Mit ‘Mailing’ getaggte Beiträge

Besser Texten mit Mozart

Veröffentlicht: 25. März 2016 in Allgemein
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Mozart bekam seine Ideen von singenden Vögeln – Sie bekommen sie von Mozart.

 

Mit acht Jahren begeisterte Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus („Amadé“) Mozart (27.1.1756 bis 5.12.1791) halb Europa als Wunderkind am Piano, mit vierzehn wurde er als begnadeter Komponist gefeiert, dem die genialen Einfälle vom Himmel zuzuströmen schienen.

Wie kann jemand mit elf Jahren bereits 50 herausragende Musikwerke, darunter Symphonien, Konzerte, Sonaten und geistliche Werke geschrieben haben? Das war damals und ist bis heute ein Rätsel.

Doch was macht seine Musik so außergewöhnlich? Was unterscheidet sie von anderen Werken seiner Epoche, der Klassik, wo es klare kompositorische Regeln der Form und der Harmonien gab und die romantische Idee des Genies noch unbekannt war.

Mozart beschrieb sein Ideal ganz einfach so:

Das Mittelding – das Wahre in allen Sachen.“ Es bedeutet nichts Geringeres, als die Mitte von allem zu finden. Ausgleich, Harmonie, Schönheit.

Da Musik unmittelbar als Sprache wirkt, kann man über die Musik als Medium leichter einen Zugang zu seinen Gefühlen finden. Neueste Forschungen entdeckten, die Musik von Mozart stellt sich immer in einem optimalen Verhältnis von Spannung und Entspannung dar.

Die Musik Mozarts ist mit positiven Gefühlen besetzt und wird deswegen auch als Mittel zur Schmerzbekämpfung, Angstreduktion und Stressbewältigung eingesetzt.

In U-Bahnhöfen mit Mozarts Musik sinkt die Kriminalitätsrate. In Kliniken lindern seine Kompositionen Schmerzen, bauen Angst und Stress ab, sorgen für eine freundlichere Atmosphäre und herzlichere Beziehung zwischen Personal und Patienten.

Mozart selbst hat wohl kaum an eine „Heilwirkung“ seiner Musik gedacht. Die Kombination von Musik und Gesundheit war zu seiner Zeit nicht populär. Heute sind wir an einem Punkt angelangt, wo Musik zunehmend an ihrer Bedeutung für unsere Gesundheit und unser seelisches und soziales Wohlbefinden gemessen und auch gekauft wird. Mozart steht mit an erster Stelle!

Der Mozart-Effekt

Ende der 90er Jahre landete der Komponist und Musikpsychologe Don Campbell in den USA mit „The Mozart Effect“ (Deutscher Buchtitel: „Die Heilkraft der Musik“) einen Bestseller. Er schreibt: „Mozart wirke mit einer Wucht, die andere nicht haben. Er übt einen befreienden, anregenden und heilsamen Einfluss aus, der ihn selbst noch unter den Hervorragenden hervorragen lässt. Seine Wirksamkeit übertrifft bei weitem das, was wir bei seinen Vorgängern und Zeitgenossen oder Nachfolgern finden.“

Wissenschaftler, die im Bereich Klangforschung, Hörpsychologie, Neurologie etc. arbeiten, bestätigen, dass einige Merkmale von Mozarts Musik anregend auf unsere Intelligenz und Kreativität und den entsprechenden Gehirnregionen wirken: Die spielerisch fließenden

Mozarts Musik ist

so rein und schön, dass ich sie als die innere

Schönheit des Universums selbst ansehe.“

Albert Einstein

Melodien, die klare Struktur der Form oder der bevorzugte Einsatz heller Klänge (Flöten, Violinen) – aber vor allem die rhythmische Variabilität der Musik Mozarts seien hierfür verantwortlich.

Am erstaunlichsten ist die Wirkung seiner Musik auf unser Gehirn. Die Nervenzellen werden angeregt, Millionen neuer Verbindungen zwischen den Neuronen zu knüpfen. Diese Synapsen lassen ein enorm effektives Netzwerk im Gehirn entstehen. Konkret bedeutet das für uns: höhere Konzentrations-, Lern- und Entscheidungsfähigkeit, mehr Intuition, Wachheit und Kreativität.

Wer Mozart hört, entwickelt demnach mehr Intelligenz. Und das betrifft alle menschlichen Entwicklungsphasen, vom Embryo bis ins hohe Alter.

Der amerikanische Psychologe und Komponist Joshua Leeds bringt es auf den Punkt: Klang ist für das Nervensystem ebenso wichtig wie Nahrung für den Körper.

Eine Studie an der Universität Kaliforien in Irvine fand heraus, dass sich die 36 Teilnehmer eines räumlichen IQ-Tests um etliche Punkte verbessern konnten, nachdem sie zehn Minuten lang Mozarts D-Dur Sonate gehört hatten. Das war 1993 und löste den „Mozart-Effekt“-Boom aus. Über Nacht war Mozart in Kalifornien ausverkauft.

Der Physiker Gordon Shaw meint dazu: „Mozartmusik kann das Gehirn „aufwärmen“. Er vermutet, dass differenzierte Musik komplexe Denkvorgänge erleichtert, wie sie bei geistiger Schwerarbeit zum Beispiel in der Mathematik oder im Schach gefordert sind.

