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Zuerst das Vergnügen, dann die Arbeit!

Veröffentlicht: 9. November 2020 in Denk-Mal

Wann wir alte Grundsätze über Bord werfen sollten

Julius ist ein erfolgreicher Texter. Er arbeitet oft bis tief in der Nacht und befürchtet, dadurch wieder im Burnout zu landen. Auf die Frage, warum er das dennoch tue, meint er:

„Ich denke um 23 Uhr, wenn ich das jetzt auch noch erledige, muss ich es morgen nicht machen, getreu dem alten Spruch: „Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf morgen.“ Schließlich gilt ja der Grundsatz: „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen!“

Das Problem ist nur: Die Arbeit ist nie erledigt. Wenn wir also mit dem Grundsatz „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen“ durchs Leben gehen, werden wir uns das Vergnügen nie erlauben. Einen direkteren Weg in den Burnout gibt es nicht!

Ist dieser Grundsatz wirklich in jedem Beruf sinnvoll? Im kreativen Umfeld sicher nicht! Mittlerweile ist Julian schlauer geworden. Er sagt: „Wenn ich Lust habe, mich für eine Stunde aufs Rad zu setzen, tue ich es. Wenn ich danach eine halbe Stunde im Pool plantschen will, tue ich es ebenfalls. Und wenn ich dann noch das Gefühl habe, eine Stunde Schlaf täte mir gut, schenke ich mir das auch noch dazu.

Und anschließend bin ich so ausgeruht, entspannt und zufrieden, dass die kreativen Ideen fünfmal schneller fließen!“

Wir haben also die Wahl:

  1. Schwer zu arbeiten, ohne Ruhepause und ohne Wertschätzung der Schöpfung, oder
  2.  Zufrieden, entspannt und dankbar die Dinge anpacken, die uns Freude machen – und das auch noch fünfmal effizienter!

Denken Sie einfach mal darüber nach…

Veröffentlicht: 26. Dezember 2017 in Denk-Mal

Mein bester Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in Seidenpapier verpacktes Päckchen heraus. Es ist nicht irgendein Päckchen, sondern ein Päckchen mit Unterwäsche darin. Er warf das Papier weg und betrachtete die Seide und die Spitze. „Dies kaufte ich, als wir zum ersten Mal in New York waren. Das ist jetzt 8 oder 9 Jahre her. Sie trug es nie. Sie wollte es für eine besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, glaube ich, ist der richtige Moment gekommen!“

Er näherte sich dem Bett und legte die Unterwäsche zu den anderen Sachen, die von dem Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestorben. Als er sich zu mir umdrehte, sagte er: „Bewahre nichts für einen besonderen Anlass auf! Jeder Tag den du lebst, ist ein besonderer Anlass. Ich denke immer noch an diese Worte … sie haben mein Leben verändert.

Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße die Landschaft ohne auf das Unkraut im Garten zu achten.

Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit. Ich habe begriffen, dass das Leben eine Sammlung von Erfahrungen ist, die es zu schätzen gilt.

Von jetzt an bewahre ich nichts mehr auf. Ich benutze täglich meine Kristallgläser. Wenn mir danach ist, trage ich meine neue Jacke, um in den Supermarkt zu gehen. Auch meine Lieblingsdüfte trage ich dann auf, wenn ich Lust dazu habe. Sätze, wie z.B. „Eines Tages …“ oder „An einem dieser Tage …“ sind dabei, aus meinem Vokabular verbannt zu werden.

Wenn es sich lohnt, will ich die Dinge hier und jetzt sehen, hören und machen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die Frau meines Freundes gemacht hätte, wenn sie gewusst hätte, dass sie morgen nicht mehr sein wird (ein Morgen, das wir oft zu leicht nehmen). Ich glaube, dass sie noch ihre Familie und enge Freunde angerufen hätte. Vielleicht hätte sie auch ein paar alte Freunde angerufen, um sich zu versöhnen oder sich für alte Streitigkeiten zu entschuldigen. Der Gedanke, dass sie vielleicht noch chinesisch essen gegangen wäre (ihre Lieblingsküche), gefällt mir sehr.

Es sind diese kleinen unerledigten Dinge, die ich sehr bereuen würde, nicht getan zu haben, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind. Bereuen würde ich auch, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben, mit denen ich mich „an einem dieser Tage“ in Verbindung hätte setzen wollen.

Bereuen, nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich „an einem dieser Tage“ schreiben wollte. Bereuen, meinen Nächsten nicht oft genug gesagt zu haben, wie sehr ich sie liebe.

Jetzt verpasse, verschiebe und bewahre ich nichts mehr, was uns Freude und Lächeln in unser Leben bringen könnte. Ich sage mir, dass jeder Tag etwas Besonderes ist … jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist etwas Besonderes.

Edwin E. Braatz Copywriter Gesundheit https://www.mailingpower.net

 

Erfolgsbremsen

Veröffentlicht: 3. Dezember 2017 in Denk-Mal
Schlagwörter:, ,
  • Erfolgsbremse Nr. 1 ist die Vielseitigkeit!
  • Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste…

    doch übertriebene Unentschlossenheit und Zurückhaltung bremst Ihren Erfolg! Hüten Sie sich vor Selbstzweifeln und übertriebener Besorgnis – denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

  • Kleinmut tut selten gut!

    Machen Sie sich nicht kleiner, als Sie sind. Im Gegenteil: Sie dürfen sich gerne ein wenig größer machen. Treten Sie selbstbewusst auf, denn wer sagt: „Ich kann nicht“, meint in Wirklichkeit: „Ich will nicht.“

Edwin E. Braatz Copywriter Gesundheit https://www.mailingpower.net

 

Denk-mal …

Veröffentlicht: 17. September 2011 in Denk-Mal
Schlagwörter:,

„Du sollst nicht erzürnen über diese Welt. Sie kümmert sich nicht drum. So ordne, was da kommt, in Deine kleine Welt, und Du wirst glücklich sein.“

(Jean Paul Sartre)

„Sie können im Leben alles erreichen, was Sie wollen, wenn Sie nur genügend anderen Menschen helfen, zu erreichen, was diese haben wollen.“

(Zig Ziglar)