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Verben im Luther-Jahr 2017

Veröffentlicht: 18. Oktober 2017 in Besser Texten
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Luther ist ein Meister der Sprache. Er schätzt kraftvolle Verben, die eine Erzählung vorantreiben – und die Phantasie der Zuhörer: Laufen, rennen, reisen und reiten. Verben sind Tunwörter, sie tun!

Je kraftvoller die Verben, je mächtiger die Sprache, desto machtloser wird der Mensch, der seinen Worten lauscht. Friedrich Schiller kennt seinen Luther, der den Menschen unentwegt laufen und rennen lässt. Im „Lied von der Glocke“ berauscht sich Schiller geradezu an den Verben: „Balken krachen, Pfosten stürzen, Fenster klirren, Kinder jammern, Mütter irren, Tiere wimmern… Alles rennt, rettet, flüchtet.“

Luther ist ein Meister der Sprache, der gleichzeitig des Menschen Wort gering schätzt, denn am Ende zähle nur Gottes Wort. „Das Evangelium Christi richtet alles mit kurzen Worten aus“ predigt Luther und rechtfertigt so seine Sprachlehre: Kurze Wörter, kurze Sätze, schnelles Verstehen.

So predigt Luther über eines der Wunder Jesus: Ein Beamter des Königs Herodes bittet Jesus, seinen todkranken Sohn zu heilen. Er heilt ihn und sagt: „Gehe hin, Dein Sohn lebt.“ Zwei der fünf Wörter sind Verben: gehen und leben. Noch kürzer ist die Antwort des Vaters: Ja.“

Blumen blühen und duften nicht für Sie und nicht für mich, weder für unsere Augen noch für unsere Nasen. Vielmehr ist es eine höchst aufwendige Werbemaßnahme der Natur, viele Blütenbesucher anzuziehen.

Hier gibt’s Nektar!“ lautet die Lockbotschaft. Für den Einzelnen davon zwar wenig, aber das macht nichts. Dennoch sind die Blütenbesucher den ganzen Tag damit beschäftigt, Tausende von Blüten anzufliegen und deren Pollen zu verteilen. Die Existenz der Blütenart ist gesichert.

Wie erfolgreiche Werbung funktioniert, das können wir von den Blumen lernen. Immerhin hängt ihr Überleben davon ab, ob ihre Verlockung anziehend wirkt.

So ist es auch für Unternehmen wichtig, mit klaren, verständlichen und attraktiven Signalen auf eigene Produkte aufmerksam zu machen.

Jedes Kundensegment reagiert auf andere Hinweisreize. So werden zum Beispiel die Schmeissfliegen durch Gerüche angelockt, die andere Insekten meiden. Wer also eine spezielle Zielgruppe treffen will, muss deren Vorlieben kennen und diese bedienen – auch auf die Gefahr hin, andere Kunden damit zu verlieren.

Was lernen wir daraus?

Blütensignale sind für Pflanzen durchaus aufwendig, aber existenziell. Ohne diesen Aufwand bekommt die Blüte keine Besucher. Das Gleiche gilt für Unternehmen:

Werbung für Umsonst gibt es nicht, wirksame Werbung hat ihren Preis. Wer wahrgenommen werden will, muss seine eigene Duftmarke setzen. Sie muss nicht unbedingt besonders originell, witzig, laut und schrill sein, sondern einfach nur stetig und passend – und zwar genau für die Kundschaft, die ihr Näschen danach ausrichtet.

Werde also nicht müde, deinen Nutzen zu suchen, indem du anderen Nutzen gewährst.“ (Marc Aurel, (121 – 180, römischer Kaiser und Philosoph)

 

http://www.verkaufstexte.net

Copywriting Concept

Copywriting Concept

 Es ist wichtig für Sie, einen zuverlässigen Copywriter auf Abruf zu haben. Wenn das nicht der Fall ist, taucht plötzlich ein eiliges Projekt von irgendwoher auf und Sie werden alle Mühe haben, einen geeigneten Copywriter in allerletzter Minute zu finden. Manchmal funktioniert es, manchmal nicht.

 

Eine hastige Entscheidung zu treffen für etwas so Wichtiges, wie das Copywriting, kann eine katastrophale Verschwendung Ihres Geldes und Ihrer Zeit zur Folge haben!

Hier sind zwei einfache Regeln und eine Menge Tipps, die Ihnen helfen werden, den richtigen Copywriter zu finden und mit ihm zusammenzuarbeiten.

Regel # 1: Einen professionellen Copywriter engagieren

Es gibt eine Fülle von Copywritern, die bereit sind, Ihre Verkaufstexte zu schreiben und Ihr Geld zu nehmen. Aber wenn Sie professionelle Resultate wünschen, sollten Sie sich nicht für einen Nebenerwerbs-Texter oder Schwarzarbeiter entscheiden.

Mal ehrlich: „Würden Sie zu einem Nebenerwerbs-Doktor oder einem Rechtsanwalt gehen, der schwarz arbeitet?“ Natürlich nicht. Sie wünschen sich jemanden mit dem Können und der Aufmerksamkeit, das Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung verdient.

Lesen Sie hier, wie Sie einen solchen Copywriter finden:

Entscheiden Sie, was Sie brauchen: Werbebrief? Print- oder E-Mailing? Direct Mail Package? Landingpage? Magalog? Presse-Mitteilung?“ Erfordert Ihre Branche spezielles Wissen oder Erfahrung? Denken Sie sich eine kurze „Job Beschreibung“ für Ihren idealen Copywriter aus. Je enger Ihr Bedarf mit dem Können und der Erfahrung des Texters übereinstimmt, desto besser wird Ihr endgültiger Verkaufstext sein.

Sammeln Sie Informationen. Was machen Sie als Erstes, wenn Sie daran denken, ein Auto, einen Kühlschrank oder einen Computer zu kaufen? Richtig, Sie sammeln Prospekte, Broschüren und alle Informationen, die verfügbar sind. Das hilft Ihnen, eine intelligente und informierte Entscheidung zu treffen.

Fragen Sie deshalb auch einen Texter nach einer Broschüre oder ein Informationspaket, das spezifische Fakten über seinen Background, Serviceleistungen, Honorar, Kundenliste, Arbeitsmuster, usw. enthält. Die meisten Top-Texter haben solche Informationen auf ihrer Webseite.

 Vorsicht vor Textern, die es ablehnen, Ihnen diese Informationen zu geben. Das ist ein sicheres Zeichen eines Amateurs. Was ein Copywriter Ihnen freimütig bietet, ist ein Beispiel dafür, was Sie später erhalten werden.

 Fragen Sie rund. Ihre Freunde, Geschäftspartner und Kunden, die vielleicht mit ihm gearbeitet oder über jemanden gehört haben, der für Ihre Anforderungen perfekt ist. Fragen Sie Leiter von Werbeagenturen, Adressverlagen, Grafik-Designer und Kommunikationsmanager. Fragen Sie Leute, auf deren Meinung Sie vertrauen können und die mit ihren eigenen Werbemaßnahmen Erfolg hatten.

Vergessen Sie Geographie. Es ist angenehm, mit einem lokalen Talent zu arbeiten, aber Sie sollten nicht erlauben, dass das Ihre Entscheidung beeinflusst. Es gibt viele Copywriter, aber nur eine Handvoll von wahren Profis! Und die sind auf das ganze Land verstreut. Wenn ein Profi in Ihrer Straße ist – großartig. Aber geben Sie Qualität und Ergebnisse den Vorzug vor Nachbarschaft. Außerdem, mit Telefon, E-Mail und Fax, was ist der Unterschied?

Folgen Sie Ihrem Instinkt. Benutzen Sie Ihren Verstand, um die Informationen und Fakten, die Sie gesammelt haben, zu bewerten; aber achten Sie auch auf Ihre gefühlsmäßige Reaktion.

