispielsweise erfreuen nicht jeden Empfänger. Daneben sollte die Beigabe auch zum beworbenen Produkt passen.“

Quelle: DIREKT MEHR, Deutsche Post

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Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

Ja, aber nur für junge Werber!


Best-Ager profitieren vom seniorengerechten Nutzenversprechen und einer barrierelosen Kommunikation von Produkt- und Dienstleistungen!

Die meist jungen Werber dagegen riskieren nicht selten ihre Karriere oder verlieren gar ihren Job, wenn sie die lukrative und einzig wachsende Zielgruppe 50plus zu ihren Kunden machen wollen.

Warum? Flops sind vorprogrammiert! Wie sollen junge Menschen in der Lage sein – und auch willens – andere zu motivieren, die ihre Eltern oder gar ihre Grosseltern sein könnten? Sie sind es nicht, und sie wollen es oft auch nicht!

Für Kreative, deren Karrieren meist als beendet gelten, wenn sie die 30 überschritten haben, sind sie unsichtbar, die Menschen in den „besten Jahren“!

Ihre Ansprache ignoriert die finanzstärkste, konsum- und ausgabenfreudigste Zielgruppe! Bestenfalls gehen sie davon aus, dass sich Menschen im Alter von 50 bis 75 von der Werbung genau so angesprochen fühlen, wie Menschen im Alter von 25 bis 49. Das ist ein folgenschwerer Irrtum!

Stellen Sie sich vor: Ein 50- oder 60-jähriger macht Werbung für die Generation „VIVA“. Lächerlich, unakzeptabel, erfolglos, sagen Sie; und Sie haben Recht damit. Umgekehrt erleben wir es aber täglich: 25-jährige machen Werbung für die Generation 50plus. Und das ist genau so lächerlich, unakzeptabel und erfolglos!


Ignoranz kostet Umsatz!


Warum akzeptieren Sie als Unternehmer, dass Werber aus purer Angst vor der Zielgruppe 50plus Milliardenpotenziale schlummern lassen und Sie deshalb auf sichere und lukrative Erträge verzichten müssen?

Warum riskieren Sie durch Ignoranz und fehlendem Einfühlungsvermögen der Werber  die Schwächung Ihrer Ertragskraft und die Sicherheit Ihrer Existenz?

Stimmen Sie Ihr Marketing, Ihr Nutzenversprechen und Ihre kommunikative Ansprache gezielt, subtil und einfühlsam auf die besonderen Wünsche und Bedürfnisse älterer Menschen ab.

Am besten durch einen Best-Ager als Werber, der aus seinem eigenem emotionalem Zugang genau so denkt, fühlt und handelt, wie die Zielgruppe 50plus selbst.


Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

„Der clevere Texter wird Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen emotionalen Mehrwert ergänzt!“


Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Verkaufsbrief wieder erkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailing-Texter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter



„Glaubhaftigkeit und Vertrauen in allen Formen von Kommunikation, auch in Mailings, sind eine absolute Notwendigkeit. Anders wird Ihnen niemand glauben!“


Ohne Vertrauen wird niemand ein Produkt von Ihnen kaufen oder eine Dienstleistung von Ihnen in Anspruch nehmen, weder jetzt noch später! Glaubhaftigkeit ist also von entscheidender Wichtigkeit!

Um so erstaunlicher ist es, dass Glaubhaftigkeit in der Arbeit von vielen Textern, Rednern und Kommunikatoren oft komplett fehlt. Bei Agenturen, Textern und Unternehmern wirkt sich das enorm negativ aus, beginnend mit schlechten Resultaten. Sie sehen kein Heilmittel, dies zu ändern, denn bislang hat noch niemand die Geheimnisse gelehrt, die hinter solchen Misserfolgen wirklich stecken.

Ich zeige Ihnen jetzt erstmals mit 7 Regeln, welche Schritte Sie unternehmen müssen, um das unentbehrliche Element „Glaubwürdigkeit“ aufzubauen:

1. Sagen Sie die absolute Wahrheit

Sehr viel Text in Werbeschreiben ist komplett unwahr! Leser sind klüger als Sie vielleicht denken. Potentielle Käufer spüren, wenn etwas sehr falsch ist. Sie hören einfach auf zu lesen, denn sie wollen einen verlogenen Text nicht lesen und schon gar nicht darauf antworten!

