Archiv für die Kategorie ‘Bessser Texten’

Sie kümmern sich um Ihre Gesundheit! Kümmern Sie sich auch um Ihre Finanzen?

Mal ehrlich: „Haben Sie das Gefühl, Sie kümmern sich auch genügend um Ihre Finanzen, um Ihr liebes Geld? Haben Sie Ihre Ausgaben im Griff? Ihr Erspartes gut angelegt? Für Ihr Alter ausreichend vorgesorgt?

Oder bekommen Sie bei diesen Fragen ein schlechtes Gewissen? Ist es nicht eher so, dass Sie Geld zwar gerne haben, aber die Beschäftigung damit Ihnen doch recht mühselig erscheint? Und irgendwie haben Sie immer keine Zeit – Sie müssen ja Geld verdienen!

Der amerikanische Bankier und einst mal reichster Mann der Welt John Davison Rockefeller brachte es auf den Punkt:

„Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken, als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.“

So geht Jahr für Jahr ins Land, ohne dass Sie einmal grundlegend Ihre Finanzen auf gesunde Füße gestellt haben.

Warum sich die Beschäftigung mit dem Geld lohnt

Geld an sich ist nichts wert; Sie können es nicht essen. Geld ist nichts weiter als ein Stück bedrucktes, buntes Papier mit einem Versprechen, dafür einen bestimmten Gegenwert zu bekommen. Gestrandet auf einer einsamen Insel würden Sie Ihr letztes Brot selbst für eine Million Euro nicht hergeben!

In der Realwirtschaft erhält das Geld seinen Wert durch die Produkte und Dienstleistungen, die Ihnen bei Abgabe Ihres Geldes zur Verfügung stehen, z. B. bessere Gesundheit, gesunde Ernährung, ein Auto kaufen, ins Kino gehen, Urlaub machen, ein Seminar besuchen usw. Vor allem aber Unabhängigkeit. Das ist die unmittelbar wichtigste Funktion des Geldes!

Nur wenn Sie säen, können Sie auch ernten

Geld hat auch eine Wert-Aufbewahrungsfunktion – es ist das Vorratslager für schlechte Zeiten („Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“). Wenn Sie über einen angemessenen Vorrat an Geld verfügen, fühlen Sie sich automatisch sicherer. Geld macht nicht unbedingt glücklich, aber es beruhigt ungemein. Da ein Scheitern im Hinblick auf eigene Ziele oder Projekte weniger bedrohlich erscheint, sind wir offener, lockerer und entkrampfter und wagen mehr.

In meiner Zeit als Außendienstverkäufer hatte ich einen Kollegen, der sich Geld pumpte, um beim Kunden mit einem prall gefüllten Geldbeutel in der Tasche sich selbst das Gefühl zu geben, genug Geld zu haben, um den Auftrag nicht unbedingt haben zu müssen. Seine Entspanntheit übertrug sich positiv auf seine Kunden und so wurde er einer der erfolgreichsten Verkäufer!

Geld steht auch für Kontrolle. Wenn Sie Ihre Finanzen im Griff haben, wirkt sich das auch positiv auf Ihr Kontrollgefühl dem Leben gegenüber aus. In der Stressforschung heißt es: Wenn das Gefühl aufkommt, eine Situation nicht unter Kontrolle zu haben, erhöht dies den Stresslevel. Kontrolle in Geldangelegenheiten wirkt demnach förderlich für ein gesundes und entspannteres Leben.

Mit diesen Erkenntnissen will ich niemand davon überzeugen, mehr Zeit als nötig auf das Geldverdienen zu verwenden. Mir geht es hier nur darum, dass Sie neben Ihrer Gesundheit auch Ihren Finanzen Aufmerksamkeit schenken!

© 1998 – 2018 Edwin E. Braatz. Alle Rechte vorbehalten.
Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

Im Gegensatz zu physischen Produkten sind Dienstleistungen für unsere 5 Sinne nicht wahrnehmbar. Man kann sie weder sehen, hören, riechen, schmecken noch tasten.

Trotz dieser fundamentalen Unterschiede verkaufen die meisten Unternehmen ihre Dienstleistungen mit den gleichen Methoden, mit denen sie Produkte verkaufen. Diese Strategie geht im Internet nicht auf. Dienstleistungen sind immateriell, körperlos; man kann sie nicht anfassen. Anders als ein physisches Produkt, wie zum Beispiel ein Wintermantel, dessen Gewicht man spürt, dessen Form und Verarbeitung man sich ansieht und dessen wohlige Wärme man sich erfühlen kann. Dienstleistungen können nicht wie ein Kleidungsstück anprobiert, im Spiegel betrachtet und beurteilt werden. Ganz zu schweigen von einem Umtausch. Bei der Beurteilung der Dienstleistungen von beispielsweise Werbetextern, stellen sich Interessenten zunächst einmal die drei gleichen Fragen wie bei der Bewertung von Produkten:

Ist das interessant für mich? Was habe ich davon? Was kostet mich das?

Auf den ersten Blick sind diese Fragen typisch für jeden Kauf. In den meisten Fällen fragt sich der Interessent, ob der Kauf nötig, der Preis angemessen und der Nutzen den Erwartungen entspricht. Dienstleistungen mit den gleichen Methoden zu verkaufen wie physische Produkte, liegt deshalb auf der Hand.

Auf den zweiten Blick wird man mit diesen drei Fragen bei der Beurteilung von Dienstleistungen den wahren Problemen aber nicht gerecht. Es genügt nicht, nur die Nutzenvorteile aufzulisten und den Preis zu nennen. Das Myterium der Unsichtbarkeit – des Immateriellen – wird dadurch nicht gelöst. Die Tatsache, dass Dienstleistungen durch unsere fünf Sinne nicht wahrzunehmen sind, macht Ihre Kunden unsicher und führt zu weiteren Fragen:

Sind Sie in der Lage, Ihre Aufgabe zu erfüllen? Ist Ihre Leistung den Preis wert? Stehen Sie für den Erfolg ein?

Hier beginnt Ihre große Herausforderung. Eine Dienstleistung zu verkaufen ist der Verkauf eines Versprechens! Es geht um die persönliche Beziehung zwischen Ihrem Kunden und Ihnen als Verkäufer. Es geht um das Vertrauen Ihres Interessenten, dass Sie ihre Aufgabe erfüllen. Was Sie auch tun, Ihr oberstes Ziel muss es es sein, dieses Vertrauen bei Ihren Kunden zu erzeugen!

So nutzen Sie das Internet zum Verkauf Ihrer Dienstleistungen

Stehen Sie mit Ihrem Namen und Ihrer Person für Ihre Leistung ein. Sie sind die Garantie für Ihren Kunden, dass alles so wird, wie erwartet. Versuchen Sie, kein abweichendes Image von sich zu erzeugen. Stellen Sie Ihre Identität dar. Harry Beckwith schreibt in seinem Bestseller „Selling the Invisible“: „Dienstleistungskunden suchen nicht immer den besten oder qualifiziertesten Dienstleister. Sie suchen eine Beziehung zu jemandem, dem sie vertrauen können.“ Es ist wichtig, gut zu sein in dem, was Sie tun. Aber es ist noch wichtiger, gut zu sein in dem, was Sie sind!

Analysieren Sie sich und Ihre Dienstleistungen genau. Stellen Sie Ihre Identität dar und nicht mehr. Erliegen Sie nicht der Versuchung, Aspekte anderer Webseiten auf Ihr Angebot zu übertragen. Sie verwischen so Ihre Identität. Sie tun sich keinen Gefallen, mehr zu zeigen oder anzubieten, als Sie wirklich können oder sind. Spätestens beim ersten persönlichen Kontakt wird Ihre Luftblase platzen.

Wenn es kein physisches Produkt gibt, das Ihr Kunde wahrnehmen kann, nimmt er alles andere wahr: Ihr Aussehen, Ihre Kleidung, Ihre Webseite, Ihr Logo und vieles mehr. Sie müssen in allen Bereichen, wo Sie Ihren Kunden begegnen, äußerste Professionalität und Vertrauenswürdigkeit zeigen. Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck! Kunden beauftragen eine Dienstleistung, wenn sie sie selbst nicht ausführen können oder wollen. Weil sie sie nicht selbst ausführen, wissen sie auch nicht, welchen Umfang die Dienstleistung hat, welcher Aufwand damit verbunden ist und wie viel Zeit eine Durchführung braucht. Diese Kunden werden es auch nicht verstehen, wenn Sie mit Details der auszuführenden Arbeit aufwarten. Kunden sehen ihr Problem, ihre zu lösende Aufgabe und nicht Ihre Dienstleistung als das Wichtigste an. Argumentieren Sie in Ihren Web-Texten mit Problemlösungen und Nutzen.

Worte beschreiben nicht nur die Realität, sie erzeugen sie auch! Wenn Sie Dienstleistungen verkaufen, verkaufen Sie das Unsichtbare! Worte sind deshalb Ihre stärkste Waffe! Beschreiben Sie Ihre Dienstleistungen mit aktiven Begriffen. Vermeiden Sie Klischees. Zeigen Sie Ihren Interessenten, dass Sie ihre Probleme verstehen, wie Sie sie bei anderen Kunden gelöst haben und welchen Nutzen dies bedeutete. Vermeiden Sie in Ihren Texten Wörter wie „Qualität“ oder „professionell“ – das erwartet jeder von Ihnen. Schreiben Sie nie über Selbstverständlichkeiten, oder Sie machen sich lächerlich. Große Unternehmen können mit viel Geld und Geduld Vertrauen zu ihrer Marke aufbauen.

Wenn Ihnen weder das eine noch das andere zur Verfügung steht, bleibt Ihnen nur die herkömmliche Form der Vertrauensbildung. Der Kauf einer Dienstleistung basiert auf dem Urteil, das sich der Kunde über die Person und/oder das Unternehmen, das die Dienstleistung erbringt, gebildet hat. Wenn ein potenzieller Kunde Sie kennenlernt, die persönliche Ebene stimmt und er glaubt, Ihnen vertrauen zu können, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Auftrag sehr groß.

Ohne einen dieser drei Faktoren ist die Chance für einen Auftrag so gut wie aussichtslos.

„Menschen machen Geschäfte mit Menschen, die sie kennen, die sie sympathisch finden und denen sie vertrauen.“

Eines der wichtigsten Ziele Ihrer Webseite sollte es deshalb sein, einen persönlichen Kontakt zu Ihren potenziellen Kunden herzustellen – wann und wie sie es wollen. Bieten Sie beispielsweise eine Rückrufoption, einen E-Mail Schnellkontakt oder eine Telefonnummer an, die groß auf jeder Seite zu sehen ist. Kontaktformulare sollten äußerst kurz sein.

Nennen Sie keine Preise im Internet. Da Ihr Kunde in der Regel sowieso kein wahres Verständnis dafür hat, was Ihre Leistung wert – bis er das Ergebnis gesehen hat – ist das Nennen von Preisen für Sie nicht förderlich.

Ihr Kunde sucht Vertrauen und eine persönliche Beziehung. Hierfür ist er auch bereit, den notwendigen Preis zu bezahlen.

Wenn Ihre Konkurrenten Preise angeben, sollten Sie es allerdings auch tun. Seien Sie aber nicht der Discounter, das geht oft nach hinten los. Siedeln Sie Ihre Preise im oberen Mittelfeld an.

Bei physischen Produkten hat sich die Meinung durchgesetzt, dass durch moderne Produktionsmethoden hohe Qualität auch bei niedrigen Preisen erzielbar ist. Darauf basiert der Erfolg von Aldi, Lidl & Co. Bei Dienstleistungen funktioniert die Formel Qualität = günstiger Preis nicht.

Benutzen Sie das Internet, um den Kontakt mit Ihren Kunden zu behalten.

Es kostet mehr, einen neuen Kunden zu gewinnen als einen alten zu halten! Dieses gilt noch vielmehr bei Dienstleistungen. Es ist zeitaufwendig und kostenintensiv, das Vertrauen eines Menschen zu gewinnen.

Hat ein Kunde erstmal Vertrauen zu Ihnen und Ihrer Dienstleistung, gibt es eigentlich keinen Grund für ihn, zu einem Wettbewerber zu wechseln – außer, Sie kümmern sich nicht genug um ihn und lassen den Kontakt einschlafen. Newsletter zum Beispiel bieten eine kostengünstige Möglichkeit Ihre Kunden kontinuierlich über aktuelle Themen, Veränderungen im Markt und Ihr Unternehmen zu informieren.

Erzählen Sie wahre Geschichten zu Ihrer Dienstleistung. Fallbeispiele, die nicht Ihre Dienstleistung, sondern Sie und das tolle Verhältnis zu Ihren Kunden sowie das hervorragende Ergebnis Ihrer Zusammenarbeit darstellen, machen enormen Eindruck.

Diese Art der Fallbeispiele sind selten und wesentlich effektiver als Lobeshymnen auf die eigene Firma, wie man sie oft liest. Verwenden Sie zu den Fallbeispielen Testimonials, lobende Bekenntnisse Ihrer Kunden zu Ihrer Leistung. Nichts ist so vertrauenerweckend wie glückliche Kunden, die ihre Zufriedenheit öffentlich über Sie äußern.

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Abdruck und Verwendung nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

Health Claims

Veröffentlicht: 10. August 2014 in Bessser Texten, Gesundheit

Ein Balance-Akt zwischen Werbeaussagen und EU-Recht!

Laut Wikipedia sind Nahrungsergänzungsmittel Produkte zur erhöhten Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit bestimmten Nähr- oder Wirkstoffen im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln.

Rechtlich ist diese Produktgruppe im EU-Recht durch die Richtlinie 2002/46/EG geregelt. Dabei sind insbesondere die zulässigen Mineralstoffe und Vitamine vorgegeben. In der hierauf basierenden Nahrungsergänzungsmittelverordnung ist ein Nahrungsergänzungsmittel „ein Lebensmittel, das

  1. dazu bestimmt ist, die allgemeine Ernährung zu ergänzen
  2. ein Konzentrat von Nährstoffen oder sonstigen Stoffen mit ernährungsspezifischer oder physiologischer Wirkung allein oder in Zusammensetzung darstellt und
  3. in dosierter Form, insbesondere in Form von Kapseln, Pastillen, Tabletten, Pillen, Brausetabletten und anderen ähnlichen Darreichungsformen, Pulverbeutel, Flüssigampullen, Flaschen mit Tropfeinsätzen und ähnlichen Darreichungsformen von Flüssigkeiten und Pulvern zur Aufnahme in abgemessenen kleinen Mengen in den Verkehr gebracht wird.“

Da Nahrungsergänzungsmittel rechtlich zu den Lebensmitteln gehören, fallen sie in Deutschland unter die Regelungen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuchs (LFGB).

Die erlaubten Vitamine und Mineralstoffe sind in Anhang 1 der Nahrungsergänzungs-mittelverordnung (NemV) aus dem Jahre 2004 aufgeführt. Als weitere Inhaltsstoffe sind sonst ausschließlich lebensmittelspezifische Rohstoffe gemäß LFGB und Novel Food Verordnung zugelassen.

Kaum ein anderes Produkt stellt für einen Verkaufstexter so hohe Anforderungen an seine Professionalität wie die Nahrungsergänzungsmittel. Mit verkaufsstarken Texten soll er einerseits das Nutzenversprechen optimal rüberbringen und den Umsatz erhöhen, andererseits wird er aber durch die Health-Claims-Verordnung in der Wortwahl gleich wieder ausgebremst.

Eine Werbeaussage darf Verbraucher nicht irre führen und muss wissenschaftlich begründet sein. Darüber hinaus darf keine Werbeaussage zur Behandlung oder Heilung von Krankheiten gemacht werden. Dies gilt insbesondere für Nahrungsergänzungsmittel.