Es ist wichtig, jemanden zu finden, mit dem Sie angenehm zusammenarbeiten können. Das bedeutet, dass er einen Schreibstil und eine Persönlichkeit hat, die Sie mögen. Wenn Sie sich bei jemandem unbehaglich fühlen, was immer der Grund sein mag, trennen Sie sich. Ihre gefühlsmäßige Reaktion ist öfters richtig als Sie denken!

 Regel # 2: Behandeln Sie einen Profi wie einen Profi

Wenn Sie jemanden finden, mit dem Sie zusammenarbeiten können, stellen Sie sicher, eine gute Langzeit-Beziehung zu entwickeln und zu halten. Wahre Profis sind meistens immer beschäftigt und nachgefragt, so dass sie unprofessionelles Verhalten Ihrerseits nicht hinnehmen müssen.

Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihren Texter glücklich halten und Ihre Arbeits-Beziehung reibungslos machen: 

Legen Sie fest, was Sie wollen. Seien Sie sich im Klaren, was Sie erreichen wollen, Ihr Budget, Termin, etc. Wenn Sie ein Problem haben und keine klare Lösung, kann Ihr Copywriter Ihnen wie ein Berater helfen, Ihre Ziele zu definieren. Aber das mag ein separates Projekt sein. Ist das der Fall, rechnen Sie für den Rat, den Sie erhalten, auf Stundenbasis ab.

Sprechen Sie direkt über die Kosten. Viele Geschäftsleute vermeiden es bis zum letzten Moment über Geld zu sprechen, weil sie glauben, das sei unhöflich. Aber dies lädt geradezu zu Missverständnissen ein und verschwendet wertvolle Zeit. Ein professioneller Copywriter sollte in der Lage sein, Ihnen einen schriftlichen Kostenvoranschlag zu unterbreiten, wenn Sie spezifische Informationen für die Arbeit zur Verfügung stellen.

Stellen Sie Hintergrund-Material zur Verfügung. Das Wichtigste, was ein Copywriter zunächst braucht, um ein Projekt anzugehen, sind Ihre Unterlagen. Prospekte, Broschüren, Kataloge, Briefe, Werbeanzeigen, Bestellformulare und anderes Material bieten die meisten Rohdaten, die für ein Projekt nötig sind. Sie haben gewiss auch Marketingpläne, Berichte, Handbücher, Umfragen, Übersichten und eine Menge Papierkram voll von Informationen. Gute Verkaufstexte beginnen mit soliden Informationen. Sammeln Sie sie und händigen Sie sie aus.

Fassen Sie es in Schriftform. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie bei Ihren Geschäften auf einen Handschlag vertrauen. Erwarten Sie dieses auch nicht mit Ihrem Copywriter. Eine schriftliche Vereinbarung buchstabiert die exakte Art des Projektes, Kosten, Termin und andere Einzelheiten. Dies wird Missverständnisse vermeiden, die eine gute Beziehung dauerhaft gefährden können.

Lassen Sie den Copywriter texten. Wenn Sie die Details von dem Projekt ausgearbeitet, den Vertrag unterschrieben und alles Hintergrund-Material ausgehändigt haben, stehen Sie zurück. Wenn Sie wirklich den Wunsch haben, ein Stück selbst zu schreiben, rufen Sie niemand anderen an und schreiben Sie niemals durch ein Komitee. Es ist für einen Copywriter irritierend und wird bei ihm zwangsläufig zu einem Mangel an Geist, Fokussierung und überzeugender Kraft führen, die ein guter Copywriter erzielen kann, wenn er alleine arbeitet.

Zahlen Sie pünktlich. Die Nummer eins an Beschwerden von Copywritern ist schleppendes Zahlen oder gar nicht zahlen. Wenn Sie einen bestimmten Preis zu einer bestimmten Zeit zu zahlen vereinbart haben, tun Sie es. Zahlen Sie in einem Monat, werden Sie auf des Copywriters Kundenliste ganz oben stehen. Zahlen Sie in zwei Wochen oder weniger, haben Sie einen Freund fürs ganze Leben gewonnen.

Geben Sie spezifisches Feedback. Zu sagen: „Dieser Text braucht mehr „Pep“ ist nicht hilfreich. Was ist „Pep“? Und wie addieren Sie mehr davon? Ist Ihr „Pep“ derselbe wie sein „Pep“? Wenn Sie über Teile des Textes nicht glücklich sind, sagen Sie dem Copywriter exakt, was Sie nicht mögen und wie Sie es überarbeitet haben wollen.

Und wenn Sie die Texte mögen, sagen Sie es. Positives Feedback hilft nicht nur dem Ego des Copywriters, es hilft auch Ihnen, in Zukunft noch bessere Arbeit zu erhalten. Für einen Texter ist nichts hilfreicher, als genau zu wissen, was ein Kunde mag.

Ein professioneller Copywriter ist ein wichtiges Kapital. Er bietet nicht nur Texte und Beratung, die helfen, Ihre Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, sondern macht auch Ihre Marketing Projekte (und Ihr Leben) leichter. So, nehmen Sie sich die Zeit, den richtigen Copywriter zu finden. Es ist die Suche wert.

 

Strichmnnchen Serie Pumpy / Qual der Wahl

Was wollen Sie?

Wenn Sie ein neues Reklameschild brauchen oder Ihre Firmenautos neu beschriften wollen, dann gehen Sie zu einem Graphik- oder Beschriftungsatelier. Das ist Werbung. Das macht ein Werbetexter.

Wenn Sie Ihr Image aufbessern oder Ihren Bekanntheitsgrad erhöhen wollen, dann gehen Sie zu einer Werbeagentur. Das ist Werbung. Das macht ein Werbetexter.

Wenn Sie Ihren Umsatz ankurbeln und schnellstens Nachfrage nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen schaffen wollen, dann gehen Sie zu einem Verkaufsprofi, der überzeugende Verkaufstexte schreibt. Das ist Verkaufen. Das macht ein Copywriter für Direct Response. Ein Direct Response Copywriter

  • bringt Ihnen neue Kunden
  • bindet Ihre jetzigen Kunden
  • reaktiviert frühere Kunden.

Kurzum, er bringt Ihr Nutzenversprechen zielsicher auf den Punkt, steigert Ihre Ertragskraft und sichert Ihre Existenz!


Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage nimmt jeder dritte Deutsche Nahrungs-ergänzungsmittel wie konzentrierte Vitamine, Naturextrakte oder Kapseln mit Omega-3-Fettsäuren zur Ergänzung seiner Mineral- und Vitalstoffversorgung und gibt dafür bis zu 300 Euro im Jahr aus.

Pharmacy medicine concept. Shopping cart with pills and capsules

Etwa vier Milliarden Euro werden in Deutschland mit Nahrungsergänzungsmitteln umgesetzt. Der Markt wächst jährlich um drei bis fünf Prozent.

Der Boom liegt in der „demographischen Entwicklung“ und im steigenden Bewusstsein begründet, Krankheiten mit Nahrungsergänzungsmitteln rechtzeitig vorzubeugen.

Immer mehr Menschen werden älter und wollen beim Älterwerden gesund und fit bleiben.

Für die Hersteller bedeutet das wachsende Umsätze – aber auch neue Konkurrenz aus der Pharmabranche. Alle wollen ein möglichst großes Stück vom lukrativen Kuchen „Nahrungsergänzung“ abschneiden und ringen deshalb um die Gunst der Verbraucher.

Das Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln ist riesig! Es gibt sie als Kapseln, Dragees, Mikropillen oder Brausetabletten.

In Apotheken, Drogerien, Supermärkten, Discountern und Reformhäusern finden sich Regale voller rezeptfreier Arznei- und Gesundheitsmittel, die dem Verbraucher das Gefühl geben, durch sie gesünder, aktiver, attraktiver, jünger, lebenslustiger und fitter zu werden. Auch Teleshopping über HSE 24 ist ein wichtiger Absatzkanal.