Inzwischen hat der an der Salzburger Universität Mozarteum forschende Professor Dr. Hans-Ullrich Balzer mit chronobiologischen Analysen nachgewiesen, dass es beim Hören von Mozarts Musik zu einer erstaunlich schnellen Synchronisation mit den körpereigenen Rhythmen kommt.

Da die Steuerung der Rhythmen über Prozesse erfolgt, die im Gehirn stattfinden, stehen Balzers Beobachtung auch im Zusammenhang mit der Entdeckung Wolf Singers, des berühmten deutschen Hirnforschers, der herausfand, dass das Gehirn in einer rhyth-mischen Taktung arbeitet und wie ein Orchester funktioniert.

Der Nobelpreisträger, Atomphysiker und selbst begnadeter Pianist Werner Heisenberg sieht die Wellenkräfte und Elementarteilchen als Verbündete im natürlichen Bund mit den Schwingungen Mozarts (Spiegel 8/2006).

Mozarts Musik fördert unser Potential, unsere geistig-seelische Entwicklung – und das nachweislich besser als etwa laute Rockmusik. Selbst Pflanzen wachsen bei Musik von Mozart schneller, wenden sich dem Lautsprecher zu. Bei „Heavy Metall“ wenden sie sich ab. Doch wir sind keine Pflanzen.

Wenn Ihr nächstes Mailing erfolgreich sein soll, versuchen Sie`s mal mit Mozart!

 

Der clevere Texter wird Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen emotionalen Mehrwert ergänzt.

Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Werbebrief wieder erkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailingtexter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

 

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Ein Mailing-Package ist ein personalisiertes Print-Mailing, bestehend aus mehreren verschiedenen Teilen:

1. Versandumschlag mit aufgedrucktem Teaser

Der Teaser soll den Empfänger neugierig machen, den Umschlag zu öffnen und sich den Inhalt anzusehen. Der richtige Teaser auf dem Umschlag ist für das Öffnen genau so entscheidend wie die richtige Headline auf der BILD-Zeitung für deren Verkauf am Kiosk.

2. Response-Element / Bestellschein

3. Prämien-Schein für Gratis-Test-Anforderung

4. Mailing / Verkaufsbrief bis 16 und mehr Seiten

5. Liftletter

Der Liftletter beleuchtet die Vorteile und das Nutzenversprechen aus dem Verkaufsbrief aus einem zusätzlichen Blickwinkel. Der Text sollte nicht vom Werbetexter selbst, sondern von einer prominenten Persönlichkeit, einem neutralen Fachmann oder einem zufriedenen Kunden stammen

6. Stuffer 1

Der Stuffer fasst die wichtigsten Vorteile/Nutzen kurz und knapp zusammen. Garantieversprechen, zusätzliche Prämie. Meisten auf farbigem Papier, DIN A5, anderen Papiergrößen oder Papierformen

7. Stuffer 2

Der zusätzliche Stuffer kann z. B. ein Lesezeichen sein.

Sehen Sie hier ein praktisches Beispiel für ein Mailing-Package,

bestehend aus sieben verschiedenen Teilen.

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Nixe_Rollschuhe

Ohne Frage ist ein gut gestalteter, aufmerksamkeitsstarker Werbebrief die Basis für eine erfolgreiche Mailingkampagne!

Aber genauso wichtig wie der Werbebrief, ist die Auswahl der richtigen Zielgruppe! 

Nach Untersuchungen des Siegfried-Vögele-Instituts macht die richtige Auswahl der Zielgruppe bis zu 40 Prozent des Erfolges eines Mailings aus.

Die weiteren Untersuchungen ergaben, dass selbst ein schlecht gestaltetes Mailing an die für das Angebot richtige Zielgruppe erfolgreicher ist, als ein optimal gestaltetes Supermailing, das an die falschen Adressaten gerichtet ist!

Je genauer Sie also wissen, wen Sie für Ihr Angebot ansprechen können, desto höher wird der Response sein! Nur mit einer zielgruppengerechten Ansprache lassen sich neue Kunden effizient gewinnen.

Jedem Produkt seine Zielgruppe

Laut Definition ist eine Zielgruppe die Gesamtheit aller effektiven oder potenziellen Personen, die mit einer bestimmten Marketing-Aktivität angesprochen werden sollen. Zielgruppen spezieller Märkte weisen zum Beispiel folgende Merkmale auf:

Im B-to-C Markt:

  • Demografische Merkmale (Alter, Geschlecht, Familienstand, Wohnort, etc.)

  • Sozioökonomische Merkmale (Bildungsstand, Beruf, Einkommen, etc.)

  • Psychografische Merkmale (Meinung, Einstellung, Motivation, etc..)

  • Kaufverhalten (Preissensibilität, Kaufreichweite, usw.

Im B-to-B Markt:

  • Organisatorische Merkmale (Branche, Unternehmensgröße, Standort, etc.)

  • Ökonomische Merkmale (Finanzen, Liquidität, Bestände, etc.)

  • Kaufverhalten des Unternehmens (Lieferantentreue, etc.)