Health-Claims-Verordnung

Während zum Beispiel ein Finanzprodukt – gleich welcher Art – in seiner Werbeaussage und Versprechung keiner gesetzlichen Prüfung unterliegt und somit der Phantasie des Verkaufstexters keine Grenzen gesetzt sind, werden die Werbeaussagen und Versprechungen über Nahrungsergänzungsmittel durch die Verordnung EG Nr. 1924/2006 (Health-Claims) streng geregelt.

Mit Health-Claims-Verordnung – in Deutsch etwa mit „Gesundheitsbehauptungen-Verordnung“ übersetzt – wird die Verordnung EG Nr.1924/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Dezember 2006 über nährwert- und gesund-heitsbezogene Angaben über Lebensmittel bezeichnet. Die Angabe eines Health-Claims ist also eine gesundheitsbezogene Werbeaussage, die engen Regularien unterliegt.

Ab Dezember 2012 sind alle gesundheitsbezogenen Angaben verboten, die nicht zugelassen sind oder für die kein Zulassungsverfahren läuft. Die von der EU-Kommission genehmigte Positivliste umfasst vorerst 222 zugelassene gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel, etwa über die Rolle von Calcium für gesunde Knochen oder von Vitamin C für das Immunsystem. Ursprünglich waren aus den EU-Staaten mehr als 44.000 Anträge zur Prüfung eingereicht worden.

Werbeaussagen für Lebensmittel sind nur betroffen, wenn sie nährwert- oder gesundheitsbezogene Angaben enthalten. Diese Aussagen über Lebensmittel müssen wahr und belegbar sein.

Wesentlicher Inhalt der Verordnung

Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben in der Werbung und Kennzeichnung von Lebensmitteln, einschließlich Nahrungsergänzungsmittel, sind nur noch zulässig, wenn sie durch die „Health-Claims-Verordnung“ ausdrücklich zugelassen sind und den von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) noch zu entwickelnden Nährwertprofilen entsprechen.

Ist eine Angabe (z. B. Werbeaussage) nicht zugelassen, darf sie nicht verwendet werden. Es gilt ein Verbotsprinzip mit Erlaubnisvorbehalt: „Was nicht erlaubt ist, ist verboten.“

Es gilt zudem ein strenger Wissenschaftsvorbehalt: Zulässig ist nur, was durch anerkannte wissenschaftliche Erkenntnisse nachgewiesen ist.

Begriffsbestimmungen

Angaben … sind freiwillig gemachte Aussagen einschließlich Bilder, graphische Darstellungen und Symbole, mit denen erklärt, suggeriert oder auch nur mittelbar zum Ausdruck gebracht wird, dass ein Lebensmittel besondere Eigenschaften besitzt. In Zukunft unterliegen nicht nur Werbeaussagen, sondern auch Markennamen, Produktbezeichnungen, Bilder und graphische Darstellungen lebensmittelrechtlichen Bestimmungen.

Nährwertbezogene Angaben … wie z. B. „zuckerfrei“, „fettreduziert“ oder „reich an Vitamin C“ werden durch die Verordnung schon jetzt eindeutig geregelt und sind nur noch zulässig, wenn sie den rechtlichen Anforderungen der Verordnung entsprechen.

Gesundheitsbezogene Angaben 

wie z. B. „stärkt die Abwehrkräfte“, „Cholesterinsenkend“ oder „unterstützt die Gelenkfunktionen“ sind nur zulässig, wenn sie als „Claim“ in einer Liste (Gemeinschaftsregister) aufgeführt und damit für ein Lebensmittel oder eine Lebensmittelzutat zugelassen sind.

Mögliche Health-Claims könnten zum Beispiel sein:

Roggen-Ballaststoffe > … tragen zu einer normalen Darmfunktion bei

Weizenkleie > … trägt zur Erhöhung des Stuhlvolumens bei

Weizenkleie > … trägt zur Beschleunigung der Darmpassage bei

Calcium > … trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei

Calcium > … wird für die Erhaltung normaler Zähne benötigt

Magnesium > … trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei

Magnesium > … hat eine Funktion bei der Zellteilung

Eisen > … trägt zu einer normalen kognitiven Funktion bei

Eisen > … hat eine Funktion bei der Zellteilung

Kupfer > … trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei

Kupfer > … trägt zu einer normalen Hautpigmntierung bei

Zink > … trägt zu einem normalen Vitamin-A-Stoffwechsel bei

Zink > … trägt zur Erhaltung normaler Seekraft bei

Vitamin C > … trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei

Vitamin C > … erhöht die Eisenaufnahme

Angaben über die Verringerung eines Krankheitsrisikos

wie z. B. „schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen“ unterliegen Sondervorschriften und müssen ein Zulassungsverfahren durchlaufen. Die Antragsteller können hierbei Schutzrechte für die Vermarktung ihrer Produkte erhalten.

Die komplette LISTE DER ZULÄSSIGEN GESUNDHEITSBEZOGENEN ANGABEN finden Sie hier als Link zur VERORDNUNG (EU) Nr. 432/2012 DER KOMMISSION vom 16. Mai 2012:

Fazit: Zur rechtssicheren Werbung von Nahrungsergänzungsmitteln sollten die Verkaufstexte unbedingt vor dem Druck von einem Juristen geprüft werden!

 

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Lassen Sie mich kurz auf die erste Lektion in Texter-Schulen zurückgehen, wo wir alle als Regel Nummer 1 lernten:

Stehle niemals anderer Leute Wörter!

Nun, es ist immer gut, sich von anderen Ideen inspirieren zu lassen. Letzten Endes aber, wenn Sie ein kreativer Mensch sind und an Ihrem Werbetext hart arbeiten, sind die Chancen sehr gut, dass jemand anderes in der Welt zur selben Zeit wahrscheinlich auf den gleichen Gedanken oder Idee kommt wie Sie.

Nun, worüber ich spreche ist das unverhohlene, komplette „Copy & Paste“-Stehlen von harter Arbeit und Wortkünste einer anderen Person und diese Worte dann als seine eigenen auszugeben. Ich denke, wer nicht kreativ genug ist, seine eigenen Worte auf seiner eigenen Website zu benutzen, sollte kein Copywriter sein!

Zufällig hörte ich von der kostenlosen Software www.copyscape.com/plagiarism-scanner.

Nur so zum Spass gab ich die URL meiner Website ein und war über das Ergebnis geschockt.

Mein Schock verwandelte sich schnell in Fassungslosigkeit, als ich auf den Link klickte und einige mir sehr vertraute Worte auf der Website eines anderen Copywriters sah. Aus der Fassungslosigkeit wurde schnell Zorn, als ich realisierte, dass sich diese Worte nicht nur verdächtig meinen eigenen ähnelten, nein, es waren genau meine!

Mein Zorn steigerte sich geradezu in Hass, als ich realisierte, dass ein anderer Copywriter – in diesem Fall eine Dame – anscheinend zu faul oder nicht kreativ genug war, ihre eigenen Worte zu schreiben. Aber statt meine Worte nur wortwörtlich zu übernehmen, änderte sie auch meinen Namen in ihren, aus „Mann“ wurde „Frau“, etc.

Ihre vierseitige Homepage und ihre Arbeitsmuster waren gestohlen, Wort für Wort, Fettschrift für Fettschrift, Bindestrich für Bindestrich, Farbe für Farbe, etc.

Ich war in Rage und zitterte körperlich vor Wut. Ich dachte, wahrscheinlich würde ich es bereuen, wenn ich ihr in diesem Moment eine Antwort schicken würde. So ließ ich die Sache erstmal über das Wochenende liegen.

Am Montag kontaktierte ich meinen Anwalt, bekam gute Tipps und schickte ihr darauf hin ein Abmahnungsschreiben über den von ihr begangenen Rechtsbruch mit der Maßgabe, innerhalb von 72 Stunden die beanstandeten Stellen aus ihrer Homepage zu streichen. Dies erfolgte prompt. Weitere Schritte habe ich nicht unternommen.

Es ist nicht schwer, literarischen Diebstahl (Plagiarismus) zu vermeiden, wenn Sie beim Schreiben Ihres Blogs oder anderer Online-Texte wie E-Mailings, Standalone-Mailings oder Landingpages einige wenige einfache Regeln beachten!

Was ist Plagiarismus? Kopieren, Rechtsverletzung, Piraterie, Diebstahl der Arbeit einer anderen Person und diese als eigene Arbeit ausgeben.

Wie Sie Ideen vom Online Copywriting bekommen und sie zu ihren eigenen machen:

  1. Von anderen Blogs: Sie lesen einen Artikel und sind der Meinung, dass Sie darauf antworten sollten, weil Informationen weggelassen wurden, die Ihnen wichtig erscheinen. Sie lesen einen Artikel und erkennen, dass Sie eine Antwort aus einer anderen Perspektive oder Sicht schreiben könnten.

  2. Von Verkaufsseiten: Ein Format, eine Struktur können Sie nicht kopieren. Sie sehen vielleicht ein Format, das Sie mögen und wünschen sich, es zu nutzen. Sie können das Format nutzen, aber Sie müssen vorher den Text ändern. Sie müssen die Headline und den Body-Content ändern.

  3. Von Opt-in Boxen: Hier gelten die gleichen Regeln wie bei den Verkaufsseiten. Sie können das Format nutzen, aber Sie müssen vorher den Text ändern. Schreiben Sie ihren eigenen Text.

  4. Von persönliche Erfahrungen: Persönliche tägliche Erfahrungen sind ein idealer Hintergrund für Ihre Online-Texte. Benutzen Sie persönliche Geschichten mit denen sich Ihre Leser identifizieren können.

  5. Von Redewendungen: Redewendungen, Ausdrücke und Wortverbindungen fallen nicht unter Copyright-Einschränkungen. Beispiele: „Können Sie sich vorstellen“, „Stück für Stück“. Achten Sie auch darauf, wie andere Copywriter gängige Rede-wendungen benutzen. Sie können die selben benutzen, aber bitte mit einem kleinen „Dreh“ von Ihnen selbst.

Entwickeln Sie Ihren eigenen Stil: Wenn Sie Ihren eigenen Stil entwickeln und ihre eigene Persönlichkeit in Ihr Online Copywriting einfließen lassen, laufen Sie weniger Gefahr, wegen Plagiarismus angeklagt zu werden.

Was Sie vermeiden müssen: Vermeiden Sie die „Copy & Paste“ Funktion, um die Worte anderer Leute zu stehlen und verwenden Sie stattdessen Ihre eigenen Worte! Plagiate zu entdecken ist nicht schwierig, wenn Sie einen Artikel lesen von dem Sie wissen, dass er Wort für Wort kopiert wurde. Vermeiden Sie, selbst kleinste Schnipsel von Texten anderer Leute zu stehlen und zu Ihren Blogs oder sonstigen Artikeln hinzuzufügen.

Hier ist mein letzter kleiner Tipp um Copywriter Plagiarismus wirksam zu vermeiden:

Wenn Sie im Zweifel sind … tun Sie es nicht!

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Ein Mailing-Package ist ein personalisiertes Print-Mailing, bestehend aus mehreren verschiedenen Teilen:

1. Versandumschlag mit aufgedrucktem Teaser

Der Teaser soll den Empfänger neugierig machen, den Umschlag zu öffnen und sich den Inhalt anzusehen. Der richtige Teaser auf dem Umschlag ist für das Öffnen genau so entscheidend wie die richtige Headline auf der BILD-Zeitung für deren Verkauf am Kiosk.

2. Response-Element / Bestellschein

3. Prämien-Schein für Gratis-Test-Anforderung

4. Mailing / Verkaufsbrief bis 16 und mehr Seiten

5. Liftletter

Der Liftletter beleuchtet die Vorteile und das Nutzenversprechen aus dem Verkaufsbrief aus einem zusätzlichen Blickwinkel. Der Text sollte nicht vom Werbetexter selbst, sondern von einer prominenten Persönlichkeit, einem neutralen Fachmann oder einem zufriedenen Kunden stammen

6. Stuffer 1

Der Stuffer fasst die wichtigsten Vorteile/Nutzen kurz und knapp zusammen. Garantieversprechen, zusätzliche Prämie. Meisten auf farbigem Papier, DIN A5, anderen Papiergrößen oder Papierformen

7. Stuffer 2

Der zusätzliche Stuffer kann z. B. ein Lesezeichen sein.

Sehen Sie hier ein praktisches Beispiel für ein Mailing-Package,

bestehend aus sieben verschiedenen Teilen.

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„Was hab´ ich davon?“

Veröffentlicht: 25. November 2013 in Bessser Texten, Marketer, Werber

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Die Kunst eines Verkaufsgespräches liegt darin, einen potenziellen Kunden zu überzeugen, sich von einem Teil seines hart erarbeiteten Geldes zu trennen und es gegen ein Produkt oder eine Dienstleistung von Ihnen auszutauschen.

Der potenzielle Kunde wird dem Austausch aber nur zustimmen, wenn er darin einen für ihn lukrativen persönlichen oder geschäftlichen Nutzen erkennt!

Wenn Sie ein Mailing texten, muss deshalb eine unausgesprochene Frage jedes Lesers immer an erster Stelle stehen: „Was hab´ ich davon?“

Erst wenn der Leser den Nutzen für sich erkennt – und das bereits innerhalb der ersten 10 Sekunden – ist er bereit, weiterzulesen. Wenn nicht, landet Ihr Mailing unweigerlich im Papierkorb, bzw. wird Ihre Landingpage sofort weggeklickt!

Merkmale – Vorteile – Nutzen

Da Menschen nur kaufen, wenn sie für sich einen Nutzen erkennen, bildet die Formel M-V-N die perfekte Nutzen-Argumentation und wird damit zur wichtigsten Grundlage für erfolgreiche Verkaufstexte!

Wie gehen Sie bei den zu verkaufenden Produkten und Dienstleistungen vor?

  1. Merkmale:

    Listen Sie die wichtigsten Merkmale auf. Sie werden dabei feststellen, dass viele dieser Merkmale auch auf Ihre Mitbewerber zutreffen und deshalb austauschbar sind. Damit können Sie also noch nicht überzeugen!

  2. Vorteile:

    Filtern Sie jetzt aus den Merkmalen deren einzigartigen Vorteile (USP) gegenüber den Merkmalen Ihrer Mitbewerbern heraus. Vorteile bedeuten aber noch lange nicht Nutzen für Ihre Kunden!

  3. Nutzen:

    Schälen Sie in der dritten Stufe aus den einzigartigen Vorteilen den für Ihre Kunden kaufentscheidenden Nutzen heraus. Das große Nutzenversprechen. Stellen Sie sich dabei immer die unausgesprochene Frage Ihres potenziellen Kunden: „Was hab´ ich davon?“

    Können Sie diese Frage sofort mit Herz und Verstand überzeugend beantworten, steht dem Erfolg Ihres Mailings nichts mehr im Wege!

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KLEINER UNTERSCHIED – GROSSE WIRKUNG! Nur wenn Sie sich von Ihren Mitbewerbern erkennbar abheben und Profil zeigen, entgehen Sie auf Dauer der Austauschbarkeitsfalle und damit dem Preisdumping. Das gilt für alle Branchen, Märkte, Produkte und Dienstleistungen.

Lesen Sie hier, wie Sie sich und Ihr Angebot einzigartig positionieren!

Die Zeit der unersättlichen Wachstumsmärkte bei uns ist vorbei. Nahezu alles ist im Überfluss vorhanden. Für jedes Produkt und jede Dienstleistung gibt es eine Fülle von Anbietern. Heute bedeutet Wachstum Kampf um Marktanteile, Verdrängung – oder Spezialisierung auf bestimmte Kundenbedürfnisse und bestimmte Märkte.

Ist Ihr Angebot austauschbar?