Dazu kommen die zahllosen Versandhandelsangebote im Internet. Hier weiß man oft nicht, wer die Hersteller sind, wo die Mittel herkommen und wie sie genau zusammengesetzt sind. Die amtliche Lebensmittelüberwachung kann nur Stichproben nehmen.

Besonders im internationalen Versandhandel mit asiatischen Produkten kann es Präparate geben, die unerwünschte Stoffe und Verunreinigungen enthalten können. Es ist deshalb dringend davon abzuraten, den vollmundigen Heilsversprechungen und Wunderwirkungen solcher Anbieter zu glauben – gerade dann, wenn es um schwere Krankheiten wie Arthrose und Krebs geht. Beispiele von glücklichen Kunden oder Aussagen nicht näher bezeichneter Fachleute sind oft frei erfunden.

Auf allen Nahrungsergänzungsmitteln muss auf der Verpackung oder dem Etikett angegeben werden, wie viele Vitamine und Mineralstoffe im Verhältnis zur Tages-dosis sie je Portion enthalten. Die Hersteller müssen darauf hinweisen, dass die „empfohlene tägliche Verzehrmenge“ nicht überschritten werden darf. Wie viel Vitamin und Mineralstoff das Mittel enthält und wie viel davon am Tag höchstens genommen werden soll, um eine nicht immer harmlos verlaufende Überdosierung zu vermeiden, steht in Deutschland auf jeder Packung.

Weder Hersteller noch Händler dürfen in der Werbung oder auf der Verpackung die Heilung von Krankheiten versprechen. Wer es dennoch tut, wird von Pharma- und Chemieunternehmen abgemahnt, um die gesetzlich festgelegte Abgrenzung zu ihren Medikamenten durchzusetzen.

Damit sich der Verbraucher im riesigen Angebot der Nahrungsergänzungsmittel besser zurechtfinden und es beurteilen kann, darf nur mit Aussagen geworben werden, die wahr und zutreffend sind und durch wissenschaftliche Daten gestützt werden.

Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben in der Werbung und Kennzeichnung von Nahrungsergänzungsmitteln sind nur noch zulässig, wenn sie durch die „Health-Claims-Verordnung“ ausdrücklich zugelassen sind und den Nährwert-Profilen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) entsprechen.

Beispiele:

Calcium > … trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei.“

Vitamin C > … trägt zur normalen Funktion des Immunsystems bei.“

Die komplette Liste der „Health-Claims-Verordnung“ finden Sie hier:

http://www.health-claims-verordnung.de/resources/HCVO+Verordnung+$28EU$29+Nr.+432_2012.pdf

Kaum ein anderes Produkt stellt für einen Verkaufstexter so hohe Anforderungen an seine Professionalität wie die Nahrungsergänzungsmittel. Mit verkaufsstarken Texten soll er einerseits das Nutzenversprechen optimal rüberbringen, damit neue Kunden gewinnen und den Umsatz ankurbeln, andererseits wird er aber durch die Health-Claims-Verordnung in der Wortwahl gleich wieder ausgebremst.

Ein Experte für Gesundheit, Nahrungsergänzung, Wellness und 50plus ist gefragt.

 

Ihre Squeezpage       

Alles fängt damit an, dass Sie etwas gratis verschenken und im Gegenzug die E-Mail-Adressen der Besucher erhalten.

Die Squeezepage, auch Landingpage genannt, ist eine Internetseite, auf der Sie einem Interessenten seinen Namen und seine E-Mail-Adresse herausquetschen (Englisch: to squeeze = ausquetschen). Die Squeezepage dient also ausschließlich dazu, an den Namen und die E-Mail-Adressen potenzieller Kunden zu gelangen.

Der Ablauf ist wie folgt: Ein Leser kommt über eine Suchmaschine, einen Artikel, den Sie verfasst haben, einen Blog oder über ein Forum auf Ihre Squeezepage. Offensichtlich sucht der Leser Informationen zu Ihrem Thema.

Auf Ihrer Squeezepage bieten Sie ihm ein Gratis-Produkt an, zum Beispiel ein E-Book, einen Kurz-Report, einen E-Mail-Kurs oder sonst etwas, das ihm die gewünschten Informationen sofort liefert.

Wenn Sie ihm ein wirklich gutes Gratis-Produkt schenken und zum Beispiel einen gut aufgemachten, informativen und nützlichen Newsletter verschicken, ist die Chance groß, dass einige Ihrer Leser eines Ihrer Produkte oder eine Ihrer Empfehlungen kaufen.

Als Gegenleistung bitten Sie den Leser um seinen Namen und seine E-Mail-Adresse, um an ihn Ihr Gratis-Produkt schicken zu dürfen. Füllt Ihr Besucher das Opt-In-Formular aus und schickt es ab, gelangt seine E-Mail-Adresse in Ihren Autoresponder und damit in Ihre Mailingliste. Ihr Interessent ist nun in Ihrer Adressdatenbank gespeichert.

Durch das „Opt-In“ haben Sie von ihm die Erlaubnis erhalten, ihm zum Beispiel Ihren Newsletter zu schicken. Darin geben Sie ihm nützliche Informationen, machen Werbung für Ihre eigenen Produkte oder sprechen Empfehlungen für Produkte aus, die Sie als Affiliate bewerben.

Ihre Mailingliste

Ihre Mailingliste mit Namen und E-Mail-Adressen ist ein immaterielles Vermögen von unschätzbarem Wert, der in keiner Bilanz auftaucht und keinen Steuern unterliegt.

Stellen Sie sich vor, Sie verschicken Ihren Newsletter mit einer Produktempfehlung an 100.000 Adressen. Wenn Sie von einer Kaufrate von nur 1% ausgehen, hätten Sie 1.000 neue Kunden gewonnen!

Opt-In“-Adressen über Squeezepages, Preisausschreiben, o.ä. zu generieren bringt zwar qualifizierte Adressen und ist rechtssicher, aber es dauert auch sehr lange, bis eine genügend große Mailingliste vorhanden ist und mit Erfolg eingesetzt werden kann.

Schneller und billiger geht es mit solchen Angeboten, wie hier zum Beispiel – aus der Google-Suche zufällig ausgewählt:

12,5 Mio. legale, geprüfte und gepflegte Top – E – Mail – Adressen des Typs Opt-In auf DVD zu € 89,60 inkl. Software oder zum Download zu 69,90. Davon sind ca. 4 Millionen eMail-Adressen aus Deutschland, ca. 500.000 aus Österreich und ca. 190.000 aus der Schweiz. http://ebookprofi.net

Lassen Sie mich ein Szenario durchspielen:

Anton Breuer ist ein gewitzter Marketer. Da ihm sein Chef im Nacken sitzt und er keinen anderen Weg sieht, schnell mehr Umsatz zu machen, kauft er eine Mailingliste für wenig Geld und hofft über die Masse neue Kunden zu gewinnen. So gut, so schlecht.

Was passiert?

1. Der Empfänger erwartet diese E-Mail nicht und ist deshalb an dem Angebot wenig oder gar nicht interessiert. Vielmehr ärgert er sich, löscht die E-Mail und markiert diese evtl. auch noch als Spam.

2. Wenn E-Mail Provider genügend Beschwerden erhalten haben, setzen sie den gewitzten Marketer auf eine schwarze Liste und verhindern künftig die Auslieferung seiner E-Mails unter seinem Absender.

3. Viele der E-Mail-Adressen in der günstig erworbenen Mailingliste enthalten mit großer Wahrscheinlichkeit auch Rechtschreibfehler, die Adressen sind nicht mehr aktuell oder sie existieren einfach nicht mehr. Das passiert durch das Spidering“, bei dem mit Hilfe von Programmen das Internet durchsucht wird und sämtliche darin enthaltenen E-Mail-Adressen abgespeichert werden. Fehler passieren aber auch ganz einfach durch das manuelle Abtippen der Adressen.