2. Seien Sie authentisch

Sie müssen für sich eine einzigartig sprechende Stimme bzw. Sprachstil finden und konsequent einsetzen. Hier sind einige Tipps zur Entwicklung Ihres eigenen Stils:

  1. Schaffen Sie eine wirklich interessierende Charaktere
  2. Seien Sie selbst! Seien Sie so frei und exzentrisch wie wenn Sie sich unbeobachtet fühlen
  3. Verschleiern Sie nicht Ihr wirkliches Ich, wie es die meisten Menschen tun. Im Gegenteil, lassen Sie Ihr wahres Selbst herauskommen. Bringen Sie Familienmitglieder in Ihren Text hinein. Haben Sie einen Bruder, der etwas Besonderes zustande bringt, eine fußballspielende Schwester, einen ungewöhnlichen Vater oder Mutter, oder einen Freund, der eine richtige Charaktere verkörpert. Schreiben Sie über sie in Ihren Texten. Menschen lieben es, über Menschen zu lesen wie sie wirklich sind, denn „Nichts interessiert Menschen mehr als Menschen!“
  4. Benutzen Sie täglich Redewendungen und Ausdrücke, die Sie gewöhnlich verwenden, wenn Sie sprechen oder schreiben. Zum Beispiel, wenn Sie normalerweise sagen „Verdammte Kiste“ oder „Weiss der Geier“ oder „Mach Dich vom Acker“ oder „Nach mir die Sintflut“, oder, oder, oder. Benutzen Sie diese Ausdrücke, denn es sind Ihre. Man wird Sie daran wieder erkennen!

Vermeiden Sie die „Werbesprache“. Machen Sie auch nicht den Versuch zu kommunizieren, indem Sie den typischen Stil vom Werbeagentur Hype benutzen. Obwohl er sehr verbreitet ist, liest oder glaubt kein Konsument solch hoffnungsloses Gefasel!

3. Machen Sie kühne Versprechungen –

stellen Sie aber sicher, jeden Anspruch zu

beweisen

4. Erzählen Sie eine kurze Geschichte

innerhalb Ihres Werbetextes


Alle Menschen lieben Geschichten – solange es Sprache gibt. Sie können eine kurze Story erzählen in weniger als drei bis fünf Sätzen! Die besten Stellen, wo Sie „Geschichten erzählen“ lernen können und herausfinden, was mit einem anekdotischen Einstieg gemeint ist, finden Sie in den „Reader’s Digest“. Jeder Artikel beginnt dort mit einer kurzen Geschichte. Und das ist ein wichtiger Grund dafür, warum „Reader’s Digest“ das populärste Magazin ist, das jemals publiziert wurde. 17 Millionen Leser weltweit sind der eindeutige Beweis!

5. Verwenden Sie exakte Zahlen

Sagen Sie zum Beispiel nie: „Letzten Monat verdiente ich mehr als 10.000 Euro“. Sagen Sie besser: „Meine Buchführung zeigt, dass ich letzten Monat 10.370,– Euro verdient habe“.

Die meisten Texter und Redner benutzen Verallgemeinerungen. Das ist falsch! Nur exakte Zahlen sind lebendige Werkzeuge in Ihren Händen.

6. Sagen Sie ausdrücklich von wo Sie

oder andere Hauptpersonen geographisch

herkommen


Beispiel: „Kollege Ted Wagner aus Dietlikon in der Schweiz wurde als Copywriter zum Spitzenverdiener!

7. Nennen Sie den Beruf

der Hauptperson in Ihrem

Werbetext


Beispiel: „Elektroinstallateur aus Pirmasens verdient in seiner Freizeit 1.512.320,– Euro in den letzten 12 Monaten im Internet.“

Benutzen Sie diese 7 Regeln so oft wie möglich in Ihren Texten und Reden!

Sind Ihre Mailings glaubhaft, ist die Chance groß, dass der Leser von Ihnen kauft. Sind Ihre Reden glaubhaft,ist die Chance groß, dass das Auditorium Ihnen zuhört!


Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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