  • Personenbezogene Merkmale oder Charakteristika der Entscheidungsträger der Unternehmen (modern, innovationsfreudig, etc.)

Je mehr Informationen Sie über Ihre Zielgruppen vorliegen haben, desto effizienter ist Ihre Dialogkommunikation und desto wahrscheinlicher erhält Ihr Kunde eine Botschaft, die ihn wirklich interessiert.

Jedem Kunden seine Kampagne 

Je individueller Ihre Dialogkommunikation auf die Bedürfnisse Ihres Kunden und seiner Lebensumstände ausgerichtet ist, um so mehr lässt sich auch der Wert des Kunden für Ihr Unternehmen steigern und die Dauer der Kundenbeziehung erhöhen.

Am besten lösen Sie diese Aufgabe mit einem auf Kampagnen-Management spezialisierten Unternehmen. Die Kundendaten aus Ihrer Datenbank werden dort validiert, aktualisiert und bei Bedarf mit Zusatzinformationen angereichert.

Nach Durchführung der Kampagne erhalten Sie ein detailliertes Kampagnen-Reporting, das auch zum Verfeinern der Maßnahmen bei zukünftigen Kampagnen dient. Damit ist die kontinuierliche Optimierung Ihrer Folgekampagnen gesichert.

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http://www.mailingpower.net

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„Zählt die Generation 50plus schon zu Ihren Kunden?“ Nein? Dann wird es höchste Zeit, Ihren Blick von der Jugendorientierung abzukehren und verstärkt auf die „Jungen Alten“ zu richten!

Bereits heute zählen fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung zur Altersgruppe zwischen 50 und 79 Jahren! Sie vergrößert sich stetig, während die Gruppe der 14- bis 49-Jährigen kontinuierlich schrumpft. Nur noch wenige Jahre, und in Deutschland leben mehr Menschen über 60 als unter 20!

Das Alter ist kein Schicksalsschlag, der nur einige von uns trifft und es ist auch kein unvorhersehbarer Zufall. Das Alter steht in unserem biologischen Programm festgeschrieben, unaufhaltsam und ist ein völlig normaler Abschnitt unseres Lebens. Medizinisch beginnt der Körper schon ab etwa dem dreißigsten Lebensjahr zu altern. So gesehen ist für den Hochmut der Jugend kein Platz.

Die Generation 50plus hat mehr freies Geld zur Verfügung als alle anderen Zielgruppen! Ihre Kaufkraft ist dreimal so hoch wie die der 14- bis 20-Jährigen. Die kauf- und konsumbereiten „Jungen Alten“ mit ihrem gewaltigen Nachfragevolumen haben Zeit und Geld, es auch auszugeben, wenn ihnen die richtigen Angebote vorliegen!

Mit dieser Erkenntnis können auch Sie umfassend an die Gestaltung und Vermarktung Ihrer Produkte und Dienstleistungen herangehen.

Sie müssen nur bereit sein, auf die besonderen Wünsche, Bedürfnisse und Träume dieser finanzstarken, konsumerfahrenen und kritischen Kunden einzugehen. Neue, lukrative Kunden aus der Generation 50plus zu gewinnen, wird Ihnen Spass machen, ohne die Jüngeren aus den Augen zu verlieren. Nein, Sie werden  kein „Getto-Marketing“ machen, sondern ein bewusst generationenübergreifendes Marketing nach dem Motto: „Was für ältere Menschen barrierefrei bedeutet, bedeutet für jüngere Menschen Komfort!“

Nun gut, werden Sie sagen, ich weiss, für erfolgreiche Mailings ist neben dem richtigen Produkt, dem richtigen Nutzenversprechen und der richtigen Ansprache auch die richtige Adresse von Bedeutung. Mit richtiger Adresse meine ich nicht nur postalisch richtig. Was bedeutet das für Sie bei der Adressenauswahl für die Zielgruppe 50plus?

Während sich bis 20-Jährige auf Allgemeinplätzen tummeln, ähnliche Interessen haben und das Alter als solches als Selektionsmerkmal Sinn macht, haben sich bei älteren Menschen aufgrund ihrer jahrezehntelangen Lebenserfahrung sehr individuelle Persönlichkeiten mit unterschiedlichsten Interessen herausgebildet, die sich nicht mehr nur nach dem Alter bemessen lassen. Sie wissen ja, es gibt 40-Jährige, die bereits völlig neben dem Leben stehen und 80-Jährige, die vor Lebensfreude nur so strotzen.

Ältere Menschen laufen eben nicht mehr einem einheitlichen Trend hinterher, sie lassen sich nicht in ein Schema pressen und manipulieren, sprich bewerben, wie das bei den jüngeren Zielgruppen oft der Fall ist. Durch ihre jahrelange Konsumerfahrung sind ältere Menschen entsprechend kritischer. Sie mieten nicht ihre erste Wohnung, sondern vielleicht die fünfte, sie kaufen nicht ihr erstes Auto, sondern vielleicht das zehnte. Sie legen mehr Wert auf Qualität und können sich diese finanziell auch leisten.