4. Massenhaft anfallende, fehlerhaften Auslieferungen werden von den E-Mail Providern registriert und schon wieder ist der gewitzte Marketer als Spam-Versender markiert mit noch schlimmeren Folgen: Nicht nur seine Absender-Adresse wird gesperrt, sondern auch seine IP-Adresse blockiert.

5. Anton Breuer kann sich einige Minuten an seiner großen Liste erfreuen, vielleicht beißt auch ein neuer Kunde an, aber die Liste löst sich sehr schnell in Nichts auf. Anton Breuer ist frustriert, die IP-Adresse blockiert, im schlechtesten Fall seine Domain gesperrt und vom E-Mail Provider verbannt.

Selbst dann, wenn Sie nicht von Billiganbietern, sondern von angesehenen Adress-Verlagen oder Marketing-Agenturen qualifizierte Opt-In Mailinglisten zu einem höheren Preis kaufen, ist der Kauf von Mailinglisten immer eine schlechte Idee. Warum?

1. Der Preis für eine Mailingliste mag zunächst niedrig erscheinen – beispielsweise € 200 für 1.000 E-Mail-Adressen. Zieht man davon aber die fehlerhaften Adressen und die nicht interessierten und genervten Empfänger ab, reduziert sich der ursprüngliche Wert der Liste drastisch.

2. Die Mailinglisten sind nicht einmalig. Bei den angebotenen E-Mail-Adressen handelt es sich immer um Kontakte, die auch vielen anderen Käufern gleichzeitig angeboten werden.

3. Jeder von uns, der in eine solche Liste gerät, erhält Angebote von Dutzenden Verkäufern, worüber keiner erfreut sein dürfte und nicht kauft, zumal ihm die Absender unbekannt sind.

4. In Deutschland gilt das Double-Opt-In Verfahren. Das heißt, dass die Versendung von E-Mails ohne die ausdrückliche Einwilligung des Empfängers wettbewerbswidrig und damit bei Strafe verboten ist. Seriöse Anbieter halten sich zwar an diese Bestimmung, jedoch hat der angeschriebene Besitzer der E-Mail-Adresse ganz bestimmt nicht dem Empfang von wahllosen Verkaufsangeboten bewusst zugestimmt.

Mit diesem Permission-Ratgeber  finden Sie sofort heraus, ob Sie Ihre Adressen verwenden dürfen – oder nicht.

Mein Tipp: Anstatt E-Mail-Adressen in großen Mengen zu kaufen, sollten Sie Menschen finden, die an den Angeboten wirklich interessiert sind. Es kommt dabei nicht auf die Größe der E-Mail-Liste an, sondern auf das Interesse der einzelnen Personen in der Liste. Qualität geht immer vor Quantität!

Mal ehrlich: „Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie dauernd E-Mails mit Verkaufsangeboten erhalten würden, ohne jemals darum gebeten zu haben?“

Sicher nicht gut. Dann besser Permission Marketing statt aufdringlicher Verkaufstaktiken! Die Grundidee von Permission Marketing besteht darin, die Erlaubnis des Kunden einzuholen bevor die Kommunikation mit diesem beginnt, das heißt, das Angebot wird erst nach einem offenkundigen Interesse des Kunden vermarktet.

Beispiel „Newsletter“: Erst nach ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers und der Abgabe seines vollständigen Namens und seiner E-Mail-Adresse wird dem Versender erlaubt, den Abonnenten mit Informationen und Angeboten zu versorgen.

Diese Zustimmung erhalten Sie zum Beispiel durch eine Squeeze-Page!

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Worte sind schlagkräftiger als jede Armee. Schneller als ein Pfeil. 

Ist ein Pfeil erst einmal abgeschossen, kann man ihn nicht mehr zurück holen. Sind Worte erst einmal ausgesprochen, kann man sie nicht mehr rückgängig machen.

Worte können Freundschaften zerstören. Schmerzen verursachen, Konflikte und sogar Kriege. Und Worte lassen Liebe wachsen, die stärksten Gefühle des Lebens.

Durch Worte können Sie Menschen anziehen oder vertreiben. Worte können Andere überreden, alle Arten von Aktionen auszuführen. In den Krieg zu ziehen oder für den Frieden zu marschieren. Zu lachen, zu weinen, oder zu kaufen.

Worte in Ihren Selbstgesprächen können Sie traurig oder glücklich machen. Wählen Sie deshalb die Worte, die Sie zu sich selbst oder zu anderen sprechen, mit größter Sorgfalt.

Wenn mit Werbung die E-Mail-Fächer überquellen, die Briefkästen vollgestopft sind mit Werbebriefen und aus allen Medien tausende Werbeimpulse täglich auf den genervten Verbraucher niederprasseln, dann ist es Zeit, sich als Werber wieder an die gute alte Postkarte als Marketinginstrument zu erinnern.

Werbung muss auffallen, damit sie wahrgenommen wird. Eine Postkarte fällt auf. Sie sticht aus der normalen Briefpost heraus und sorgt für Aufmerksamkeit. Das Öffnen des Umschlags entfällt und der Effekt „Das lese ich später“ entfällt. Schöne Postkarten bekommen oft einen Platz an der Pinnwand.

Eine Postkarte wird unter allen Werbesendungen zunächst bevorzugt behandelt und landet nicht gleich im Papierkorb. An der handschriftlichen Adresse, einem privat anmutenden Bildmotiv auf der Vorderseite und einem handschriftlichen Text vermutet der Empfänger in der Regel etwas Privates dahinter und liest Ihre Werbung mit einer positiven Grundstimmung.

Ihre Werbung per Postkarte bedingt aber auch, dass sich Ihre Werbebotschaft von herkömmlichen Werbebotschaften unterscheidet. Sonst könnte der Empfänger verärgert sein und sich enttäuscht fühlen. Das ist noch schlimmer, als wenn Ihre Werbung ungelesen gleich im Papierkorb landet.

Werbung per Postkarte muss etwas Besonderes bleiben. Überstrapazieren Sie deshalb die Aufmerksamkeit des Empfängers nicht. Versenden Sie Ihre Werbung per Postkarte nur zu besonderen Aktionen oder Anlässen und nur, wenn sie dem Empfänger einen besonderen Vorteil oder Nutzen bieten.

Solche Vorteile oder Nutzen können z. B. sein:

l Außergewöhnliche Rabatt-Aktionen

l Einmalige Service-Leistungen

l Einladungen zu Seminaren und Lehrgängen

l Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen

Achten Sie darauf, dass Ihre Angebote wirklich attraktiv sind, denn sonst wirkt Ihre Werbung per Postkarte nur als billigen Kundenfang, den der Empfänger schnell durchschaut. Die Besonderheit dieser Werbeform ist für Sie dann dahin.

Gestaltung

Das Motiv für Ihre Postkarte können Sie von Bildagenturen wie

Bilder, kostenlose & Lizenzfreie Fotos

Bilddatenbank für lizenzfreie Fotos (fotalia)

Bilder, kostenlos (bildunion)

Bildagentur (Panther Media)

Bilder, kostenlos, keine Quellenangabe (Pixabay)

Bilder, kostenlos (123rf)

Bilder, lizenzfrei (panthermedia)

Bilddatenbank, lizenzfrei (iStockphoto)

Bilddatenbank, lizenzfrei (shutterstock)

Bilddatenbank, kostenlos, lizenzfrei (pixelio)

kostenlos oder zu minimalen Kosten kaufen.

Wollen Sie für Ihre Postkarte ein individuelles Motiv und keines von der „Stange“, können Sie aus jedem Foto, das Sie mit Ihrer Digitalkamera machen, Postkarten drucken lassen.

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm können Sie Ihr Foto am PC bearbeiten, eine Textzeile eindrucken oder Ihren Werbeslogan einfügen.