Wenn Sie selbst als potenzieller Kunde auf der Suche nach einer Dienstleistung oder einer Lösung für ein bestimmtes Problem sind, vergleichen Sie mit Sicherheit mehrere Anbieter, fragen Bekannte oder recherchieren im Internet. Einige Anbieter werden Ihr Problem nicht verstehen, einige nur zum Teil lösen, die meisten Anbieter aber werden völlig austauschbar sein. Wie wollen Sie also die angebotenen Leistungen vergleichen? Über den Preis!

Und wenn Ihre Kunden mit Ihnen über den Preis diskutieren, wissen Sie, dass die Austauschbarkeitsfalle bereits zugeschnappt ist!

Kennen Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale?

 Der Lösungsweg aus der Austauschbarkeitsfalle heißt Alleinstellung! Wie ein roter Apfel inmitten einer Kiste gleicher grüner Äpfel, werden Sie erkannt und setzen sich von der breiten Masse der Anbieter ab! Alleinstellungsmerkmale können sein:

  • Ihr besonderes Wissen

  • Bestimmte Zielgruppen

  • Spezielle Problemlösungen

  • Klare Positionierung

Finden Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale heraus und kommunizieren Sie klar und verständlich, welche Probleme Sie aufgrund Ihrer Qualifikation und Ihrer Stärken am besten lösen können!

 Positionieren Sie sich herausragend und unverwechselbar in der richtigen Nische.

Alleinstellung heißt, dass Sie in einem fest umrissenen Markt klar und sichtbar für Ihre Kunden herausragen. So schaffen Sie auch den Sprung in den Expertenstatus.

Wie gut kennen Sie Ihre Mitbewerber?

Analysieren Sie drei bis sechs Ihrer wichtigsten Mitbewerber. Welche Stärken und Schwächen haben sie? Welche Zielgruppen sprechen sie an? Wie sprechen sie ihre Kunden an? Was ist ihr Nutzenversprechen? Sind Referenzen einsehbar?Bieten sie besondere Serviceleistungen? Listen Sie alles auf, was Ihnen auffällt oder wichtig erscheint.

Lassen Sie sich, wenn möglich, ein Angebot erstellen und nehmen Sie die Kunden-perspektive ein. Was würde Sie als Kunde ansprechen? Was nicht? Was würden Sie besser machen?

Mit einer klaren Positionierung zur Marktführerschaft

Die Basis für den Unternehmenserfolg ist die Konzentration auf die richtige, also profitabelste Zielgruppe. Es ist die Zielgruppe, die Sie am besten verstehen, deren Probleme Sie besser als Ihre Mitbewerber lösen können und in der Sie als Experte sichtbar sind! Mit einer klaren Positionierung auf eine bestimmte Zielgruppe können Sie sich die Marktführerschaft in einem Nischenmarkt sichern. Die Marktführerschaft in einem Nischenmarkt ist profitabler als wenige Prozent von einem Massenmarkt zu haben. Als Spezialist für eine bestimmte Zielgruppe wird Ihre Kundenansprache genauer, Sie können Ihre spezialisierten Leistungen gezielter, schneller und kostengünstiger anbieten und haben als Marktführer deutlich geringere Werbeausgaben. Durch die Konzentration auf die Lösung von Problemen einer bestimmten Ziel-gruppe werden Sie auf Ihrem Spezialgebiet immer besser und Ihre Kompetenz wird immer immer gefragter! Ihre im Preisdumping gefangenen Mitbewerber, die auf allen Hochzeiten tanzen, Aufträge zum Teil ganz unterschiedlicher Art annehmen und alle Kunden gleich glücklich machen wollen, lassen Sie hinter sich. Eine klare Positionierung bewirkt

eine Orientierung für Sie selbst!

Die „Kompassfunktion“ für Sie selbst ist einer der wichtigsten Effekte einer klaren Positionierung! Wenn Sie genau wissen, wer Ihre Kunden sind und was Sie für sie bewirken, erleichtert das Ihre unternehmerischen Entscheidungen, zum Beispiel:

  • welche Aufträge Sie annehmen und welche Sie ablehnen. Sie haben einen inneren Filter und sagen nicht einfach „Ja“, wenn eine Anfrage auf Sie zukommt

  • welche neuen Projekte, Produkte, Dienstleistungen oder Ideen Sie weiter verfolgen

  • welche Themen Sie in Ihrem Blog, Newsletter, Facebook, Twitter und anderswo aufgreifen

Ihre Positionierung hat noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Sie dient Ihnen als klare Marschrichtung. Die Gefahr, sich zu verzetteln, schrumpft! Sie konzentrieren Ihre Kräfte auf den wirkungsvollsten Punkt und kommen somit schneller und mit weniger Aufwand ans Ziel!

Eine klare Positionierung bewirkt

eine Orientierung für Ihre Kunden!

Kunden wollen ein klares Profil, das ihnen erklärt, warum sie gerade mit Ihrem Unternehmen Geschäfte machen sollen. Je klarer Ihre Positionierung ist, desto einfacher fällt Ihnen die Kundengewinnung, denn

  • Sie machen es Ihren Wunschkunden einfacher, Sie zu finden
  • Statt Kunden hinterher zu laufen, werden nun Ihre Kunden Sie finden
  • Sie bauen Vertrauen auf, dass Sie der richtige Partner für Ihre Wunschkunden sind
  • Sie lassen diejenigen, die nicht zu Ihnen passen, gar nicht erst an sich heran. Dadurch vermeiden Sie Gespräche, die schluss-endlich doch zu keinem Auftrag führen oder bei denen Sie im Nachhinein bereuen, ihn angenommen zu haben.

Eine klare Positionierung führt schon bei der Auftragsanbahnung und dann auch bei der Durchführung dazu, dass Sie Ihre Zeit und Energie nur für die Aktivitäten einsetzen, die Ihren Stärken entsprechen, Ihnen Freude machen und Gewinn für Sie und Ihre Kunden bringen. Eine klare Positionierung bewirkt

eine Erleichterung bei der Partnersuche

Die dritte Wirkung einer klaren Positionierung betrifft alle diejenigen Menschen, von denen Sie eine Unterstützung für Ihr Geschäft erhalten können, zum Beispiel:

Empfehlungsgeber. Sind Sie sicher, dass Ihr Netzwerk genau weiß, was Sie tat-sächlich machen und wofür Sie tatsächlich stehen und Empfehlungen daher keinen Beliebigkeitscharakter haben?

Journalisten. Journalisten sind immer an spannenden Stories und spannenden Interviewpartnern interessiert. Wenn Sie einmal als Experte für XYZ irgendwo zitiert wurden, können Sie davon ausgehen, dass Sie auch in Zukunft angesprochen werden.

Kooperationspartner. Die Wirkung einer klaren Positionierung gegenüber möglichen Partnern wird oft unterschätzt. Oft herrschen falsche Annahmen vor:

Er weiß doch, was ich mache.“ Überprüfen Sie diese Annahme mal; Sie könnten eine Überraschung erleben.

 Es lohnt sich, Ihre Positionierung alle drei bis sechs Monate zu überprüfen und daraus dann die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen.

Edwin E. Braatz

P.S.

Sich in einer Sache besser auszukennen als andere, macht Sie zum Experten oder Spezialisten. Wenn Sie das können, oder sich auf diesen Weg machen, sind Sie gut beraten! Vorausgesetzt, Ihre Kompetenz ist für Ihre Kunden relevant, d. h., es handelt sich um „gefragte Leistungen“ und nicht um „nichtgefragte Leistungen“!

Überlegen Sie, in welchem Thema Sie ganzheitlich besser sein könnten, als Ihre Mitbewerber!  

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1. Wenn Sie ein neues Reklameschild

brauchen oder Ihre Firmenautos neu beschriften wollen, dann gehen Sie zu einem Grafik- oder Beschriftungsatelier. Das ist Werbung! Das macht ein Werbetexter.

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2. Wenn Sie Ihr Image

aufbessern oder Ihren Bekanntheitsgrad erhöhen wollen, dann gehen Sie zu einer Werbeagentur. Das ist Werbung! Das macht ein Werbetexter.

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3. Wenn Sie Ihren Umsatz

ankurbeln und schnellstens Nachfrage nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen schaffen wollen, dann gehen Sie zu einem Verkaufsprofi, der Verkaufstexte schreibt. Das ist Verkaufen! Das macht ein Verkaufstexter.

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„Heureka – ich hab´s gefunden!“

Viele junge Texter stellen sich die Frage: „Wie kann ich meine Werbebriefe glaubhafter machen?“ Die Antwort ist der Schlüssel zu jeder erfolgreichen Kommunikation!

Glaubhaftigkeit und Vertrauen in allen Formen von Kommunikation sind absolut notwendig. Anders wird Ihnen niemand glauben.

Und ohne Vertrauen wird niemand ein Produkt von Ihnen kaufen oder eine Dienstleistung von Ihnen in Anspruch nehmen, weder jetzt noch später.

Glaubhaftigkeit ist ganz klar von entscheidender Wichtigkeit. Um so erstaunlicher ist es, dass Glaubhaftigkeit in der Arbeit von fast allen Textern, Rednern und Kommunikatoren beinahe komplett fehlt. Bei den meisten Agenturen, Textern und Unternehmern wirkt sich das enorm negativ aus. Und sie sehen kein Heilmittel, dies zu ändern.

Bislang hat noch niemand die wirklichen Geheimnisse gelehrt, die hinter solchen Misserfolgen stecken. Eine ganze Weile habe auch ich diese Geheimnisse für mich behalten.

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Jetzt zeige ich Ihnen mit 7 Regeln welche Schritte Sie unternehmen müssen, um das unentbehrliche Element von Glaubwürdigkeit aufzubauen:

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1. SAGEN SIE DIE WAHRHEIT

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Sehr viel Text in Werbeschreiben ist komplett unwahr! Leser sind klüger, als Sie vielleicht denken. Potentielle Käufer können spüren, wenn etwas sehr falsch ist. Sie hören einfach auf zu lesen, denn sie wollen einen verlogenen Text nicht lesen und schon gar nicht darauf antworten.

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2. SEIEN SIE AUTHENTISCH

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Sie müssen für sich eine einzigartig sprechende Stimme bzw. Sprachstil finden und konsequent einsetzen. Hier sind einige Tipps zur Entwicklung Ihres eigenen Stiles:

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2.1 Schaffen Sie eine wirklich interessierende Charaktere – Sie selbst. Seien Sie so frei und exzentrisch wie in Ihren besten Momenten. Verschleiern Sie nicht Ihr wirkliches Ich, wie es die meisten auf der Welt tun. Im Gegenteil, lassen Sie Ihr wahres Selbst heraus kommen. Bringen Sie Familienmitglieder in Ihren Text hinein. Haben Sie einen Bruder, der nie was zustande bringt, eine fußballverrückte Schwester, einen ungewöhnlichen Vater oder Mutter, oder einen Freund, der eine richtige Charaktere verkörpert, schreiben Sie über sie in Ihren Texten. Menschen lieben es, über Menschen zu lesen wie sie wirklich sind.

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2.2 Benutzen Sie Ausdrücke und Redewendungen, die Sie auch gewöhnlich verwenden, wenn Sie mit Menschen sprechen. Zum Beispiel, wenn Sie normalerweise sagen „verdammte Kiste“ oder „weiss der Geier“ oder „mach Dich vom Acker“ oder, oder, oder. Benutzen Sie diese Worte. Es sind wirklich Sie!

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Vorsicht aber bei Ausdrücken, die Religionen beleidigen oder Gotteslästerung zum Inhalt haben! Ich empfehle Ihnen eindringlich, diese niemals in Ihren Werbetexten zu verwenden. Sie würden mit Sicherheit viele Leser zutiefst beleidigen.

Vermeiden Sie auch die gewohnte „Werbesprache“. Machen Sie nicht den Versuch, zu kommunizieren, indem Sie den typischen Stil der Werbeagenturen benutzen. Obwohl er noch immer sehr verbreitet ist, liest und glaubt kein Konsument mehr solch durchsichtiges Gefasel.

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Schreibe, wie Du redest, so schreibst Du schön.“ (Gotthold Ephraim Lessing, Theaterautor 1729 – 1781).

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3. MACHEN SIE KÜHNE VERSPRECHUNGEN – STELLEN SIE ABER SICHER, JEDEN ANSPRUCH ZU BEWEISEN

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Echte Testimonials sind der ehrlichste, überzeugenste und einfachste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen. Wie Sie mit Testimonials punkten, lesen Sie hier:

http://www.mailingpower.me/2011/14/wie-sie-mit-testimonials-punkten .

Bei Gesundheitsthemen sollten Sie grundsätzlich auch entsprechende klinische Studien oder Forschungsergebnisse als Beweise nennen. .

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4. ERZÄHLEN SIE KURZE STORIES INNERHALB IHRES WERBETEXTES

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Alle Menschen lieben Stories seit Anbeginn der Sprache. Sie können eine kurze Geschichte in weniger als drei bis fünf Sätzen erzählen. Eine gute Stelle, um die Technik des Erzählens von Stories zu studieren und zu lernen, was mit einem anekdotischen Einstieg gemeint ist, finden Sie in „Reader‘s Digest“. Jeder Artikel beginnt dort mit einer kurzen Story. Und das ist ein wichtiger Grund dafür, warum „Reader‘s Digest“ das populärste Magazin ist, das jemals publiziert wurde mit über 17 Millionen Lesern.

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5. VERWENDEN SIE GENAUE ZAHLEN

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Sagen Sie zum Beispiel nie: „Letzten Monat verdiente Hans Maier mehr als 5.000 Euro.“ Sagen Sie statt dessen: „Seine Buchführung zeigt, dass er letzten Monat 5.370,– Euro verdient hatte“.

Wichtig: Nicht jeder Punkt im Werbetext muss wahr sein. Für die Glaubwürdigkeit muss er aber scheinen, wahr zu sein! Benutzen Sie keine Verallgemeinerungen, sondern genaue Zahlen als lebendige Werkzeuge in Ihren Händen!

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6. SAGEN SIE DEUTLICH VON WO IHRE HAUPTPERSONEN GEOGRAPHISCH HER KOMMEN

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Beispiel: „Kollege Hans Maier aus Nürnberg wurde zum Spitzenverdiener!“

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7. NENNEN SIE DEN BERUF DER HAUPTPERSON

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Beispiel: „Der Elektroinstallateur Hans Maier aus Pirmasens verdiente in den letzten 12 Monaten in seiner Freizeit im Internet 1.512.320,– Euro.“

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FAZIT

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Benutzen Sie diese 7 Regeln so oft wie möglich in Ihrem Werbetext. Beginnen Sie Ihre Anstrengungen aber immer mit der alles entscheidenden Headline!

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PRAXISTEST

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Im Rahmen einer Untersuchung des Instituts für betriebswirtschaftliche Analysen, Beratung und Strategie-Entwicklung (IFABS) zum Thema „Wie gut sind meine Pharma-Mailings“, kam ein erschreckendes Ergebnis heraus:  45% der Pharma-Mailings werden von Ärzten als „Reklame-Müll“ klassifiziert!“

Die einbezogenen Ärzte wurden gebeten, die Mailings sowohl nach dem Grad ihres Informationswertes, als auch im Hinblick auf die Glaubwürdigkeit und die Qualität des angebotenen Services zu bewerten. Dabei stellten sich vier Grundtypen heraus:

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1. Die Highlight-Raritäten erfüllen weitgehend alle Anforderungen, allerdings ist dieser Typus mit zwei bis drei Mailings pro Arzt und Jahr äußerst selten.

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2. Die Mogelpackungen suggerieren Wertigkeit, die aber von den Inhalten nicht erfüllt wird. Meist handelt es sich um Werbung für altbekannte Präparate, die mittels attraktiver Anforderungsmöglichkeiten aufgewertet werden sollen. Der Aufmerksamkeits- und Erinnerungseffekt derartiger Mailings ist sehr gering.