Fakt ist: Keine Zielgruppe ist so unterschiedlich wie die der über 50-Jährigen! Da gibt es, um nur vier Beispiele zu nennen: die Weltoffenen, die gerne reisen, die frohen Geniesser, die es sich auf ihre alten Tage in erster Linie gutgehen lassen wollen, die kritischen Philosophen mit einem gewissen Defizit an spontaner Lust und Lebensfreude und die häuslichen Schaffer, denen man in den vielen Heimwerkermärkten auf Schritt und Tritt begegnet.

Im Zielgruppenmarketing 50plus Adressen nur nach einem einzigen Merkmal, dem Alter, auszuwählen, hiesse nichts anderes, als im Trüben zu fischen nach dem Motto: „Irgend ein Fisch wird schon anbeissen“.  Um erfolgreich zu sein, brauchen Sie aber Adressen, die nach den unterschiedlichsten Interessen selektiert sind! Denn was nützt das überzeugenste Mailing mit dem besten Nutzenversprechen, wenn es an Empfänger geschickt wird, die damit nichts anfangen können oder an Empfänger, die damit was anfangen könnten, es aber gar nicht erhalten. Die Botschaft muss zur Adresse passen und die Adresse zur Botschaft, ganz besonders bei der kritischen Generation 50plus!

Benutzen Sie für Ihre nächste Mailingaktion an die finanzstarken, kauf – und konsumbereiten „Jungen Alten“ nur solche Adressen, mit denen Sie die individuellen Persönlichkeiten und unterschiedlichen Interessen der Zielgruppe 50plus genau treffen.

Ich verspreche Ihnen, schon bald werden die „Jungen Alten“ zu Ihren lukrativsten Kunden gehören – und zwar nachhaltig!

EEB

Bevor ich mit einem Verkaufsbrief beginne, gehe ich mit dem Thema einige Tage „schwanger“. Mit den ersten unfertigen Gedanken daraus, dem Briefing und zusätzlichen eigenen Recherchen (auch US-Quellen) entsteht ein erstes grobes Konzept, quasi der Handlungsrahmen für die Story.

Jetzt suche ich für das zu verkaufende Produkt alle offenen und versteckten Vorteile heraus, das Nutzenversprechen („What`s in it for me“), den USP. Daraus entsteht die Headline für den Verkaufsbrief und der Teaser für das Versandkuvert. Beide zunächst nur als Arbeitstitel (wie bei einem Drehbuch oder einem Roman).

Während des Schreibens des Body-Textes, dem intensiven Beschäftigen mit dem Thema, ergeben sich oft neue Sichtweisen und Argumente – vielleicht sogar der schlacht-entscheidende Gedankenblitz – die dazu führen, dass ich die angedachte Headline und den angedachten Teaser, manchmal auch den kompletten Einstieg, solange hin und her „bewege“, bis sie passen und am stärksten sind.

Erst wenn die Body-Copy zu Ende geschrieben ist – zumindest als Rohentwurf – kann man sagen, ob die vorgesehenen Headlines bzw. Teaser wirklich stark sind und ob der Einstieg, also die ersten paar hundert Worte, den Leser wirklich in das Mailing hineinziehen.

Jetzt zeigt sich, ob Headline, Teaeser, Einstieg, laufender Text und Handlungsaufforderung den Leser zum „Her mit dem Produkt!“ bewegen.

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Wie Sie mit Testimonials sicher punkten!

Veröffentlicht: 23. Mai 2012 in Bessser Texten
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Echte Testimonials sind der einfachste, effektivste und kostengünstigste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen!

Wenn immer ich gefragt werde, ein Mailing für ein Unternehmen zu schreiben, ist eine meiner ersten Fragen: „Sind Testimonials vorhanden?“ Manchmal haben Unternehmen sie gesammelt, sind aber nicht ganz sicher, was sie damit tun sollen. Gewöhnlich aber existieren keine.

Warum ist der Einsatz von Testimonials so wichtig? Warum brauchen Sie als Texter unbedingt Testimonials in Ihrem Werkzeugkasten? Ganz einfach, weil Testimonials Ihren Interessenten und Kunden am besten erzählen, wie andere von Ihnen denken!

Testimonials sind unvoreingenommene Unterstützungen Ihrer Glaubwürdigkeit. Und weil sie Ihnen von zufriedenen Kunden gegeben werden, ohne dass irgendein Geld die Hand wechselt, geben Testimonials Ihren Produkten, Ihrem Service und Ihrem Unternehmen die notwendige Glaubwürdigkeit.

Und, Testimonials können helfen, das Risiko zu senken, wenn Sie mit einem „unbekannten“ Unternehmen Geschäfte machen.

Testimonials sind leicht zu bekommen – fragen Sie Ihre Kunden nach einem Testimonial, nachdem Sie ein Projekt oder einen Verkauf abgeschlossen haben. Die Leute geben es Ihnen gerne, vorausgesetzt, Sie sind eine Firma mit der Ihre Kunden gerne Geschäfte machen.

Picken Sie die besten Testimonials heraus

Nachem Sie nun begeisternde Komplimente erhalten haben, wie können Sie jetzt feststellen, welche von diesen bei Ihren Interessenten und Kunden sowohl Aufmerksamkeit erregen als auch Ihre Glaubwürdigkeit am effektivsten unter Beweis stellen?