Druck

Im Internet finden Sie unter „Postkarten drucken“ eine Vielzahl von Anbietern, die Ihre Postkarten schnell und kostengünstig drucken.

Hier zwei Beispiele:

WIRmachenDRUCK GmbH

SAXOPRINT

Motive

Eine schnellere Alternative, zu Postkarten zu kommen ist, Sie kaufen sich einfach fertige Postkarten im Handel. Achten Sie darauf, dass das Motiv zu Ihrer Aktion bzw. Ihrem Anlass passt.

In der Sommer-Ferienzeit habe ich selbst eine Aktion mit einer fertigen Postkarte aus meiner näheren Umgebung Bodensee gestartet. Natürlich durfte auch eine Sondermarke nicht fehlen. Die Aktion brachte mir viele Anfragen als Texter und Experte für die Zielgruppe 50plus.

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TEXT

Im Gegensatz zu einem Werbebrief haben Sie auf einer Werbepostkarte nur wenig Platz für einen Text. Kommen Sie also sofort auf den Punkt. Je kürzer der Text, desto eher wird er vom Empfänger wahrgenommen.

So wie die Adresse, muss auch der Text von Hand geschrieben sein – wirklich von Hand und nicht per PC-Handschrift. Nur dann wirkt Ihre Postkarte persönlich und vertrauenswürdig.

Nach der persönlichen Anrede erfolgt die Werbebotschaft („Ist das interessant für mich?“), dann das Nutzenversprechen („Was habe ich davon?“) gefolgt von der genauen Handlungsanweisung („Was muss ich jetzt tun?“) und dem Absender mit Firmenstempel. Mit dem Firmenstempel wird die „private“ Postkarte geschäftlich.

Ich helfe Ihnen gerne, die verkaufsstarken Worte zu finden, die die von Ihnen gewünschten Handlungen auslösen!

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Edwin E. Braatz

– See more at: http://profitexter.net/marketing-allgemein/3612/2015/09/geheimtipp-postkarte/#sthash.naorcqbV.dpuf

Wollen Sie Kunden gewinnen, müssen Ihre VERKAUFSTEXTE nach der Aufmerksamkeit Ihres Lesers schnappen, wie ein Fisch nach dem Köder und den Leser motivieren, genau die Aktion auszuführen, die Sie von ihm  erwarten.

Manchmal bedeutet das, einen brennenden Wunsch zu kreieren, der den Leser veranlasst, sofort zu kaufen. Manchmal bedeutet das, ein Bild aus Worten zu malen, das den Leser auf mehr Informationen hungrig macht. In jedem Falle gilt es aber, den zur Zielgruppe passenden „Köder“ einzusetzen. Viele werden an dem  „Köder“ vorbeischwimmen. Aber beim passenden „Köder“ schnappt der dazu passende Fisch unwiderstehlich zu.

Auch wenn Sie ein Produkt oder eine Dienstleistungen verkaufen, wünschen Sie sich keine Leute, die vorbeischwimmen, es nochmals überdenken wollen. Sie wollen Leute, die sofort handeln. Das ist genau das, was meine VERKAUFSTEXTE bewirken.

VERKAUFSTEXTE gibt es in allen Formen und Längen. Lange VERKAUFSTEXTE sind immer dann von Vorteil, wenn Sie eine gute Geschichte zu erzählen haben. Wenn die Leser in Ihre Geschichte involviert sind, werden sie solange weiterlesen, bis sie zur Schlussfolgerung kommen, dass das einzig Clevere, was zu tun ist, ist, von Ihnen zu kaufen.

Fallen Sie nicht herein auf die genormten, immer gleichen Gags so mancher Marketing- und Werbeagenturen. SIE sind ein Individuum. Lassen Sie uns deshalb IHRE Geschichte erzählen, keine Karbon-Kopie vom „Mann hinter der nächsten Tür“.

Als Verkaufstexter ist es mein Job, Kraft zu geben, damit es fast unmöglich ist, der Überzeugung Ihrer Ideen zu widerstehen.

Die richtigen VERKAUFSTEXTE werden die Emotionen Ihrer Leser bis zu dem Grad aufwühlen, zu dem sie den dringenden Wunsch verspüren, Ihr Produkt sofort zu benutzen oder Ihre Dienstleistung sofort zu nutzen.

Mit mir werden Sie mehr Geld haben, mehr Zeit sparen und in der Lage sein, Ihr Augenmerk darauf zu richten, was Sie am besten können!

Kontaktieren Sie mich einfach, solange es in Ihren Gedanken noch frisch ist! Telefon: 07731 – 978788.

 

 

– See more at: http://profitexter.net/profitexters-naehkaestchen/3568/2015/09/verkaufstexter-sind-angler-profis/#sthash.HxFiZHQg.dpuf

Wenn Sie in den Augen der Kunden genauso erscheinen wie einer oder mehrere Ihrer Konkurrenten, dann sind die Leistungen Ihrer Firma austauschbar und die Entscheidung der Kunden, bei Ihnen zu kaufen, zufällig!

Aus den gleichen Gründen dürfen Sie erst recht nicht anstreben, genau wie die anderen zu erscheinen. Im Gegenteil, Sie müssen sogar anstreben anders zu sein, eben unvergleichbar!

Warum scheint der Erfolg manchen nur so zuzufliegen? Andere ackern bis nachts und auch noch am Wochenende und erreichen doch nicht die gewünschten Ergebnisse. Woran liegt das? Sind andere begabter, intelligenter? Haben sie einfach nur mehr Glück oder mehr Geld? Oder ist es nur Zufall?

Positionieren Sie sich als Experte

Der Weg zu einem hohen Einkommen liegt darin, sich als Experte zu positionieren. Spezialisieren Sie sich deshalb auf ein kleines Gebiet, das klar begrenzt ist. Als Verkaufstexter zum Beispiel auf Themen wie Finanzen oder Gesundheit.

Es ist die Kunst, auf einem möglichst kleinen Gebiet der bekannteste Experte zu sein.

Widerstehen Sie deshalb der Versuchung, alle anderen Themen auch noch zu bedienen. Suchen Sie lieber neue Kunden aus Ihrem Spezialgebiet.

Ihr Preis

Eine klare Positionierung kann Ihr Leben dramatisch verändern; zumindest aber Ihr Einkommen auf eine Höhe bringen, die Ihnen heute noch unrealistisch erscheint. Natürlich wird Ihnen ein hohes Einkommen nicht geschenkt. Sie müssen einen Preis dafür zahlen.

Wahrscheinlich müssen Sie sehr stark umdenken und vieles, was Ihnen über Jahre zur Gewohnheit geworden ist, komplett verändern. Dazu sind viele Menschen nicht bereit, da ihnen das Risiko zu hoch erscheint. Das ist Ihre Chance!

Ihre Leidenschaft

Sich auf einem Gebiet zu positionieren, das nicht Ihrer Leidenschaft entspricht, hieße, nur schneller ans falsche Ziel zu kommen. Was nützt es Ihnen, mehr zu verdienen, aber nicht glücklich und erfüllt zu sein?

Finden Sie heraus, was Ihnen Spaß und Freude macht, Erfüllung bringt und Ihren Talenten entspricht. Nur auf dieser Basis macht es Sinn, sich zu positionieren und ein Problem anderer Menschen zu lösen. Wenn Sie sich diese Basis geschaffen haben, gibt es keinen Grund, nicht viel Geld zu verdienen.

Wofür stehen Sie? Gibt es ein Gebiet, das Ihnen besonders liegt? Was sind Ihre Stärken? Worin sind Sie der Erste?

Zu viele Menschen versuchen alles zu sein und alles zu können. Aber, wer versucht, alles zu sein und alles zu können, ist und kann von jedem nur einen Bruchteil von 100 Prozent – und wird nicht ernst genommen!