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3. Die Mailings, die in die Klasse der Theorie-Transmitter fallen, wären grundsätzlich interessant, aber in den meisten Fällen dominieren die medizinisch-wissenschaftlichen Inhalte die prakmatischen Informationen für den Praxisalltag.

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4. Der größte Teil der Zusendungen zählt zur Kategorie des Reklame-Mülls: Diese Mailings sind nicht nur inhaltlich schlecht konzipiert (uninteressante Inhalte, zu viel Text), weisen Schreibfehler auf (z. B. falsche Namensschreibung) oder sind nach-lässig aufgemacht (mindere Papierqualität, schlechter Druck).

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Nixe_Rollschuhe

Ohne Frage ist ein gut gestalteter, aufmerksamkeitsstarker Werbebrief die Basis für eine erfolgreiche Mailingkampagne!

Aber genauso wichtig wie der Werbebrief, ist die Auswahl der richtigen Zielgruppe! 

Nach Untersuchungen des Siegfried-Vögele-Instituts macht die richtige Auswahl der Zielgruppe bis zu 40 Prozent des Erfolges eines Mailings aus.

Die weiteren Untersuchungen ergaben, dass selbst ein schlecht gestaltetes Mailing an die für das Angebot richtige Zielgruppe erfolgreicher ist, als ein optimal gestaltetes Supermailing, das an die falschen Adressaten gerichtet ist!

Je genauer Sie also wissen, wen Sie für Ihr Angebot ansprechen können, desto höher wird der Response sein! Nur mit einer zielgruppengerechten Ansprache lassen sich neue Kunden effizient gewinnen.

Jedem Produkt seine Zielgruppe

Laut Definition ist eine Zielgruppe die Gesamtheit aller effektiven oder potenziellen Personen, die mit einer bestimmten Marketing-Aktivität angesprochen werden sollen. Zielgruppen spezieller Märkte weisen zum Beispiel folgende Merkmale auf:

Im B-to-C Markt:

  • Demografische Merkmale (Alter, Geschlecht, Familienstand, Wohnort, etc.)

  • Sozioökonomische Merkmale (Bildungsstand, Beruf, Einkommen, etc.)

  • Psychografische Merkmale (Meinung, Einstellung, Motivation, etc..)

  • Kaufverhalten (Preissensibilität, Kaufreichweite, usw.

Im B-to-B Markt:

  • Organisatorische Merkmale (Branche, Unternehmensgröße, Standort, etc.)

  • Ökonomische Merkmale (Finanzen, Liquidität, Bestände, etc.)

  • Kaufverhalten des Unternehmens (Lieferantentreue, etc.)

  • Personenbezogene Merkmale oder Charakteristika der Entscheidungsträger der Unternehmen (modern, innovationsfreudig, etc.)

Je mehr Informationen Sie über Ihre Zielgruppen vorliegen haben, desto effizienter ist Ihre Dialogkommunikation und desto wahrscheinlicher erhält Ihr Kunde eine Botschaft, die ihn wirklich interessiert.

Jedem Kunden seine Kampagne 

Je individueller Ihre Dialogkommunikation auf die Bedürfnisse Ihres Kunden und seiner Lebensumstände ausgerichtet ist, um so mehr lässt sich auch der Wert des Kunden für Ihr Unternehmen steigern und die Dauer der Kundenbeziehung erhöhen.

Am besten lösen Sie diese Aufgabe mit einem auf Kampagnen-Management spezialisierten Unternehmen. Die Kundendaten aus Ihrer Datenbank werden dort validiert, aktualisiert und bei Bedarf mit Zusatzinformationen angereichert.

Nach Durchführung der Kampagne erhalten Sie ein detailliertes Kampagnen-Reporting, das auch zum Verfeinern der Maßnahmen bei zukünftigen Kampagnen dient. Damit ist die kontinuierliche Optimierung Ihrer Folgekampagnen gesichert.

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Es gibt zwei Typen von Kunden, denen Sie besondere Aufmerksamkeit schenken müssen: (1) Der Super-Kunde und (2) der extrem unzufriedene Kunde.

Der Super-Kunde ist jemand, der nicht aufhören kann, Ihre Produkte zu kaufen, leicht zu betreuen ist und Sie bei allen, die er kennt, lobt.

Da zufriedene Kunden Ihr wichtigstes Kapital sind, sollten Sie alles Erdenkliche tun, um diese zufriedenen Kunden zufrieden zu halten.

Zum Beispiel wollte einer meiner Super-Kunden seine Mailing-Aktion mit einem meiner E-Books als Gratis-Geschenk unterstützen – etwas, was ich normalerweise nicht mache. Aber dieser Kunde erteilt mir laufend neue Aufträge, sodass ich ihm für seine Mailing-Aktion eines meiner E-Books gerne gratis überlassen habe.

Der andere Typ von Kunde, den Sie persönlich und mit großer Sorgfalt betreuen müssen, ist der extrem unzufriedene Kunde. Der Grund: Unzufriedene Kunden erzählen von ihrer Unzufriedenheit anderen Leuten. Je unzufriedener sie werden, desto mehr Leute beschweren sich über Sie – und desto lauter sagen sie es.

In der „guten alten Zeit“ sprach ein unzufriedener Kunde darüber zu vielleicht fünf oder zehn anderen Leuten. Aber durch das soziale Networking kann er mit wenigen Mouse-Klicks auf einen Schlag Tausende informieren.

Ich hatte ein Problem mit einem Produkt, das ich im Internet kaufte. Der Verkäufer ging auf meine Reklamation nicht ein und war für mich telefonisch auch nicht zu erreichen.

So schrieb ich darüber in meinem Blog.

Am nächsten Tag rief mich der Verkäufer an, bat vielmals um Entschuldigung, erledigte sofort das Problem und bat mich, den Beitrag in meinem Blog zu löschen.

Trotz der „Power“ der Konsumenten, die gerne online kaufen, gibt es noch viel zu viele Internet-Marketer, die ihre Kunden schlecht behandeln.

Sehr oft höre ich Beschwerden von Leuten, die ein Produkt über das Internet gekauft haben, und dass dann, wenn es um eine Reklamation oder die Rückabe geht, die Internet-Marketer barsch und unhöflich reagieren.

Oder Leute erzählen mir von Internetfirmen, die sich mit den fadenscheinigsten Argumenten herausreden, wenn es um die Einlösung ihrer zuvor gegebenen Geld-Zurück-Garantie geht.

Ich höre Horror-Geschichten von Internet-Marketern, die Affiliates als internet-basierte Vertriebslösungen anbieten, ihre Vertriebspartner Umsätze generieren lassen und dann die Provisionen nicht auszahlen.

Viele Konsumenten sind frustriert, dass Internet-Marketer so unzugänglich sind.

Ich meine, wenn Sie ein Problem mit Ihrem Telefonanschluss haben, können Sie Ihre Telefonfirma anrufen und vielleicht können Sie auch mit einer realen Person sprechen. Richtig?

Aber wenn Sie sich bei Internet-Marketern beschweren wollen, finden Sie oft weder eine Post-Adresse noch eine Telefonnummer.

Und wenn Sie ihnen eine E-Mail senden, erhalten sie meistens eine Antwort von einem Roboter – einem Autoresponder – und nicht von einem lebenden Menschen.

Die E-Mail erzählt Ihnen dann, wie beschäftigt der Marketer gerade ist. Manchmal verspricht die E-Mail auch einen Rückruf durch eine Person … der normalerweise nie kommt.

Ich habe von Internet-Marketern gehört, die ihre Zeitschriften und Magazine an Kunden verkaufen, vor allem an ältere Kunden, die nicht computerkundig sind und Probleme haben, E-Books zu öffnen und zu lesen oder Webinare herunterzuladen und anzuhören.

Wie frustriert müssen sich diese Kunden fühlen, wenn sie Produkte gekauft haben und auf sie nicht zugreifen können. Klar, dass alle Internet-Kunden, die eine solche Behandlung von den Internet-Marketern erfahren, verzweifeln.

Ist das die Art und Weise, wie auch Sie einige oder alle Ihre Kunden behandeln? Wenn dem so ist, kann das, was ein Redner kürzlich sagte, als Ihre neuen KUNDENDIENST GRUNDSÄTZE dienen …

Auf einem Meeting einer Gesellschaft für Ethik und Kultur sagte dieser Redner, dass der Grundsatz einer Organisation der ist, dass „jede Person es verdient, fair und freundlich behandelt zu werden.“

Das ist ein großartiger Rat, ganz besonders, wenn Sie ein Internet-Marketer sind. Warum? Weil ich sehe, dass es viele Internet-Marketer gibt, die dieser Regel nicht folgen.

Aber“, werden Sie jetzt argumentieren, „ich kann nicht auf jede Beschwerde persönlich antworten. Dafür habe ich einen Autoresponder.“

Doch! Erstens: Angenommen Ihre Produkte weisen eine hohe Qualität auf, dann wird es nicht viele Beschwerden geben. Zweitens: Sie können wahrscheinlich auf alle diese Beschwerden persönlich antworten, wenn Sie nur wollen.

So schreibt z. B. ein bekannter Internet-Versender eine persönliche Mitteilung als Entschuldigung und verschickt sie zusammen mit einem kleinen Geschenk, wann immer ein Kunde mit der Firma unzufrieden ist.

Wenn diese Firma es tun kann, können Sie es auch tun!

Aber angenommen, Sie sind beschäftigt und können nur auf einen kleinen Teil der eingehenden Beschwerden persönlich antworten. Was sollten Sie tun?

Ein Freund von mir stellte eine Mitarbeiterin auf Teilzeit-Basis für sein Internet-Marketing Geschäft ein. Es ist ihre Aufgabe, alle Beschwerden und spezielle Anfragen mit Sensibilität und gesundem Menschenverstand zu beantworten.

Dennoch sieht er alle Beschwerden und spezielle Anfragen zunächst selbst und pickt dann die heraus, die er persönlich bearbeitet. Die sind von den beiden Typen von Kunden, die ich zu Beginn dieses Artikels erwähnte – der extrem unzufriedene Kunde und der wertvolle, immer wiederkehrende Super-Kunde, der ein kleines Vermögen für ihn ausgibt.

Jede Person hat es verdient, fair und freundlich behandelt zu werden.“ Behandeln Sie jeden Kunden und Interessenten fair? Machen Sie das ungehalten oder freundlich?

Noch etwas: Geben Sie zu Ihren Geld-Zurück-Garantien einige Toleranz-Tage dazu. Zum Beispiel, wenn Sie eine 90-Tage-Geld-Zurück-Garantie haben und der Kunde schickt Ihr Produkt nach 92 Tagen zurück, sollten Sie ihm dann noch sein Geld zurück geben?

Ja, weil Sie ihn fair und freundlich behandeln wollen … genau so, wie Sie behandelt werden wollen, wenn Sie in einem Geschäft etwas zurück geben wollen.

Und wenn Sie Ihre Kunden fair und freundlich behandeln, werden sie das in gleicher Weise auch Ihnen gegenüber tun!

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Die geheime Kraft von Geschenken

In den frühen 70er Jahren, als ich in Hamburg bei Addressograph-Multigraph (AM) als Verkäufer für Offset-Druckmaschinen mein Brot verdiente, hatten wir eine geheime Marketingwaffe. Sie bestand aus allen Arten von Werbegeschenken – Favoriten waren Schreibgeräte – alle mit dem aufgedruckten Logo „AM“.

Es war faszinierend zu sehen, wie diese Geschenke, die nur wenige DM kosteten, die Kunden begeisterten.

Eines Tages schickten wir unseren Kunden einen einzelnen Manschettenknopf mit einer Einladung und dem Versprechen, das passende Gegenstück zu erhalten, wenn sie auf unseren Ausstellungsstand anlässlich einer großen Handelsmesse kommen würden.

Wir hatten kaum genug Platz auf unserem riesigen Stand, um alle die kamen, unterzubringen – fast alle fragten nach ihrem zweiten Gratis-Manschettenknopf.

Etwa zehn Jahre später bin ich auf dem Meeting eines Marketing-Clubs. Ein Teilnehmer, der für eine auf pharmazeutische Produkte spezialisierte Werbeagentur arbeitet, erzählt mir eine erstaunliche Geschichte.

Seine Agentur nutzt regelmäßig Direct Mailings, um Ärzte für ein Symposium über Krankheiten einzuladen, die mit den Produkten seines Kunden behandelt werden.

Um zu sehen, ob er die Aufmerksamkeit erhöhen kann, bot er den Ärzten, die die Einladung akzeptierten, einen Taschenterminkalender gratis an. Kosten pro Stück etwa zwei DM.

In einem A/B Split-Test, in dem die Response-Raten der Mailings mit dem Angebot eines Gratis-Taschenterminkalenders mit denen ohne dieses Angebot verglichen wurden, erzielten die Mailings mit dem Gratis-Angebot eine um sechs mal höhere Response-Rate!

Fazit: Menschen lieben es, kostenlose Geschenke zu bekommen. Wenn Sie Ihren Interessenten ein kleines Gratis-Geschenk anbieten, können Sie die Antwort auf Ihre Marketinganstrengungen zu minimalen Kosten signifikant erhöhen!

Wenn Ihr Interessent ein „Informations-Sucher“ ist, dann geben Sie ihm eine Gratis-Information in Form eines „Booklets“ oder eines Spezial-Reports – entweder als PDF zum direkten Download oder ausgedruckt an seine postalische Adresse.

Ist Ihr Interessent kein Leser, dann nutzen Sie ein Geschenk zum „Anfassen“. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos: Kaffee-Becher, Schlüsselanhänger, Kugel-schreiber, Kofferanhänger, etc.

Die Kosten der Geschenke hängen davon ab, welche Ausgaben Sie sich leisten können, um einen neuen Kunden zu akquirieren. In den meisten Fällen liegen die Geschenke bei 5 Euro oder darunter.

Sie können Ihre Response-Raten verbessern, indem Sie ein Geschenk anbieten, dessen wahrgenommener Wert viel höher ist als seine Kosten.

Eine DVD z. B. kann ein großartiges Geschenk sein, weil der Wert ihres Inhalts – Bilder, Video, Audio oder Software – extrem hoch sein kann, aber die Kosten für die Vervielfältigung nur einige wenige Cents pro Stück ausmachen.

Bieten Sie aber nicht nur Geschenke an, die einen hoch wahrgenommenen Wert verkörpern, sondern auch Geschenke, die ungewöhnlich sind! So hatte z.B. der US- amerikanische Newsletter für Offshore-Investment „The Sovereign Society“ einen riesigen Erfolg, indem die Herausgeber neuen Abonnenten ein eigenes Konto bei einer Schweizer Bank anboten.

Ich rate jedem Direktmarketer, ein Geschenk anzubieten. So können Sie ganz legitim mit dem Wort „GRATIS“ in Ihrer Headline oder Ihrem Umschlag-Teaser arbeiten. Dadurch erhöhen sich Ihre Chancen, die Aufmerksamkeit der Interessenten auf sich zu ziehen und eine Anfrage oder einen Auftrag zu erhalten.

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Kein Teil des Marktingmixes kann einen solch hohen Grad an messbarer Effizienz aufweisen wie das Direktmarketing!

 Direct Mail-Aktionen sind nur dann erfolgreich, wenn ein optimales Zusammenspiel vieler Spezialisten gewährleistet ist. Sie sorgen dafür, dass kreative Ideen Gestalt annehmen, mediengeediengerecht produziert und kostenoptimiert verschickt werden.  

Dies alles nützt aber nichts, wenn nicht z.B. auf eine gepflegte Database zurückgegriffen werden kann. Die RICHTIGE Adresse entscheidet darüber, ob der RICHTIGE Empfänger erreicht wird. Die Adresse ist der Schlüssel zum Kunden!

