DENKEN SIE, SIE SOLLTEN MIT EINEM COPYWRITER VERHANDELN?

Veröffentlicht: 18. Mai 2015 in Besser Texten, Gesundheit

 

Wenn Sie mit einem Copywriter wegen seines Honorars verhandeln, setzen Sie voraus, dass er zunächst eine hohe Summe nennt und von Ihnen erwartet, dass Sie runterhandeln. Mit anderen Worten, er ist für Sie das Gegenstück zu einem Gebrauchtwagen-Verkäufer.

Ich möchte Sie gerne fragen: Würden Sie mit Ihrem Doktor verhandeln, mit dem Chirurgen, der an Ihrem Gehirn operiert, mit Ihrem Anwalt, der Sie durch eine schwierige Phase führt? Würden Sie es jemals in Erwägung ziehen? In der Tat, würden Sie sich wirklich den billigsten Doktor, Gehirnchirurgen oder Anwalt wünschen?

Trotzdem versuchen Auftraggeber den professionellen Copywriter zu bekommen und gleichzeitig sein Honorar zu reduzieren. Es ist schon erstaunlich, sie wollen den Besten, den sie haben können, um sie mit einer Verkaufsbotschaft zu unterstützen, die Umsatz ins Haus bringt und Geld auf ihr Bankkonto, aber diesen professionellen Service wollen sie stehlen.

So funktioniert es nicht. Wenn Sie den Besten wollen, werden Sie dafür bezahlen und da gibt es keine Verhandlung. Keine. In Wahrheit berechnen die meisten Top-Texter wirklich weniger als die meisten Auftraggeber denken, dass es genug sei.

Wenn ich zum Beispiel ein Projekt akzeptiere, erhalten meine Kunden weit mehr als sie dafür bezahlen. Alles, was sie tun müssen, ist das Mehr an Neukunden und Umsatz zu sehen, die Ihnen meine Verkaufstexte bringen. Das ist das Geschäft, das Sie sonst nicht haben würden.

So, versuchen Sie nicht einen billigen Texter zu bekommen und versuchen Sie nicht, zu verhandeln. Der Preis, den ich nenne, ist der Preis. Der einzige Preis.

Und Sie können glücklich sein, die Leistung zu diesem Preis zu bekommen.

Und wenn Sie sich wirklich keinen professionellen Copywriter leisten können, dürfen Sie nicht erwarten, jemanden mit großer Erfahrung und Erfolgsbilanz zu bekommen.

Kurz, behandeln Sie Andere so, wie Sie selbst behandelt werden möchten! Ja, Sie bekommen das, was Sie dafür bezahlen. Wenn Sie sich für Peanuts entscheiden, werden Sie Affen bekommen.

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Kommentare
  1. Reimund Bertrams sagt:

    Stimmt voll und ganz! Aber da wir in D keine Verkaufskultur haben (anders als in den USA), sind 9
    von 10 deutschen »Unternehmern« zu blöd, um diesen Zusammenhang zu erkennen. Das Fatale ist,
    dass sich die deutsche Wirtschaft zurzeit auf ihren Qualitätsvorsprung-Lorbeeren ausruht. Schon
    bald werden sich Made-in-Germany-Produkte sich nicht mehr wie von selbst verkaufen. Und dann
    wird die Unfähigkeit zum Verkaufen hierzulande richtig massive negative Folgen haben.

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  2. Meine Erfahrung ist, dass Auftraggeber, die um den Preis verhandeln, nicht wirklich den Erfolg wollen. Immer wieder habe ich erlebt, dass sich solche Auftraggeber auch weigern, alle Informationen herauszugeben, die ein Mailing erfolgreich machen können.

    Werbung ist für sie ein lästiges Ritual, das man eben hin und wieder einmal durchführen muss.

    Angestellte Auftraggeber unterstützen erfolgreiche Werbung oft deshalb nicht, weil sie feige sind. Als studierte Wirtschaftswissenschaftler fühlen sie sich unendlich wichtig – und wollen es nicht zulassen, dass den wirklichen Erfolg ein „simpler” Werbebrief bringt. Sie wollen dem Chef zeigen, dass sie es mit ihren langen Besprechungen sind, die den Erfolg bringen – und nicht so ein Werbetexter.

    Professionelle Auftraggeber denken: Ich zahle einen guten Preis und tu dann alles dafür, dass das Mail super erfolgreich wird und den bezahlten Preis mehrfach wieder hereinholt.

    Genau so denken ja auch erfolgreiche Formel-1-Teams. Sie geben dem Rennauto das beste vom besten Rennöl. Mit nur einem Gedanken im Kopf: Dass das Auto gewinnt. Dann ist es auch egal, ob ein Liter Öl 20 Euro oder 200 Euro gekostet hat. Selbst 2.000 Euro sind kein Problem, wenn das Auto dann gewinnt.

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  3. Ein klasse Artikel meines Kollegen. Vor allem das Beispiel mit dem Chirurgen finde ich klasse, weil es so anschaulich ist. Beim Chirurgen verlangen wir das beste Ergebnis, schließlich geht es um unsere Gesundheit, weil uns das Ergebnis wichtig ist. Deshalb sollten Kunden auch nicht um einen Verkaufstext handeln. Wenn Sie ein gutes Ergebnis wollen, sollten Sie nicht am falschen Ende sparen. Edwin Braatz hat recht: Wer sich für Peanuts entscheidet, wird Affen bekommen.

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