Ihr Lohn

Durch Ihre klare Positionierung wachsen Umsätze und Gewinne. Kein Preiskampf mehr mit Konkurrenten. Keine Verzettelung mehr – dafür mehr Zeit für die wirklich gewinnbringenden Kunden. Mehr Motivation und Lebensfreude.

Wenn Sie vorher trotz größter Anstrengungen jedem Auftrag hinterher jagen mussten, werden Sie feststellen, dass Ihnen mehr und mehr lukrative Aufträge zufließen.

Positionieren Sie sich deshalb mit einem unverwechselbarem Profil und scharfen Konturen!

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Es ist wichtig für Sie, einen zuverlässigen Copywriter auf Abruf zu haben. Wenn das nicht der Fall ist, taucht plötzlich ein eiliges Projekt von irgendwoher auf und Sie werden alle Mühe haben, einen geeigneten Copywriter in allerletzter Minute zu finden. Manchmal funktioniert es, manchmal nicht.

Eine hastige Entscheidung zu treffen für etwas so Wichtiges, wie das Copywriting, kann eine katastrophale Verschwendung Ihres Geldes und Ihrer Zeit zur Folge haben!

Hier sind zwei einfache Regeln und eine Menge Tipps, die Ihnen helfen werden, den richtigen Copywriter zu finden und mit ihm zusammenzuarbeiten.

Regel # 1: Einen professionellen Copywriter engagieren

Es gibt eine Fülle von Copywritern, die bereit sind, Ihre Verkaufstexte zu schreiben und Ihr Geld zu nehmen. Aber wenn Sie professionelle Resultate wünschen, sollten Sie sich nicht für einen Nebenerwerbs-Texter oder Schwarzarbeiter entscheiden.

Mal ehrlich: „Würden Sie zu einem Nebenerwerbs-Doktor oder einem Rechtsanwalt gehen, der schwarz arbeitet?“ Natürlich nicht. Sie wünschen sich jemanden mit dem Können und der Aufmerksamkeit, das Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung verdient. Lesen Sie hier, wie Sie einen solchen Copywriter finden:

Entscheiden Sie, was Sie brauchen: Werbebrief? Print- oder E-Mailing? Direct Mail Package? Landingpage? Magalog? Presse-Mitteilung?“ Erfordert Ihre Branche spezielles Wissen oder Erfahrung? Denken Sie sich eine kurze „Job Beschreibung“ für Ihren idealen Copywriter aus. Je enger Ihr Bedarf mit dem Können und der Erfahrung des Texters übereinstimmt, desto besser wird Ihr endgültiger Verkaufstext sein.

Sammeln Sie Informationen. Was machen Sie als Erstes, wenn Sie daran denken, ein Auto, einen Kühlschrank oder einen Computer zu kaufen? Richtig, Sie sammeln Prospekte, Broschüren und alle Informationen, die verfügbar sind. Das hilft Ihnen, eine intelligente und informierte Entscheidung zu treffen.

Fragen Sie deshalb auch einen Texter nach einer Broschüre oder ein Informationspaket, das spezifische Fakten über seinen Background, Serviceleistungen, Honorar, Kundenliste, Arbeitsmuster, usw. enthält. Die meisten Top-Texter haben solche Informationen auf ihrer Webseite.

Vorsicht vor Textern, die es ablehnen, Ihnen diese Informationen zu geben. Das ist ein sicheres Zeichen eines Amateurs. Was ein Copywriter Ihnen freimütig bietet, ist ein Beispiel dafür, was Sie später erhalten werden.

Fragen Sie rund. Ihre Freunde, Geschäftspartner und Kunden, die vielleicht mit ihm gearbeitet oder über jemanden gehört haben, der für Ihre Anforderungen perfekt ist. Fragen Sie Leiter von Werbeagenturen, Adressverlagen, Grafik-Designer und Kommunikationsmanager. Fragen Sie Leute, auf deren Meinung Sie vertrauen können und die mit ihren eigenen Werbemaßnahmen Erfolg hatten.

Vergessen Sie Geographie. Es ist angenehm, mit einem lokalen Talent zu arbeiten, aber Sie sollten nicht erlauben, dass das Ihre Entscheidung beeinflusst. Es gibt viele Copywriter, aber nur eine Handvoll von wahren Profis! Und die sind auf das ganze Land verstreut. Wenn ein Profi in Ihrer Straße ist – großartig. Aber geben Sie Qualität und Ergebnisse den Vorzug vor Nachbarschaft. Außerdem, mit Telefon, E-Mail und Fax, was ist der Unterschied?

Folgen Sie Ihrem Instinkt. Benutzen Sie Ihren Verstand, um die Informationen und Fakten, die Sie gesammelt haben, zu bewerten; aber achten Sie auch auf Ihre gefühlsmäßige Reaktion.

Es ist wichtig, jemanden zu finden, mit dem Sie angenehm zusammenarbeiten können. Das bedeutet, dass er einen Schreibstil und eine Persönlichkeit hat, die Sie mögen. Wenn Sie sich bei jemandem unbehaglich fühlen, was immer der Grund sein mag, trennen Sie sich. Ihre gefühlsmäßige Reaktion ist öfters richtig als Sie denken!

Regel # 2: Behandeln Sie einen Profi wie einen Profi

Wenn Sie jemanden finden, mit dem Sie zusammenarbeiten können, stellen Sie sicher, eine gute Langzeit-Beziehung zu entwickeln und zu halten. Wahre Profis sind meistens immer beschäftigt und nachgefragt, so dass sie unprofessionelles Verhalten Ihrerseits nicht hinnehmen müssen.

Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihren Texter glücklich halten und Ihre Arbeits-Beziehung reibungslos machen:

Legen Sie fest, was Sie wollen. Seien Sie sich im Klaren, was Sie erreichen wollen, Ihr Budget, Termin, etc. Wenn Sie ein Problem haben und keine klare Lösung, kann Ihr Copywriter Ihnen wie ein Berater helfen, Ihre Ziele zu definieren. Aber das mag ein separates Projekt sein. Ist das der Fall, rechnen Sie für den Rat, den Sie erhalten, auf Stundenbasis ab.

Sprechen Sie direkt über die Kosten. Viele Geschäftsleute vermeiden es bis zum letzten Moment über Geld zu sprechen, weil sie glauben, das sei unhöflich. Aber dies lädt geradezu zu Missverständnissen ein und verschwendet wertvolle Zeit. Ein professioneller Copywriter sollte in der Lage sein, Ihnen einen schriftlichen Kosten-voranschlag zu unterbreiten, wenn Sie spezifische Informationen für die Arbeit zur Verfügung stellen.

Stellen Sie Hintergrund-Material zur Verfügung. Das Wichtigste, was ein Copywriter zunächst braucht, um ein Projekt anzugehen, sind Ihre Unterlagen. Prospekte, Broschüren, Kataloge, Briefe, Werbeanzeigen, Bestellformulare und anderes Material bieten die meisten Rohdaten, die für ein Projekt nötig sind. Sie haben gewiss auch Marketingpläne, Berichte, Handbücher, Umfragen, Übersichten und eine Menge Papierkram voll von Informationen. Gute Verkaufstexte beginnen mit soliden Informationen. Sammeln Sie sie und händigen Sie sie aus.

Fassen Sie es in Schriftform. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie bei Ihren Geschäften auf einen Handschlag vertrauen. Erwarten Sie dieses auch nicht mit Ihrem Copywriter. Eine schriftliche Vereinbarung buchstabiert die exakte Art des Projektes, Kosten, Termin und andere Einzelheiten. Dies wird Missverständnisse vermeiden, die eine gute Beziehung dauerhaft gefährden können.