Der Erfolg einer Direct Mailing-Aktion besteht in der Regel aus vier Faktoren mit in etwa gleicher prozentualer Aufteilung:

25% = RICHTIGE Adressen

25% = RICHTIGER Versandzeitpunkt

25% = RICHTIGES Produkt

25% = Text
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100%

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ADRESSEN

Ihre Adressen sind wie Rohdiamanten – richtig wertvoll werden sie erst durch den perfekten Schliff. Die Qualität Ihrer genutzten Adressen entscheidet in hohem Maße über Erfolg oder Mißerfolg Ihrer Direct Mailing-Aktion. Die Adressen müssen müssen die Zielgruppe hundertprozentig abbilden.

Die Qualifizierung vorhandener oder angemieteter Adressbestände erfolgt durch Anschriftenüberprüfung, Dublettenbereinigung, Umzugs-, Verstorbenen- und Risikoabgleich sowie Korrekturläufe gegen die Werbeverweigerer (Robinsonliste).

VERSANDZEITPUNKT

Bei welchem Versandzeitpunkt erreicht man die höchsten Öffnungsraten?
Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort.

Zunächst kommt es darauf an, ob die Aussendung an eine B2B- oder B2C-Liste geht. Dann kommt es darauf an, ob der Versandzeitpunkt bzw. Lesezeitpunkt für den Nutzer einen wesentlichen Vorteil bedeutet.

Allgemein gelten folgende „Spielegeln“ für den richtigen Zeitpunkt:

Montagmittag bis Freitagmittag
Der optimale Zeitpunkt ist der späte Vormittag.

Freitagnachmittag
Kein Versand an Geschäftskunden.

Samstag
Kein Versand. Samstag ist der inaktivste Tag – das gilt für Geschäfts- und Privatkunden gleichermaßen.

Sonntag
Für Newsletter an Privatkunden eignet sich der Sonntag-Nachmittag gut. Verregnete Sonntage erhöhen die Öffnungs- und Klickraten.

Montagmorgen
Kein Versand. Im Postfach der Empfänger stapeln sich zu diesem Zeitpunkt die gesamten SPAM-Mails des Wochenendes – und mit ihnen kann auch Ihr Newsletter gelöscht werden.

Nachts oder vor 9:30 Uhr morgens
Kein Versand. Das gleiche Löschverhalten wie am Montagmorgen zeichnet sich jeden Morgen ab – ein Versand über Nacht ist also nicht zu empfehlen.
Bei Ihrer E-Mail-Response gibt es ein sehr einfaches Mittel, um die Wahrscheinlichkeit für den besten Versandzeitpunkt herauszufinden:
Ziehen Sie Ihre Webstatistiken zur Rate! Kontrollieren Sie, ob es gewisse Regelmässigkeiten gibt, und zwar:

a) Gibt es gewisse Tage, an denen Sie mehr Zugriffe haben?
b) Gibt es gewisse Uhrzeiten, zu denen Sie mehr Zugriffe verzeichnen?

Erkennen Sie hier ein Muster, so haben Sie mit grosser Wahrscheinlichkeit den richtigen Versandtag getroffen.

PRODUKT

Nur ein Angebot das hält, was es verspricht, führt zu Reaktionen.

TEXT

Selbst der beste Text, der Herz und Verstand des Lesers berührt, nützt nichts, wenn die Adressen falsch sind, der Versandzeitpunkt ungünstig ist und das Produkt nichts taugt!

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Wenn Sie eine Ferienreise verkaufen, sprechen Sie nicht über den Strand, sprechen Sie darüber, wie eine Person den Strand genießt.

Wenn Sie eine Veranstaltung verkaufen, sprechen Sie nicht über das schöne Hotel, sprechen Sie darüber, wie eine Person die Vorhänge in ihrem oder seinem Zimmer zur Seite schiebt und sich ihr oder ihm die verblüffende Ansicht des Hafens auftut.

Wenn Sie einen Service verkaufen, sprechen Sie nicht darüber, wie tausende von Menschen von Ihrer Dienstleistung abhängig sind, sprechen Sie darüber, wie sich die Karriere und das Leben eines Kunden veränderte.

Sie haben verstanden, was ich meine.

Wir alle antworten direkter auf Situationen, in denen wir Dinge auf einer persönlichen, individuellen Ebene sehen können. Das gleiche gilt für Literatur, Nachrichten, Geschichten und Werbebriefe.

Ob Sie für B-to-C oder B-to-B schreiben, es ist das Gleiche. Wir alle machen Einkaufsentscheidungen auf der Basis, wie wir fühlen.

Wir werden dann vielleicht einige rationale Analysen anstellen, bevor wir uns endgültig entscheiden. Aber unsere erste und vorrangige Antwort auf Verkaufsargumentationen, privat oder geschäftlich, ist auf einer persönlichen Ebene.

Das ist der Grund, warum eine „Sales Story“, die auf einer klaren, persönlichen und individuellen Ebene den Leser anspricht, so eine kraftvolle Sache ist!

Was immer Sie schreiben oder versuchen zu verkaufen, unternehmen Sie alle Anstrengungen, eine persönliche Geschichte zu finden … und benutzen Sie sie!

EEB

Bevor ich mit einem Verkaufsbrief beginne, gehe ich mit dem Thema einige Tage „schwanger“. Mit den ersten unfertigen Gedanken daraus, dem Briefing und zusätzlichen eigenen Recherchen (auch US-Quellen) entsteht ein erstes grobes Konzept, quasi der Handlungsrahmen für die Story.

Jetzt suche ich für das zu verkaufende Produkt alle offenen und versteckten Vorteile heraus, das Nutzenversprechen („What`s in it for me“), den USP. Daraus entsteht die Headline für den Verkaufsbrief und der Teaser für das Versandkuvert. Beide zunächst nur als Arbeitstitel (wie bei einem Drehbuch oder einem Roman).

Während des Schreibens des Body-Textes, dem intensiven Beschäftigen mit dem Thema, ergeben sich oft neue Sichtweisen und Argumente – vielleicht sogar der schlacht-entscheidende Gedankenblitz – die dazu führen, dass ich die angedachte Headline und den angedachten Teaser, manchmal auch den kompletten Einstieg, solange hin und her „bewege“, bis sie passen und am stärksten sind.

Erst wenn die Body-Copy zu Ende geschrieben ist – zumindest als Rohentwurf – kann man sagen, ob die vorgesehenen Headlines bzw. Teaser wirklich stark sind und ob der Einstieg, also die ersten paar hundert Worte, den Leser wirklich in das Mailing hineinziehen.

Jetzt zeigt sich, ob Headline, Teaeser, Einstieg, laufender Text und Handlungsaufforderung den Leser zum „Her mit dem Produkt!“ bewegen.

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Wie Sie mit Testimonials sicher punkten!

Veröffentlicht: 23. Mai 2012 in Bessser Texten
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Echte Testimonials sind der einfachste, effektivste und kostengünstigste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen!

Wenn immer ich gefragt werde, ein Mailing für ein Unternehmen zu schreiben, ist eine meiner ersten Fragen: „Sind Testimonials vorhanden?“ Manchmal haben Unternehmen sie gesammelt, sind aber nicht ganz sicher, was sie damit tun sollen. Gewöhnlich aber existieren keine.

Warum ist der Einsatz von Testimonials so wichtig? Warum brauchen Sie als Texter unbedingt Testimonials in Ihrem Werkzeugkasten? Ganz einfach, weil Testimonials Ihren Interessenten und Kunden am besten erzählen, wie andere von Ihnen denken!

Testimonials sind unvoreingenommene Unterstützungen Ihrer Glaubwürdigkeit. Und weil sie Ihnen von zufriedenen Kunden gegeben werden, ohne dass irgendein Geld die Hand wechselt, geben Testimonials Ihren Produkten, Ihrem Service und Ihrem Unternehmen die notwendige Glaubwürdigkeit.

Und, Testimonials können helfen, das Risiko zu senken, wenn Sie mit einem „unbekannten“ Unternehmen Geschäfte machen.

Testimonials sind leicht zu bekommen – fragen Sie Ihre Kunden nach einem Testimonial, nachdem Sie ein Projekt oder einen Verkauf abgeschlossen haben. Die Leute geben es Ihnen gerne, vorausgesetzt, Sie sind eine Firma mit der Ihre Kunden gerne Geschäfte machen.

Picken Sie die besten Testimonials heraus

Nachem Sie nun begeisternde Komplimente erhalten haben, wie können Sie jetzt feststellen, welche von diesen bei Ihren Interessenten und Kunden sowohl Aufmerksamkeit erregen als auch Ihre Glaubwürdigkeit am effektivsten unter Beweis stellen?

Mit den folgenden  6 Geheimnissen werden Sie in Ihren Testimonials die wertvollen Diamanten von den rohen Steinen auseinanderhalten:

  1. Die besten Testimonials unterstützen Ihren USP (Unique Selling Proposition)
  2. Die echten “Steine” beinhalten eine bestimmte, deutliche und klare Aussage und sind nicht allgemein gehalten
  3. Ein Vorteil per Testimonial macht auf den Leser den stärksten Eindruck
  4. Testimonials sollten Ergebnisse beschreiben, die Qualität des Produktes, die schnelle Lieferung, die Zuverlässigkeit oder den Top-Kundenservice, und sollten danach ausgewählt sein, irgendwelche Einwände beantworten zu helfen, die Kunden haben mögen
  5. Wie feines Kristall, echte Testimonials haben einen authentischen und glaubhaften Klang
  6. Testimonials, die unecht sind, schaden mehr als sie Gutes bewirken, selbst wenn sie wahr sind. Nehmen Sie Ihre Testimonials als wertvolle Diamanten in Ihre Verkaufs- und Marketingunterlagen auf und zeigen Sie sie! Testimonials koennen von Ihnen überall eingesetzt werden.

Wie Sie Testimonials erfolgreich einsetzen

Website: Fassen Sie Testimonials in einem Feld zusammen, oder streuen Sie sie großzügig über Ihre ganze Site.

Direct-Mailing: Benutzen Sie Testimonials in Ihren Verkaufsbriefen, Magalogs, E-Mailings und Landingpages.

Newsletter: Ob gedruckt oder elektronisch, Newsletter sind ein idealer Platz, sie mit Testimonials zu ergänzen.

Broschüre: Lange Testimonials in Form von Fallstudien zeigen Ihren Interessenten, wie Ihr Produkt in der „realen Welt“ tatsächlich arbeitet.

Print-Anzeige: Blättern Sie durch Business-Magazine und sehen Sie, wie andere Unternehmen Testimonials benutzen.

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Laut Wikipedia sind Nahrungsergänzungsmittel Produkte zur erhöhten Versorgung des menschlichen Stoffwechsels mit  Nähr- oder Wirkstoffen im Grenzbereich zwischen Arzneimitteln und Lebensmitteln. Sie fallen unter die Regelungen des Lebensmittel- und Futtergesetzbuchs (LFGB). Nahrungsergänzungsmittel unterliegen dem LFGB und sind nicht dazu bestimmt, Arzneimittelwirkungen zu entfalten, Erkrankungen zu heilen oder ihnen vorzubeugen. Nahrungsergänzungen dürfen in Deutschland keine arzneiliche Wirkung entfalten oder beanspruchen.

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Während Finanzprodukte keiner gesetzlichen Prüfung unterliegen und der Phantasie in der Werbung keine Grenzen gesetzt sind, werden Werbeaussagen und -Versprechungen über  Nahrungsergänzungsmittel durch die Verordnung EG Nr. 1924/2006 (Health Claims) streng geregelt. Siehe auch „Rechtlicher Rahmen für den Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln“ und „Nahrungsergänzungsmittel – Vertrieb über Ärzte und Apotheker.“

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Mailings für diese Produkte stellen an einen Texter hohe Anforderungen, denn sie müssen nicht nur einfühlsam und verkaufsstark, sondern auch extrem rechtssicher sein! Findet ein aufmerksamer Wettbewerber eine Formulierung, die dem Gesetz nicht entspricht, hat der Versender mit hohen Strafzahlungen zu rechnen. Aus meiner Texter-Praxis:

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In einem Mailing für einen Versender von Nahrungsergänzungsmitteln schrieb ich zum Beispiel: „… unterstützt Ihren Körper bei Hauptproblemen und Allergien.“ Prompt antwortete der Anwalt meines Kunden: „Sie müssen direkte krankheitsbezogene Aussagen vermeiden. Hautprobleme sind ein Krankheitsbild und dürfen nicht verwendet werden. Sie können Ihre Aussage so umschreiben: “ … unterstützend zur Erhaltung einer gesunden Hautstruktur.“

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In einem Mailing für einen anderen Kunden schrieb ich: “ … steigern Ihre Konzentrationsfähigkeit.“ Der Anwalt dieses Kunden sagte mir, dass eine solche Aussage gesetzlich angreifbar ist und deshalb umschrieben werden muss, zum Beispiel in: „… können Ihre normale Konzentrationsfähigkeit unterstützen.“

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Wichtig für Texter:

1. Die Werbeaussagen, mit denen die Hersteller Nahrungsergänzungsmittel anpreisen, dürfen nicht irreführend sein.

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2. Nicht gestattet sind Behauptungen wie die, mit einer angemessenen Ernährung sei die Zufuhr angemessener Nährstoffmengen nicht möglich, etwa weil die Böden in Deutschland so ausgelaugt seien.

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3. Ebenfalls verboten sind Aussagen, die sich auf die Linderung, Beseitigung oder Vorbeugung von Krankheiten beziehen.

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4. Es ist nicht zulässig, mit Aussagen von Ärzten oder Angehörigen von Heilberufen für ein Nahrungsergänzungsmittel zu werben.

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Sechs kreative Werbestrategien sind für das Schreiben erfolgreicher Werbetexte seit fast 100 Jahren bekannt, dennoch werden sie oft nicht beachtet.

Diese kreativen Strategien lassen sich besser verstehen, wenn wir eine Parallele zu militärischen Strategien ziehen. Im Falle der Schlacht beginnt der militärische Kommandeur als erstes mit dem Aufpflanzen seiner Flagge, dem Ziehen von Schützengräben, dem Ausrichten der Schusswaffen auf den Feind, und so weiter.

Das funktioniert auf exakt die gleiche Weise in der Werbung! Bevor Sie irgendeine Art von Promotion zu schreiben beginnen – sei es ein Werbebrief, ein Stand-Alone-Mailing oder eine Website – starten Sie wie ein Militär, indem Sie diesen sechs Schritten folgen und sich diese Schlüsselfragen stellen:

1) Zeigen Sie Ihre Flagge (Unique Selling Proposition)

Fragen Sie sich: „Was ist das eine große Ding, das ich über mein Produkt sagen kann, das keiner meiner Konkurrenten über sein Produkt sagen kann?“

2) Ziehen Sie Ihren Graben (Positionierung)

Fragen Sie sich: „Wie kann ich für mein Produkt einen Platz im Bewußtsein meines Kunden finden, im Wissen mit dem, was schon dort ist?“

3) Gehen Sie in Stellung (Resonanz)

Fragen Sie sich: “Was könnte meinen besten Kunden überzeugen mein Produkt zu kaufen, ohne viel Überzeugungskunst aufzuwenden?“

4) Nehmen Sie Ihren besten Schuss (Angebot)

Fragen Sie sich: „Was ist das Größte, was ich weggeben kann, um einen neuen Kunden zu bekommen?“

5) Nehmen Sie Risiken ab (Kaufrisiko)

Fragen Sie sich: „Was kann ich tun, damit man von mir so leicht, sicher und bequem wie möglich kaufen kann?“

6) Machen Sie es „zählbar“ (Aktion)

Fragen Sie sich: „Wie kann ich meine Kunden vom Bewußtsein hin zur Aktion bewegen?“

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

Ihr Feedback ist mir willkommen! Mochten Sie den heutigen Artikel? Welche anderen Themen möchten Sie in meinem Blogger gerne besprochen sehen? Lassen Sie es mich bitte wissen auf: eMail@braatz-text.de

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Vielleicht ergeht es Ihnen auch so wie mir: Immer, wenn ich das Wort „Hypnose“ höre, habe ich ein klares Bild vor meinem geistigen Auge: Ein Hypnotiseur mit einer sanft klingenden Stimme, vielleicht im Besitz einer glänzenden Taschenuhr, flüstert mir zu: „Ihre Augenlider werden müde, immer müder, Sie fühlen sich schwer, immer schwerer, Sie sind ganz entspannt, Sie fallen in einen tiefen und erholsamen Schlaf.“

Wir alle wissen, dass das Konzept der Hypnose im entspannten Zustand des Geistes dem Hypnotiseur erlaubt, die Einbettung von Befehlen und Anregungen direkt in unser Unterbewusstsein vorzunehmen.