Mit den folgenden  6 Geheimnissen werden Sie in Ihren Testimonials die wertvollen Diamanten von den rohen Steinen auseinanderhalten:

  1. Die besten Testimonials unterstützen Ihren USP (Unique Selling Proposition)
  2. Die echten “Steine” beinhalten eine bestimmte, deutliche und klare Aussage und sind nicht allgemein gehalten
  3. Ein Vorteil per Testimonial macht auf den Leser den stärksten Eindruck
  4. Testimonials sollten Ergebnisse beschreiben, die Qualität des Produktes, die schnelle Lieferung, die Zuverlässigkeit oder den Top-Kundenservice, und sollten danach ausgewählt sein, irgendwelche Einwände beantworten zu helfen, die Kunden haben mögen
  5. Wie feines Kristall, echte Testimonials haben einen authentischen und glaubhaften Klang
  6. Testimonials, die unecht sind, schaden mehr als sie Gutes bewirken, selbst wenn sie wahr sind. Nehmen Sie Ihre Testimonials als wertvolle Diamanten in Ihre Verkaufs- und Marketingunterlagen auf und zeigen Sie sie! Testimonials koennen von Ihnen überall eingesetzt werden.

Wie Sie Testimonials erfolgreich einsetzen

Website: Fassen Sie Testimonials in einem Feld zusammen, oder streuen Sie sie großzügig über Ihre ganze Site.

Direct-Mailing: Benutzen Sie Testimonials in Ihren Verkaufsbriefen, Magalogs, E-Mailings und Landingpages.

Newsletter: Ob gedruckt oder elektronisch, Newsletter sind ein idealer Platz, sie mit Testimonials zu ergänzen.

Broschüre: Lange Testimonials in Form von Fallstudien zeigen Ihren Interessenten, wie Ihr Produkt in der „realen Welt“ tatsächlich arbeitet.

Print-Anzeige: Blättern Sie durch Business-Magazine und sehen Sie, wie andere Unternehmen Testimonials benutzen.

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Laut Wikipedia sind Nahrungsergänzungsmittel Produkte zur erhöhten Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit  Nähr- oder Wirkstoffen im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln. Sie fallen unter die Regelungen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuchs (LFGB). Nahrungsergänzungsmittel unterliegen dem LFGB und sind nicht dazu bestimmt, Arzneimittelwirkungen zu entfalten, Erkrankungen zu heilen oder ihnen vorzubeugen. Nahrungsergänzungen dürfen in Deutschland keine arzneiliche Wirkung entfalten oder beanspruchen.

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Während Finanzprodukte keiner gesetzlichen Prüfung unterliegen und der Phantasie in der Werbung keine Grenzen gesetzt sind, werden Werbeaussagen und -Versprechungen über  Nahrungsergänzungsmittel durch die Verordnung EG Nr. 1924/2006 (Health Claims) streng geregelt. Siehe auch „Rechtlicher Rahmen für den Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln“ und „Nahrungsergänzungsmittel – Vertrieb über Ärzte und Apotheker.“

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Mailings für diese Produkte stellen an einen Texter hohe Anforderungen, denn sie müssen nicht nur einfühlsam und verkaufsstark, sondern auch extrem rechtssicher sein! Findet ein aufmerksamer Wettbewerber eine Formulierung, die dem Gesetz nicht entspricht, hat der Versender mit hohen Strafzahlungen zu rechnen. Aus meiner Texter-Praxis:

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In einem Mailing für einen Versender von Nahrungsergänzungsmitteln schrieb ich zum Beispiel: „… unterstützt Ihren Körper bei Hauptproblemen und Allergien.“ Prompt antwortete der Anwalt meines Kunden: „Sie müssen direkte krankheitsbezogene Aussagen vermeiden. Hautprobleme sind ein Krankheitsbild und dürfen nicht verwendet werden. Sie können Ihre Aussage so umschreiben: “ … unterstützend zur Erhaltung einer gesunden Hautstruktur.“

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In einem Mailing für einen anderen Kunden schrieb ich: “ … steigern Ihre Konzentrationsfähigkeit.“ Der Anwalt dieses Kunden sagte mir, dass eine solche Aussage gesetzlich angreifbar ist und deshalb umschrieben werden muss, zum Beispiel in: „… können Ihre normale Konzentrationsfähigkeit unterstützen.“

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Wichtig für Texter:

1. Die Werbeaussagen, mit denen die Hersteller Nahrungsergänzungsmittel anpreisen, dürfen nicht irreführend sein.

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2. Nicht gestattet sind Behauptungen wie die, mit einer angemessenen Ernährung sei die Zufuhr angemessener Nährstoffmengen nicht möglich, etwa weil die Böden in Deutschland so ausgelaugt seien.

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3. Ebenfalls verboten sind Aussagen, die sich auf die Linderung, Beseitigung oder Vorbeugung von Krankheiten beziehen.

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4. Es ist nicht zulässig, mit Aussagen von Ärzten oder Angehörigen von Heilberufen für ein Nahrungsergänzungsmittel zu werben.