Lassen Sie den Copywriter texten. Wenn Sie die Details von dem Projekt ausgearbeitet, den Vertrag unterschrieben und alles Hintergrund-Material ausgehändigt haben, stehen Sie zurück. Wenn Sie wirklich den Wunsch haben, ein Stück selbst zu schreiben, rufen Sie niemand anderen an und schreiben Sie niemals durch ein Komitee. Es ist für einen Copywriter irritierend und wird bei ihm zwangsläufig zu einem Mangel an Geist, Fokussierung und überzeugender Kraft führen, die ein guter Copywriter erzielen kann, wenn er alleine arbeitet.

Zahlen Sie pünktlich. Die Nummer eins an Beschwerden von Copywritern ist schleppendes Zahlen oder gar nicht zahlen. Wenn Sie einen bestimmten Preis zu einer bestimmten Zeit zu zahlen vereinbart haben, tun Sie es. Zahlen Sie in einem Monat, werden Sie auf des Copywriters Kundenliste ganz oben stehen. Zahlen Sie in zwei Wochen oder weniger, haben Sie einen Freund fürs ganze Leben gewonnen.

Geben Sie spezifisches Feedback. Zu sagen: „Dieser Text braucht mehr „Pep“ ist nicht hilfreich. Was ist „Pep“? Und wie addieren Sie mehr davon? Ist Ihr „Pep“ derselbe wie sein „Pep“? Wenn Sie über Teile des Textes nicht glücklich sind, sagen Sie dem Copywriter exakt, was Sie nicht mögen und wie Sie es überarbeitet haben wollen.

Und wenn Sie die Texte mögen, sagen Sie es. Positives Feedback hilft nicht nur dem Ego des Copywriters, es hilft auch Ihnen, in Zukunft noch bessere Arbeit zu erhalten. Für einen Texter ist nichts hilfreicher, als genau zu wissen, was ein Kunde mag.

Ein professioneller Copywriter ist ein wichtiges Kapital. Er bietet nicht nur Texte und Beratung, die helfen, Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen, sondern macht auch Ihre Marketing Projekte (und Ihr Leben) leichter. So, nehmen Sie sich die Zeit, den richtigen Copywriter zu finden. Es ist die Suche wert.

Copyright © 2015 Edwin E. Braatz

Der clevere Texter wird Sympathien einwerben, wenn er seine Argumente um einen emotionalen Mehrwert ergänzt.

Gut möglich, dass der Mensch die Welt mit nüchternen Augen sehen will. Aber sieht er sie tatsächlich so? Denkbar auch, dass ständig neue Angebote an Produkten und Dienstleistungen ihn überfordern.

Von allem kennt er ein bisschen, nichts kennt er richtig. Solides Wissen hat er meist nur in ganz wenigen Bereichen, meistens im beruflichen Bereich. Alle anderen Wissensgebiete tanzen vor seinen Augen, lassen sich nicht einfangen, ordnen und bewerten.

Descartes „Ich denke, also bin ich“ könnte man heute ergänzen und sagen: „Ich fühle, also bin ich“. Wenn die Welt unübersichtlich wird, sucht der Mensch Trost bei sich selbst.

Der Mensch will sich und seine Welt im Fernsehen, aber auch im Werbebrief wieder erkennen, will sich darin gespiegelt sehen, sich über das Medium vergewissern, dass er existiert.

Der clevere Mailingtexter weckt die emotionalen Ressourcen, macht sich die Macht der Gefühle zunutze und findet mit ihnen den unmittelbaren Weg zum Herz des Lesers.

Der Leser erkennt sich wieder, er hat das Gefühl, verstanden zu werden, und das verstärkt natürlich wiederum seine emotionale Bereitschaft, das angebotene Nutzenversprechen in Anspruch zu nehmen.

Allerdings gilt, dass Gefühle, die Freude des Lesers, sich und seine Welt im Mailing gespiegelt zu sehen, nicht auf Kosten der Information geht.

Dank der Ergänzung der Argumente um einen emotionalen Mehrwert, kehrt sie zurück, die vertraute, übersichtliche Alltagswelt.

 

 

Wenn Sie mit einem Copywriter wegen seines Honorars verhandeln, setzen Sie voraus, dass er zunächst eine hohe Summe nennt und von Ihnen erwartet, dass Sie runterhandeln. Mit anderen Worten, er ist für Sie das Gegenstück zu einem Gebrauchtwagen-Verkäufer.

Ich möchte Sie gerne fragen: Würden Sie mit Ihrem Doktor verhandeln, mit dem Chirurgen, der an Ihrem Gehirn operiert, mit Ihrem Anwalt, der Sie durch eine schwierige Phase führt? Würden Sie es jemals in Erwägung ziehen? In der Tat, würden Sie sich wirklich den billigsten Doktor, Gehirnchirurgen oder Anwalt wünschen?

Trotzdem versuchen Auftraggeber den professionellen Copywriter zu bekommen und gleichzeitig sein Honorar zu reduzieren. Es ist schon erstaunlich, sie wollen den Besten, den sie haben können, um sie mit einer Verkaufsbotschaft zu unterstützen, die Umsatz ins Haus bringt und Geld auf ihr Bankkonto, aber diesen professionellen Service wollen sie stehlen.

So funktioniert es nicht. Wenn Sie den Besten wollen, werden Sie dafür bezahlen und da gibt es keine Verhandlung. Keine. In Wahrheit berechnen die meisten Top-Texter wirklich weniger als die meisten Auftraggeber denken, dass es genug sei.

Wenn ich zum Beispiel ein Projekt akzeptiere, erhalten meine Kunden weit mehr als sie dafür bezahlen. Alles, was sie tun müssen, ist das Mehr an Neukunden und Umsatz zu sehen, die Ihnen meine Verkaufstexte bringen. Das ist das Geschäft, das Sie sonst nicht haben würden.

So, versuchen Sie nicht einen billigen Texter zu bekommen und versuchen Sie nicht, zu verhandeln. Der Preis, den ich nenne, ist der Preis. Der einzige Preis.

Und Sie können glücklich sein, die Leistung zu diesem Preis zu bekommen.

Und wenn Sie sich wirklich keinen professionellen Copywriter leisten können, dürfen Sie nicht erwarten, jemanden mit großer Erfahrung und Erfolgsbilanz zu bekommen.

Kurz, behandeln Sie Andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten! Ja, Sie bekommen das, was Sie dafür bezahlen. Wenn Sie sich für Peanuts entscheiden, werden Sie Affen bekommen.

„Her mit Ihrem Produkt!“

Veröffentlicht: 3. Mai 2015 in Besser Texten
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 So hören Sie Ihre Kunden sagen!

Um erfolgreich zu sein, müssen Ihre VERKAUFSTEXTE deshalb nach der

Aufmerksamkeit Ihres Lesers schnappen, wie ein Fisch nach dem Köder

und den Leser motivieren, genau die Aktion auszuführen, die Sie von ihm

erwarten. Nämlich: „Her mit Ihrem Produkt!“

Manchmal bedeutet das, einen brennenden Wunsch zu kreieren, der den

Leser veranlasst, sofort zu kaufen. Manchmal bedeutet das, ein Bild aus

Worten zu malen, das den Leser auf mehr Informationen hungrig macht.

Wenn Sie ein Produkt oder eine Dienstleistungen verkaufen, wünschen

Sie sich keine Leute, die es nochmals überdenken wollen, sondern Leute,

die sofort handeln. Das ist genau das, was meiner VERKAUFSTEXTE für

Sie tun.

VERKAUFSTEXTE gibt es in allen Formen und Längen. Ich schreibe im

Allgemeinen lange VERKAUSTEXTE – „Schriftliche Verkaufsgespräche“.

Lange VERKAUFSTEXTE sind immer dann von Vorteil, wenn Sie eine

gute Geschichte zu erzählen haben.

Wenn die Leser in Ihre Geschichte involviert sind, werden sie solange

weiterlesen, bis sie zur Schlussfolgerung kommen, dass das einzig Clevere,

was zu tun ist, ist, von Ihnen zu kaufen!