Aber nur wenige von uns haben jemals von der wenig bekannten Art der Hypnose gehört, die allein mit dem geschriebenen Wort erreicht werden kann.

„Hypnotisches Texten“ schöpft aus einem breiten Spektrum aus Hypnose, Neuro-Linguistisches Programmieren (NLP) und Verkaufspsychologie.

Das Ziel des „Hypnotischen Textens“ liegt in der Herbeiführung eines Zustandes, der dem Leser die ungeteilte Aufmerksamkeit befiehlt und ihn den Überblick über die Zeit der Lektüre vergessen lässt; ähnlich wie es geschieht, wenn er sich einen wunderschönen Film ansieht oder einen spannenden Roman liest.

Entdecken Sie jetzt , wie „Hypnotisches Texten“ bindet, sich tief in den Köpfen Ihrer Leser verankert und sie mit dem einverstanden macht, was Sie wollen, das sie tun sollen.

Mit diesem Wissen verfügen Sie in Ihrem Texter-Werkzeugkasten über das Äquivalent einer Hochenergie-Laserwaffe.

Aber bevor wir beginnen, muss ich Sie daran erinnern, dieses Wissen immer nur ethisch und mit Augenmaß zu nutzen!

In ihrer einfachsten Form besteht „Hypnotisches Texten“ aus zwei Teilen: X dem Anker und Y dem Stempel.

Wenn X, dann Y

Der erste Teil ist X, der Anker, in dem ein offensichtlicher Zustand, eine unleugbar wahre Tatsache beschrieben wird. Der zweite Teil ist Y, der Stempel, der dem Leser den Befehl „aufdrückt“, von dem Sie möchten, dass er ihn befolgt. Beispiel:

„Da sitzen Sie hier auf diesem Stuhl und lesen diesen Blog und Sie werden beginnen herauszufinden, warum Sie „Hypnotisches Texten“ von mir lernen sollen.“

X, der Anker ist der offensichtliche Teil: Der Leser sitzt, liest den Brief. Y, der Stempel sagt dem Leser, was ich will, das er tun soll: Er soll von mir „Hypnotisches Texten“ lernen.

Das menschliche Gehirn ist fest in einer Weise verknüpft, dass es dieses Muster in dieser Reihenfolge als logisch akzeptiert, selbst wenn Anker und Stempel nicht in einem logischen Zusammenhang stehen!

Während Ihre Leser in diesem Zustand des Geistes (fast eine Trance) sind, sind sie viel mehr offen und empfänglich für Anregungen und Befehle, die in Ihrem Text eingebettet sind.

Je mehr X, desto mehr Y

X benennt als ersten Teil das, was Ihre Leser unweigerlich tun oder tun werden. Y benennt als zweiten Teil die Aussage, von der Sie wollen, dass Ihre Leser Ihnen zustimmen. Beispiel:

„Je weiter Sie diesen Blog lesen, desto mehr werden Sie der Macht der „Hypnotischen Texte“ zustimmen.“

Sie kennen die Werbung für Gewichtsabnahme, die oft mit so einem Satz beginnt wie:

„Haben Sie Gewicht nur verloren, um gleich wieder zuzunehmen?“

Ich sehe, Sie nicken schon!

Das ist „Hypnotisches Texten“ in Aktion. Sie erhalten bereits im ersten Satz die Zustimmung Ihres Lesers. So wird es für Sie leichter sein, die Zustimmung zu anderen Behauptungen zu bekommen, bis hin zum Kauf.

„Hypnotisches Texten“ ist kein „Hard Selling“. Es nutzt lediglich bestimmte Wörter und Phrasen als Schlüssel, um eine emotionale Reaktion mit dem Ziel auszulösen, dass sich Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung buchstäblich selbst verkaufen lässt. Alles, was Sie noch tun müssen ist, den Kauf abzuschließen.

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Haben Sie gewusst, dass 99 Prozent aller Entscheidungen emotional fallen und nicht rational?

Den „Homo oeconomicus“ gibt es nicht. Die entscheidende Rolle im Verkaufsprozess spielen die Emotionen. Jede Kaufentscheidung, selbst wenn sie unter scheinbar rationalen Gesichtspunkten getroffen sein mag, ist in Wirklichkeit eine mehr oder weniger emotionale Entscheidung.

Mit anderen Worten: Alles, was keine Emotionen auslöst, ist für unser Gehirn wertlos! Somit stellt sich die entscheidende Frage, wie im Verkaufsprozess und damit auch im „schriftlichen Verkaufsgespräch“ positive Gefühle geweckt und negative vermieden werden.

Menschen kaufen von Menschen, nicht von Unternehmen! Menschen kaufen in Wirklichkeit keine Produkte, sondern Problemlösungen und gute Gefühle. Sie kaufen keine Sachen, sondern die Erfüllung ihrer Hoffnungen, Wünsche und Träume.

Im Mailing Gefühle aufzuwühlen ist erfolgsbestimmend, weil alle wichtigen Entscheidungen aus dem Unterbewusstsein heraus getroffen werden! Der Verstand ist lediglich dazu da, die getroffenen Entscheidungen zu rechtfertigen.

Positionieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen deshalb deutlich emotionaler als bisher. Schlagen Sie eine Brücke zu den augenblicklichen Emotionen ihrer Leser und stimmen Sie sich auf ihre Wellenlänge ein.

Wühlen Sie die Gefühle Ihrer Leser bis zu dem Grad auf, zu dem sie den dringenden Wunsch verspüren, Ihr Produkt sofort besitzen oder Ihre Dienstleistung sofort nutzen zu wollen.

Nur mit Emotionen werden Sie die von Ihnen erwartete Reaktion auslösen können!

Für Anleger gilt aber:  

„Bremsen Sie Ihre Emotionen! Gier, Angst, Ungeduld und falsche Hoffnungen sind Haupt-gründe für Börsenverluste. Ihre Emotionen trüben den Blick für das Wesentliche. Die Folge sind falsche Entscheidungen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie nach einer eindeutigen Strategie handeln.“ (TM Börsenverlag, Rosenheim)

Edwin E. Braatz | Directresponse-Texter

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Auf welches Wort reagiert der Mensch mit hundertprozentiger Sicherheit? Welches Wort hört er am liebsten? Richtig: seinen eigenen Namen!

Bevor der Empfänger Ihres Mailings auf die Headline blickt, will er im Adressfeld seinen eigenen Namen stehen sehen! Ist sein Name auch noch korrrekt geschrieben, ist die Chance groß, dass er weiterliest!

Nichts ist eben für einen Menschen wichtiger und gleichzeitig persönlicher, als sein eigener, individueller Name!

Nutzen Sie diese menschliche Eitelkeit als Motivationselement und sprechen Sie den Mailing-Empfänger mit seinem ganz persönlichen Namen an. Es lohnt sich. Damit haben Sie die erste Hürde zum Weiterlesen bereits übersprungen!

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Damit Sie bei Ihrer nächsten DIREKTMARKETING Aktion keinen einzigen wichtigen Punkt vergessen, können Sie hier meine

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Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Menschen sind vor allem vernünftig. Den Herausforderungen des Lebens ist mit Logik und Vernunft, mit intelektuellen Fähigkeiten zu begegnen.

An dieser Überzeugung halten auch viele Mailing-Texter fest. Emotionen sind ihnen suspekt.

Doch der Blick von Hirnforschern auf das private Theater unter der Schädeldecke offenbart, dass Empfindungen den Menschen viel stärker beeinflussen, als bisher angenommen.

Bei Kaufentscheidungen spielt der Kopf des Kunden (Verstand) die allergeringste Rolle. Kaufentscheidungen werden zu über 90 Prozent von Emotionen und eigenen Wunschvorstellungen gesteuert!

Wer als Mailingtexter seine Zielgruppe nicht auch emotional überzeugen und begeistern kann, dem nutzen auch die besten Fachkenntnisse und Schreibtechniken nichts!

Bedenken Sie, dass das, was wir Verstand oder logisches Denken nennen, auf einem emotionalen Element basiert! Der für die Ur-Emotionen zuständige Bereich des Gehirns, das limbische System war Ausgangspunkt für die Entwicklung des jüngeren, für Bewusstsein und Verstand verantwortlichen Teils des Gehirns, des Neocortex.

Der Neocortex ist der Bestandteil des Gehirns, der den Homo Sapiens erst zum Menschen gemacht hat. Hier befindet sich die Denkzentrale, das Bewusstsein. Doch es ist keineswegs nur die Logik, die für das Funktionieren des Neokortex auschlaggebend ist. Viel größeren Einfluss darauf hat – wenn uns auch nicht bewusst – der alte, für Motivation und Emotion zuständige Gehirnbereich, das limbische System!

Das limbische System, auch Reptilienhirn genannt, ist dem scheinbar vernünftigen Großhirn nicht untergeordnet, sondern kontrolliert als oberste Instanz alle menschlichen Entscheidungsprozesse. Es ist das eigentliche Machtzentrum.

Produkte werden zu Top-Sellern, wenn es ihnen gelingt, die Motive und Emotionen der Zielgruppe genau zu treffen und damit die limbischen Bedürfnisse zu erfüllen!

Entscheidungen von Managern, Politikern und Konsumenten lassen sich immer auf unbewusste, emotionale Impulse aus diesem sehr alten Hirn-Areal (limbisches System) zurückführen.

In einer rasant globaler, anonymer und gefühlsärmer werdenden Welt haben Unternehmen dann die besten Karten, Kunden zu gewinnen, wenn sie ihre Zielgruppe über Emotionen ansprechen. Emotionen sind die wahren Entscheider!

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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In diesem Artikel interviewe ich mich selbst zu einem Problem, das vielleicht das am schwersten zu behebende Problem unter allen Textern ist:


Weitschweifigkeit


Frage: Wie können Sie sagen, ob ein Text weitschweifig ist? Stellen Sie sich eine bestimmte Länge vor?

Antwort: Nein. Ein 1.000-Wort langer Text kann ein Muster für Weitschweifigkeit sein, während ein 300-Wort langer Text bereits schon doppelt so lang ist, wie überhaupt nötig.

Kraftvolles Schreiben ist immer kurz & knapp. Ein Satz sollte keine unnötigen Wörter beinhalten und ein Absatz keine unnötigen Sätze; aus dem gleichen Grunde wie ein Gemälde keine unnötigen Striche und eine Maschine keine unnötigen Teile!

Dies erfordert aber nicht, dass der Texter alle seine Sätze kurz macht, oder dass er alle Details meidet und seine Themen nur in Umrissen darstellt, sondern, dass jedes Wort etwas zu erzählen hat!

Frage: Halten Sie sich selbst an diesen Rat und meiden Sie Weitschweifigkeit?

Antwort: Nein. Vieles, wenn nicht das meiste von dem, was ich schreibe, ist weitschweifig. Deshalb schaue ich zuerst selbst, was ich weglassen kann, bevor ich auch nur ein Stück an den Verlag rausschicke. Im allgemeinen versuche ich, Worte bereits schon beim ersten Entwurf zu „trimmen“. Aber noch wichtiger ist, wieder und wieder neu zu schreiben, um die Ideen einfacher, den Lesefluss glatter und den Stil klarer und verständlicher zu machen.

Frage: Bringen Sie das immer zustande?

Antwort: Nein. Und auch anderen Textern, die ich kenne, gelingt das nicht immer. Aber das Redigieren des eigenen Entwurfes hilft dennoch sehr. Und wenn mein Redakteur aus meinem Text herausschneidet und umgestaltet, um so besser.

Meine Ansicht ist, dass es nur Amateure

übelnehmen, redigiert zu werden, Profis es aber

willkommen heissen!


Frage: Schlagen Sie vor, ein Texter soll seine Arbeit besser von einem strengen Menschen beurteilen lassen?

Antwort: Absolut. Auch wenn Sie, sagen wir, einen geschäftlichen Vorschlag, den Sie machen, mit Ihren Kollegen besprechen, schauen Sie nicht zu einer Ja-Person, sondern zu einer, die Ihren Vorschlag mit kritischen Augen sieht.

Frage: Woher kommt die Weitschweifigkeit?

Antwort: Sie liegt in der menschlichen Natur. Und so kommt oft schlechtes Schreiben zustande, weil wir vergessen haben, dass die wichtige Person der Leser ist … die Person an die Sie Ihren Text richten. Sie sollen keine Volksrede halten; sie sollen versuchen, eine bestimmte Person, oder eine bestimmte Art von Person von Ihrer Art zu denken, zu überzeugen.

Dabei müssen Sie alles daran setzen, leicht verstanden zu werden; ohne Schachtelsätze und Abkürzungen, einfach, klar, auf den Punkt gebracht. Auch wenn Sie ein Genie sind ist es besser, darauf abzuzielen, verständlich zu sein!

P.S.

Leonrado da Vinci, gerade wieder mal damit beschäftigt, aus einem groben Stein eine Skulptur zu  formen, wurde gefragt, wie aus diesem Stein eine Figur wird. Seine Antwort: „Die Figur ist schon fertig, ich muss nur noch den überflüssigen Stein rundherum wegschlagen!“

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Echte Testimonials sind der effektivste, kostengünstigste und einfachste Weg zu mehr Glaubwürdigkeit und Durchschlagskraft bei Ihren Marketingaktionen

Wenn immer ich gefragt werde, ein Mailing für ein Unternehmen zu schreiben, ist eine meiner ersten Fragen: „Sind Testimonials vorhanden?“ Manchmal haben Unternehmen sie gesammelt, sind aber nicht ganz sicher, was sie damit tun sollen. Gewöhnlich aber existieren keine.

Warum ist der Einsatz von Testimonials so wichtig? Warum brauchen Sie als Texter unbedingt Testimonials in Ihrem Werkzeugkasten? Ganz einfach, weil Testimonials Ihren Interessenten und Kunden am besten erzählen, wie andere von Ihnen denken!

Testimonials sind unvoreingenommene Unterstützungen Ihrer Glaubwürdigkeit. Und weil sie Ihnen von zufriedenen Kunden gegeben werden, ohne dass irgendein Geld die Hand wechselt, geben Testimonials Ihren Produkten, Ihrem Service und Ihrem Unternehmen die notwendige Glaubwürdigkeit.

Und, Testimonials können helfen, das Risiko zu senken, wenn Sie mit einem „unbekannten“ Unternehmen Geschäfte machen.

Testimonials sind leicht zu bekommen – fragen Sie Ihre Kunden nach einem Testimonial, nachdem Sie ein Projekt oder einen Verkauf abgeschlossen haben. Die Leute geben es Ihnen gerne, vorausgesetzt, Sie sind eine Firma mit der Ihre Kunden gerne Geschäfte machen.