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Haben Sie gewusst, dass 99 Prozent aller Entscheidungen emotional fallen und nicht rational?

Den „Homo oeconomicus“ gibt es nicht. Die entscheidende Rolle im Verkaufsprozess spielen die Emotionen. Jede Kaufentscheidung, selbst wenn sie unter scheinbar rationalen Gesichtspunkten getroffen sein mag, ist in Wirklichkeit eine mehr oder weniger emotionale Entscheidung.

Mit anderen Worten: Alles, was keine Emotionen auslöst, ist für unser Gehirn wertlos! Somit stellt sich die entscheidende Frage, wie im Verkaufsprozess und damit auch im „schriftlichen Verkaufsgespräch“ positive Gefühle geweckt und negative vermieden werden.

Menschen kaufen von Menschen, nicht von Unternehmen! Menschen kaufen in Wirklichkeit keine Produkte, sondern Problemlösungen und gute Gefühle. Sie kaufen keine Sachen, sondern die Erfüllung ihrer Hoffnungen, Wünsche und Träume.

Im Mailing Gefühle aufzuwühlen ist erfolgsbestimmend, weil alle wichtigen Entscheidungen aus dem Unterbewusstsein heraus getroffen werden! Der Verstand ist lediglich dazu da, die getroffenen Entscheidungen zu rechtfertigen.

Positionieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen deshalb deutlich emotionaler als bisher. Schlagen Sie eine Brücke zu den augenblicklichen Emotionen ihrer Leser und stimmen Sie sich auf ihre Wellenlänge ein.

Wühlen Sie die Gefühle Ihrer Leser bis zu dem Grad auf, zu dem sie den dringenden Wunsch verspüren, Ihr Produkt sofort besitzen oder Ihre Dienstleistung sofort nutzen zu wollen.

Nur mit Emotionen werden Sie die von Ihnen erwartete Reaktion auslösen können!

Für Anleger gilt aber:  

„Bremsen Sie Ihre Emotionen! Gier, Angst, Ungeduld und falsche Hoffnungen sind Haupt-gründe für Börsenverluste. Ihre Emotionen trüben den Blick für das Wesentliche. Die Folge sind falsche Entscheidungen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie nach einer eindeutigen Strategie handeln.“ (TM Börsenverlag, Rosenheim)

Edwin E. Braatz | Directresponse-Texter

Ihr Feedback ist mir willkommen! Mochten Sie den heutigen Artikel? Welche anderen Themen möchten Sie in meinem Blogger gerne besprochen sehen? Lassen Sie es mich bitte wissen auf: eMail@braatz-text.de

Echte Testimonials sind der effektivste, kostengünstigste und einfachste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen

Wenn immer ich gefragt werde, ein Mailing für ein Unternehmen zu schreiben, ist eine meiner ersten Fragen: „Sind Testimonials vorhanden?“ Manchmal haben Unternehmen sie gesammelt, sind aber nicht ganz sicher, was sie damit tun sollen. Gewöhnlich aber existieren keine.

Warum ist der Einsatz von Testimonials so wichtig? Warum brauchen Sie als Texter unbedingt Testimonials in Ihrem Werkzeugkasten? Ganz einfach, weil Testimonials Ihren Interessenten und Kunden am besten erzählen, wie andere von Ihnen denken!

Testimonials sind unvoreingenommene Unterstützungen Ihrer Glaubwürdigkeit. Und weil sie Ihnen von zufriedenen Kunden gegeben werden, ohne dass irgendein Geld die Hand wechselt, geben Testimonials Ihren Produkten, Ihrem Service und Ihrem Unternehmen die notwendige Glaubwürdigkeit.

Und, Testimonials können helfen, das Risiko zu senken, wenn Sie mit einem „unbekannten“ Unternehmen Geschäfte machen.

Testimonials sind leicht zu bekommen – fragen Sie Ihre Kunden nach einem Testimonial, nachdem Sie ein Projekt oder einen Verkauf abgeschlossen haben. Die Leute geben es Ihnen gerne, vorausgesetzt, Sie sind eine Firma mit der Ihre Kunden gerne Geschäfte machen.

Picken Sie die besten Testitmonials heraus

Nachem Sie nun begeisternde Komplimente erhalten haben, wie können Sie jetzt feststellen, welche von diesen bei Ihren Interessenten und Kunden sowohl Aufmerksamkeit erregen als auch Ihre Glaubwürdigkeit am effektivsten unter Beweis stellen?

Mit den folgenden  6 Tipps werden Sie in Ihren Testimonials die wertvollen Diamanten von den rohen Steinen auseinanderhalten:

1. Die besten Testimonials unterstützen Ihren USP (Unique Selling Proposition)

2. Die echten „Steine“ beinhalten eine bestimmte, deutliche und klare Aussage und sind nicht allgemein gehalten

3. Ein Vorteil per Testimonial macht auf den Leser den stärksten Eindruck

4. Testimonials sollten Ergebnisse beschreiben, die Qualität des Produktes, die schnelle Lieferung, die Zuverlässigkeit oder den Top-Kundenservice, und sollten danach ausgewählt sein, irgendwelche Einwände beantworten zu helfen, die Kunden haben mögen

5. Wie feines Kristall, echte Testimonials haben einen authentischen und glaubhaften Klang

6. Testimonials, die unecht sind, schaden mehr als sie Gutes bewirken, selbst wenn sie wahr sind. Nehmen Sie Ihre Testimonials als wertvolle Diamanten in Ihre Verkaufs- und Marketingunterlagen auf und zeigen Sie sie! Testimonials koennen von Ihnen überall eingesetzt werden.