Die richtigen VERKAUFSTEXTE werden die Emotionen Ihrer Leser bis zu

dem Grad aufgewühlt haben, zu dem sie den dringenden Wunsch verspüren,

Ihr Produkt sofort zu besitzen.

Als Copywriter ist es mein Job, Kraft zu geben, damit es fast unmöglich

ist, der Überzeugung Ihrer Ideen zu widerstehen.

Viele phantastische Produkte haben im Regal Staub angesammelt, weil die

Leute, die sie gemacht haben, nicht verkaufen konnten.

Fallen Sie nicht herein auf die genormten, immer gleichen Gags so mancher

Marketing- und Werbeagenturen. SIE sind ein Individuum. Lassen Sie uns

deshalb IHRE Geschichte erzählen, keine Karbon-Kopie vom „Mann hinter

der nächsten Tür“.

Mit mir werden Sie mehr Geld machen, Zeit sparen und in der Lage sein,

Ihr Augenmerk darauf zu richten, was Sie am besten können!

Warum rufen Sie mich jetzt nicht einfach an oder schicken mir eine Mail,

solange es in Ihren Gedanken noch frisch ist?

Telefon +49 (0) 7731 – 97 87 88 | E-Mail: mailto: email@braatz-text.de

Und bevor Sie gehen, klicken Sie auf meine Homepage und werfen einen

Blick auf meine Kunden, für die ich bisher gedacht und getextet habe.

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Wie müssen Websites gestaltet sein, um mit der konsumerfahrenen Zielgruppe 50plus barrierelos zu kommunizieren? Noch sind eigens für Senioren gestaltete Websites die Ausnahme. Sei es, weil die Web Designer zu jung sind, um sich in ältere Menschen hineinzudenken, sei es, weil Berührungsängste mit dem Alter bestehen.

Aber auch viele Unternehmen ignorieren das „Goldene Marktsegment“ oder wissen nicht, wie sie die konsumerfahrene und kaufkräftige Zielgruppe 50plus im Internet nutzengerecht und barrierelos erreichen. Hier die entscheidenden Tipps:
Websites mit ruhigem, orientierungsfreundlichem Kommunikations-Design, mit klarem Seitenaufbau, angenehmen Farben sind, unter Berücksichtigung des Bedürfnisses nach Austausch und Unterhaltung (1), die Erfolgsfaktoren für die Kommunikation mit reifen Menschen im Internet.

Ältere Menschen haben grössere Schwierigkeiten, Details zu unterscheiden. Deshalb sind Unterschiede auf dem Bildschirm deutlich hervorzuheben und da die Farbempfindlichkeit und Farbunterscheidungskraft altersbedingt nachlässt, ist die Farbwahl besonders wichtig. Auf Grün und Blau (2) mit unterschiedlicher Bedeutung ist zu verzichten, ebenso wie auf dunkle Schrift auf dunklem Hintergrund (3).

Die Wahrnehmungsflexibilität sinkt ebenfalls mit dem Alter. Es wird mehr Zeit benötigt, um Informationen auf dem Bildschirm aufzunehmen (4) und zu lesen. Deshalb sollten die Zeichen auf dem Bildschirm sehr gross sein (5). Und da es für Ältere schwerer ist, wichtige und unwichtige Informationen auseinander zu halten, sollte die Menge der angebotenen Informationen minimiert sein, das heißt, nur die wichtigsten Informationen präsentiert werden. Websites für Senioren zu gestalten, bedeutet eben mehr, als nur grosse Schrifttypen!

13 wichtige Spielregeln zur Gestaltung seniorenfreundlicher Websites:

– Vermitteln Sie Vertrauen und Kompetenz
– Sprechen Sie zu Senioren in ihrer Sprache
– Versetzen Sie sich in ihre Gefühle und Situationen
– Betonen Sie traditionelle Werte
– Seien Sie in der Wortwahl subtil und behutsam
– Seien Sie in der Formulierung klar, eindeutig und wahrhaftig
– Wiederholen Sie wichtige Informationen mehrmals
– Versuchen Sie nie mehr als ein Produkt auf einmal zu verkaufen
– Kommen Sie ohne Umschweife auf den Punkt
– Vermeiden Sie englische Begriffe
– Geben Sie der Problemlösung, dem Gebrauchsnutzen und dem Service eine höhere Bedeutung als dem Preis und der emotionalen werblichen Aufladung
– Sprechen Sie in Text und Bildern bewusst die Wünsche und Bedürfnisse der Senioren an – nicht ihr Alter
– Verwenden Sie skalierbare Schrift, bekannte Schriftarten und einen großzügigen Zeilen-Abstand, sowie eine übersichtliche Gliederung

Erklärungen:
1. Für Senioren ist Konsum mehr als nur Kaufen. On- oder Offline, Einkaufen ist für Senioren neben der Versorgungsfunktion vor allem eine Erlebnisfunktion; soziale Kontakte zu knüpfen und mit dabei zu sein.

2. Im Alter trübt die Linse und wird gelblich, dadurch wird mehr violettes Licht herausgefiltert. Die Folge: Farbtöne wie Grün, Blau oder Violett können nicht mehr so gut voneinander unterschieden werden. Gut zu unterscheiden sind Rot- und Gelb-Töne.

3. Je geringer die Helligkeit, desto geringer die Sehschärfe, denn die Netzhaut erhält weniger Licht. Deshalb brauchen ältere Menschen mehr Licht! Bei einem 65jährigen kommt nur noch 30 Prozent des Lichts an, das bei einem 20jährigen auf die Netzhaut trifft. In der Netzhaut des Auges sitzen ausser den Lichtinnenzellen noch weitere Nervenzellen, die das Bild der Aussenwelt über verschiedene Skizzen an das Gehirn weiterleiten, um dort zu einem – subjektiv – vollständigen Bild der Umwelt zusammengesetzt zu werden werden. Je mehr Licht, desto vollständiger das Bild.

4. Ungefähr ab dem 45. Lebensjahr nimmt die Geschwindigkeit der Informationsaufnahme und -verarbeitung sowie das Reaktionsvermögen ab. Im Alter lässt vor allem die rechte Gehirnhälfte – zuständig für die Verarbeitung nichtsprachlicher Informationen – nach. Deshalb ist es wichtig, dass Bilder, die sich an die älteren Zielgruppen wenden, klar dargeboten werden, damit sie auch klar erfasst werden.

5. Im Alter tritt ein Verlust der Sehschärfe bis zu 80 Prozent ein – sowohl im Nah- als auch im Fernbereich; besonders bemerkbar bei geringer Beleuchtung. Auch die Leistungsfähigkeit der einzelnen Zellen lässt nach und die Pupille wird kleiner. So beträgt die Pupillengröße eines 80jährigen Menschen nur noch die Hälfte der eines 20jährigen. Damit verbunden sind Schwierigkeiten beim Lesen, besonders wenn die Schrift zu klein ist. Erst ab 5 mm können Buchstaben gelesen werden. Deshalb mindestens 12 Punkt als Mindestgröße oder direkt skalierbare Schrift verwenden, sodass ältere Leser die Schrift Ihren Bedürfnissen anpassen können.

Fazit:
Usability-Verbesserungen für ältere Menschen sind immer auch für Jüngere! Auch Menschen mit Konzentrationsproblemen, Leseschwächen oder geringer Schulbildung sind nicht selten Teil der Zielgruppe einer Website. Genauso sind Surfer mit alter Hardware oder langsamen Internetanbindungen in der Nutzung vieler Websites stark eingeschränkt. Solche Nutzer profitieren von einer seniorenfreundlichen, barrierefreien Website ebenso. Seniorenfreundlich bedeutet kundenfreundlich!

Mehr in meinem neuen eBook „Senioren machen Märkte – So gewinnen Sie die wachsende Zielgruppe 50plus als lukrative Kunden!“