Picken Sie die besten Testitmonials heraus

Nachem Sie nun begeisternde Komplimente erhalten haben, wie können Sie jetzt feststellen, welche von diesen bei Ihren Interessenten und Kunden sowohl Aufmerksamkeit erregen als auch Ihre Glaubwürdigkeit am effektivsten unter Beweis stellen?

Mit den folgenden  6 Tipps werden Sie in Ihren Testimonials die wertvollen Diamanten von den rohen Steinen auseinanderhalten:

1. Die besten Testimonials unterstützen Ihren USP (Unique Selling Proposition)

2. Die echten „Steine“ beinhalten eine bestimmte, deutliche und klare Aussage und sind nicht allgemein gehalten

3. Ein Vorteil per Testimonial macht auf den Leser den stärksten Eindruck

4. Testimonials sollten Ergebnisse beschreiben, die Qualität des Produktes, die schnelle Lieferung, die Zuverlässigkeit oder den Top-Kundenservice, und sollten danach ausgewählt sein, irgendwelche Einwände beantworten zu helfen, die Kunden haben mögen

5. Wie feines Kristall, echte Testimonials haben einen authentischen und glaubhaften Klang

6. Testimonials, die unecht sind, schaden mehr als sie Gutes bewirken, selbst wenn sie wahr sind. Nehmen Sie Ihre Testimonials als wertvolle Diamanten in Ihre Verkaufs- und Marketingunterlagen auf und zeigen Sie sie! Testimonials koennen von Ihnen überall eingesetzt werden.

Wie Sie Testimonials einsetzen

1. Website: Fassen Sie Testimonials in einem Feld zusammen, oder streuen Sie sie großzügig über Ihre ganze Site

2. Direct-Mailing: Benutzen Sie Testimonials in Ihren Verkaufsbriefen, Magalogs, E-Mailings und Landingpages

3. Newsletter: Ob gedruckt oder elektronisch, Newsletter sind ein idealer Platz, sie mit Testimonials zu ergänzen

4. Broschüre: Lange Testimonials in Form von Fallstudien zeigen Ihren Interessenten, wie Ihr Produkt in der „realen Welt“ tatsächlich arbeitet

5. Gedruckte Anzeige: Blättern Sie durch Business-Magazine und sehen Sie, wie andere Unternehmen Testimonials benutzen.

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Wie Sie Ihren USP definieren

Veröffentlicht: 11. November 2011 in Bessser Texten
Schlagwörter:,

Die Rede ist von der Unique Selling Proposition, dem USP, dem einzigartigen Verkaufsvorteil. Der USP definiert das Besondere Ihres Angebotes. Er sagt Ihrem Kunden in verständlichen, knappen Worten, warum gerade Ihr Angebot für ihn das richtige ist, warum er gerade von Ihnen kaufen soll.

Diese 7 Fragen helfen Ihnen,

Ihren Nutzenvorteil ( USP )  zu

definieren:

1. Wozu braucht der Markt Ihr Unternehmen? Ihr Produkt? Ihre Dienstleistung?

2. Was ist das Einzigartige, das Besondere an Ihrem Angebot?

3. Was unterscheidet Ihr Angebot von den Angeboten Ihrer Mitbewerber?

4. Welche konkreten Vorteile, welcher Nutzen hat Ihr Kunde von Ihrem Angebot?

5. Wovon profitiert ein Besucher Ihrer Website, wenn er Ihre Site regelmässig besucht?

6. Was unterscheidet Sie ganz persönlich von anderen Menschen?

7. Welche persönlichen Stärken und Eigenschaften machen Sie einmalig?

 

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

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Der clevere Texter wird

Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen

emotionalen Mehrwert ergänzt


Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Verkaufsbrief wiedererkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailing-Texter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

Edwin E. Braatz | Direkt Response-Texter

Wenn Sie die Aufmerksamkeit

eines Lesers halten wollen, gehen Sie auf eine

persönliche Ebene


Wenn Sie eine Ferienreise verkaufen, sprechen Sie nicht über den Strand, sprechen Sie darüber, wie eine Person den Strand genießt.

Wenn Sie eine Veranstaltung verkaufen, sprechen Sie nicht über das schöne Hotel, sprechen Sie darüber, wie eine Person die Vorhänge in ihrem oder seinem Zimmer zur Seite schiebt und sich ihr oder ihm die verblüffende Ansicht des Hafens auftut.

Wenn Sie einen Service verkaufen, sprechen Sie nicht darüber, wie tausende von Menschen von Ihrer Dienstleistung abhängig sind, sprechen Sie darüber, wie sich die Karriere und das Leben eines Kunden veränderte.

Sie haben verstanden, was ich meine. Wir alle antworten direkter auf Situationen, in denen wir Dinge auf einer persönlichen, individuellen Ebene sehen können. Das gleiche gilt für Literatur, Nachrichten, Geschichten und Werbebriefe. Ob Sie für B-to-C oder B-to-B schreiben, es ist das Gleiche.

Wir machen Einkaufsentscheidungen auf der Basis wie wir fühlen. Wir werden dann vielleicht einige rationale Analysen anstellen, bevor wir uns endgültig entscheiden. Aber unsere erste und vorrangige Antwort auf Verkaufsargumentationen, privat oder geschäftlich, ist auf einer persönlichen Ebene.

Das ist der Grund, warum eine „Sales Story“, die auf einer klaren, persönlichen und individuellen Ebene den Leser anspricht, so eine kraftvolle Sache ist!

Was immer Sie schreiben oder versuchen zu verkaufen, unternehmen Sie alle Anstrengungen, eine persönliche Geschichte zu finden … und benutzen Sie sie!

Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

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Für ein Direct-Mailing geht es immer darum, die Aufmerksamkeit der Leser zu erregen. Doch in Zeiten sinnendeckender Reizüberflutung erweist sich das als echte Kunst!

Für mich als Direct Response-Texter Grund genug, die bestmögliche Antwort auf die Frage zu finden:

„Wie kann ich die Aufmerksamkeit der Leser erhöhen?“

„Je mehr Information angeboten wird, desto konfuser und orientierungsloser wird der Mensch“, meint Prof. Dr. Norbert Bolz von der Universität Essen in einem Interview mit „acquisa“ im Januar 2001. Und damit trifft er das Problem des Marketinginstruments Direct-Mailing genau auf den Kopf.

„Orientierung gewinnt der Kunde nur dort, wo ihm eine echte Geschichte erzählt wird“, so Bolz weiter. Ohne Knalleffekte, dafür aber mit umso mehr emotionalen Inhalten versehen, wie etwa beim Marketing-Turnaround von Hewlett Packard.

Geschichten mit Gefühl

Vor einigen Jahren hatte das hp-Management erkennen müssen, dass es keinen sinnvolen Unterschied mehr zwischen den eigenen Produkten und denen der Mitbewerber gab. Um sich trotzdem von der Konkurrenz abzuheben, wurde beschlossen, die Werbestrategie komplett zu ändern.

Frei von technischen Informationen sollte die Botschaft sein, aber voll von Menschlichkeit! Heraus kam eine einfache Geschichte, die ganz im Stil eines Mythos Sinn stiftete. Am Beginn der Geschichte stehen zwei Menschen, eine Idee und eine Garage. Und am Ende der Geschichte: ein weltweiter Konzern als Symbol für Pioniergeist und Unternehmertum.

Diese „Garagen-Geschichte“ von hp (ähnlich auch die von Microsoft) funktioniert nach innen und nach aussen! Sie gefällt Mitarbeitern und Kunden deswegen so gut, weil sich Menschen eben nicht für Technik, sondern für Menschen und Geschichten interessieren. Nur wenn die Emotionen der Kunden bewusst angesteuert werden, lassen sich die Kunden ködern!

Emotion schlägt Argument

Heutige Konsumenten fragen sich kaum noch: Was möchte ich haben von dem, was ich noch nicht habe, sondern: Was möchte ich erfahren von dem, was ich noch nicht erfahren habe? Dieser Motivationswandel ist die typische Reaktion auf gesättigte Märkte.

Ob Staubsauger, Kaffeefilter oder Fernlehrgänge. Es gibt zahllose Produkte und Dienstleistungen, die den gleichen Nutzen bieten und den gleichen Zweck erfüllen. Die Konkurrenz in jeder Waren- und Dienstleistungsgruppe ist erdrückend.

Irgendwann lässt sich die Qualität nicht mehr steigern, und auch beim Design sind die Möglichkeiten beschränkt. Wenn sich die Produkte in ihren materiellen Eigenschaften immer weniger unterscheiden, werden ihre immateriellen Werte desto wichtiger. Der Kaufanreiz verlagert sich vom „Nutzen auf den Genuss“ zum „Besitz auf das Erlebnis“.

Markenartikler haben sich längst darauf eingestellt, nicht nur Waren zu verkaufen, sondern auch Gefühle und Lifestyle-Konzepte.

Wie man Kunden fesselt

Menschen lassen sich besser über ihre Gefühle ansprechen als ausschliesslich über ihre Rationalität. Marken werden zu Sinnbildern und müssen Konsumenten emotional und sinnlich ansprechen. Und dazu gehört auch das Angebot einer sozialen Zugehörigkeit.

Auch in der Mailingwelt wird nicht mehr die Masse der verfügbaren Informationen, sondern die emotionale Qualität der Botschaft den entscheidenden Response erzeugen!

Mailingleser wollen ein Zugehörigkeitsgefühl! Sie wollen Emotionen! Wecken Ihre Mailings Emotionen und ziehen sie Menschen an?

Die klassische Marketinglehre, nach der eine Marke die Summe von Produkteigenschaften und -nutzen sei, ist längst passé. Die Vorzüge eines Produktes oder einer Dienstleistung müssen sinnlich erlebbar gemacht werden!

Auch für ein erfolgreiches Mailing genügt nicht mehr die Aufzählung von Produkteigenschaften und Nutzenversprechen, um eine gewünschte Reaktion auszulösen.

Die Kaufentscheidung ist ein überwiegend impuls- und emotionsgetragener Akt. Deshalb ist auch die sinnliche Akzentuierung des Mailings zu einer wichtigen Aufgabe geworden!

Hohen Response

Der Gefahr der Austauschbarkeit von Marken kann man nur entgehen, wenn man sinnliche Komponenten aus den Produkten und Dienstleistungen herausarbeitet. Diese „berührenden“ Komponenten müssen im Mailing inszeniert werden, um eine hohe Response zu erzielen.

Eine wahre Herausforderung für jeden Mailing Texter: Einerseits muss er sich in die Situation des Lesers hineinversetzen und emotional sein, andererseits darf er die verkäuferische Schiene nicht vernachlässigen.

Viele Mailings, die in der alten Tradition gemacht werden, sind selten emotional – sie sind kopfgesteuert! Aber wir reden mit Menschen. Der grösste Fehler, den die meisten Texter machen: Sie schreien die Leute an.

Aber wenn ich Jemandem einen Brief schreibe, dann steh ich ihm nahe. Ich bin direkt bei ihm zu Hause oder im Büro und spreche ihn an. Persönlich und nicht irgendwo weit weg oder auf dem Plakat.

Und wenn ich jemandem nahestehe, dann schreie ich ihn nicht an, sondern versuche, auf seine Situation einzugehen und ein Gespräch mit ihm zu führen.

Dass kann auch ein Verkaufsgespräch per Brief sein …


Edwin E. Braatz | Copywriter (Mailingtexter)

Stellen Sie sich vor,

Sie verschicken Mailings – und alle

machen den Umschlag auf!


Mailing-Verstärker machen diesen Traum wahr! Mailing-Verstärker, in der Regel sehr flache und leichte Werbeartikel, die dem Werbebrief beigelegt werden, geben Ihrem Mailing eine hohe Aufmerksamkeit!

Erfolgskontrollen beweisen die positive Wirkung von Mailing-Verstärkern. Während sich über 65 Prozent der Empfänger von Werbesendungen mit Mailing-Verstärkern an den Absender erinnern konnten, war dies bei Empfängern von Werbesendungen ohne Verstärker nur bei 37 Prozent der Fall!

Mal ehrlich: Können Sie dem Drang widerstehen, einen Umschlag zu öffnen, in dem gut fühlbar mehr ist als nur Papier? Wohl kaum!

Deshalb setzen auch immer mehr Mailing-Texter auf das kleine Öffnungswunder Mailing-Verstärker.


Mailingverstärker

erhöhen Ihre Response-Quote

gewaltig!


„Die besten Erfolgschancen räumt eine neue Marktanalyse individuell zugeschnittenen Produkten mit hochwertiger Qualität und hohem Nutzwert ein. Ein Beispiel dafür, dass der Mailingverstärker im Anschreiben wirkt, ist eine Mailing-Aktion, mit der ein Telefon-Router bekannt gemacht werden sollte – ein Gerät, das vor die Telefonanlage geschaltet wird und automatisch den günstigsten Anbieter wählt.

Der Hälfte der Mailings wurde ein Mailingverstärker, ein kleines, praktisches Messer in Schlüsselform, beigelegt, die restlichen Zuschriften wurden ohne Verstärker versandt. »Schneiden Sie Ihre Telefonkosten zurecht« war das Motto der Aktion.

Das Ergebnis zeigt, dass sich der Einsatz des Mailingverstärkers gelohnt hat. Rund ein Viertel der Angeschriebenen, die in ihrem Brief das kleine Messer fanden, reagierten. Bei den anderen lag die Response-Quote bei vier Prozent.

Ein anderes Mailing mit Flugtickets als Beigabe hatte eine traumhafte Response-Quote: 58 Prozent der Stammkunden, die das Ticket in ihrem Weihnachtsbrief fanden, antworteten.

Für kreative Mailingverstärker gibt es viele weitere Beispiele. Experten warnen jedoch vor Kreativität um jeden Preis: Handschellen mit Fellbesatz beispielsweise erfreuen nicht jeden Empfänger. Daneben sollte die Beigabe auch zum beworbenen Produkt passen.“

Quelle: DIREKT MEHR, Deutsche Post

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Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter

Wissen Sie, dass 90 Prozent des Erfolges oder Misserfolges eines Angebotes, sei es in einer Anzeige, in einem Werbebrief oder auf einer Website, die Headline darstellt?


John Caples (USA), einer der Legenden im Werbegeschäft, gibt Textern den folgenden Rat:

„Wenn Sie die Aufgabe haben, eine Anzeige zu texten, schreiben Sie als erstes eine Vielzahl von Headlines. Verbringen Sie Stunden damit, Headlines zu schreiben – oder Tage, wenn es notwendig ist. Wenn es passiert, dass Sie über eine Headline nachdenken während Sie gerade spazieren gehen oder im Bus fahren, nehmen Sie Stift und Papier und schreiben Sie sie sofort nieder“.


Headlines schreiben ist ein Gebiet, auf dem jeder, auch der professionelle Texter, noch stärker sein kann!

Warum ist eine starke Headline wichtig?

Eine starke Headline ist aus 5 Gründen wichtig:

  1. Sie erregt Aufmerksamkeit
  2. Sie kommuniziert einen starken Nutzen
  3. Sie appeliert an das eigene Interesse des Lesers und beantwortet ihm sofort seine Fragen: „Ist das interessant für mich?“ und „Was habe ich davon?“
  4. Sie legt die Grundstimmung für das Angebot fest
  5. Eine Headline hat die gleiche Aufgabe wie ein Filmplakat für das Kino: sie wählt das richtige Publikum aus!

Untersuchungen auf der Basis vieler Hundert durchgeführter Tests ergaben, eine starke Headline kann bis zu 17 mal effektiver sein als eine „so-la-la-“ Headline. Und das mit exakt der gleichen „body copy“!

Weil das so ist, schreibe ich immer viele Headlines für Werbebriefe und Anzeigen sowie für Bücher. Für mein Marketing E-Book „Senioren machen Märkte!“ schrieb ich zum Beispiel 57 verschiedene Headlines, bevor ich mich für einen Titel entschied.