Wie Sie Testimonials einsetzen

1. Website: Fassen Sie Testimonials in einem Feld zusammen, oder streuen Sie sie großzügig über Ihre ganze Site

2. Direct-Mailing: Benutzen Sie Testimonials in Ihren Verkaufsbriefen, Magalogs, E-Mailings und Landingpages

3. Newsletter: Ob gedruckt oder elektronisch, Newsletter sind ein idealer Platz, sie mit Testimonials zu ergänzen

4. Broschüre: Lange Testimonials in Form von Fallstudien zeigen Ihren Interessenten, wie Ihr Produkt in der „realen Welt“ tatsächlich arbeitet

5. Gedruckte Anzeige: Blättern Sie durch Business-Magazine und sehen Sie, wie andere Unternehmen Testimonials benutzen.

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

Ihr Feedback ist mir willkommen! Mochten Sie den heutigen Artikel? Welche anderen Themen möchten Sie in meinem Blogger gerne besprochen sehen? Lassen Sie es mich bitte wissen auf: eMail@braatz-text.de


Der clevere Texter wird

Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen

emotionalen Mehrwert ergänzt


Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Verkaufsbrief wiedererkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailing-Texter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

Edwin E. Braatz | Direkt Response-Texter

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Für ein Direct-Mailing geht es immer darum, die Aufmerksamkeit der Leser zu erregen. Doch in Zeiten sinnendeckender Reizüberflutung erweist sich das als echte Kunst!

Für mich als Direct Response-Texter Grund genug, die bestmögliche Antwort auf die Frage zu finden:

„Wie kann ich die Aufmerksamkeit der Leser erhöhen?“

„Je mehr Information angeboten wird, desto konfuser und orientierungsloser wird der Mensch“, meint Prof. Dr. Norbert Bolz von der Universität Essen in einem Interview mit „acquisa“ im Januar 2001. Und damit trifft er das Problem des Marketinginstruments Direct-Mailing genau auf den Kopf.

„Orientierung gewinnt der Kunde nur dort, wo ihm eine echte Geschichte erzählt wird“, so Bolz weiter. Ohne Knalleffekte, dafür aber mit umso mehr emotionalen Inhalten versehen, wie etwa beim Marketing-Turnaround von Hewlett Packard.

Geschichten mit Gefühl

Vor einigen Jahren hatte das hp-Management erkennen müssen, dass es keinen sinnvolen Unterschied mehr zwischen den eigenen Produkten und denen der Mitbewerber gab. Um sich trotzdem von der Konkurrenz abzuheben, wurde beschlossen, die Werbestrategie komplett zu ändern.

Frei von technischen Informationen sollte die Botschaft sein, aber voll von Menschlichkeit! Heraus kam eine einfache Geschichte, die ganz im Stil eines Mythos Sinn stiftete. Am Beginn der Geschichte stehen zwei Menschen, eine Idee und eine Garage. Und am Ende der Geschichte: ein weltweiter Konzern als Symbol für Pioniergeist und Unternehmertum.

Diese „Garagen-Geschichte“ von hp (ähnlich auch die von Microsoft) funktioniert nach innen und nach aussen! Sie gefällt Mitarbeitern und Kunden deswegen so gut, weil sich Menschen eben nicht für Technik, sondern für Menschen und Geschichten interessieren. Nur wenn die Emotionen der Kunden bewusst angesteuert werden, lassen sich die Kunden ködern!

Emotion schlägt Argument

Heutige Konsumenten fragen sich kaum noch: Was möchte ich haben von dem, was ich noch nicht habe, sondern: Was möchte ich erfahren von dem, was ich noch nicht erfahren habe? Dieser Motivationswandel ist die typische Reaktion auf gesättigte Märkte.

Ob Staubsauger, Kaffeefilter oder Fernlehrgänge. Es gibt zahllose Produkte und Dienstleistungen, die den gleichen Nutzen bieten und den gleichen Zweck erfüllen. Die Konkurrenz in jeder Waren- und Dienstleistungsgruppe ist erdrückend.

Irgendwann lässt sich die Qualität nicht mehr steigern, und auch beim Design sind die Möglichkeiten beschränkt. Wenn sich die Produkte in ihren materiellen Eigenschaften immer weniger unterscheiden, werden ihre immateriellen Werte desto wichtiger. Der Kaufanreiz verlagert sich vom „Nutzen auf den Genuss“ zum „Besitz auf das Erlebnis“.

Markenartikler haben sich längst darauf eingestellt, nicht nur Waren zu verkaufen, sondern auch Gefühle und Lifestyle-Konzepte.

