Flagge zeigen

Veröffentlicht: 20. Februar 2012 in Bessser Texten
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Sechs kreative Werbestrategien sind für das Schreiben erfolgreicher Werbetexte seit fast 100 Jahren bekannt, dennoch werden sie oft nicht beachtet.

Diese kreativen Strategien lassen sich besser verstehen, wenn wir eine Parallele zu militärischen Strategien ziehen. Im Falle der Schlacht beginnt der militärische Kommandeur als erstes mit dem Aufpflanzen seiner Flagge, dem Ziehen von Schützengräben, dem Ausrichten der Schusswaffen auf den Feind, und so weiter.

Das funktioniert auf exakt die gleiche Weise in der Werbung! Bevor Sie irgendeine Art von Promotion zu schreiben beginnen – sei es ein Werbebrief, ein Stand-Alone-Mailing oder eine Website – starten Sie wie ein Militär, indem Sie diesen sechs Schritten folgen und sich diese Schlüsselfragen stellen:

1) Zeigen Sie Ihre Flagge (Unique Selling Proposition)

Fragen Sie sich: „Was ist das eine große Ding, das ich über mein Produkt sagen kann, das keiner meiner Konkurrenten über sein Produkt sagen kann?“

2) Ziehen Sie Ihren Graben (Positionierung)

Fragen Sie sich: „Wie kann ich für mein Produkt einen Platz im Bewußtsein meines Kunden finden, im Wissen mit dem, was schon dort ist?“

3) Gehen Sie in Stellung (Resonanz)

Fragen Sie sich: “Was könnte meinen besten Kunden überzeugen mein Produkt zu kaufen, ohne viel Überzeugungskunst aufzuwenden?“

4) Nehmen Sie Ihren besten Schuss (Angebot)

Fragen Sie sich: „Was ist das Größte, was ich weggeben kann, um einen neuen Kunden zu bekommen?“

5) Nehmen Sie Risiken ab (Kaufrisiko)

Fragen Sie sich: „Was kann ich tun, damit man von mir so leicht, sicher und bequem wie möglich kaufen kann?“

6) Machen Sie es „zählbar“ (Aktion)

Fragen Sie sich: „Wie kann ich meine Kunden vom Bewußtsein hin zur Aktion bewegen?“

Edwin E. Braatz | Directresponse Texter

Ihr Feedback ist mir willkommen! Mochten Sie den heutigen Artikel? Welche anderen Themen möchten Sie in meinem Blogger gerne besprochen sehen? Lassen Sie es mich bitte wissen auf: eMail@braatz-text.de

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Kommentare
  1. Astrid sagt:

    Wie in allen Beiträgen zu E-Mail-Marketing fehlt mir die entscheidende Passage, dass vor jedem Konktakt über E-Mail die Erlaubnis eingeholt werden muss, dass überhaupt ein E-Mail an diese Firma verschickt werden darf.

    Alles andere ist Spam und kann verflixt teuer werden, wenn sich jemand (berechtigt) ärgert. Das gilt vor allem für Newsletter, die mit dem ersten Versand die Option enthalten, dass der Newsletter auch gleich abbestellt werden kann. Denn das bedeutet mehr Aufwand als den Newsletter gleich in die Ablage P zu befördern – oder als Junk-Mail einzuordnen.

    Aus diesem Grunde gibt es klare Regeln im UWG und einschlägige Urteile in letzter Instanz.

    Mehr zum Thema finden Sie in meinem Blog mit dem Suchbegriff B2B E-Mail-Marketing.

    Gefällt mir

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