Die 5 wichtigsten Regeln,

um eine starke Headline zu

schreiben:

  1. Das Versprechen muss glaubhaft sein
  2. Niemals mehr als 17 Worte benutzen
  3. Anführungszeichen setzen, weil es besser im Gedächtnis bleibt
  4. Groß- und Kleinbuchstaben verwenden – nicht alles in Großbuchstaben – des leichteren Lesens wegen
  5. Wenn ein großes Foto benutzt wird, die Headline unter das Foto setzen
  6. Die Buchstabengrößen nicht variieren

So starten Sie,

eine starke Headline zu

schreiben:

Untersuchen Sie jedes Produkt, einschliesslich Informationsprodukte wie Loseblattwerke, Newsletter, Bücher, Tapes usw., nochmals und nochmals, Element für Element. Schauen Sie es mit den Augen eines Verbrauchers an. Finden Sie alle Merkmale, Vorteile und Nutzen des Produktes heraus – aus der Sicht des Käufers.

Merkmale sind Tatsachen über ein Produkt, die Glaubwürdigkeit schaffen. Zum Beispiel: „Es ist 20 x 30 cm groß, hat 298 Seiten und 23 Illustrationen“.

Vorteile und Nutzen sind die Elemente eines Produktes, die die Antwort liefern auf die unausgesprochenen Fragen des Lesers zwischen Papierkorb und Weiterlesen: „Interessiert mich das?“ und „Was habe ich davon?“

Setzen Siestarke Verben ein! Beispiel: „Entdecken Sie, wie Sie Ihre Steuern auf die Hälfte zusammenstreichen!“ „Zusammenstreichen“ ist ein starkes Verb, ein Aktionswort!

Vorteile und Nutzen sind notwendig in Ihrem Werbebrief. Aber der Nutzen ist es, auf den Sie das Hauptgewicht legen müssen, der bringt das Angebot zum Abschluss. Der Grund?

Menschen handeln zu 90 (!) Prozent aufgrund ihrer Gefühle. Erst danach suchen sie ihre Entscheidungen durch Benutzung ihres Verstandes logisch zu rechtfertigen.

Die beste Methode, Nutzen einzufangen:


Nehmen Sie DIN A7-Kärtchen (10,5 x 7,2) und schreiben Sie einen Vorteil oder einen Nutzen auf jeweils ein Kärtchen.

Ist das Produkt zum Beispiel ein Loseblattwerk, schreiben Sie von allen Seiten des Werkes die verschiedenen Vorteile und Nutzen aus der Sicht des Käufers auf.

Wenn Sie diesen Prozess beendet haben, sehen Sie die Kärtchen nochmals durch. Manchmal werden Sie 50, 100 oder 200 Kaertchen haben. In vielen Fällen ist der stärkste Nutzen, den Sie auf einem Kärtchen finden, gleichzeitig auch die stärkste Headline!

Ein Nutzen, den Sie auf Ihrem DIN A7-Kaertchen „isoliert“ haben, kann manchmal zu dem werden, was wir „Unique Selling Proposition“ nennen, Ihr einzigartiges Verkaufsargument, Ihr USP!

Wenn Sie die eindeutigen Vorteile und Nutzen herausgeschält haben, beginnt Ihr Wettbewerbsvorsprung! Warum? Viele Marketing- und Werbeleute versäumen es, die Vorteile und Nutzen ihrer Produkte und Dienstleistungen eindeutig heraus zu stellen.

Sie haben viele Möglichkeiten für Headlines. Und die Vorteile und Nutzen, die Sie herausgeschält haben, helfen Ihnen, den Rest der „body copy“ erfolgreich zu Ende zu schreiben!

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

Besser texten mit Mozart

Veröffentlicht: 28. Januar 2011 in Bessser Texten
Schlagwörter:,

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Mit acht Jahren begeisterte Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus („Amadé“) Mozart (27. 1. 1756 bis 5. 12. 1791) halb Europa als Wunderkind am Piano, mit 14 wurde er als begnadeter Komponist gefeiert, dem die genialen Einfälle vom Himmel zuzuströmen schienen.

Wie kann jemand mit 11 Jahren bereits 50 herausragende Musikwerke, darunter Symphonien, Konzerte, Sonaten und geistliche Werke geschrieben haben? Das ist bis heute ein Rätsel.

Doch was macht seine Musik so außergewöhnlich? Was unterscheidet sie von anderen Werken seiner Epoche, wo es klare kompositorische Regeln der Form und der Harmonien gab und die romantische Idee des Genies noch unbekannt war?

Mozart beschrieb sein Ideal ganz einfach so: „Das Mittelding – das Wahre in allen Sachen.“ Es bedeutet nichts Geringeres, als die Mitte von allem zu finden. Ausgleich, Harmonie, Schönheit.

Da Musik unmittelbar als Sprache wirkt, kann man über die Musik als Medium leichter einen Zugang zu seinen Gefühlen finden. Neueste Forschungen entdeckten, die Musik von Mozart stellt sich immer in einem optimalen Verhältnis von Spannung und Entspannung dar.

Die Musik Mozarts ist mit positiven Gefühlen besetzt und wird deswegen auch als Mittel zur Schmerzbekämpfung, Angstreduktion und Stressbewältigung eingesetzt.

In U-Bahnhöfen mit Mozarts Musik sinkt die Kriminalitätsrate. In Kliniken lindern seine Kompositionen Schmerzen, bauen Angst und Stress ab, sorgen für eine freundlichere Atmosphäre und herzlichere Beziehung zwischen Personal und Patienten.

Mozart selbst hat wohl kaum an eine „Heilwirkung“ seiner Musik gedacht. Die Kombination von Musik und Gesundheit war zu seiner Zeit nicht populär. Heute sind wir an einem Punkt angelangt, wo Musik zunehmend an ihrer Bedeutung für unsere Gesundheit und unser seelisches und soziales Wohlbefinden gemessen und auch gekauft wird. Mozart steht mit an erster Stelle!

Der Mozart-Effekt

Ende der 90er Jahre landete der Komponist und Musikpsychologe Don Campbell in den USA mit „The Mozart Effect“ (Deutscher Buchtitel: „Die Heilkraft der Musik“) einen Beststeller. Er schreibt: „Mozart wirke mit einer Wucht, die andere nicht haben. Er übt einen befreienden, anregenden und heilsamen Einfluss aus, der ihn selbst noch unter den Hervorragenden hervorragen lässt. Seine Wirksamkeit übertrifft bei weitem das, was wir bei seinen Vorgängern und Zeitgenossen oder Nachfolgern finden.“

Wissenschaftler, die im Bereich Klangforschung, Hörpsychologie, Neurologie etc. arbeiten, bestätigen, dass einige Merkmale von Mozarts Musik anregend auf unsere Intelligenz und Kreativität und den entsprechenden Gehirnregionen wirken: Die spielerisch fließenden Melodien, die klare Struktur der Form oder der bevorzugte Einsatz heller Klänge (Flöten, Violinen) – aber vor allem die rhythmische Variabilität der Musik Mozarts seien hierfür verantwortlich.

Am erstaunlichsten ist die Wirkung seiner Musik auf unser Gehirn. Die Nervenzellen werden angeregt, Millionen neuer Verbindungen zwischen den Neuronen zu knüpfen. Diese Synapsen lassen ein enorm effektives Netzwerk im Gehirn entstehen. Konkret bedeutet das für uns: höhere Konzentrations-, Lern- und Entscheidungsfähigkeit, mehr Intuition, Wachheit und Kreativität.

Wer Mozart hört, entwickelt demnach mehr Intelligenz. Und das betrifft alle menschlichen Entwicklungsphasen, vom Embryo bis ins hohe Alter.

Der amerikanische Psychologe und Komponist Joshua Leeds bringt es auf den Punkt: Klang ist für das Nervensystem ebenso wichtig wie Nahrung für den Körper.

Eine Studie an der Universität Kaliforien in Irvine fand heraus, dass sich die 36 Teilnehmer eines räumlichen IQ-Tests um etliche Punkte verbessern konnten, nachdem sie zehn Minuten lang Mozarts D-Dur Sonate gehört hatten. Das war 1993 und löste den „Mozart-Effekt“-Boom aus. Über Nacht war Mozart in Kalifornien ausverkauft.

Der Physiker Gordon Shaw meint dazu: „Mozartmusik kann das Gehirn „aufwärmen“. Er vermutet, dass differenzierte Musik komplexe Denkvorgänge erleichtert, wie sie bei geistiger Schwerarbeit zum Beispiel in der Mathematik oder im Schach gefordert sind.

Inzwischen hat der an der Salzburger Universität Mozarteum forschende Professor Dr. Hans-Ullrich Balzer mit chronobiologischen Analysen nachgewiesen, dass es beim Hören von Mozarts Musik zu einer erstaunlich schnellen Synchronisation mit den körpereigenen Rhythmen kommt.

Da die Steuerung der Rhythmen über Prozesse erfolgt, die im Gehirn stattfinden, stehen Balzers Beobachtung auch im Zusammenhang mit der Entdeckung Wolf Singers, des berühmten deutschen Hirnforschers, der herausfand, dass das Gehirn in einer rhythmischen Taktung arbeitet und wie ein Orchester funktioniert.

Der Nobelpreisträger, Atomphysiker und selbst begnadeter Pianist Werner Heisenberg sieht die Wellenkräfte und Elementarteilchen als Verbündete im natürlichen Bund mit den Schwingungen Mozarts (Spiegel 8/2006).

Mozarts Musik fördert unser Potential, unsere geistig-seelische Entwicklung – und das nachweislich besser als etwa laute Rockmusik. Selbst Pflanzen wachsen bei Musik von Mozart schneller, wenden sich dem Lautsprecher zu. Bei „Heavy Metall“ wenden sie sich ab. Doch wir sind keine Pflanzen.

Wenn Ihr nächstes Mailing erfolgreich sein soll, versuchen Sie`s mal mit Mozart!

Edwin E. Braatz | Directresponse-Texter

„Der clevere Texter wird Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen emotionalen Mehrwert ergänzt!“


Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Verkaufsbrief wieder erkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailing-Texter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

Edwin E. Braatz | Direct Response-Texter



„Glaubhaftigkeit und Vertrauen in allen Formen von Kommunikation, auch in Mailings, sind eine absolute Notwendigkeit. Anders wird Ihnen niemand glauben!“


Ohne Vertrauen wird niemand ein Produkt von Ihnen kaufen oder eine Dienstleistung von Ihnen in Anspruch nehmen, weder jetzt noch später! Glaubhaftigkeit ist also von entscheidender Wichtigkeit!

Um so erstaunlicher ist es, dass Glaubhaftigkeit in der Arbeit von vielen Textern, Rednern und Kommunikatoren oft komplett fehlt. Bei Agenturen, Textern und Unternehmern wirkt sich das enorm negativ aus, beginnend mit schlechten Resultaten. Sie sehen kein Heilmittel, dies zu ändern, denn bislang hat noch niemand die Geheimnisse gelehrt, die hinter solchen Misserfolgen wirklich stecken.

Ich zeige Ihnen jetzt erstmals mit 7 Regeln, welche Schritte Sie unternehmen müssen, um das unentbehrliche Element „Glaubwürdigkeit“ aufzubauen:

1. Sagen Sie die absolute Wahrheit

Sehr viel Text in Werbeschreiben ist komplett unwahr! Leser sind klüger als Sie vielleicht denken. Potentielle Käufer spüren, wenn etwas sehr falsch ist. Sie hören einfach auf zu lesen, denn sie wollen einen verlogenen Text nicht lesen und schon gar nicht darauf antworten!

2. Seien Sie authentisch

Sie müssen für sich eine einzigartig sprechende Stimme bzw. Sprachstil finden und konsequent einsetzen. Hier sind einige Tipps zur Entwicklung Ihres eigenen Stils:

  1. Schaffen Sie eine wirklich interessierende Charaktere
  2. Seien Sie selbst! Seien Sie so frei und exzentrisch wie wenn Sie sich unbeobachtet fühlen
  3. Verschleiern Sie nicht Ihr wirkliches Ich, wie es die meisten Menschen tun. Im Gegenteil, lassen Sie Ihr wahres Selbst herauskommen. Bringen Sie Familienmitglieder in Ihren Text hinein. Haben Sie einen Bruder, der etwas Besonderes zustande bringt, eine fußballspielende Schwester, einen ungewöhnlichen Vater oder Mutter, oder einen Freund, der eine richtige Charaktere verkörpert. Schreiben Sie über sie in Ihren Texten. Menschen lieben es, über Menschen zu lesen wie sie wirklich sind, denn „Nichts interessiert Menschen mehr als Menschen!“
  4. Benutzen Sie täglich Redewendungen und Ausdrücke, die Sie gewöhnlich verwenden, wenn Sie sprechen oder schreiben. Zum Beispiel, wenn Sie normalerweise sagen „Verdammte Kiste“ oder „Weiss der Geier“ oder „Mach Dich vom Acker“ oder „Nach mir die Sintflut“, oder, oder, oder. Benutzen Sie diese Ausdrücke, denn es sind Ihre. Man wird Sie daran wieder erkennen!

Vermeiden Sie die „Werbesprache“. Machen Sie auch nicht den Versuch zu kommunizieren, indem Sie den typischen Stil vom Werbeagentur Hype benutzen. Obwohl er sehr verbreitet ist, liest oder glaubt kein Konsument solch hoffnungsloses Gefasel!

3. Machen Sie kühne Versprechungen –

stellen Sie aber sicher, jeden Anspruch zu

beweisen

4. Erzählen Sie eine kurze Geschichte

innerhalb Ihres Werbetextes


Alle Menschen lieben Geschichten – solange es Sprache gibt. Sie können eine kurze Story erzählen in weniger als drei bis fünf Sätzen! Die besten Stellen, wo Sie „Geschichten erzählen“ lernen können und herausfinden, was mit einem anekdotischen Einstieg gemeint ist, finden Sie in den „Reader’s Digest“. Jeder Artikel beginnt dort mit einer kurzen Geschichte. Und das ist ein wichtiger Grund dafür, warum „Reader’s Digest“ das populärste Magazin ist, das jemals publiziert wurde. 17 Millionen Leser weltweit sind der eindeutige Beweis!

5. Verwenden Sie exakte Zahlen

Sagen Sie zum Beispiel nie: „Letzten Monat verdiente ich mehr als 10.000 Euro“. Sagen Sie besser: „Meine Buchführung zeigt, dass ich letzten Monat 10.370,– Euro verdient habe“.

Die meisten Texter und Redner benutzen Verallgemeinerungen. Das ist falsch! Nur exakte Zahlen sind lebendige Werkzeuge in Ihren Händen.

6. Sagen Sie ausdrücklich von wo Sie

oder andere Hauptpersonen geographisch

herkommen


Beispiel: „Kollege Ted Wagner aus Dietlikon in der Schweiz wurde als Copywriter zum Spitzenverdiener!

7. Nennen Sie den Beruf

der Hauptperson in Ihrem

Werbetext


Beispiel: „Elektroinstallateur aus Pirmasens verdient in seiner Freizeit 1.512.320,– Euro in den letzten 12 Monaten im Internet.“

Benutzen Sie diese 7 Regeln so oft wie möglich in Ihren Texten und Reden!

Sind Ihre Mailings glaubhaft, ist die Chance groß, dass der Leser von Ihnen kauft. Sind Ihre Reden glaubhaft,ist die Chance groß, dass das Auditorium Ihnen zuhört!


Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

Ihr Feedback ist mir willkommen! Mochten Sie den heutigen Artikel? Welche anderen Themen möchten Sie in meinem Blogger gerne besprochen sehen? Lassen Sie es mich bitte wissen auf: eMail@braatz-text.de