Wie man Kunden fesselt

Menschen lassen sich besser über ihre Gefühle ansprechen als ausschliesslich über ihre Rationalität. Marken werden zu Sinnbildern und müssen Konsumenten emotional und sinnlich ansprechen. Und dazu gehört auch das Angebot einer sozialen Zugehörigkeit.

Auch in der Mailingwelt wird nicht mehr die Masse der verfügbaren Informationen, sondern die emotionale Qualität der Botschaft den entscheidenden Response erzeugen!

Mailingleser wollen ein Zugehörigkeitsgefühl! Sie wollen Emotionen! Wecken Ihre Mailings Emotionen und ziehen sie Menschen an?

Die klassische Marketinglehre, nach der eine Marke die Summe von Produkteigenschaften und -nutzen sei, ist längst passé. Die Vorzüge eines Produktes oder einer Dienstleistung müssen sinnlich erlebbar gemacht werden!

Auch für ein erfolgreiches Mailing genügt nicht mehr die Aufzählung von Produkteigenschaften und Nutzenversprechen, um eine gewünschte Reaktion auszulösen.

Die Kaufentscheidung ist ein überwiegend impuls- und emotionsgetragener Akt. Deshalb ist auch die sinnliche Akzentuierung des Mailings zu einer wichtigen Aufgabe geworden!

Hohen Response

Der Gefahr der Austauschbarkeit von Marken kann man nur entgehen, wenn man sinnliche Komponenten aus den Produkten und Dienstleistungen herausarbeitet. Diese „berührenden“ Komponenten müssen im Mailing inszeniert werden, um eine hohe Response zu erzielen.

Eine wahre Herausforderung für jeden Mailing Texter: Einerseits muss er sich in die Situation des Lesers hineinversetzen und emotional sein, andererseits darf er die verkäuferische Schiene nicht vernachlässigen.

Viele Mailings, die in der alten Tradition gemacht werden, sind selten emotional – sie sind kopfgesteuert! Aber wir reden mit Menschen. Der grösste Fehler, den die meisten Texter machen: Sie schreien die Leute an.

Aber wenn ich Jemandem einen Brief schreibe, dann steh ich ihm nahe. Ich bin direkt bei ihm zu Hause oder im Büro und spreche ihn an. Persönlich und nicht irgendwo weit weg oder auf dem Plakat.

Und wenn ich jemandem nahestehe, dann schreie ich ihn nicht an, sondern versuche, auf seine Situation einzugehen und ein Gespräch mit ihm zu führen.

Dass kann auch ein Verkaufsgespräch per Brief sein …


Edwin E. Braatz | Copywriter (Mailingtexter)

Stellen Sie sich vor,

Sie verschicken Mailings – und alle

machen den Umschlag auf!


Mailing-Verstärker machen diesen Traum wahr! Mailing-Verstärker, in der Regel sehr flache und leichte Werbeartikel, die dem Werbebrief beigelegt werden, geben Ihrem Mailing eine hohe Aufmerksamkeit!

Erfolgskontrollen beweisen die positive Wirkung von Mailing-Verstärkern. Während sich über 65 Prozent der Empfänger von Werbesendungen mit Mailing-Verstärkern an den Absender erinnern konnten, war dies bei Empfängern von Werbesendungen ohne Verstärker nur bei 37 Prozent der Fall!

Mal ehrlich: Können Sie dem Drang widerstehen, einen Umschlag zu öffnen, in dem gut fühlbar mehr ist als nur Papier? Wohl kaum!

Deshalb setzen auch immer mehr Mailing-Texter auf das kleine Öffnungswunder Mailing-Verstärker.


Mailingverstärker

erhöhen Ihre Response-Quote

gewaltig!


„Die besten Erfolgschancen räumt eine neue Marktanalyse individuell zugeschnittenen Produkten mit hochwertiger Qualität und hohem Nutzwert ein. Ein Beispiel dafür, dass der Mailingverstärker im Anschreiben wirkt, ist eine Mailing-Aktion, mit der ein Telefon-Router bekannt gemacht werden sollte – ein Gerät, das vor die Telefonanlage geschaltet wird und automatisch den günstigsten Anbieter wählt.

Der Hälfte der Mailings wurde ein Mailingverstärker, ein kleines, praktisches Messer in Schlüsselform, beigelegt, die restlichen Zuschriften wurden ohne Verstärker versandt. »Schneiden Sie Ihre Telefonkosten zurecht« war das Motto der Aktion.

Das Ergebnis zeigt, dass sich der Einsatz des Mailingverstärkers gelohnt hat. Rund ein Viertel der Angeschriebenen, die in ihrem Brief das kleine Messer fanden, reagierten. Bei den anderen lag die Response-Quote bei vier Prozent.

Ein anderes Mailing mit Flugtickets als Beigabe hatte eine traumhafte Response-Quote: 58 Prozent der Stammkunden, die das Ticket in ihrem Weihnachtsbrief fanden, antworteten.

Für kreative Mailingverstärker gibt es viele weitere Beispiele. Experten warnen jedoch vor Kreativität um jeden Preis: Handschellen mit Fellbesatz beispielsweise erfreuen nicht jeden Empfänger. Daneben sollte die Beigabe auch zum beworbenen Produkt passen.“

Quelle: DIREKT MEHR, Deutsche Post

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Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter